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21. Juli 2015
Florian Peters mit Otto-Hintze-Preis 2015 ausgezeichnet




Florian Peters wurde am 17. Juli 2015 in Berlin für seine Dissertationsschrift „Revolution der Erinnerung. Der Zweite Weltkrieg in der Geschichtskultur des spätsozialistischen Polens 1976-1989“mit dem Otto-Hintze-Nachwuchspreis der Michael-und-Claudia-Borgolte-Stiftung ausgezeichnet. Mit dem Preis, der mit 3.000 € dotiert ist, werden herausragende Arbeiten von Nachwuchswissen-schaftler/innen des Instituts für Geschichts-wissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin gewürdigt. In seiner Laudatio hob Prof. Dr. Dr. h. c. Heinz-Elmar Tenorth besonders den neuen Blick hervor, den die Arbeit von Dr. des. Florian Peters auf die Erinnerungskultur im Polen der 1970er und 1980er Jahre erlaube.
Die mit summa cum laude bewertete Dissertation wurde von Prof. Dr. Martin Sabrow (HU Berlin/ZZF Potsdam) betreut und entstand in enger Anbindung an die Forschungsabteilung I "Kommunismus und Gesellschaft" des ZZF. Ihr Abschluss wurde durch Stipendien der Humboldt-Universität zu Berlin, des Deutschen Historischen Instituts Warschau und des ZZF Potsdam gefördert.
Seit September 2014 ist Florian Peters als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte in Berlin tätig. Seine preisgekrönte Studie wird im Frühjahr 2016 im Ch. Links Verlag (Berlin) erscheinen.
 


Tagungsbericht

Ein Bericht der Tagung: The Practices of Structural Policy in Western Market Economies since the 1960s
(28.-29.05.2015, am ZZF in Potsdam) ist erschienen auf: H-SOZ-KULT am 20. Juli 2015
Autor: Dr. Rüdiger Gerlach



9. Juli 2015
Buchvorstellung "Out of Ashes"
im ZZF Potsdam



Prof. Dr. Konrad H. Jarausch
(The University of North Carolina at Chapel Hill, USA) stellte im ZZF Potsdam im vollbesetzten Seminarraum sein gerade erschienenes Buch "Out of Ashes" vor. Anschließend diskutierte er mit ZZF-Direktor Prof. Dr. Martin Sabrow und Prof. Dr. Anselm Doering-Manteuffel (Universität Tübingen) und stellte sich den Fragen der rund 60 Gäste. Konrad H. Jarausch leitete das ZZF von 1998-2006 und ist dem Institut seitdem als Senior Fellow verbunden.
 



Weitere  Neuerscheinungen


Ergebnisse des Forschungsprojektes "Physische Gewalt und Herrschaftslegitimation im Spätsozialismus/Physical Violence and State Legitimacy in late Socialism", angesiedelt in Abteilung I "Kommunismus und Gesellschaft" am ZZF Potsdam sind publiziert im aktuellen Heft "European History Quarterly": Special Issue: Violence Socialist Public Spheres, Volume 45 Number 2. April 2015.
Zur Publikation und den Beiträgen...

Soeben ist das Journal of Urban History, July 2015, Vol 41 (4) erschienen. Die Ausgabe enthält eine von ZZF-Wissenschaftler Peter Ulrich Weiß u.a. herausgegebene Special Section "Protest in the City", in deren Beiträgen gefragt wird, welchen Anteil subkulturelle Protestbewe-gungen an den Demokratisierungsprozessen in ost- und westeuropäischen Städten in der Endzeit des Kalten Krieges hatten. Zur Zeitschrift und zum Themenheft...

 
Medien News / ZZF in den Medien

29.07.2015
Märkische Allgemeine Zeitung
Das Bild vom Mauerfall in aller Welt
Portrait in der Beilage Wissenschaft in Potsdam über die Wissenschaftlerin Julia Sonnevend (University of Michigan-Ann Arbor, USA). die derzeit als Leibniz Summer Fellow am ZZF Potsdam forscht. Die Ergebnisse ihres Forschungsprojekts "Stories Without Borders: The Making of a Global Iconic Event" veröffentlicht sie demnächst in einem Buch.
(Der Artikel ist leider nicht online abrufbar.)
 

31/2015
Der Spiegel
Schlitzohr in Teheran
Die Besetzung der US-Botschaft 1979/81 brachte Iran und die Vereinigten Staaten an den Rand eines Krieges. Im Spiegel-Beitrag geht es um die Vermittlerrolle Deutschlands bei der friedlichen Lösung dieses Konflikts. Der Historiker Frank Bösch, Direktor des ZZF Potsdam, und das Nachrichtenmagazin haben in deutschen Archiven recherchiert und mit Zeitzeugen gesprochen.
(Der Artikel ist leider nicht kostenlos online abrufbar.)

22.07.2015
Deutschlandradio Kutur
Mit Pop zur Demokratie
Zur These, Pop- und Jazzmusik hätten nach dem Krieg mehr zur Entnazifizierung beigetragen als Bildungsprogramme oder Filme, äußert sich in dem Beitrag u.a. ZZF-Wissenschaftler Bodo Mrozek.


21.07.2015
Blog "Pophistory"
Wie politisch war die Subkultur in Ost und West?
Zeitzeugen aus Ost und West diskutierten am Pool des Berliner Sage Clubs über die Sound-Geschichte des Kalten Krieges und das Nachtleben der geteilten Stadt. Die Diskussion der Veranstaltung "Cold War Nightlife" als Podcast zum Nachhören (1:35:24).
 

20.07.2015
die tageszeitung
"Arbeitsscheu" gleich illegal
Der Artikel erzählt die Geschichte eines nach Paragraph 249 der DDR-Verfassung abgeurteilten Häftlings, der daraufhin in Haft Zwangsarbeit leisten musste. Der ZZF-Historiker Jan Philipp Wölbern hatte in seiner unlängst vorgestellten Studie auf die Opfergruppe der politischen Häftlinge  hingewiesen und herausgefunden, dass diese unter besonders harten Bedingungen arbeiten mussten.

 

Hier kommen Sie zu unserem online Pressespiegel mit einer Auswahl von weiteren akt. ZZF-Medienberichten und unserem Archiv.  
Veranstaltungen

Konferenzen / Tagungen / Vorträge


42nd ICOHTEC Symposium
 

History of High-Technologies and their Socio-Cultural Contexts


from 16 to 21 August 2015, Tel Aviv

Chair, ICOHTEC Program Committee 2015:
Dr. Christopher Neumaier (Centre for Contemporary History Potsdam)

For more information und for registration.....
 


Tagung

Genetic History:
A Challenge to Historical and Archaeological Studies

1.-2. Oktober 2015 in Berlin

Anmeldung erforderlich

Veranstalter:
ZZF Potsdam
Humboldt-Universität zu Berlin

Mehr Information...
 


Fachtagung

Abkehr von der Gewalt?
Der Umgang der westdeutschen Gesellschaft mit alten und neuen Formen gewaltsamen Handelns


12.-13. November 2015 in Potsdam

Anmeldung erforderlich

Veranstalter: ZZF Potsdam

Mehr Information... 

 

 
Ausstellung
 
Alltag Einheit.
Portrait einer Übergangsgesellschaft


Ort: Deutsches Historisches Museum (DHM)
Dauer: 27. Mai 2015 -
3. Januar 2016


Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt des DHM und des ZZF Potsdam.

Begleitveranstaltung: 

Die deutsche Einheit als Kunstprojekt
Montag, 07. September 2015, 19.00 Uhr, Zeughauskino des DHM

Weitere Informationen zur Ausstellung "Alltag Einheit"

 

 

Veranstaltungsreihen
 

Reihe "history@debate"

Nächster Webtalk mit Twitter-Einbindung:

29. September 2015 
 
„Die Wiedervereinigung Mitteleuropas"
Deutschland und der Umbruch in Osteuropa 1989-91

Veranstalter: Gemeinnützige Körber-Stiftung, ZZF Potsdam, Gerda Henkel Stiftung



Reihe "Menschen unter Diktaturen"


Nächster Termin in der Reihe:

13. August 2015, ab 16.00 Uhr
 

7. Potsdamer Mauerverlauf (pdf)
Orte der Staatssicherheit in Potsdams Mitte


Alle Termine der Reihe in 2015 (pdf)
 



Reihe "Potsdamer Gespräche 2015"
1945. Brandenburg nach dem Krieg


Nächste Veranstaltung in der Reihe:

15. September 2015, ab 18.00 Uhr
 

Podiumsdiskussion und Filmvorführung zum Thema
"Errichtung der sowjetischen Speziallager in Brandenburg"
 

Podiumsdiskussion, Beginn 20.00 Uhr
Dr. Jörg Morré, Prof. Dr. Bernd Stöver (angefragt)
Moderation: Ulrike Poppe

Filmvorführung
"George"
(R: A. Lang, D 2013, 110 Min.)
Filmstart: 18.00 Uhr (Eintritt)

Flyer mit allen Terminen der Reihe 2015 (pdf)

 

 
Leibniz-Forschungsverbünde

Das ZZF Potsdam ist in zwei Leibniz-Forschungsverbünden vertreten:
Der Leibniz-Forschungsverbund „Historische Authentizität" wird vom ZZF Potsdam koordiniert (Koordinator: Dr. Achim Saupe), Sprecher ist ZZF-Direktor Prof. Dr. Martin Sabrow.



Die Website des Leibniz-Forschungsverbundes "Krisen einer globalisierten Welt" ist abrufbar unter dem Link http://www.leibniz-krisen.de/

 

 

 Neuerscheinungen

     

   


Zeithistorische Forschungen
Offenes Heft 1/2015
herausgegeben von Frank Bösch, Konrad H. Jarausch und Martin Sabrow
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
erschienen im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht

Mit Aufsätzen über China und Vietnam in der Perspektive westdeutscher Feministinnen 1968-1982 (Quinn Slobodian), über das Verhältnis von Arbeits- und Konsumgesellschaft in der Zeitgeschichts-schreibung (Peter-Paul Bänziger) und über die Infratest-Stellvertreterbefragungen als Zugang zur DDR-Gesellschaft 1968-1989 (Jens Gieseke) sowie einer Debatte zum Thema "Deutsch-deutsche Perspektiven auf die Zeitgeschichte" (Frank Bösch, Kommentar Dorothee Wierling).

Pressemitteilung ZZF Potsdam v. 25. Juni 2015  im idw

zur online Ausgabe der  Online-Ausgabe, 12 (2015), H. 1...

  

 

 

 

 
Frank Bösch
Mass Media and Historical Change
Germany in International Perspective, 1400 to the Present


erschienen bei Berghahn Books



Media influenced politics, culture, and everyday life long before the invention of the Internet. This book shows how the advent of new media has changed societies in modern history, focusing not on the specifics of technology but rather on their distribution, use, and impact. Using Germany as an example for international trends, it compares the advent of printing in Europe and East Asia, and the impact of the press on revolutions, nation building, and wars in North America and Europe. The rise of tabloids and film is discussed as an international phenomenon, as the importance of media during National Socialism is looked at in comparison with Fascist Italy and Spain. Finally, this book offers a precise analysis of media during the Cold War, with divided Germany providing the central case study.
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Martin Sabrow (Hg.)
Historische Jubiläen

Reihe: Helmstedter Colloquien

erschienen: AVA Akademische Verlagsanstalt



Die 20. Helmstedter Universitätstage befassten sich mit Bedeutung und Gestaltwandel historischer Jubiläen. Am Beispiel nationaler, aber auch städtischer und unternehmerischer Gedächtnisfeiern gingen sie der Frage nach, welcher Stellenwert historischen Jahrestagen in Deutschland und Europa seit dem Beginn der Neuzeit zugemessen wurde und wie es dazu kam, dass Jubiläen seit dem ausgehenden 20. Jahrhundert nicht mehr nur der Kontinuitätsvergewisserung dienten, sondern nun auch historische Umbruchserfahrungen zu spiegeln vermochten.
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Annelie Ramsbrock
The Science of Beauty
Culture and Cosmetics in Modern Germany, 1750–1930


erschienen im Palgrave Macmillan Verlag



What did the cosmetics practices of middle-class women in the nineteenth century have in common with the repair of men's bodies mutilated in war? What did the New Woman of the Weimar years have to do with the field of social medicine that emerged in the same period? They were all part of a conversation about the cosmetic modification of bodies, a debate shaped by scientific knowledge and normative social models. Conceived as a cultural history, this book examines the history of artificially created beauty in Germany from the late Enlightenment to the early days of National Socialist rule.
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Mario Keßler
Grenzgänger des Kommunismus
Zwölf Portraits aus dem Jahrhundert der Katastrophen


erschienen im Karl Dietz Verlag Berlin



Von Isaac Deutscher stammt die Unterscheidung zwischen Ketzern und Renegaten des Kommunismus. Der Begriff des Grenzgängers liegt quer zu beiden: Er bezieht sich auf Menschen, die sich unterschiedlich weit vom Kommunismus als Ideologie, Bewegung oder Glaubensgemeinschaft entfernten, denen er aber nie gleichgültig wurde. Sie lebten mit und gegen den Kommunismus, ein Leben ohne ihn war für sie nicht möglich. Er blieb der archimedische Punkt ihres Daseins. Das Buch enthält biographische Porträts von zehn Männern und zwei Frauen, die in Deutschland und Zentraleuropa aufwuchsen, verfolgt und oft vertrieben wurden.
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Wladislaw Hedeler/Mario Keßler (Hg.)
Reformen und Reformer im Kommunismus
Für Theodor Bergmann. Eine Würdigung

 

erschienen im VSA: Verlag Hamburg



Das lange 20. Jahrhundert war auch vom Versuch der Kommunisten, eine nichtkapitalistische Gesellschaft aufzubauen, geprägt. Er scheiterte, da die kommunis tische Weltbewegung, die sich an der Sowjetunion orientierte, mehr und mehr zu einem Instrument ihrer Außenpolitik verkam. Doch gab es immer wieder, auch in den kommunistischen Parteien und ihren Führungsgremien, Persönlichkeiten, die sich um eine Demokratisierung des Kommunismus als Ideologie, Bewegung und Staatenwelt bemühten.
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Thomas Schaarschmidt/Andreas Weigelt/Klaus-Dieter Müller/Mike Schmeitzner (Hg.)
Todesurteile sowjetischer Militärtribunale gegen Deutsche (1944–1947)
Eine historisch-biographische Studie
 
Schriften des Hannah-Ahrendt-Instituts für Totalitarismusforschung Band 56

erschienen im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht



Die Publikation schließt eine Lücke in der Aufarbeitung des Stalinismus und der deutschen Nachkriegsgeschichte. Mit dieser Studie werden zugleich weiter zurückliegende Forschungen des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung und der Stiftung sächsischer Gedenkstätten fortgeführt. Lange nach Abschluss des Projekts zu den SMT-Todesurteilen gegen deutsche Zivilisten 1950 bis 1953 war der Zeitraum von 1944 bis zur Aussetzung der Todesstrafe 1947 weitgehend eine terra incognita geblieben. Die jetzt abgeschlossene Forschungsarbeit beruht auf Recherchen in (...)
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Monika Mattes
Das Projekt Ganztagsschule
Aufbrüche, Reformen und Krisen in der Bundesrepublik Deutschland (1955-1982)



erschienen in der Publikationsreihe "Zeithistorische Studien"  im Böhlau Verlag Köln Weimar  Wien


Ein Schultag, der um die Mittagszeit endet, gehörte bis zum "PISA-Schock" zu den stabilsten Einrichtungen in der alten Bundesrepublik; im internationalen Vergleich bedeutete er jedoch einen Sonderweg. Nur ein verschwindend geringer Teil aller Schülerinnen und Schüler des allgemeinbildenden Schulwesens besuchte eine ganztägig geführte Schule. Monika Mattes schildert in ihrem Buch die Geschichte des Reformprojekts Ganztagsschule in der Bundesrepublik Deutschland der 1950er- bis 1980er-Jahre, wobei der Bogen von den frühen bildungspolitischen Aufbrüchen über die reformeuphorischen Hochkonjunkturen bis zur Rückbesinnung auf traditionelle Bildungsvorstellungen reicht. Ihre Studie verknüpft die Rekonstruktion der pädagogischen Debatten mit den Diskursen um die Geschlechterrollen und den sozialkultu­rellen Wandel und bezieht die DDR-Entwicklung in vergleichender Perspektive mit ein.
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Thomas Großmann
Fernsehen, Revolution und das Ende der DDR


2015 im Wallstein Verlag erschienen


Der Fall der Berliner Mauer begann lange vor dem 9. November 1989 - mit Fernsehbildern von Flucht und Protesten.

Protestgruppen und Demonstranten allein haben die Berliner Mauer nicht zum Einsturz gebracht. Auch das ost- und westdeutsche Fernsehen spielte eine entscheidende Rolle. Wie Thomas Großmann anhand von Sendungen, Berichten und Archivmaterial zeigt, dynamisierte es den Unmut gegen das SED-Regime und schützte zugleich die Protestierenden. Der Autor verdeutlicht, wie Medien soziale Bewegungen anstoßen und fördern - wie etwa die Massenflucht der DDR-Bürger im Sommer 1989 oder den friedlichen Protest in Leipzig, Dresden, Berlin und anderen ostdeutschen Städten. Der Niedergang der DDR wird somit durch eine neue mediengeschichtliche Perspektive ergänzt.
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Sven Schultze
"Land in Sicht?"
Agrarexpositionen in der deutschen Systemauseinandersetzung: Die "Grüne Woche" und die DDR-Landwirtschaftsausstellung in Leipzig-Markkleeberg 1948-1962

2015 im be.bra wissenschaft verlag erschienen


Land in Sicht: Das bedeutete eine lange Tradition landwirtschaftlicher Ausstellungen, auf denen Städter mit der ländlichen Lebensweise in Berührung kamen. Im Kalten Krieg hieß das aber auch, dass dort die Politik in West und Ost Foren zur Verbreitung ihrer agrar- wie deutschlandpolitischen Ziele installierte. Zur Kommunikation politischer Programme, Vorgaben und Leitbilder waren diese Veranstaltungen ein unverzichtbarer Kommunikations- und Darstellungsraum.
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