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Forschung:
Am ZZF Potsdam ist in diesem Monat ein neues Forschungsprojekt gestartet, das sich mit der materiellen Kultur als soziales Gedächtsnis der Gesellschaft befasst. In den kommenden drei Jahren sollen die Sammlungen zur materiellen Kultur der DDR im Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR in Eisenhüttenstadt als Quellenfundus für die zeithistorische Forschung erschlossen werden.
Das Projekt besteht aus zwei Teilprojekten und wird  von der VolkswagenStiftung gefördert.
Mehr zum Projekt auf der ZZF-News-Chronik
 





Neues Heft (1/2013) der "Zeithistorischen Forschungen" ist online...
u.a. mit einem Aufsatz von Martin Sabrow über Erich Honecker. Ebenso lesenswert: Hannah Ahlheims Aufsatz über die Geschichte des Schlafs und der Schlafforschung.

 



Christiane Lahusen schließt Promotionsarbeit zum Thema „Zurück in die Zukunft – Autobiographische Sinnstiftungen von DDR-Geisteswissenschaftlern nach 1989/90“ ab

In ihrer mit  "magna cum laude" bewerteten Promotionsarbeit untersucht Christiane Lahusen die narrativen Sinnstiftungs-
prozesse Autobiographien von DDR-Geis­tes­wis­sen­schaftlern, die nach 1989 geschrieben wurden.



Weitere Informationen auf der
ZZF-News-Chronik
 
 



Florian Greiner schließt Promotionsarbeit zum Thema „Wege nach Europa - Deutungen eines imaginierten Kontinents in deutschen, britischen und amerikanischen Printmedien, 1914-1945“ ab

In der mit "summa cum laude" ausgezeichneten Promotionsarbeit skizziert Greiner die Konstruktion „Europas" in der Epoche der Weltkriege. Die Promotion wurde gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Projektverbundes "Lost in Translation? Europabilder und ihre Übersetzungen".

Weitere Informationen auf der
ZZF-News-Chronik
 

 

Tagungsberichte

Workshop "Follow the Money"
(19./20. April 2013 in Berlin). Autor: Mirko Winkelmann (ZZF Potsdam)

Experten-Workshop "Living History"  auf HSK (30. November 2012 in Tübingen). Autorin: Katharina Löffler (Eberhard Karls Universität Tübingen)
 
Medien News


21.05.2013 |FAZ
S
ondervollmacht und Sonderkonto
Die "Kommerzielle Koordinierung " und der Niedergang der DDR-Wirtschaft

Eine Rezension von Ulrich Mählert über die Publikation "Das DDR-Wirtschaftimperium des Alexander Schalck-Golodkowski - Mythos und Realität" des ZZF-Wirtschaftshistorikers Matthias Judt.



16.05.2013 | RBB
Kulturradio RBB zeigt einen Beitrag "Neue Sicht auf Schalck-Golodkowski und sein KoKo - Buchvorstellung" zu der Publikation von Matthias Judt.


16.05.2013 | ND
Visionen und Illusionen
ZZF-Historiker Mario Keßler rezensiert Theodor Bergmanns "Strukturprobleme der kommunistischen Bewegung"

11.05.2013 | MAZ
Damals und Heute
Diskussionsreihe in der Kapelle an der Breiten Straße über die Lehren aus der Bücherverbrennung

08.05.2013 | PNN
Die Welt im Wandel
Vier Wissenschaftler aus dem ZZF Potsdam diskutierten im "Historischen Quartett"  am vergangenen Donnerstag aktuelle zeithistorisch interessante Bücher und einen Film.

 

06.05.2013 | junge Welt
"KoKo"
Die Alltagsgeschäfte der DDR-Außenhändler im Bereich "Kommerzielle Koordinierung"

Ulrich Ramm schreibt eine Rezension über die neu erscheinende Publikation vom ZZF-WIrtschaftshistoriker Matthias Judt.


 

Veranstaltungen


Übersicht
ZZF-Veranstaltungen 2013





23.-25. Mai 2013

Conference

The Ethics of Seeing: 20th Century German Documentary Photography Reconsidered

Ort: London
 
Programme and more information

Gegenstand der Konferenz ist die Frage, in welcher Weise dokumentarische Fotografien als politisches und (...)
Vollständiger Artikel auf der Seite News Chronik



4. Juni 2013

Präsentation

des Heftes "Anti-liberales Europa" der Zeitschrift "Zeithistorische Forschungen"

Ort: Berlin
 
Mehr Informationen und Programm
 


 
7. Juni 2013

Workshop

Demoskopie im Staatssozialismus

Ort: Potsdam
 
Mehr Informationen

 

19./20. Juni 2013

Auftakt-Workshop des

Leibniz-Forschungsverbunds "Historische Authentizität"

Ort: Mainz

Eine Anmeldung ist erforderlich bis zum 24. Mai 2013
 
Programm und Anmeldung


Veranstaltungsreihen



9. Juni 2013

Ausstellung in der Reihe "Menschen unter Diktaturen"


Bürgertag zum 60. Jahrestag des Volksaufstandes in der DDR

Ausstellungseröffnung, Vorträge, öffentliche Führungen

 

10-18 Uhr
 

Ort: Gedenkstätte Lindenstraße, 14467 Potsdam
 

Flyer der gesamten Reihe "Menschen unter Diktaturen" (PDF)

Weitere Informationen

  

 

 




30. Mai 2013
 

Vortrag in der Reihe "1933 als Zäsur?"

Die "Machtergreifung" in der Provinz. Das Beispiel des Gauleiters Kube und des Landdirektors v. Arnim-Rittgarten

Referent: Dr. Fabian Scheffczyk

 

 

18:00 Uhr
 

Ort: HBPG
Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam
 

Flyer der gesamten Reihe "1933 als Zäsur" (PDF)

Weitere Informationen

  

 


 

 

 

Neuerscheinungen


Cover: Ramsbrock/Vowinckel/Zierenberg "Fotografien im 20. Jahrhundert"
Annelie Ramsbrock/Annette Vowinckel/Malte Zierenberg (Hg.)
Fotografien im 20. Jahrhundert.
Verbreitung und Vermittlung

im Wallstein Verlag erschienen

Das 20. Jahrhundert ist das Jahrhundert der Fotografie im doppelten Sinn. Es brachte neue Bildproduzenten und Infrastrukturen des technischen Bildes hevor, neue Bildformate und neue Ordnungen massenmedialer Sichtbarkeit. Die Beiträge in diesem Band zeigen, dass visuelle Semantiken im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit des Bildes nicht losgelöst von Herstellungsbedingungen, Auswahlverfahren und Präsentationsformen verstanden werden können. Nur aus dem Zusammenspiel dieser Kontexte wird jene viel beschworene "Macht der Bidler" greifbar, die zeitgenössische Wahrnehmungen bestimmte und unsere Vorstellung vom 20. Jahrhundert bis heute wesentlich prägt. Mehr ...

 

Cover: Rudolf Jaworski / Florian Peters: Alltagsperspektiven im besetzten WarschauRudolf Jaworski / Florian Peters
Alltagsperspektiven im besetzten Warschau.
Fotografien eines deutschen Postbeamten (1939-1944)

Perspektywy codziennosci w okupowanej Warszawie.
Fotografie niemieckiego urzednika pocztowego (1939-1944)

im Herder-Institut erschienen

Der deutsche Postbeamte Hermann Beyerlein war in den Jahren 1939-1944 bei der „Deutschen Post Osten“ im besetzten Warschau beschäftigt und leitete seit 1941 das für die Besatzungsmacht kommunikationstechnisch bedeutende Fernmeldeamt. Seinen Arbeitsalltag und seine Eindrücke aus der besetzten polnischen Hauptstadt hielt er in rund 300 erhalten gebliebenen privaten Fotografien fest.

Die alltagsgeschichtlich und biographisch orientierte Studie wirft ein neues Licht auf bislang wenig untersuchte Grauzonen des deutsch-polnischen Verhältnisses während des Zweiten Weltkriegs und erweitert unser Bild von der deutschen Besatzungsherrschaft in Polen. Mehr ...

 

Matthias Judt
Der Bereich Kommerzielle Koordinierung
Das DDR-Wirtschaftsimperium des Alexander Schalck-Golodkowski - Mythos und Realität

im Ch. Links Verlag erschienen

Im Gegensatz zum Medienbild von Alexander Schalck-Golodkowski, das besonders auf skandalträchtige Vorgänge wie die Beschaffung embargobewehrter Güter aus dem Westen, den Handel mit Waffen und Antiquitäten sowie die Versorgung der SED-Spitze mit Westprodukten ausgerichtet war, analysiert Matthias Judt vor allem das alltägliche Geschäft der Unternehmen des Bereiches Kommerzielle Koordinierung (KoKo). Dieser eigenständige Firmenverbund agierte im Wesentlichen außerhalb des Plans des DDR-Außenhandels und versuchte, systemimmanente Defizite der Staatswirtschaft zu mildern. Die Studie zeigt jedoch, dass die legendären Devisenbeschaffer von KoKo letztlich indirekt zum Untergang der DDR beigetragen haben. Mehr ...

 

Nooke/Hertle: Die Todesopfer am Außenring der Berliner Mauer 1961-1989
Maria Nooke/Hans-Hermann Hertle (Hg.)
Die Todesopfer am Außenring der Berliner Mauer 1961 - 1989
The Victims at the Berlin-Brandenburg Border, 1961 - 1989


zweisprachige Ausgabe (dt./engl.)
im Eigenverlag erschienen

Mindestens 46 Menschen wurden zwischen 1961 und 1989 allein am Außenring der Berliner Mauer, der heutigen Landesgrenze zwischen Berlin und Brandenburg, getötet oder kamen im Zusammenhang mit dem DDR-Grenzregime ums Leben. Als "vertikale Stolpersteine" erinnern Informationsstelen am heutigen Mauerweg, dem früheren Todesstreifen, an diese Opfer der SED-Diktatur. ln diesem Band sind die auf den Erinnerungsstelen dargestellten Kurzbiographien der 46 Todesopfer an der Berlin-brandenburgischen Mauer dokumentiert. Sie würdigen die Opfer und halten die Erinnerung an die Geschichte der deutschen Teilung und ihre Überwindung durch die friedliche Revotution im Herbst 1989 wach. Mehr ...

 

Mario Keßler: Communism - For and Against. The Political Itinaries of Ruth Fischer (1895 - 1961)
Mario Keßler
Communism - For and Against.
The Political Itinaries of Ruth Fischer (1895 - 1961)

Kleine Reihe Biographien 27
trafo Verlag

Ruth Fischer once ranked among Germany and Europe's most prominent women. Right after the end of WWI, she co-founded the Communist Party of Austria, became famous as the chair of the Communist Party of Germany in the Weimar Republic and, after 1945, was associated with the anti-communist crusade in the United States where she authored the best-selling book Stalin and German Communism. At the end of her life she vainly hoped that the Soviet Union under Nikita Khrushchev would move towards a more democratic variant of communism. Ruth Fischer was the sister of two other prominent Austrian-German communists: the composer Hanns Eisler (1898–1962), a disciple and friend of Arnold Schönberg, and the journalist Gerhart Eisler (1897–1968) whom she would denounce as Moscow's most dangerous communist agent in the United States. To explain why Ruth Fischer's political itinerary went to such extremes – astonishing even in the 'Age of Extremes', to mention Eric Hobsbawm – is the purpose of the following remarks. Mehr ...

 

 

Mario Keßler: Ruth Fischer
Mario Keßler

Ruth Fischer.
Ein Leben mit und gegen Kommunisten (1895-1961)

Zeithistorische Studien 51
Böhlau Verag

Ruth Fischer (1895–1961) war 1924/25 weltweit die erste Frau an der Spitze einer Massenpartei: der Kommunistischen Partei Deutschlands. Wie niemand sonst stand sie für die Angleichung der KPD an das autoritäre sowjetische Parteimodell. Später wurde sie – von Hitler und Stalin verfolgt – zur leidenschaftlichen Antikommunistin, die in den USA sogar gegen ihre Brüder Gerhart und Hanns Eisler sowie gegen Bertolt Brecht aussagte. Zuletzt suchte sie wieder Anschluss an eine undogmatische Linke.
Ruth Fischers bewegtes Leben wird in dieser Biographie auf der Grundlage bisher unerschlossener Archivquellen, darunter FBI-Akten, erstmals ausführlich dargestellt. Das Buch zeigt exemplarisch, wie Kommunismus und Antikommunismus sich im Kalten Krieg in einer Person verschränken konnten. Mehr ...
 

 

 

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Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam

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Zeithistorische Forschungen
Ungarn 1956
Chronik der Mauer
17. Juni 1953
Physical Violence
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