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Historikertag 2016 in Hamburg

ZZF-Direktor Frank Bösch zum stellvertretenden Vorsitzenden des VHD gewählt
Die Mitgliederversammlung des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) hat am 22. September 2016 auf dem 51. Deutschen Historikertag in Hamburg einen neuen Vorstand gewählt: Neue Vorstizende ist Prof. Dr. Eva Schlotheuber (Heinricht-Heine-Universität Düsseldorf). Zum neuen stellvertr. Vorsitzenden wurde ZZF-Direktor und Zeithistoriker Frank Bösch gewählt. Das Amt der Schatzmeisterin hat Prof. Dr. Sitta von Reden inne, Schriftführer bleibt Prof. Dr. Johannes Paulmann.
Zur Pressemitteilung des VHD...

 

Wettbewerb des Doktorandenforums:
Promotionsprojekt von ZZF-Nachwuchswissenschaftler Martin Schmitt mit dem 2. Platz ausgezeichnet


                   
Beim Wettbewerb des Doktorandenforums am 22. September 2016 auf der Festveranstaltung des Historikertages hat der VHD gemeinsam mit der Gerda Henkel Stiftung drei herausragende Promotionsprojekte ausgezeichnet. Die fünfköpfige Jury prämierte das Poster von ZZF-Nachwuchswissenschaftler Martin Schmitt (Foto, links), mit dem er sein Promotionsthema vorstellte, mit dem 2. Platz. Schmitt promoviert am ZZF seit 2014 zum Thema "Die Digitalisierung der Kreditwirtschaft. Der Einsatz von Informations- und Kommunikations-technologie in den Sparkassen der BRD und der DDR". Rund 50 DoktorandenInnen hatten im Rahmen des Doktorandenforums ihre Poster ausgestellt.

Zur Pressemitteilung des VHD "Preise an NAchwuchswissenschaftler"...

Zur Website des Projekts "Aufbrüche in die digitale Gesellschaft" ...

Foto: Frank Bösch



Bekanntmachung über Vergabe(n)


Angestrebt wird der  Abschluß eines Rahmenvertrages für Catering-Leistungen für das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam e.V. (ZZF). Unternehmen obliegt es, ihr Interesse unverzüglich bei der Vergabestelle | Frau Antje Schmidt per Email anzuzeigen und sich als Interessent kostenfrei registrieren zu lassen. Vergabeunterlagen, Mitteilungen zu Änderungen sowie Antworten auf Bieterfragen wird die Vergabestelle ausschließlich per E-Mail und nur an registrierte Interessenten übermitteln. Angebotsfrist: bis 28.10.2016, 12:00Uhr.
Angebote sind schriftlich einzureichen.

Bekanntmachung - Öffentliche Ausschreibung - Catering - am ZZF Potsdam (pdf)

 

TAGUNGSBERICHTE

 
Generationen linker Politik in der Bundesrepublik 1947 - 1989 (23.06.2016, Potsdam)
Tagungsbericht vom 12.09.2016 auf H-Soz-u-Kult von Marcel Bois

Forschungsorientierter Workshop "Quo vadis Landesgeschichte? Neue Ansätze zur Erforschung der Geschichte von Berlin, Brandenburg und Preußen"  (04.-05.12.2015, Berlin)
Tagungsbericht vom 23.07.2016 auf H-Soz-u-Kult von Sabine Altman

Internationaler Workshop "Ost-West-Konflikt im europäischen Kommunismus" (23. -24.06.2016, Berlin)
Tagungsbericht vom 20.07.2016 auf H-Soz-u-Kult von Helena Imenkämper

13. Potsdamer Doktorandenforum zur Zeitgeschichte "Neue Wege in die Zeitgeschichte" (11.-12.02.2016, Potsdam)
Tagungsbericht vom 15.07.2016 auf H-Soz-u-Kult von Janine Funke und Sabrina Kirschner

 

Das ZZF in den Medien


30. September 2016
Der ´Tagesspiegel - Interview zur Biograpfie "Erich Honecker. Das Leben davor"
"Annäherungen an den Nationalsozialismus"
ZZF-Direktor Martin Sabrow beantwortet die Fragen von Autor Jan Kixmüller zu den unbekannten jungen Jahren von Erich Honecker, in denen er zehn Jahre in NS-Haftzeit verbrachte und die Ehe mit seiner Gefängniswärterin schloss.
(Das Interview erschien am 28.09.2016 in den Potsdamer Neusten Nachrichten und wird ab 01.10.2016 auch online abrufbar sein)


(Das Interview ist derzeit noch nicht online verfügbar.)

29. September 2016
Berliner Kurier
Der braune Schatten des roten Erich
Beitrag über die Honecker-Biografie von Martin Sabrow. Das Buch zeige, dass sich der Muster-Kommunist auch den Nationalsozialisten angenähert habe, um zu überleben, so der Autor.
 

27. September 2016
Süddeutsche.de
Neue Heimat rechts
Viele SPD-Wähler wechseln zur AfD. Die Autoren des Beitrags sind den Gründen für diese Wählerwanderung in München und Berlin nachgegangen und haben u.a. den ZZF-Sozialwissenschaftler David Bebnowski nach Motiven befragt.
 

27. September 2016
Die Welt
Warum Honecker 1945 in die NS-Haft zurückkehrte
Im Beitrag stellt Sven Felix Kellerhoff die gerade erschienene Biographie "Erich Honecker. Das Leben davor" vor. Autor Martin Sabrow zeige "wie dramatisch auch das erste Leben eines vermeintlich so langweiligen Apparatschiks wie Erich Honecker sein kann – wenn man denn jedem Informationsfragment nachjagt. Dann lohnt es sogar, über die ersten 33 Lebensjahre eines Menschen mehr als 600 Seiten zu schreiben", so das Fazit von Sven Felix Kellerhoff.


27. September 2016
Der Tagesspiegel - Wissen & Forschen
Politische Religionen
Der Historikertag (20.-23.09.2016 in Hamburg) thematisierte Glaubensfragen. Bei der Vorgeschichte des Syrienkrieges brauchten die deutschen Wissenschaftler aber Nachhilfe. Autor Bodo Mrozek, Zeithistoriker am ZZF, zieht in seinem Beitrag eine Bilanz des 51. Deutschen Historikertages.

27. September 2016
FAZ - Politische Bücher
Anderer Zukunft zugewandt...
Zeithistoriker Frank Bösch rezensiert das Buch "Politische Jugend im Umbruch von 1988/89. Generationelle Dynamik in der DDR und der Volksrepublik Polen" (2016) von Kirsten Gerland. Die große Stärke des Buches liege in seiner vergleichenden Pespektive, lautet ein Fazit von Frank Bösch. (Der Beitrag ist nicht online)


23. September 2016
Süddeutsche Zeitung - Interview
Einübung in Halsstarrigkeit
Ausführliches Interview mit Martin Sabrow über seine Biographie der frühen Jahre Erich Honeckers. Autor Jens Bisky fragt beim Biografen Sabrow nach, weshalb er diesen Zeitraum thematisiert und was den jungen Honecker vor 1945 geprägt hat.
(Das Interview ist leider nicht online.)


22. September 2016 | 22:05
MDR Fernsehen - artour
Erich Honecker: Neue Biographie beleuchtet sein Leben vor der DDR
Im Sendebeitrag über die Jugendjahre Erich Honeckers stützt sich das Kulturmagazin des MDR auf die von Zeithistoriker Martin Sabrow herausgegebene aktuell erschienene Biographie "Erich Honecker: Das Leben davor". Im Beitrag erläutert der Historiker u.a., was Honecker in jungen Jahren prägte.
(Die Sendung des Magazins zum Nachsehen, ARD Mediathek, 30:00 min)


22. September 2016
MDR Kultur - Interview
Neue Honecker-Biografie
Der Zeithistoriker Martin Sabrow hat ein Buch über die frühen Jahre des späteren DDR-Chefs Erich Honecker vorgelegt (Erich Honecker - Das Leben davor). Was er zum Thema Honecker Neues in seinem Buch präsentiert, darüber spricht der Autor in diesem Interview mit der MDR-Kultur Redakteurin Kristin Unverzagt.
(Audiobeitrag 6:25 min zum Nachhören)
 

21. September 2016
Potsdamer Neueste Nachrichten
Leerstelle Nationalsozialismus
Ein Bericht von PNN-Autor Jan Kixmüller über die Ergebnisse der vom ZZF als Kooperationspartner mitgetragener Tagung "NS im Museum  - jenseits und diesseits der Wende" (19.-20.09.2016 im Potsdam Museum). Historiker und Ausstellungsmacher hatten sich mit der Frage beschäftigt, weshalb Dauerausstellungen zur NS-Zeit in den ostdeutschen Museen jenseits der Gedenkstätten bis heute kaum zu finden sind. Auch in Potsdam ist eine Dauerausstellung zur NS-Zeit nach wie vor nicht geplant.


20. September 2016
SWR 2 - Kulturgespräch
Geschichtsglaube und Emotionalisierungsgefahr
Anlässlich des Deutschen Historikertages (20.-23.09.2016 in Hamburg) mit dem Leitthema "Glaubensfragen" ein Gespräch mit ZZF-Historiker Achim Saupe über die Rolle von Religionen und des Glaubens im Lauf der Geschichte. Er hat beim Historikertag eine Sektion mit organisiert, die sich mit dem Thema "Geschichte als Gegenwartsreligion" befasst.
(Audiobeitrag 7:26 min  zum Nachhören)

 

 

Ausschreibungen

 

The Zentrum für Zeithistorische Forschung / Centre for Contemporary History Potsdam (ZZF) is pleased to invite applications for up to three Leibniz Summer Fellowships “German and European History in the 20th century”
Deadline for applications: 30. November 2016



Der Leibniz Forschungsverbund Historische Authentizität schreibt bis zu drei
Leibniz Fellowships "Historische Authentizität" für das akademische Jahr 2017 aus.
Bewerbungen sind möglich bis zum 15. November 2016
Zur Ausschreibung engl./dt...

 

Veranstaltungen

 

Konferenzen / Tagungen / Vorträge

 

Konferenz

 

40th Annual Conference of the German Studies Association

 

Die Konferenz der GSA bietet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen der deutschen Geschichte, Literatur, Kultur und Politik eine Bühne. Die Vorträge und Diskussionen decken den Zeitraum vom Mittelalter bis in die Gegenwart ab.

 

29. September - 2. Oktober ?2016 | Town & Country, Resort & Convention Center, San Diego, Kalifornien (USA)

 

Hier finden Sie eine Übersicht über die Beteiligung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des ZZF Potsdam an Sektionen und Podiumsdiskussionen auf der diesjährigen GSA-Tagung (pdf)

 

Mehr Informationen zur GSA-Tagung...
 



Tagung

Dinge in der Zeitgeschichte     

14.-15. Oktober 2016 
Ort: Potsdam Museum

Veranstalter:
ZZF Potsdam

Zum Programm der Tagung und zur Anmeldung....


Anmeldefrist: 07.10.2016
 

Tagungsflyer (pdf)

 



Theodor-Heuss-Kolloquium 2016

Die neoliberale Herausforderung und der Wandel des Liberalismus im späten 20. Jahrhundert     

3.-4. November 2016 
Ort: ZZF Potsdam

Veranstalter:
Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus
in Kooperation mit dem ZZF Potsdam und dem Lehrstuhl für die Geschichte Westeuropas und der Transatlantischen Beziehungen an der HU Berlin

Zum Programm der Tagung und zur Anmeldung....


Anmeldefrist: 20.10.2016

Tagungsflyer (pdf)

 

 

Ausstellungen

 

Ausstellung
"Waldsiedlung Wandlitz - Eine Landschaft der Macht"


Ort: im Barnim Panorama 
Breitscheidstraße 8-9 in 16348 Wandlitz

Die Ausstellung ist vom 12. Mai bis zum 9. November 2016 geöffnet.

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt der Gemeinde Wandlitz und des ZZF Potsdam.


Mehr zur Ausstellung, den Öffnungszeiten, Eintrittspreisen und Begleit-Publikationen...

 

Die Ausstellung wurde durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK) und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert.

Ausstellungsflyer (pdf)



Veranstaltungsreihen

 
Reihe "Menschen unter Diktaturen"



Nächster Vortrag in der Reihe:

13. Oktober 2016 |19 Uhr
Ort: Gedenkstätte Lindenstraße, Potsdam
Eintrit frei

Vortrag
"Von der Bühne auf die Straße"
Theater und Friedliche Revolution in der DDR

Referentin: Dr. Jutta Braun (ZZF Potsdam)
anschl. Podiumsgespräch mit ehemaligen Theaterleuten: Jutta Wachowiak und Christian Steyer
Moderation: Dr. Peter Ulrich Weiß (ZZF Potsdam)

Einladungsflyer - Veranstaltung am 13.10.2016 (pdf)

Programmflyer der Veranstaltungsreihe mit allen Terminen (pdf)
 

 



Ringvorlesung im Wintersemester 2016/2017

Die Sehnsucht nach dem Echten
Historische Authentizität in Museen, Stadträumen, Wissenschaft und Erinnerungskultur

Montags 18.00-20.00 Uhr
24. Oktober 2016 -
13. Februar 2017

Ort: Deutsches Historisches Museum, Auditorium | Berlin
Eintrit frei

24. Oktober 2016
Martin Sabrow (HU Berlin/ZZF Potsdam)
Historische Authentizität



Veranstalter:
Leibniz-Forschungsverbund Historische Authentizität
Humboldt-Universität zu Berlin
Deutsches Historisches Museum, Berlin
ZZF Potsdam

Flyer mit allen Terminen der Ringvorlesung (pdf)



Reihe "Potsdamer Gespräche" des Forums Neuer Markt
"Über Vielfalt und Grenzen. Vom Zusammenleben der Kulturen"

Reihe mit sechs Veranstaltungsterminenin 2016

11. Oktober 2016, 18 Uhr
Ort: Filmmuseum Potsdam

Gespräch mit Filmvorführung zum Thema

"Zerbrechende Grenzen, wankende Identitäten, zerbrochene Vielfalt 1914-18:
Österreich-Ungarn als Vielvölkerstaat - historische und sozialwissenschaftliche Aspekte?"

Programmflyer mit allen Terminen der Reihe (pdf)  
 

Leibniz-Forschungsverbünde


Das ZZF Potsdam ist in zwei Leibniz-Forschungsverbünden vertreten:
Der Leibniz-Forschungsverbund „Historische Authentizität" wird vom ZZF Potsdam koordiniert (Koordinator: Dr. Achim Saupe), Sprecher ist ZZF-Direktor Prof. Dr. Martin Sabrow.


Die Website des Leibniz-Forschungsverbundes "Krisen einer globalisierten Welt" ist abrufbar unter dem Link http://www.leibniz-krisen.de/

 

 

 

 

 Neuerscheinungen

 

  

Christoph Classen (Hg.)

Transnational Broadcasting in Europe 1945-1990
Jg. 2 (2016), Heft 1

in der Reihe: Spiel. Neue Folge. Eine Zeitschrift zur Medienkultur

Peter Lang Verlag, Bern 2016
ISSN 0722-7833

Funkmedien wie Radio und Fernsehen können nationale Grenzen scheinbar ungehindert überschreiten. Diese technische Eigenschaft hat im 20. Jahrhundert große Faszination ausgeübt, die man auf alten Radioskalen an den Namen exotischer Sender ablesen kann. Dem technischen Versprechen stand jedoch in Europa traditionell eine politische Haltung gegenüber, die Rundfunk als nationale staatliche Angelegenheit begriff und ihn für die Integration nach innen in den Dienst zu nehmen versuchte. Grenzüberschreitende Sender wurden nicht selten technisch oder auf politischer Ebene bekämpft – zumal während des Kalten Krieges. Das Themenheft widmet sich mittels Fallstudien unter anderem zu Radio Luxemburg, den sogenannten "Piratensendern" und dem DDR-Rundfunk dem Spannungsverhältnis zwischen der inhärenten Transnationalität des Rundfunks einerseits und den nationalen bzw. blockbezogenen Ordnungs- und Einhegungsbemühungen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.


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Martin Sabrow (Hg.)

Die schwierige Einheit

in der Reihe: Helmstedter Colloquien

Akademische Verlagsanstalt, Leipzig 2016, 218 Seiten
ISBN 978-3-946-28101-6

Der vorliegende Band der Helmstedter Colloquien dokumentiert in für den Druck überarbeiteter Form die einzelnen in der Aula der einstigen Universität gehaltenen Vorträge auf den 21. Helmstedter Universitätstagen. Sie befassten sich unter dem Thema „Die schwierige Einheit“ mit dem Zusammenwachsen der geteilten deutschen Nation nach 1989, aber auch mit den Grenzen der Annäherung und den fortwirkenden Bürden der Teilungsgeschichte. Die einzelnen Beiträge analysieren die Hoffnung auf ein zweites Wirtschaftswunder, die den Weg in die Einheit begleitete; sie diskutieren die Veränderungen im Parteiensystem und die sozialstaatlichen Belastungen der staatlichen Vereinigung, sie mustern Konfliktfälle wie den deutsch-deutschen Kunststreit und die Debatte um den Begriff „Unrechtsstaat“, und sie fragen nach den Folgen des Umbruchs von 1989/90 für die Generationsbildung. Den Abschluss bilden die Eröffnungsbeiträge einer Podiumsdiskussion, die unter dem Titel „Vereint – aber nicht vereinigt? Die deutsche Einheit zwischen Mythos und Modell“ die verschiedenen Perspektiven auf die deutsche Einigungsgeschichte seit 1990 gegeneinander hielt.


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Martin Sabrow

Erich Honecker
Das Leben davor
1912-1945

C.H. Beck Verlag, München 2016, 623 Seiten, 23 Abbildungen
ISBN 978-3-406-69809-5

Nichts verkörpert die DDR so sehr wie das maskenhafte Gesicht Erich Honeckers und dessen kommunistische Musterbiographie, die ihm der Parteiapparat maßschneiderte. Martin Sabrow zeigt auf der Grundlage zahlreicher unbekannter Quellen, welche überraschenden Brüche und Nebenwege das Leben des saarländischen Jungkommunisten prägten. Erich Honecker (1912 – 1994) war von frühester Kindheit an fest im kommunistischen Milieu des Saarlands verwurzelt, und doch war er als Teenager auch offen für neue Orientierung. Er fuhr nach Pommern, um Bauer zu werden, kehrte für eine Dachdeckerlehre in die Heimat zurück, studierte an der Parteihochschule in Moskau und ging 1933 in den Widerstand. Erstmals werden diese Stationen detailliert nachgezeichnet, und sie eröffnen überraschende Ausblicke, etwa auf Honeckers enges Verhältnis zu Herbert Wehner oder seine Beteiligung an einem Terroranschlag. 1935 musste der Jungfunktionär untertauchen. Was machte er monatelang in Paris? Wie kam es zu seinem konspirativen Einsatz in Berlin und wie zu seiner Verhaftung? Von Rätseln umrankt war bisher auch, wie es Honecker gelang, wenige Wochen vor Kriegsende zu fliehen und bald darauf unbehelligt ins Gefängnis zurückzukehren. Die bahnbrechende Jugendbiographie des Revolutionärs und Überlebenskünstlers endet im Mai 1945, als Honecker eher zufällig Zugang zu Ulbricht fand und der Kaderabteilung seinen kommunistischen Lebenslauf einreichte, über den fortan die Partei wachte.


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Martin Schmitt

Internet im Kalten Krieg
Eine Vorgeschichte des globalen Kommunikationsnetzes

transcript Verlag, Bielefeld 2016, 250 Seiten
ISBN 978-3-8376-3681-9

Das Internet ist das dominante Kommunikationsmedium des 21. Jahrhunderts. Nicht zuletzt die Ereignisse um die Enthüllungen von Edward Snowden haben gezeigt, dass es sich zu einem Netzwerk der Freiheit wie auch der Überwachung entwickelt hat. Wo aber liegen seine Ursprünge? Martin Schmitt bietet eine dringend notwendige Neueinordnung der Geschichte des Internet, indem er dessen Entstehung in den USA von 1967-1975 historisiert. Er verdeutlicht, wie das Internet als kybernetisches System im Kalten Krieg zwischen Gegenkultur, Wissenschaft und Militär konzipiert wurde und dass es von Anfang an sowohl emanzipatorische wie auch überwachende Tendenzen bediente. Erst durch den Blick auf seine Geschichte kann die Wirkungsweise des Internet in der Gegenwart verstanden werden.


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Annette Vowinckel

Agenten der Bilder
Fotografisches Handeln im 20. Jahrhundert

Wallstein Verlag, Göttingen 2016, 480 Seiten
ISBN 978-3-8353-1926-4

Wie verändert der Ansturm der Bilder im 20. Jahrhundert politisches Handeln und Öffentlichkeit? Fotografiegeschichte wird oft als Geschichte der Bilder geschrieben. Wer aber fotografiert unter welchen Bedingungen und für wen? Wer wählt Fotografien zur Publikation aus (und verwirft oder zensiert andere), und wer nutzt sie zu welchem Zweck? Annette Vowinckel beschreibt die an der Bildproduktion beteiligten Berufsgruppen der Fotojournalisten und Bildredakteure als »Agenten der Bilder«.


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Sarah Willner, Georg Koch, Stefanie Samida (Hrsg.)

Doing History
Performative Praktiken in der Geschichtskultur

Waxmann Verlag, Mönster/New York 2016, 268 Seiten
ISBN 978-3-8309-3269-7

Doing History - körperbezogene und emotionale Perfürmanzen spielen in der populären Geschichtskultur eine herausragende Rolle. Dennoch wurde die Inszenierung einer "lebendigen" Vergangenheit bisher nur im Kontext von Schulen, Gedenkstätten und Museen einer kritischen Beurteilung unterzogen. Dieser Band schließt nun auch Formen außerhalb der traditionellen Bildungsprte mit ein und nimmt die dort hergestellten, aufgeführten und ausgehandelten Geschichtserfahrungen in ihrer Bedeutung für die verschiedenen Akteure ernst. Die Beiträge aus Kultur-, Geschichts- und Medienwissenschaft konzentrieren sich auf die körperlichen Praktiken, die Materialität der beteiligten Dinge und das Erleben in diesen Feldern, die sich an der Vergangenheit orientieren und doch immer auf die Gegenwart bezogen sind. Dabei wird deutlich, wie sich Deutungshoheiten über Geschichte verschieben, sich gegenseitig inspirieren und provozieren können.


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Thomas Lindenberger und Martin Sabrow (Hg.)

German Zeitgeschichte
Konturen eines Forschungsfeldes

Wallstein Verlag, Göttingen 2016, 312 Seiten
ISBN 978-3-8353-1912-7

Zeitgeschichte boomt. Und sie tut es nach 1989 in besonderem Maße in dem Land, das im 20. Jahrhundert fünf unterschiedliche staatliche und gesellschaftliche Ordnugnen erfahren hat: Deutschland.
Welche Auswirkungen sind aus dieser besonderen Prägung für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Vergangenheit des 20. Jahrhunderts erwachsen? In den hier versammelten Studien wird diesem Problem aus deutscher wie transatlantischer Perspektive nachgegangen, um den Ort der deutschen Zeitgeschichtsschreibung näher zu bestimmen.


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Mario Keßler

Alfred Meusel
Soziologe und Historiker zwischen Bürgertum und Marxismus (1896-1960)

Karl Dietz Verlag, Berlin 2016, 208 Seiten
ISBN 978-3-320-02330-0

Der Soziologe und spätere Historiker Alfred Meusel gehörte zu einer Generation junger Intellektueller, die aus einer behüteten Bürgerlichkeit herausgerissen wurde und den Ersten Weltkrieg an der Front erleben musste. Soziologen erinnern an Alfred Meusel als einen Vertreter der zweiten Generation nach solchen Gründervätern der Disziplin wie Max Weber, Georg Simmel oder Ferdinand Tönnies. Vor 1933 gehörte Meusel zu den bekannten deutschen Intellektuellen. Mit 30 Jahren in Aachen außerordentlicher, mit 34 Jahren ordentlicher Professor für Volkswirtschaftslehre und Soziologie, war er einer der jüngsten Ordinarien in der Weimarer Republik. Im englischen Exil hatte Meusel weniger Glück; er bemühte sich nach 1933 vergebens um eine Anstellung an einer Universität. Er steckte jedoch nicht auf. Nach Kriegsende wurde der Heimkehrer als erster Marxist auf einen deutschen historischen Lehrstuhl berufen. An der Humboldt-Universität und als Direktor des Museums für Deutsche Geschichte – siehe Coverabbildung – wurde er ein prominenter, wenn auch teilweise umstrittener Historiker in der Frühzeit der DDR.


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Sonderausgabe der Bundeszentrale für politische Bildung
Schriftenreihe (Bd. 1636), erschienen 2016

Frank Bösch (Hrsg)

Geteilte Geschichte
Ost- und Westdeutschland 1970 - 2000

Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2015, 492 Seiten
ISBN 978-3-8389-0636-2

Trotz der Systemkonkurrenz und der ideologischen Gegnerschaft von Demokratie und Diktatur bis 1989 waren West- und Ostdeutschland während der Periode der Teilung eng aufeinander bezogen. Im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts hatten sich die beiden Staaten in Deutschland gefestigt. Zugleich markiert der Beginn der 1970er-Jahre ein Klima wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Umbrüche. Auf die Reformen im Westen hatte der Osten Antworten zu finden. Diesseits wie jenseits der Mauer galt es, ökonomisch wie politisch auf Krisen, auf die beginnende Globalisierung und die schärfere Tonart im globalen Konflikt zwischen Nord und Süd zu reagieren. Die Beiträge dieses Buches leuchten in gesamtdeutsche Differenzen, Parallelen und Bezüge, die auch den Vereinigungsprozess in Wirtschaft und Gesellschaft, im Arbeitsleben, in Bildung und Sport, in den Sozialstrukturen sowie bei den Herausforderungen der Digitalisierung bestimmten.


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Hans-Hermann Hertle

The Berlin Wall Story
Biography of a Monument

Ch. Links Verlag, 2nd edition, updated, May 2016, 248 pages
ISBN 978-3-86153-650-5

Where did the Berlin Wall actually stand? Why was it built? How did people keep managing to escape across it - and how many died in the attempt? Why did it come down in the end? Numerous previously unknown photographs document the construction of this barrier system of barbed wire, alarm fences and concrete.Spectacular escape stories and shocking deaths are chronicled here in words and images, as are the dramatic events surrounding the construction and the fall of the Wall. A stunning survey of the Berlin Wall - the central symbol of the Cold War.


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Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History

hrsg. am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam von Frank Bösch, Konrad H. Jarausch und Martin Sabrow

Jahrgang 13 (2016), Heft 2
Themenheft: Apartheid und Anti-Apartheid - Südafrika und Westeuropa
herausgegeben von Knud Andresen und Detlef Siegfried

Erschienen als Druck-Ausgabe 2/2016 im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht sowie als Online-Ausgabe mit Beiträgen u.a. von Christoph Marx, Knut Andresen, Detlef Siegfried, Sebastian Justke und Sebastian Tripp. Zur Online-Ausgabe gelangen Sie hier

 
 

 

Jan Palmowski

Die Erfindung der sozialistischen Nation
Heimat und Politik im DDR-Alltag

erschienen in der Reihe: Kommunismus und Gesellschaft - Band 4
 

Ch. Links Verlag 2016, 368 Seiten
ISBN 978-3-86153-892-9

Wie konnte ein scheinbar so stabiles Gemeinwesen wie die DDR so plötzlich in sich zusammenfallen? Diese Studie handelt davon, wie das SED-Regime eine eigene »nationale« Identität erfand und wie die DDR-Bürgerinnen und -Bürger mit ihr umgingen. Angesichts des Widerspruchs zwischen den propagierten sozialistischen Idealen von Gemeinschaft, Identität und Heimatliebe und der Lebenswirklichkeit entwickelten sie eigene Vorstellungen von Zugehörigkeit und Identität und verbargen ihre Distanz zum Regime unter einer Maske regelkonformen Verhaltens. So trugen sie bis 1989 zur scheinbaren Stabilität der Parteiherrschaft bei und entledigten sich der ungeliebten »Nation« DDR mit Leichtigkeit, als es zur Revolution kam.

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Andrea Bahr

Parteiherrschaft vor Ort
Die SED-Kreisleitung Brandenburg 1961 - 1989

erschienen in der Reihe: Kommunismus und Gesellschaft - Band 3

Ch. Links Verlag 2016, 368 Seiten
ISBN 978-3-86153-893-6

Über 9000 SED-Funktionäre repräsentierten und organisierten die sozialistische Diktatur vor Ort. Obwohl sie an der wichtigen Schnitt stelle zwischen dem Regime und den Bürgern standen, war bislang unbekannt, wie die Praxis der »Kreisfürsten« und ihrer lokalen Parteiapparate aussah. Andrea Bahr blickt erstmals systematisch hinter die Kulissen einer SED-Kreisleitung, indem sie die Herrschaftsroutine in Brandenburg an der Havel analysiert. Dabei treten erstaunliche Denk- und Handlungsstrukturen zu Tage.

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Elke Kimmel/Claudia Schmid-Rathjen

Waldsiedlung Wandlitz
Eine Region und die Staatsmacht


Ch. Links Verlag 2016, 64 Seiten
ISBN 978-3-86153-905-6

 

Die Waldsiedlung Wandlitz war auf keiner offiziellen Landkarte verzeichnet und trotzdem bekannt - sowohl in der DDR-Bevölkerung als auch in der Bundesrepublik. Der Name Wandlitz wurde zum Symbol für den Politik- und Lebensstil der SED-Machtelite, für deren Privilegien und zunehmende Abschottung von der Lebensrealität der DDR-Bevölkerung. Der historisch-kritische Überblick über die Geschichte der Waldsiedlung vermittelt Einblicke in die Lebenswelt der Politbüromitglieder, ihrer Familien und des für sie zuständigen Wach- und Dienstpersonals und benennt die Auswirkungen auf die Region.

 

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Jürgen Danyel/Elke Kimmel

Waldsiedlung Wandlitz
Eine Landschaft der Macht

 

Ch. Links Verlag 2016, 228 Seiten
ISBN 978-3-86153-876-9 
 

Die Waldsiedlung Wandlitz bei Bernau war ein Symbol für den abgehobenen Politik- und Lebensstil der SED-Führung und für deren Abschottung von der DDR-Realität. Das Buch liefert erstmals einen historisch-kritischen Überblick über die Geschichte der ab 1958 errichteten und bis Anfang 1990 genutzten Wohnsiedlung für das SED-Politbüro. Anhand von neuem Quellenmaterial gibt das Werk Einblicke in die alltägliche Lebenswelt, die »Sonderversorgung« und das Sicherheitsregime in der vom Ministerium für Staatssicherheit betreuten Siedlung. Auch »Freizeitobjekte« und Jagdgebiete außerhalb von Wandlitz sowie die Protokollstrecke nach Berlin werden in Bild und Text beschrieben. Um »Wandlitz« rankten sich viele Gerüchte und Mythen, und die Privilegien der DDR-Führungsschicht sorgten für Unmut in der Bevölkerung. Die Autoren beleuchten, warum das Thema so große politische Sprengkraft erlangte und im Herbst 1989, nachdem Medienvertreter erstmals hinter die Mauern der Waldsiedlung blicken durften, mit zur Erosion der SED-Herrschaft beitrug.

 

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Thomas Werneke

Die Stimme der Vernunft?
Menschenrechtssprache als Teil des Politischen während des Ost-West-Konflikts, 1961-1973


erschienen in der Reihe: Europe plurielle / Multiple Europes - Band 56

Peter Lang Verlag 2016, 340 Seiten
ISBN 978-2-87574- 339-8 br.
 

Wie wurden Menschenrechte zum erfolgreichen Bestandteil politischer und ideologischer Argumentation während der 1960er und 1970er Jahre? Zur Beantwortung dieser Frage untersucht das Buch die Verwendungsweisen von Menschenrechtssprache in der professionellen Sphäre der Politik. Drei historische Ereignisse liefern die Grundlage für die semantische und rhetorische Untersuchung von Menschenrechtssprache im Kalten Krieg. Der Vietnamkrieg dient als Langzeitereignis. Er wird durch den Berliner Mauerbau im August 1961 und den Prager Frühling 1968 ergänzt. Das Buch liefert somit auch einen Beitrag zur Kulturgeschichte der Politik im Kalten Krieg.

 

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Raul Hilberg

Anatomie des Holocaust

hg. von Walter H. Pehle und René Schlott

S. Fischer Verlage 2016, 336 Seiten
ISBN 978-3-10-002505-0 
 

 


Der große Historiker Raul Hilberg hat mit seinem Werk ›Die Vernichtung der europäischen Juden‹ die Erforschung des Holocaust maßgeblich geprägt. Auch sein Buch ›Täter, Opfer, Zuschauer‹ ist in der Debatte um die Geschichte des Nationalsozialismus bis heute zentral.
Der 2007 verstorbene Doyen der Holocaust-Forschung hat einen reichhaltigen Fundus an wichtigen Texten hinterlassen, die bislang nicht ins Deutsche übersetzt wurden. Im Band ›Anatomie des Holocaust‹ liegt nun erstmals eine Auswahl dieser Texte auf Deutsch vor.

Zugleich runden sehr persönliche Texte das Bild ab. Ein Band, der uns den Menschen und Historiker Raul Hilberg neu entdecken lässt.

 

 

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Martin Sabrow und Achim Saupe (Hrsg.)

Historische Authentizität

Wallstein Verlag 2016, 128 Seiten
ISBN 978-3-8535-1529-7 
 

 


Die Beschäftigung mit der Vergangenheit zielt aktuell in einer nie gekannten Deutlichkeit auf historische Authentizität. Sie ist begleitet von der Suche nach dem vermeintlich »Echten« und dem Bestreben, das »Originale« zu erhalten. Dies zeigt sich etwa in der Wertschätzung des »Zeitzeugen«, des »authentischen Ortes« oder des »authentischen Objekts«. Die Erforschung dieses Phänomens und dem damit verbundenen Bestreben zur Autorisierung von Vergangenheit durch Authentisierung stehen im Mittelpunkt des Leibniz-Forschungsverbunds »Historische Authentizität«. Die vorliegende erste Publikation des Forschungsverbunds beschäftigt sich ausgehend von einem transdisziplinären Ansatz u. a. mit der auratischen Aufladung von Museumsdingen und dem Begriff des Weltkulturerbes, dem modernen Authentizitätsbegriff und einem vormodernen Verständnis von Authentizität. Ebenso wird nach den wissenschaftlichen Herausforderungen gefragt, die die zeitgenössische Sehnsucht nach historischer Authentizität aufwirft.

 

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