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news


29. Januar 2016
Fanny Le Bonhomme verteidigt
erfolgreich ihre Dissertation
"Psychiatrie und Gesellschaft in der DDR"


Fanny Le Bonhomme hat am 29. Januar 2016 ihre im Rahmen einer Co-tutelle-Vereinbarung zwischen den Universitäten Potsdam und Rennes betreute Dissertation „Psychiatrie et société en République Démocratique Allemande. Histoires de patients de la clinique psychiatrique et neurologique de la Charité (Berlin-Est, 1960-1968) / Psychiatrie und Gesellschaft in der Deutschen Demokratischen Republik. Geschichten von Patienten der Psychiatrischen und Nervenklinik der Charité (Ost-Berlin, 1960-1968)“ mit den Prädikaten „summa cum laude“ bzw. „mention très honorable“ abgeschlossen. Anhand von 160 Patientenakten der Nervenklinik der Berliner Charité untersucht sie, wie politische Spannungen und Konfliktlagen, die im DDR-Alltag der 1960er Jahre unausgesprochen bleiben mussten, im geschützten Raum psychotherapeutischer und psychiatrischer Therapien von Patientinnen und Patienten zur Sprache gebracht wurden und wie Ärzte und Psychologen damit umgingen.
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18. Januar 2016
Martin Schmitt erhielt Nachwuchs-Förderpreis Kommunikationsgeschichte


Auszeichnung für Martin Schmitt (3.v.l.)

ZZF-Wissenschaftler Martin Schmitt wurde am vergangenen Freitag (15. Januar) mit dem Nachwuchsförderpreis Kommunikations-geschichte 2016 ausgezeichnet. In seiner preisgekrönten Magisterarbeit historisiert er die Frühgeschichte des Internet in den USA von 1967-1975. Dabei zeigt er auf, wie das Internet als kybernetisches System im Kalten Krieg konzipiert wurde und damit von Anfang sowohl emanzipatorische als auch überwachend-zentralistische Interessen bediente. Die Kuratoren hoben vor allem hervor, dass mit der Arbeit eine Forschungslücke geschlossen wird, wie auch ihre methodische wie quellengestützte Analysekraft. Der Preis wird verliehen von der Fachgruppe Kommunikationsgeschichte der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) und ist mit 500 Euro dotiert. Martin Schmitt promoviert seit 2014 am ZZF Potsdam in Abteilung II mit einem Projekt zur"Computerisierung"
 


13. Januar 2016
Thomas Schaarschmidt
zum außerplanmäßigen Professor ernannt


Der Präsident der Universität Potsdam, Professor Oliver Günther,  hat Priv.-Doz. Dr. Thomas Schaarschmidt am 13. Januar 2016 die Würde eines außerplanmäßigen Professors verliehen. Schaarschmidt ist seit 2004 am ZZF Potsdam tätig und leitet dort seit 2009 die Abteilung "Regime des Sozialen". In seiner Forschungsarbeit befasst er sich vor allem mit der Mobilisierung der Berliner Großstadtbevölkerung während des Zweiten Weltkriegs. Die Urkunde für seine Ernennung wird Thomas Schaarschmidt am Festakt zum Tag der Philophischen Fakultät im Juli feierlich überreicht werden.
Mehr zu Thomas Schaarschmidt (Vita, Projekt, Publikationen) .....
 



Tagungsberichte


21. Januar 2016
Abkehr von der Gewalt? Der Umgang der westdeutschen Gesellschaft mit alten und neuen Formen gewaltsamen Handelns
(Tagung 12.-13.11.2015 in Potsdam), Veranstalter: ZZF Potsdam

H-SOZ-KULT
Autorin: Franziska Rehlinghaus


18. Dezember 2015
NS-Belastung und politischer Neuanfang: Die Innenministerien in Bonn und Ost-Berlin
(Tagung am 4.11.2015 in Berlin), Veranstalter: Bundesministerium des Innern, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, Institut für Zeitgeschichte München-Berlin

H-SOZ-KULT
Autor: Christian Rau

 
Medien News / ZZF in den Medien


03. Februar 2016
Deutschlandradio Kultur
Mythen und Lügen des DDR-Antifaschismus
Die DDR bezog ihre Legitimation zu großen Teilen aus dem staatlich vereinnahmten Antifaschismus. Doch jenseits dieser offiziellen Logik war das Bild alles andere als schwarz-weiß. ZZF-Historiker Rüdiger Bergien beleuchtet in der Rundfunk-Sendung "Zeitfragen" die Hintergründe und gibt Einblicke in seine Forschungen zur Rolle der SED.
 

30. Januar 2016
SPIEGEL Online
Gründerzeit der DDR-Klubs
Vor 50 Jahren wurden in der DDR eine Reihe von reinen Fußballklub gegründet, um insbesondere den Westvereinen internationale Konkurrenz zu machen. ZZF-Sporthistorikerin Jutta Braun gibt ihre Einschätzung zum Erfolg dieser Maßnahme und hat eine Begründung für den sportlichen Bedeutungsverlust vieler Ostklubs nach der Wende.
 

28. Januar 2016
Leibniz-Journal, Ausgabe 4/2015
Braune Demokraten?
Im aktuellen Leibniz-Journal (Themenschwerpunkt  "Materialforschung") findet sich ein zweiseitiger Beitrag (S. 36/37) über das vom ZZF Potsdam und vom IfZ  München-Berlin gemeinsam bearbeitete Forschungsprojekt zur NS-Vergangenheit der Mitarbeiter/innen in den Innenministerien in Ost- und Westdeutschland nach dem Krieg. Zitiert werden erste Ergebnisse.
Der Artikel "Braune Demokraten?" als PDF

 

27. Januar 2016
ARD Mittagsmagazin
Gedenken an den Holocaust



Heute vor 71 Jahren - am 27. Januar 1945 - befreiten russische Truppen die noch lebenden Häftlinge des größten deutschen Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau. Für den ARD Beitrag zum Gedenken an den Holocaust sprach der Redakteur u.a. mit dem Historiker Martin Sabrow über die Wirkung des Gedenkens heute in Deutschland z.B. im Umgang mit den Flüchtlingen.

(Direkt-Link zum Video, 2:52 min)


 

Hier kommen Sie zu unserem Online-Pressespiegel mit einer Auswahl von weiteren akt. ZZF-Medienberichten und unserem Archiv.

 

 

Ausschreibungen

 

 

9 Promotionsstipendien und
1 Post-Doc-Stelle

an den Standorten Bochum, München und Potsdam
für das neu eingerichtete Promotionskolleg
"Soziale Folgen des Wandels der Arbeitswelt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts"


Bewerbungsschluss: 20.3.2016

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2 Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen (Doktorand/innen) (65%)

 

Forschungsprojekt: „Die lange Geschichte der ,Wende‘. Lebenswelt und Systemwechsel in Ostdeutschland vor, während und nach 1989“

 

Bewerbungsschluss: 15.2.2016

 

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Veranstaltungen
Konferenzen / Tagungen / Vorträge

 

 

„Digitale Geschichtswissenschaft – neue Tools für neue Fragen?
Eine Tagung für die CLARIN-D Facharbeitsgruppen „Neuere Geschichte“ und „Zeitgeschichte“


8.-9. Februar 2016
Ort: Berlin


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...

Veranstalter:

Georg-Eckert-Instituts Braunschweig
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
 



"Neue Wege in die Zeitgeschichte"
13. Potsdamer Doktorandenforum


11.-12. Februar 2016
Ort: Potsdam

Mehr Informationen zum Programm...

Veranstalter:
ZZF Potsdam


 



Tagung
Entgrenzung, Pluralisierung und Identitätsbestimmung.
Herausforderungen der Zeitgeschichte in der Welt der Sozialwissenschaften


25.-27. Februar 2016
Ort: Potsdam

Mehr Information zur Tagung und
das Programm ...


Veranstalter: ZZF Potsdam

 



Konferenz
VISUAL HISTORY
Konzepte, Forschungsfelder und Perspektiven



2.-4. März 2016    
Ort: Berlin

Mehr Information zur Konferenz (Anmeldung, Programm) ....



Veranstalter:

ZZF Potsdam
Europa-Universität Flensburg

 

 

 

Ausstellung
 

Fotoausstellung
"Kollektivverpflegung".
Die Konsumgenossenschaften in der DDR


  © Zentralkonsum eG

Ort: Zentrum für Zeithistorische Forschung
am Standort "Am Neuen Markt 9d, 14467 Potsdam"
Ausstellungseröffnung: 2. September 2015

Die Ausstellung ist bis zum 31. August 2016 zu besichtigen.
Montag - Donnerstag: 10.00 - 17.00 Uhr
Freitag: 10.00 - 15.00 Uhr
 

Eine Ausstellung des Vereins der Förderer und Freunde des ZZF e.V.

mit Fotografien aus dem Archiv des Verbandes Deutscher Konsumgenossenschaften

Mehr Informationen zur Fotoausstellung (PDF)

 

Veranstaltungsreihe
 
Reihe "Menschen unter Diktaturen"

Nächster Termin:

Vortrag
18. Februar 2016
19.00 Uhr
Ort: Gedenkstätte Lindenstraße, Potsdam
 

Referent: Dr. Tytus Jaskulowski

"Von einer Freundschaft, die es nicht gab."
Das MfS und der polnische Geheimdienst

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Leibniz-Forschungsverbünde

Das ZZF Potsdam ist in zwei Leibniz-Forschungsverbünden vertreten:
Der Leibniz-Forschungsverbund „Historische Authentizität" wird vom ZZF Potsdam koordiniert (Koordinator: Dr. Achim Saupe), Sprecher ist ZZF-Direktor Prof. Dr. Martin Sabrow.

Die Website des Leibniz-Forschungsverbundes "Krisen einer globalisierten Welt" ist abrufbar unter dem Link http://www.leibniz-krisen.de/

 

 

 

 

 

 

 Neuerscheinungen

 

 

Jutta Braun (Hrsg.)
Forum II der Zeitschrift Historical Social Research 40 (2015) 4:
Football History. Selected Contributions to Sport in Society

GESIS - Leibniz Institut für Sozialwissenschaften2016
ISSN 0172-6404

Verschiedene Anlässe haben in den letzten Jahren eine Neuinterpretation der deutschen Fußballgeschichte bewirkt: Hierzu gehört zunächst die historische Zäsur der Jahre 1989/1990, die erstmal den Blick und den methodisch unverstellten Zugriff auf die Fußballgeschichte Ostdeutschlands freigab. Hierzu gehört jedoch auch die Vergabe der Fußball-WM 2000 an die Bundesrepublik Deutschland, in deren Folge eine akademisch wie politisch-gesellschaftlich intensivierte Beschäftigung mit der Fußballhistorie einsetzte.


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Werner Plumpe und André Steiner (Hrsg.)
Der Mythos von der postindustriellen Welt
Wirtschaftlicher Strukturwandel in Deutschland 1960 bis 1990

Wallstein
Verlag, 2016, 277 Seiten
ISBN 978-3-8353-1809-0

 

 

Der wirtschaftliche Strukturwandel gehört zu den am häufigsten herangezogenen Erklärungsmustern für die Umbrüche im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts.

Im vorliegenden Band werden die gängigen Bilder vom Verschwinden der Industrie und dem Aufstieg des Dienstleistungssektors auf den Prüfstand gestellt. Dazu werden mit dem Maschinenbau, der Tonträgerindustrie und der Tourismusbranche drei historisch-vergleichende Fallstudien für die Bundesrepublik und die DDR vorgelegt, die jeweils der Industrie bzw. dem Dienstleistungssektor zuzuordnen oder zwischen diesen beiden Sektoren angesiedelt sind. Alle drei Branchen verändern sich im Strukturwandel des letzten Drittels des 20. Jahrhunderts erheblich, zählen aber weder zu dessen Verlierern noch zu den großen Gewinnern und wurden deshalb wissenschaftlich wie politisch bislang unzureichend wahrgenommen. Insbesondere wird gezeigt, wie der Strukturwandel – als ein makroökonomisches Konstrukt – in den Branchen wahrgenommen, vorangetrieben und verarbeitet wurde. Dabei zeigt sich, dass manche gewohnte Annahme in Frage gestellt werden muss.


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Annette Vowinckel
Hannah Arendt


Reclam Verlag, 2015, 136 Seiten
ISBN 978-3-15-019354-9

 

 

Hannah Arendt ist eine der bedeutendsten und populärsten Philosophinnen überhaupt: Ihre Untersuchungen über den Zusammenhang von Totalitarismus und Antisemitismus und die drei Kategorien menschlicher Aktivität »Arbeit«, »Herstellen« und »Handeln« zeigen sie als eine der einflussreichsten gesellschafts- und politikwissenschaftlichen Theoretikerinnen. Für die zweite Auflage wurde der Band vollständig überarbeitet und auf den neuesten Stand der Forschung gebracht.


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André Steiner
Die Planwirtschaft in der DDR
Aufstieg und Niedergang

Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, 2016, 132 Seiten
ISBN 978-3-943588-71-2


Die Geschichte der DDR ist ohne die Entwicklung ihrer Wirtschaft nicht zu verstehen. Diese wiederum wurde durch das infolge des Zweiten Weltkriegs in Ostdeutschland etablierte Wirtschaftssystem einer zentralistischen Planwirtschaft nach sowjetischem Vorbild geprägt. Die Planwirtschaft wurde von ihren Protagonisten als Alternative zum westlichen marktwirtschaftlichen System verstanden.Mit ihr wollte man Krisen, Arbeitslosigkeit und Obdachlosigkeit verhindern.

 
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Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History 12 (2015), Heft 3:
Vermarktlichung
(hg. von Ralf Ahrens, Marcus Böick und Marcel vom Lehn)

Die Druckausgabe der Zeithistorischen Forschungen erscheint im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht
 

Marketization - Vermarktlichung ist eines der Stichworte aktueller wirtschaftshistorischer Debatten. Das aktuelle ZF-Heft gibt zeithistorische Perspektiven auf ein umkämpftes Feld: Von der Restrukturierung westdeutscher Chemieunternehmen in den 1970er Jahren über marktwirtschaftliche Neuordnungen in der Tschechoslowakei nach dem Ende der Blockkonfrontation bis hin zur Einführung des "Freien Marktes" in der ehemaligen DDR. 
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Martin Sabrow und Alexander Koch (Hrsg.)
Experiment Einheit
Zeithistorische Essays

2015 im Wallstein Verlag

 

Lange Zeit war die deutsche Einheit vor allem ein staatliches Projekt, ehe sie mehr und mehr zu einer gesellschaftlichen Realität wurde. Den einzelnen Aspekten dieses Prozesses widmete sich 2015 eine vom Zentrum für Zeithistorische Forschung und dem Deutschen Historischen Museum gemeinsam ausgerichtete Ausstellung "Alltag Einheit. Porträt einer Übergangsgesellschaft". Aus ihr ist diese Sammlung von Essays hervorgegangen, die aus unterschiedlichen Perspektiven und in der Verschränkung von zeitgeschichtlicher Distanz auf die Geschichte der deutschen Einigung seit 1990 blicken.
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Frank Bösch und Martin Sabrow (Hrsg.)
ZeitRäume
Potsdamer Almanach

2015 im Wallstein Verlag
 

ZeitRäume versammelt jährlich eine Auswahl von zeitgeschichtlichen Analysen, die am Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam (ZZF) vorgestellt wurden oder aus der Arbeit des Instituts entstanden sind. Die Zusammenstellung hat nicht den Anspruch, die am ZZF betriebenen Forschungen repräsentativ zu spiegeln. Aber sie vermittelt einen Eindruck von der Vielfalt und Vielgestalt der Wege, die zum Verständnis unserer zugleich so nahen und so fernen Zeitgeschichte im 20. und beginnenden 21. Jahrhundert beitragen.
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