Konferenz
Opposition transnational
Die Menschenrechts- und Demokratie-bewegungen Mittel- und Osteuropas aus transfer- und verflechtungsgeschichtlicher Perspektive
Konferenz am Deutschen Historischen Institut Warschau, Polen | 17.-20. September 2010
Veranstalter:
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Deutsches Historisches Institut Warschau
Während der viertägigen Konferenz sollen am Beispiel der demokratischen Opposition der 1970er bis 1980er Jahre die transfer- und verflechtungsgeschichtlichen Perspektiven der Menschenrechts- und Demokratiebewegungen in den ehemaligen kommunistischen Regimes Ostmittel- und Osteuropas untersucht werden.
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Presse aktuell
18. Juli 2010
Freie Presse
"Bilder prägen unser Gedächtnis"
Interview mit dem Direktor des ZZF, Martin Sabrow, über Katastrophen, ihre Überwindung und die Kraft der visuellen Medien.
Juli 2010
sehepunkte – Rezensionsjournal für die Geschichtswissenschaften
Stefan-Ludwig Hoffmann (Hg.): Moralpolitik
Der vorliegende Band, so Jost Dülffer, „bietet einen bunten Blumenstrauß von gut durchdachten, empirisch untermauerten und aus unterschiedlichen Disziplinen argumentierender Beiträge.“
16. Juli 2010
Deutschlandfunk
Das "Wunder vom Kaukasus"
Interview mit Hans-Hermann Hertle (ZZF) zu den Verhandlungen zwischen Kohl und Gorbatschow im Kaukasus vom 14. bis 16. Juli 1990.
8. Juli 2010
Gazeta Wyborcza
La belle PRL?
Als Gegengift gegen ein verklärtes und verzerrtes Bild der VR Polen empfiehlt die wichtigste polnische Tageszeitung, die GAZETA WYBORCZA, das neue Buch von Malgorzata Mazurek in einer ausführlichen Rezension (polnisch).
Neuerscheinungen

Jan-Holger Kirsch/ Achim Saupe/ Katja Stopka (Hg.)
Zeithistorische Forschungen/ Studies in Contemporary History
Populäre Geschichtsschreibung/ Popular Historiography
Ausgabe 3/2009 (erschienen im Juni 2010)
Populäre Geschichtsschreibung lautet das Leitthema der neuen Ausgabe der Zeitschrift Zeithistorische Forschungen, die am ZZF herausgegeben wird. Geschichte hat in den vergangenen drei Jahrzehnten generell an Popularität gewonnen. Allerdings ist nicht jede Form von Geschichtsschreibung populär. Es ist die mediale Aufbereitung, die zur öffentlichen Resonanz wesentlich beiträgt: in Romanen und Sachbüchern, Kino- und Fernsehfilmen, Computerspielen und Internet. Die Aufsätze der aktuellen Ausgabe verbinden zeithistorische, literatur- und medienwissenschaftliche Zugänge und gehen der Frage nach, wie die Geschichtswissenschaft mit der populären Darstellung der Geschichte umgehen kann.
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Michael Grüttner, Rüdiger Hachtmann, Konrad H. Jarausch, Jürgen John und Matthias Middell (Hg.)
Gebrochene Wissenschaftskulturen
Vandenhoeck & Ruprecht, 384 Seiten
Dieser Band regt eine kritische Universitätsgeschichte des 20. Jahrhunderts an, indem er die Wechselbeziehung von politischen Systembrüchen und Wissenschaftsentwicklungen untersucht, deutsche Tendenzen mit internationalen Trends vergleicht und die gegenwärtige Reformdebatte in eine Langzeitperspektive einbettet. Mehr ...
Martin Sabrow (Hg.)
Bewältigte Diktaturvergangenheit? 20 Jahre DDR-Aufarbeitung
Akademische Verlagsanstalt, Leipzig 2010, 132 Seiten
Im vorliegenden Band sind die überarbeiteten Vorträge der 15. Helmstedter Universitätstage abgedruckt. Die unterschiedlichen Themenblöcke der zweitägigen Veranstaltung befassten sich mit dem vielstimmigen und anhaltenden Streit um den Charakter des Umbruchs vom Herbst 1989 und dem Nachleben der DDR in unserem Gedächtnis. Mehr ...

Malgorzata Mazurek
Spoleczenstwo kolejki
Trio, Warschau 2010, 244 Seiten
Das Buch ist die erste systematische Monographie, die eine soziologische Analyse mit der Geschichte und der Gegenwart Polens verbindet. Die Autorin erzählt fünf Geschichten über die polnische Gesellschaft aus der Perspektive des Schlangestehens und der Mangelerfahrung. Mehr ...
Ralf Ahrens und Harald Wixforth (Hg.)
Strukturwandel und Internationalisierung im Bankwesen seit den 1950er Jahren
Franz Steiner Verlag, Stuttgart, 2010, 213 Seiten
Die in diesem Band versammelten Beiträge beleuchten den tiefgreifenden Strukturwandel der europäischen Kreditwirtschaft in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. Am Beispiel der Bundesrepublik sowie der DDR, Frankreichs, Österreichs und der Niederlande bieten sie Einblicke in eine bankenhistorische Epoche, die bis in die Gegenwart reicht und deren systematische Erforschung noch in den Anfängen steckt. Mehr ...
Peter Ulrich Weiß
Kulturarbeit als diplomatischer Zankapfel
Oldenbourg Verlag, München, 2010, 424 Seiten
Die mit dem Rave-Forschungspreis 2008 ausgezeichnete Dissertation von Peter Ulrich Weiß durchleuchtet die kulturellen Auslandsbeziehungen der beiden deutschen Staaten gegenüber dem Ceauçescu-Regime in Rumänien, die sehr bald in einem Kampf um das attraktivere „Deutschland“ gipfelten. Mehr ...