
Zeithistorische Forschungen / Studies in Contemporary History
Ausgabe 1/2010
Welche Architektursprache und Symbolik wählte die UNESCO in den 1950er-Jahren für ihr neues Hauptgebäude in Paris? Wie stellt das Apartheid-Museum in Johannesburg die jüngste Geschichte Südafrikas dar? Sehr international ist das Spektrum der 13 zum Teil reich bebilderten Beiträge der neuen Ausgabe der am ZZF Potsdam herausgegebenen Zeitschrift "Zeithistorische Forschungen". Mehr ...
Michael Grüttner, Rüdiger Hachtmann, Konrad H. Jarausch, Jürgen John und Matthias Middell (Hg.)
Gebrochene Wissenschaftskulturen
Vandenhoeck & Ruprecht, 384 Seiten
Dieser Band regt eine kritische Universitätsgeschichte des 20. Jahrhunderts an, indem er die Wechselbeziehung von politischen Systembrüchen und Wissenschaftsentwicklungen untersucht, deutsche Tendenzen mit internationalen Trends vergleicht und die gegenwärtige Reformdebatte in eine Langzeitperspektive einbettet. Mehr ...
Martin Sabrow (Hg.)
Bewältigte Diktaturvergangenheit? 20 Jahre DDR-Aufarbeitung
Akademische Verlagsanstalt, Leipzig 2010, 132 Seiten
Im vorliegenden Band sind die überarbeiteten Vorträge der 15. Helmstedter Universitätstage abgedruckt. Die unterschiedlichen Themenblöcke der zweitägigen Veranstaltung befassten sich mit dem vielstimmigen und anhaltenden Streit um den Charakter des Umbruchs vom Herbst 1989 und dem Nachleben der DDR in unserem Gedächtnis. Mehr ...

Malgorzata Mazurek
Spoleczenstwo kolejki
Trio, Warschau 2010, 244 Seiten
Das Buch ist die erste systematische Monographie, die eine soziologische Analyse mit der Geschichte und der Gegenwart Polens verbindet. Die Autorin erzählt fünf Geschichten über die polnische Gesellschaft aus der Perspektive des Schlangestehens und der Mangelerfahrung. Mehr ...
Ralf Ahrens und Harald Wixforth (Hg.)
Strukturwandel und Internationalisierung im Bankwesen seit den 1950er Jahren
Franz Steiner Verlag, Stuttgart, 2010, 213 Seiten
Die in diesem Band versammelten Beiträge beleuchten den tiefgreifenden Strukturwandel der europäischen Kreditwirtschaft in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. Am Beispiel der Bundesrepublik sowie der DDR, Frankreichs, Österreichs und der Niederlande bieten sie Einblicke in eine bankenhistorische Epoche, die bis in die Gegenwart reicht und deren systematische Erforschung noch in den Anfängen steckt. Mehr ...
Peter Ulrich Weiß
Kulturarbeit als diplomatischer Zankapfel
Oldenbourg Verlag, München, 2010, 424 Seiten
Die mit dem Rave-Forschungspreis 2008 ausgezeichnete Dissertation von Peter Ulrich Weiß durchleuchtet die kulturellen Auslandsbeziehungen der beiden deutschen Staaten gegenüber dem Ceauçescu-Regime in Rumänien, die sehr bald in einem Kampf um das attraktivere „Deutschland“ gipfelten. Mehr ...