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22. September 2016
Buchübergabe auf dem Deutscher Historikertag:
Konrad H. Jarausch erhielt den Band "German Zeitgeschichte"


                   
Ein nachträgliches Geburtstagspräsent erhielt Konrad H. Jarausch (rechts), ehemaliger Direktor des ZZF Potsdam, auf dem Deutschen Historikertag in Hamburg am 21. September 2016: Anlässlich seines 75. Geburtstages überreichten ihm ZZF-Direktor Martin Sabrow (links) und Abteilungsleiter Thomas Lindenberger den von Ihnen herausgegebenen Band "German Zeitgeschichte. Konturen eines Forschungsfeldes" und würdigten im Namen des ZZF Jarauschs Verdienste um das Institut. Foto: Martin Schmitt

Bekanntmachung über Vergabe(n)


Angestrebt wird der  Abschluß eines Rahmenvertrages für Catering-Leistungen für das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam e.V. (ZZF). Unternehmen obliegt es, ihr Interesse unverzüglich bei der Vergabestelle | Frau Antje Schmidt per Email anzuzeigen und sich als Interessent kostenfrei registrieren zu lassen. Vergabeunterlagen, Mitteilungen zu Änderungen sowie Antworten auf Bieterfragen wird die Vergabestelle ausschließlich per E-Mail und nur an registrierte Interessenten übermitteln. Angebotsfrist: bis 28.10.2016, 12:00Uhr.
Angebote sind schriftlich einzureichen.

Bekanntmachung - Öffentliche Ausschreibung - Catering - am ZZF Potsdam (pdf)

 

TAGUNGSBERICHTE

 
Generationen linker Politik in der Bundesrepublik 1947 - 1989 (23.06.2016, Potsdam)
Tagungsbericht vom 12.09.2016 auf H-Soz-u-Kult von Marcel Bois

Forschungsorientierter Workshop "Quo vadis Landesgeschichte? Neue Ansätze zur Erforschung der Geschichte von Berlin, Brandenburg und Preußen"  (04.-05.12.2015, Berlin)
Tagungsbericht vom 23.07.2016 auf H-Soz-u-Kult von Sabine Altman

Internationaler Workshop "Ost-West-Konflikt im europäischen Kommunismus" (23. -24.06.2016, Berlin)
Tagungsbericht vom 20.07.2016 auf H-Soz-u-Kult von Helena Imenkämper

13. Potsdamer Doktorandenforum zur Zeitgeschichte "Neue Wege in die Zeitgeschichte" (11.-12.02.2016, Potsdam)
Tagungsbericht vom 15.07.2016 auf H-Soz-u-Kult von Janine Funke und Sabrina Kirschner

 

Das ZZF in den Medien


23. September 2016
Süddeutsche Zeitung - Interview
Einübung in Halsstarrigkeit
Ausführliches Interview mit Martin Sabrow über seine Biografie der frühen Jahre Erich Honeckers. Autor Jens Bisky fragt beim Biografen Sabrow nach, weshalb er diesen Zeitraum thematisiert und was den jungen Honecker vor 1945 geprägt hat .
(Das Interview ist leider nicht online.)


22. September 2016 | 22:05
MDR Fernsehen - artour
Erich Honecker: Neue Biographie beleuchtet sein Leben vor der DDR
Im Sendebeitrag über die Jugendjahre Erich Honeckers stützt sich das Kulturmagazin des MDR auf die von Zeithistoriker Martin Sabrow herausgegebene aktuell erschienene Biographie "Erich Honecker: Das Leben davor". Im Beitrag erläutert der Historiker u.a., was Honecker in jungen Jahren prägte.
(Die Sendung des Magazins zum Nachsehen, ARD Mediathek, 30:00 min)


22. September 2016
MDR Kultur - Interview
Neue Honecker-Biografie
Der Zeithistoriker Martin Sabrow hat ein Buch über die frühen Jahre des späteren DDR-Chefs Erich Honecker vorgelegt (Erich Honecker - Das Leben davor). Was er zum Thema Honecker Neues in seinem Buch präsentiert, darüber spricht der Autor in diesem Interview mit der MDR-Kultur Redakteurin Kristin Unverzagt.
(Audiobeitrag 6:25 min zum Nachhören)
 

21. September 2016
Potsdamer Neueste Nachrichten
Leerstelle Nationalsozialismus
Ein Bericht von PNN-Autor Jan Kixmüller über die Ergebnisse der vom ZZF als Kooperationspartner mitgetragener Tagung "NS im Museum  - jenseits und diesseits der Wende" (19.-20.09.2016 im Potsdam Museum). Historiker und Ausstellungsmacher hatten sich mit der Frage beschäftigt, weshalb Dauerausstellungen zur NS-Zeit in den ostdeutschen Museen jenseits der Gedenkstätten bis heute kaum zu finden sind. Auch in Potsdam ist eine Dauerausstellung zur NS-Zeit nach wie vor nicht geplant.
(Artikel ist ab dem 24.09.2016 online)


20. September 2016
SWR 2 - Kulturgespräch
Geschichtsglaube und Emotionalisierungsgefahr
Anlässlich des Deutschen Historikertages (20.-23.09.2016 in Hamburg) mit dem Leitthema "Glaubensfragen" ein Gespräch mit ZZF-Historiker Achim Saupe über die Rolle von Religionen und des Glaubens im Lauf der Geschichte. Er hat beim Historikertag eine Sektion mit organisiert, die sich mit dem Thema "Geschichte als Gegenwartsreligion" befasst.
(Audiobeitrag 7:26 min  zum Nachhören)


20. September 2016 | 20:15
rbb Dokumentation
In der Reihe Geheimnisvolle Orte
Flughafen Schönefeld
Hitlers Luftwerft, Honeckers Airport

ZZF-Historikerin Irmgard Zündorf erläutert im Interview Geschichte und Bedeutung des "Generalshotel", einem Bau aus der Nazi-Zeit, in dem bis heute die Flughafenverwaltung sitzt.
(Videobeitrag 45:00 min bis 27.09.2016 online auf der rbb Website)

 









20. September 2016
Nordwestradio Bremen - Interview
Digitalfotos-Wegwerf-Erinnerungen?
Fotoalben sind aus der Mode - die moderne Fotografie ist längst digital. Den Wandel der Fotografie erläutert Christoph Classen Medienhistoriker am ZZF Potsdam, im Gespräch mit Anja Goertz.
(Beitrag zum Nachhören, 4:19 min)
 

19. September 2016
Deutschlandfunk
Biografie Erich Honecker
In jungen Jahren keinesfalls der Musterkommunist

Henry Bernhard lobt in seinem Beitrag die von Martin Sabrow erschienene Biografie "Erich Honecker: Das Leben davor" als "hervorragend recherchiertes und glänzend geschriebenes Buch". Dieses Werk setze Maßstäbe. 
 

19. September 2016
Sächsische Zeitung
Hauptsache Geld für Kino und Kondome
Autor Wolfgang David über die am heutigen Tage im Beck Verlag erscheinende Honecker-Biografie von Martin Sabrow.


17.09.2016
Märkische Allgemeine Zeitung
Erste wissenschaftliche Honecker-Biografie
Honeckers Biografie liefert ­Erklärungen, ­warum die DDR so wurde, wie sie war“, so ZZF-Direktor Martin Sabrow im ausführlichen Interview mit Jan Sternberg.


15. September 2016
DIE ZEIT
Wer spricht fürs Volk?
Ein Beitrag von Zeithistoriker und ZZF-Direktor Frank Bösch über die Sehnsucht nach Gemeinschaft in der deutschen Geschichte, die Parteien vor ein unlösbares Problem stelle und den Populismus befördere.
(Der Text des Beitrag - leider nicht online verfügbar - ist eine leicht gekürzte Fassung, den Frank Bösch im aktuellen Heft von ZEIT Geschichte veröffentlicht hat.)
 

10.09.2016
DER SPIEGEL 37/2016
"Eingefrorener Erfahrungsschatz"
"Das Buch überzeugt durch originelle Beobachtungen, Sinn für Ironie und kluge Analyse", urteilt Klaus Wiegrefe über die neue Honecker-Biografie von ZZF-Direktor Martin Sabrow. (Der Artikel ist leider noch nicht online)
 

10.09.2016
SPIEGEL ONLINE
Zurück im Feindesland
ZZF-Historiker René Schlott über den Holocaust-Forscher Raul Hilberg. 1976 besuchte der US-Forscher erstmals seit Kriegsende Deutschland - und hatte verstörende Begegnungen. Jetzt liegt sein Bericht auf Deutsch vor. René Schlott ist Mitherausgeber des Buches mit dem Titel "Raul Hilberg. Anatomie des Holocaust".

 

 

Veranstaltungen

 

Konferenzen / Tagungen / Vorträge

 

Kongress


51. Deutscher Historikertag

Der Kongress steht unter dem Motto
"Glaubensfragen"

20.-23. September 2016 | Universität Hamburg

Hier finden Sie eine Übersicht über die Beteiligung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des ZZF Potsdam an Sektionen auf dem 50. Deutschen Historikertag (pdf)

Zum gesamten Programm des Historikertages 2016...

 


 

Konferenz

 

40th Annual Conference of the German Studies Association

 

Die Konferenz der GSA bietet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen der deutschen Geschichte, Literatur, Kultur und Politik eine Bühne. Die Vorträge und Diskussionen decken den Zeitraum vom Mittelalter bis in die Gegenwart ab.

 

29. September - 2. Oktober ?2016 | Town & Country, Resort & Convention Center, San Diego, Kalifornien (USA)

 

Hier finden Sie eine Übersicht über die Beteiligung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des ZZF Potsdam an Sektionen und Podiumsdiskussionen auf der diesjährigen GSA-Tagung (pdf)

 

Mehr Informationen zur GSA-Tagung...
 



Tagung

Dinge in der Zeitgeschichte     

14.-15. Oktober 2016 
Ort: Potsdam Museum

Veranstalter:
ZZF Potsdam

Zum Programm der Tagung und zur Anmeldung....


Anmeldefrist: 07.10.2016
 

Tagungsflyer (pdf)

 



Theodor-Heuss-Kolloquium 2016

Die neoliberale Herausforderung und der Wandel des Liberalismus im späten 20. Jahrhundert     

3.-4. November 2016 
Ort: ZZF Potsdam

Veranstalter:
Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus
in Kooperation mit dem ZZF Potsdam und dem Lehrstuhl für die Geschichte Westeuropas und der Transatlantischen Beziehungen an der HU Berlin

Zum Programm der Tagung und zur Anmeldung....


Anmeldefrist: 20.10.2016

Tagungsflyer (pdf)

 

 

Ausstellungen

 

Ausstellung
"Waldsiedlung Wandlitz - Eine Landschaft der Macht"


Ort: im Barnim Panorama 
Breitscheidstraße 8-9 in 16348 Wandlitz

Die Ausstellung ist vom 12. Mai bis zum 9. November 2016 geöffnet.

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt der Gemeinde Wandlitz und des ZZF Potsdam.


Mehr zur Ausstellung, den Öffnungszeiten, Eintrittspreisen und Begleit-Publikationen...

 

Die Ausstellung wurde durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK) und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert.

Ausstellungsflyer (pdf)



Veranstaltungsreihen

 
Reihe "Menschen unter Diktaturen"



Nächster Vortrag in der Reihe:

13. Oktober 2016 |19 Uhr
Ort: Gedenkstätte Lindenstraße, Potsdam
Eintrit frei

Vortrag
"Von der Bühne auf die Straße"
Theater und Friedliche Revolution in der DDR

Referentin: Dr. Jutta Braun (ZZF Potsdam)
anschl. Podiumsgespräch mit ehemaligen Theaterleuten
Moderation: Dr. Peter Ulrich Weiß (ZZF Potsdam)

Programmflyer der Veranstaltungsreihe mit allen Terminen (pdf)
 

 



Reihe "Potsdamer Gespräche" des Forums Neuer Markt
"Über Vielfalt und Grenzen. Vom Zusammenleben der Kulturen"

Reihe mit sechs Veranstaltungsterminenin 2016

11. Oktober 2016, 18 Uhr
Ort: Filmmuseum Potsdam

Gespräch mit Filmvorführung zum Thema

"Zerbrechende Grenzen, wankende Identitäten, zerbrochene Vielfalt 1914-18:
Österreich-Ungarn als Vielvölkerstaat - historische und sozialwissenschaftliche Aspekte?"

Programmflyer mit allen Terminen der Reihe (pdf)
 
 

Leibniz-Forschungsverbünde


Das ZZF Potsdam ist in zwei Leibniz-Forschungsverbünden vertreten:
Der Leibniz-Forschungsverbund „Historische Authentizität" wird vom ZZF Potsdam koordiniert (Koordinator: Dr. Achim Saupe), Sprecher ist ZZF-Direktor Prof. Dr. Martin Sabrow.


Die Website des Leibniz-Forschungsverbundes "Krisen einer globalisierten Welt" ist abrufbar unter dem Link http://www.leibniz-krisen.de/

 

 

 

 

 Neuerscheinungen

 

  

Martin Sabrow (Hg.)

Die schwierige Einheit

in der Reihe: Helmstedter Colloquien

Akademische Verlagsanstalt, Leipzig 2016, 218 Seiten
ISBN 978-3-946-28101-6

Der vorliegende Band der Helmstedter Colloquien dokumentiert in für den Druck überarbeiteter Form die einzelnen in der Aula der einstigen Universität gehaltenen Vorträge auf den 21. Helmstedter Universitätstagen. Sie befassten sich unter dem Thema „Die schwierige Einheit“ mit dem Zusammenwachsen der geteilten deutschen Nation nach 1989, aber auch mit den Grenzen der Annäherung und den fortwirkenden Bürden der Teilungsgeschichte. Die einzelnen Beiträge analysieren die Hoffnung auf ein zweites Wirtschaftswunder, die den Weg in die Einheit begleitete; sie diskutieren die Veränderungen im Parteiensystem und die sozialstaatlichen Belastungen der staatlichen Vereinigung, sie mustern Konfliktfälle wie den deutsch-deutschen Kunststreit und die Debatte um den Begriff „Unrechtsstaat“, und sie fragen nach den Folgen des Umbruchs von 1989/90 für die Generationsbildung. Den Abschluss bilden die Eröffnungsbeiträge einer Podiumsdiskussion, die unter dem Titel „Vereint – aber nicht vereinigt? Die deutsche Einheit zwischen Mythos und Modell“ die verschiedenen Perspektiven auf die deutsche Einigungsgeschichte seit 1990 gegeneinander hielt.


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Martin Sabrow

Erich Honecker
Das Leben davor
1912-1945

C.H. Beck Verlag, München 2016, 623 Seiten, 23 Abbildungen
ISBN 978-3-406-69809-5

Nichts verkörpert die DDR so sehr wie das maskenhafte Gesicht Erich Honeckers und dessen kommunistische Musterbiographie, die ihm der Parteiapparat maßschneiderte. Martin Sabrow zeigt auf der Grundlage zahlreicher unbekannter Quellen, welche überraschenden Brüche und Nebenwege das Leben des saarländischen Jungkommunisten prägten. Erich Honecker (1912 – 1994) war von frühester Kindheit an fest im kommunistischen Milieu des Saarlands verwurzelt, und doch war er als Teenager auch offen für neue Orientierung. Er fuhr nach Pommern, um Bauer zu werden, kehrte für eine Dachdeckerlehre in die Heimat zurück, studierte an der Parteihochschule in Moskau und ging 1933 in den Widerstand. Erstmals werden diese Stationen detailliert nachgezeichnet, und sie eröffnen überraschende Ausblicke, etwa auf Honeckers enges Verhältnis zu Herbert Wehner oder seine Beteiligung an einem Terroranschlag. 1935 musste der Jungfunktionär untertauchen. Was machte er monatelang in Paris? Wie kam es zu seinem konspirativen Einsatz in Berlin und wie zu seiner Verhaftung? Von Rätseln umrankt war bisher auch, wie es Honecker gelang, wenige Wochen vor Kriegsende zu fliehen und bald darauf unbehelligt ins Gefängnis zurückzukehren. Die bahnbrechende Jugendbiographie des Revolutionärs und Überlebenskünstlers endet im Mai 1945, als Honecker eher zufällig Zugang zu Ulbricht fand und der Kaderabteilung seinen kommunistischen Lebenslauf einreichte, über den fortan die Partei wachte.


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Martin Schmitt

Internet im Kalten Krieg
Eine Vorgeschichte des globalen Kommunikationsnetzes

transcript Verlag, Bielefeld 2016, 250 Seiten
ISBN 978-3-8376-3681-9

Das Internet ist das dominante Kommunikationsmedium des 21. Jahrhunderts. Nicht zuletzt die Ereignisse um die Enthüllungen von Edward Snowden haben gezeigt, dass es sich zu einem Netzwerk der Freiheit wie auch der Überwachung entwickelt hat. Wo aber liegen seine Ursprünge? Martin Schmitt bietet eine dringend notwendige Neueinordnung der Geschichte des Internet, indem er dessen Entstehung in den USA von 1967-1975 historisiert. Er verdeutlicht, wie das Internet als kybernetisches System im Kalten Krieg zwischen Gegenkultur, Wissenschaft und Militär konzipiert wurde und dass es von Anfang an sowohl emanzipatorische wie auch überwachende Tendenzen bediente. Erst durch den Blick auf seine Geschichte kann die Wirkungsweise des Internet in der Gegenwart verstanden werden.


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Annette Vowinckel

Agenten der Bilder
Fotografisches Handeln im 20. Jahrhundert

Wallstein Verlag, Göttingen 2016, 480 Seiten
ISBN 978-3-8353-1926-4

Wie verändert der Ansturm der Bilder im 20. Jahrhundert politisches Handeln und Öffentlichkeit? Fotografiegeschichte wird oft als Geschichte der Bilder geschrieben. Wer aber fotografiert unter welchen Bedingungen und für wen? Wer wählt Fotografien zur Publikation aus (und verwirft oder zensiert andere), und wer nutzt sie zu welchem Zweck? Annette Vowinckel beschreibt die an der Bildproduktion beteiligten Berufsgruppen der Fotojournalisten und Bildredakteure als »Agenten der Bilder«.


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Sarah Willner, Georg Koch, Stefanie Samida (Hrsg.)

Doing History
Performative Praktiken in der Geschichtskultur

Waxmann Verlag, Mönster/New York 2016, 268 Seiten
ISBN 978-3-8309-3269-7

Doing History - körperbezogene und emotionale Perfürmanzen spielen in der populären Geschichtskultur eine herausragende Rolle. Dennoch wurde die Inszenierung einer "lebendigen" Vergangenheit bisher nur im Kontext von Schulen, Gedenkstätten und Museen einer kritischen Beurteilung unterzogen. Dieser Band schließt nun auch Formen außerhalb der traditionellen Bildungsprte mit ein und nimmt die dort hergestellten, aufgeführten und ausgehandelten Geschichtserfahrungen in ihrer Bedeutung für die verschiedenen Akteure ernst. Die Beiträge aus Kultur-, Geschichts- und Medienwissenschaft konzentrieren sich auf die körperlichen Praktiken, die Materialität der beteiligten Dinge und das Erleben in diesen Feldern, die sich an der Vergangenheit orientieren und doch immer auf die Gegenwart bezogen sind. Dabei wird deutlich, wie sich Deutungshoheiten über Geschichte verschieben, sich gegenseitig inspirieren und provozieren können.


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Thomas Lindenberger und Martin Sabrow (Hg.)

German Zeitgeschichte
Konturen eines Forschungsfeldes

Wallstein Verlag, Göttingen 2016, 312 Seiten
ISBN 978-3-8353-1912-7

Zeitgeschichte boomt. Und sie tut es nach 1989 in besonderem Maße in dem Land, das im 20. Jahrhundert fünf unterschiedliche staatliche und gesellschaftliche Ordnugnen erfahren hat: Deutschland.
Welche Auswirkungen sind aus dieser besonderen Prägung für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Vergangenheit des 20. Jahrhunderts erwachsen? In den hier versammelten Studien wird diesem Problem aus deutscher wie transatlantischer Perspektive nachgegangen, um den Ort der deutschen Zeitgeschichtsschreibung näher zu bestimmen.


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Mario Keßler

Alfred Meusel
Soziologe und Historiker zwischen Bürgertum und Marxismus (1896-1960)

Karl Dietz Verlag, Berlin 2016, 208 Seiten
ISBN 978-3-320-02330-0

Der Soziologe und spätere Historiker Alfred Meusel gehörte zu einer Generation junger Intellektueller, die aus einer behüteten Bürgerlichkeit herausgerissen wurde und den Ersten Weltkrieg an der Front erleben musste. Soziologen erinnern an Alfred Meusel als einen Vertreter der zweiten Generation nach solchen Gründervätern der Disziplin wie Max Weber, Georg Simmel oder Ferdinand Tönnies. Vor 1933 gehörte Meusel zu den bekannten deutschen Intellektuellen. Mit 30 Jahren in Aachen außerordentlicher, mit 34 Jahren ordentlicher Professor für Volkswirtschaftslehre und Soziologie, war er einer der jüngsten Ordinarien in der Weimarer Republik. Im englischen Exil hatte Meusel weniger Glück; er bemühte sich nach 1933 vergebens um eine Anstellung an einer Universität. Er steckte jedoch nicht auf. Nach Kriegsende wurde der Heimkehrer als erster Marxist auf einen deutschen historischen Lehrstuhl berufen. An der Humboldt-Universität und als Direktor des Museums für Deutsche Geschichte – siehe Coverabbildung – wurde er ein prominenter, wenn auch teilweise umstrittener Historiker in der Frühzeit der DDR.


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Sonderausgabe der Bundeszentrale für politische Bildung
Schriftenreihe (Bd. 1636), erschienen 2016

Frank Bösch (Hrsg)

Geteilte Geschichte
Ost- und Westdeutschland 1970 - 2000

Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2015, 492 Seiten
ISBN 978-3-8389-0636-2

Trotz der Systemkonkurrenz und der ideologischen Gegnerschaft von Demokratie und Diktatur bis 1989 waren West- und Ostdeutschland während der Periode der Teilung eng aufeinander bezogen. Im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts hatten sich die beiden Staaten in Deutschland gefestigt. Zugleich markiert der Beginn der 1970er-Jahre ein Klima wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Umbrüche. Auf die Reformen im Westen hatte der Osten Antworten zu finden. Diesseits wie jenseits der Mauer galt es, ökonomisch wie politisch auf Krisen, auf die beginnende Globalisierung und die schärfere Tonart im globalen Konflikt zwischen Nord und Süd zu reagieren. Die Beiträge dieses Buches leuchten in gesamtdeutsche Differenzen, Parallelen und Bezüge, die auch den Vereinigungsprozess in Wirtschaft und Gesellschaft, im Arbeitsleben, in Bildung und Sport, in den Sozialstrukturen sowie bei den Herausforderungen der Digitalisierung bestimmten.


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Hans-Hermann Hertle

The Berlin Wall Story
Biography of a Monument

Ch. Links Verlag, 2nd edition, updated, May 2016, 248 pages
ISBN 978-3-86153-650-5

Where did the Berlin Wall actually stand? Why was it built? How did people keep managing to escape across it - and how many died in the attempt? Why did it come down in the end? Numerous previously unknown photographs document the construction of this barrier system of barbed wire, alarm fences and concrete.Spectacular escape stories and shocking deaths are chronicled here in words and images, as are the dramatic events surrounding the construction and the fall of the Wall. A stunning survey of the Berlin Wall - the central symbol of the Cold War.


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Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History

hrsg. am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam von Frank Bösch, Konrad H. Jarausch und Martin Sabrow

Jahrgang 13 (2016), Heft 2
Themenheft: Apartheid und Anti-Apartheid - Südafrika und Westeuropa
herausgegeben von Knud Andresen und Detlef Siegfried

Erschienen als Druck-Ausgabe 2/2016 im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht sowie als Online-Ausgabe mit Beiträgen u.a. von Christoph Marx, Knut Andresen, Detlef Siegfried, Sebastian Justke und Sebastian Tripp. Zur Online-Ausgabe gelangen Sie hier

 
 

 

Jan Palmowski

Die Erfindung der sozialistischen Nation
Heimat und Politik im DDR-Alltag

erschienen in der Reihe: Kommunismus und Gesellschaft - Band 4
 

Ch. Links Verlag 2016, 368 Seiten
ISBN 978-3-86153-892-9

Wie konnte ein scheinbar so stabiles Gemeinwesen wie die DDR so plötzlich in sich zusammenfallen? Diese Studie handelt davon, wie das SED-Regime eine eigene »nationale« Identität erfand und wie die DDR-Bürgerinnen und -Bürger mit ihr umgingen. Angesichts des Widerspruchs zwischen den propagierten sozialistischen Idealen von Gemeinschaft, Identität und Heimatliebe und der Lebenswirklichkeit entwickelten sie eigene Vorstellungen von Zugehörigkeit und Identität und verbargen ihre Distanz zum Regime unter einer Maske regelkonformen Verhaltens. So trugen sie bis 1989 zur scheinbaren Stabilität der Parteiherrschaft bei und entledigten sich der ungeliebten »Nation« DDR mit Leichtigkeit, als es zur Revolution kam.

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Andrea Bahr

Parteiherrschaft vor Ort
Die SED-Kreisleitung Brandenburg 1961 - 1989

erschienen in der Reihe: Kommunismus und Gesellschaft - Band 3

Ch. Links Verlag 2016, 368 Seiten
ISBN 978-3-86153-893-6

Über 9000 SED-Funktionäre repräsentierten und organisierten die sozialistische Diktatur vor Ort. Obwohl sie an der wichtigen Schnitt stelle zwischen dem Regime und den Bürgern standen, war bislang unbekannt, wie die Praxis der »Kreisfürsten« und ihrer lokalen Parteiapparate aussah. Andrea Bahr blickt erstmals systematisch hinter die Kulissen einer SED-Kreisleitung, indem sie die Herrschaftsroutine in Brandenburg an der Havel analysiert. Dabei treten erstaunliche Denk- und Handlungsstrukturen zu Tage.

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Elke Kimmel/Claudia Schmid-Rathjen

Waldsiedlung Wandlitz
Eine Region und die Staatsmacht


Ch. Links Verlag 2016, 64 Seiten
ISBN 978-3-86153-905-6

 

Die Waldsiedlung Wandlitz war auf keiner offiziellen Landkarte verzeichnet und trotzdem bekannt - sowohl in der DDR-Bevölkerung als auch in der Bundesrepublik. Der Name Wandlitz wurde zum Symbol für den Politik- und Lebensstil der SED-Machtelite, für deren Privilegien und zunehmende Abschottung von der Lebensrealität der DDR-Bevölkerung. Der historisch-kritische Überblick über die Geschichte der Waldsiedlung vermittelt Einblicke in die Lebenswelt der Politbüromitglieder, ihrer Familien und des für sie zuständigen Wach- und Dienstpersonals und benennt die Auswirkungen auf die Region.

 

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Jürgen Danyel/Elke Kimmel

Waldsiedlung Wandlitz
Eine Landschaft der Macht

 

Ch. Links Verlag 2016, 228 Seiten
ISBN 978-3-86153-876-9 
 

Die Waldsiedlung Wandlitz bei Bernau war ein Symbol für den abgehobenen Politik- und Lebensstil der SED-Führung und für deren Abschottung von der DDR-Realität. Das Buch liefert erstmals einen historisch-kritischen Überblick über die Geschichte der ab 1958 errichteten und bis Anfang 1990 genutzten Wohnsiedlung für das SED-Politbüro. Anhand von neuem Quellenmaterial gibt das Werk Einblicke in die alltägliche Lebenswelt, die »Sonderversorgung« und das Sicherheitsregime in der vom Ministerium für Staatssicherheit betreuten Siedlung. Auch »Freizeitobjekte« und Jagdgebiete außerhalb von Wandlitz sowie die Protokollstrecke nach Berlin werden in Bild und Text beschrieben. Um »Wandlitz« rankten sich viele Gerüchte und Mythen, und die Privilegien der DDR-Führungsschicht sorgten für Unmut in der Bevölkerung. Die Autoren beleuchten, warum das Thema so große politische Sprengkraft erlangte und im Herbst 1989, nachdem Medienvertreter erstmals hinter die Mauern der Waldsiedlung blicken durften, mit zur Erosion der SED-Herrschaft beitrug.

 

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Thomas Werneke

Die Stimme der Vernunft?
Menschenrechtssprache als Teil des Politischen während des Ost-West-Konflikts, 1961-1973


erschienen in der Reihe: Europe plurielle / Multiple Europes - Band 56

Peter Lang Verlag 2016, 340 Seiten
ISBN 978-2-87574- 339-8 br.
 

Wie wurden Menschenrechte zum erfolgreichen Bestandteil politischer und ideologischer Argumentation während der 1960er und 1970er Jahre? Zur Beantwortung dieser Frage untersucht das Buch die Verwendungsweisen von Menschenrechtssprache in der professionellen Sphäre der Politik. Drei historische Ereignisse liefern die Grundlage für die semantische und rhetorische Untersuchung von Menschenrechtssprache im Kalten Krieg. Der Vietnamkrieg dient als Langzeitereignis. Er wird durch den Berliner Mauerbau im August 1961 und den Prager Frühling 1968 ergänzt. Das Buch liefert somit auch einen Beitrag zur Kulturgeschichte der Politik im Kalten Krieg.

 

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Raul Hilberg

Anatomie des Holocaust

hg. von Walter H. Pehle und René Schlott

S. Fischer Verlage 2016, 336 Seiten
ISBN 978-3-10-002505-0 
 

 


Der große Historiker Raul Hilberg hat mit seinem Werk ›Die Vernichtung der europäischen Juden‹ die Erforschung des Holocaust maßgeblich geprägt. Auch sein Buch ›Täter, Opfer, Zuschauer‹ ist in der Debatte um die Geschichte des Nationalsozialismus bis heute zentral.
Der 2007 verstorbene Doyen der Holocaust-Forschung hat einen reichhaltigen Fundus an wichtigen Texten hinterlassen, die bislang nicht ins Deutsche übersetzt wurden. Im Band ›Anatomie des Holocaust‹ liegt nun erstmals eine Auswahl dieser Texte auf Deutsch vor.

Zugleich runden sehr persönliche Texte das Bild ab. Ein Band, der uns den Menschen und Historiker Raul Hilberg neu entdecken lässt.

 

 

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Martin Sabrow und Achim Saupe (Hrsg.)

Historische Authentizität

Wallstein Verlag 2016, 128 Seiten
ISBN 978-3-8535-1529-7 
 

 


Die Beschäftigung mit der Vergangenheit zielt aktuell in einer nie gekannten Deutlichkeit auf historische Authentizität. Sie ist begleitet von der Suche nach dem vermeintlich »Echten« und dem Bestreben, das »Originale« zu erhalten. Dies zeigt sich etwa in der Wertschätzung des »Zeitzeugen«, des »authentischen Ortes« oder des »authentischen Objekts«. Die Erforschung dieses Phänomens und dem damit verbundenen Bestreben zur Autorisierung von Vergangenheit durch Authentisierung stehen im Mittelpunkt des Leibniz-Forschungsverbunds »Historische Authentizität«. Die vorliegende erste Publikation des Forschungsverbunds beschäftigt sich ausgehend von einem transdisziplinären Ansatz u. a. mit der auratischen Aufladung von Museumsdingen und dem Begriff des Weltkulturerbes, dem modernen Authentizitätsbegriff und einem vormodernen Verständnis von Authentizität. Ebenso wird nach den wissenschaftlichen Herausforderungen gefragt, die die zeitgenössische Sehnsucht nach historischer Authentizität aufwirft.

 

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