IM ZEICHEN DES SPUTNIK


Als am 4. Oktober 1957 der erste künstliche Trabant der Erde in seine Umlaufbahn gestartet war, löste er im Westen den "Sputnik-Schock" aus, während er für die Sowjetunion eine neue "kosmische Ära" der Menschheit einleitete. Doch der Sputnikflug markierte darüber hinaus tiefgreifende längerfristige Veränderungen, die auf der interdisziplinären Konferenz kultur- und wissenschaftsgeschichtlich untersucht werden. Das Themenspektrum reicht vom "Kosmos" als populärwissenschaftlichen Projektionsraum über die ästhetischen Aneignungen und medialen Auswirkungen der Raumfahrt sowie die politischen Instrumentalisierungen im Kalten Krieg bis zum Sputnik als Gedächtnisort in der postmodernen Geschichtskultur.

Organisation:

Igor J. Polianski
E-Mail: polianski@zzf-pdm.de
Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF)
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam

Matthias Schwartz
E-Mail: schwartz@zedat.fu-berlin.de
Peter Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin
Garystr. 55
14195 Berlin


Die Konferenz wurde organisiert mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF), des Osteuropa-Instituts und des Peter Szondi-Instituts der Freien Universität Berlin sowie des Zeiss Großplanteratiums Berlin und des Deutsch-Russischen Museums Karlshorst.

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