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Publikationen

 


Die Publikationspolitik des Zentrums für Zeithistorische Forschung zeichnet sich durch eine Vielfalt unterschiedlicher Publikationsformate aus. Dadurch können einerseits die inhaltlichen und methodischen Ausrichtungen der einzelnen Forschungsprojekte angemessen veröffentlicht werden, andererseits verlangen die verschiedenen Öffentlichkeiten, die das ZZF erreichen möchte, auch nach verschiedenartigen Publikationsformen.


Der Jahresbericht des ZZF gibt Auskunft über die wissenschaftliche Arbeit und die institutionelle Entwicklung des Instituts im betreffenden Zeitraum. Er stellt in Zahlen und Daten die Projekte und Personalien, die Veranstaltungen und Publikationen vor, die die Arbeit des Instituts geprägt haben. Seit 2008 erscheint der Bericht jährlich.

Die „Zeithistorischen Studien“ erscheinen seit 1993 als Schriftenreihe des Zentrums für Zeithistorische Forschung im Böhlau Verlag. Sie dienen der Dokumentation der wissenschaftlichen Arbeiten des Hauses und umfassen inzwischen 54 Bände zur Geschichte der SBZ/DDR, des geteilten Deutschlands und Osteuropas nach 1945.

Die Reihe „Geschichte der Gegenwart“ ist mit der Aufnahme des Zentrums für Zeithistorische Forschung in die Leibniz-Gemeinschaft eröffnet worden und erscheint seit 2010 beim Wallstein Verlag. Die hier publizierten Bücher thematisieren Ereignisse, Prozesse und Strukturen der deutschen und gesamteuropäischen Geschichte, denen eine übergreifende Bedeutung für die Ordnung und das Verständnis der sozialen und kulturellen Welt im 20. Jahrhundert zugesprochen werden kann.

Die Reihe Medien und Gesellschaftswandel im 20. Jahrhundert publiziert mediengeschichtliche Studien, die zugleich gesellschaftsgeschichtliche Fragen des 20. Jahrhunderts thematisieren. Die Bücher zeigen, wie Medien dazu beitrugen, maßgebliche gesellschaftliche Deutungen aufzubringen und soziale Veränderungen anzustoßen. Die Reihe erscheint seit 2014 im Wallstein Verlag.

Die Reihe "Kommunismus und Gesellschaft" erscheint seit 2016  im Ch. Links Verlag. Sie versammelt Studien zum Kommunismus als diktatorischer Staats- und Gesellschaftsordnung und als intellektueller Welt, die einen integrierten Ansatz von Politik-, Gesellschafts- und Kulturgeschichte verfolgen. Im Zentrum steht dabei die Erforschung der sozialen Praxis kommunistischer Herrschaft in den Gesellschaften der DDR, der Sowjetunion und des europäischen Ostblocks. Ausgehend von der diktatorischen Verfassung und dem totalitären Charakter der Denkwelt des Kommunismus als Herrschaftssystem fragt diese Kommunismusforschung nach dem Innenleben und den Wandlungsprozessen der Gesellschaften sowie nach der Wirkungsmacht sozialer und mentaler Prägungen.

Die thematische und methodische Verschiedenheit der am Zentrum für Zeithistorische Forschung angesiedelten Projekte, verlangt nach Publikationsorten jenseits der beiden Schriftenreihen. Daher erscheinen die Bücher der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch in weiteren Verlagen wie etwa Vandenhoeck & Ruprecht, bei Metropol, bei Ch. Links, bei C.H. Beck wie auch bei Berghahn Books.

Seit 2005 erscheint der Almanach „ZeitRäume“ im Wallstein Verlag. Er versammelt Vorträge, Aufsätze und Miszellen zu Fragen der Zeitgeschichte, mit denen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Gäste und Gastwissenschaftler des Zentrums für Zeithistorische Forschung in einem Kalenderjahr befasst haben. Die Auswahl der Texte zielt auf Themen, die eine breitere Öffentlichkeit ansprechen.

Die Zeitschrift „Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History“ (ZF/SCH) erscheint seit 2004 – als frei zugängliches Online-Angebot sowie als Druckausgabe im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht. In geographischer, thematischer und methodischer Hinsicht verfolgt die Zeitschrift ein breites Verständnis von Zeitgeschichte. Beiträge zur deutsch-deutschen und europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts und besonders zur Phase des Systemkonflikts von 1945 bis 1990 bilden einen Schwerpunkt; zugleich gibt es regelmäßig Blickerweiterungen in den amerikanischen, asiatischen oder afrikanischen Raum. Ein spezielles Augenmerk der Zeitschrift gilt den Inhalten und Methoden einer „Visual History“, also den Entstehungs-, Wirkungs- und Rezeptionszusammenhängen von Bildmedien im 20. Jahrhundert.


Das ZZF Potsdam editierte von 1994 bis 2009 das "Potsdamer Bulletin für Zeithistorische Studien", in dem neben wissenschaftlichen Beiträgen auch Rezensionen und Nachrichten aus der Arbeit des Instituts abgedruckt sind.


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