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Öffentliche Vorträge und Veranstaltungen 2010



Buchvorstellung

Gebrochene Wissenschaftskulturen. Universität und Politik im 20. Jahrhundert

Donnerstag, 1. Juli 2010 | 16:30-18:30 Uhr
Hörsaal im Erdgeschoss der neuen Universitätsbibliothek der HU-Berlin
Geschwister Scholl-Straße 1-3
10117 Berlin

Veranstalter: Vandenhoeck & Ruprecht


„Der Kern unserer Universitäten ist gesund“, schrieb 1919 der Orientalist, Staatssekretär und spätere preußische Kultusminister Carl Heinrich Becker nach der Katastrophe des Ersten Weltkrieges. Nötig sei freilich eine umfassende Hochschulreform, um diese Kerninstitution der modernen Wissensgesellschaft ausbau- und demokratiefähig zu gestalten und um über Bildung – so Becker 1930 – Auswege aus der „Kultur- und Geisteskrise der Gegenwart“ zu erreichen. Ähnlich argumentierte der Heidelberger Philosoph Karl Jaspers in der Weimarer Zeit und sogar noch nach der „zweiten deutschen Katastrophe“ der NS-Diktatur und des Zweiten Weltkrieges in seinen Schriften zur „Idee der Universität“. „Die deutsche Universität ist im Kern verrottet“, urteilte dagegen der Byzantinist und Vorsitzende des Wissenschaftsra-tes Dieter Simon 1991 nach der deutschen Vereinigung und der Integration einstiger DDR-Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen in die bundesdeutsche Wissenschafts- und Hochschullandschaft.

In diesem Kontrast-, Spannungs- und Urteilsfeld befasst sich der jüngst im Verlag Vanden-hoeck & Ruprecht (Göttingen) erschienene Band „Gebrochene Wissenschaftskulturen“ zäsur- und systemübergreifend mit Grundlinien deutscher Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte vom Kaiserreich bis in die 1990er Jahre im ambivalenten Verhältnis von „Selbstverständnis und Praxis“ sowie von „Wissenschaft und Politik“. Er setzt dabei in vieler Hinsicht neue, kri-tische Akzente und stellt in Jubiläumsgeschichten tradierte Deutungsmuster in Frage. Seine vier Themenblöcke befassen sich mit den Zeiträumen 1900-1930/33 („Von der Weltgeltung zur Not deutscher Wissenschaft?“), 1930/33-1945/49 („Zwischen Autonomieverlust und Selbstmobilisierung“), 1945/49-1989/90 („Tradition und Modernisierungsversuche im deutsch-deutschen Vergleich“) und seit 1990 („Provinzialität oder Rückkehr zur Exzellenz?“)

Der bekannte Erziehungswissenschaftler Heinz-Elmar Tenorth wird das Buch kommentieren und die Herausgeber Rüdiger Hachtmann, Konrad Jarausch und Jürgen John werden mit ihm darüber diskutieren.




Ringveranstaltung

1990 als Epochenzäsur


Veranstalter:
Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF)
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG)
Deutsches Kulturforum östliches Europa

in Kooperation mit:
Filmmuseum Potsdam
Militärgeschichtliches Forschungsamt (MGFA)
Moses Mendelssohn Zentrum (MMZ)

Themen und Termine 2010

Das Jahr 1990 ist in der öffentlichen Wahrnehmung mit einer historischen Zäsur verbunden. Durch die Demokratiebewegungen in Mittel- und Osteuropa wurde die Teilung Deutschlands und Europas überwunden. Die Nachkriegszeit und der Kalte Krieg mit seinen Phasen von Konfrontation und Entspannung, die das Leben der Menschen rund um den Globus prägten, gingen zu Ende. Es zerfiel zunächst das von der Sowjetunion dominierte Wirtschafts und Militärbündnis, dann die Sowjetunion selbst

Aus unterschiedlichen Blickwinkeln behandeln die Vorträge und Podiumsdiskussionen Ereignisse und Entwicklungen jener Umbruchzeit in Deutschland und Europa und thematisieren deren Bedeutung für die Gegenwart.

 

 

Donnerstag, 22. April 2010 | 18.00 Uhr
„Der ungeteilte Himmel“ – Bilder zum Buch
Gespräch und Filmvorführung anlässlich der Foyerausstellung zur gleichnamigen Publikation des Filmmuseums in Anwesenheit von Schauspieler Hermann Beyer und Regisseur Thomas Knauf
Eine Veranstaltung des Filmmuseums Potsdam
Veranstaltungsort: Filmmuseum Potsdam


Donnerstag, 29. April 2010 | 19.00 Uhr
1990 – eine Epochenzäsur?
Vortrag: Prof. Dr. Martin Sabrow (ZZF)
Eine Veranstaltung des ZZF in Kooperation mit dem HBPG
Veranstaltungsort: HBPG
Eintritt: 3 €


Einladung zur Veranstaltung (PDF)
Das vollständige Redemanuskript können Sie hier herunterladen (PDF)

Donnerstag, 27. Mai 2010 | 19.00 Uhr
„Kommt die D-Mark, bleiben wir ...“. Die Wirtschafts- und Währungsunion von 1990 in historischer Perspektive
Podiumsdiskussion mit Prof. Michael C. Burda, Ph.D. (Humboldt- Universität zu Berlin); Prof. Dr. Carl-Ludwig Holtfrerich (Freie Universität Berlin); Prof. Dr. Werner Plumpe (Goethe-Universität Frankfurt am Main); Moderation: Prof. Dr. André Steiner (ZZF)
Eine Veranstaltung des ZZF in Kooperation mit dem HBPG
Veranstaltungsort: HBPG
Eintritt: 3 €


Einladung zur Veranstaltung (PDF)


Donnerstag, 2. September 2010 | 19.00 Uhr
Vom Fulda-Gap zum Hindukusch. Kriegsbild und Einsatzplanungen der Bundeswehr vor und nach 1990
Vortrag: Oberstleutnant Dr. Helmut R. Hammerich (MGFA)
Eine Veranstaltung des MGFA
Veranstaltungsort: HBPG
Eintritt: 3 €


Donnerstag, 9. September 2010 | 19.00 Uhr
Oder und Neiße. Graswurzelprojekte an der Grenze. Die Menschen in der deutsch-polnischen Grenzregion
Vortrag und Projektpräsentation: Steffen Schumann, Tina Veihelmann
Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums östliches Europa
Veranstaltungsort: HBPG
Eintritt: 3 €


Freitag, 1. Oktober 2010 | 18.00 Uhr
Wendepunkte – Psychiatrie im Wandel seit 1990
Filmabend mit Podiumsdiskussion
Eine Veranstaltung des Filmmuseums Potsdam in Kooperation mit dem Paritätischen Landesverband Brandenburg
Veranstaltungsort: Filmmuseum Potsdam


Freitag, 7. Oktober 2010 | 19.00 Uhr
Der Einigungsprozess als Epochenzäsur im Geschichtsbild des Rechtsextremismus
Vortrag: Dr. Gideon Botsch; Dr. des. Christoph Kopke (MMZ)
Eine Veranstaltung des MMZ
Veranstaltungsort: HBPG
Eintritt: 3 €


Donnerstag, 21. Oktober 2010 | 19.00 Uhr
Armee der Einheit? Die Übernahme von Personal und Material der NVA in die Bundeswehr
Vortrag: Oberst Dr. Winfried Heinemann (MGFA)
Eine Veranstaltung des MGFA
Veranstaltungsort: HBPG
Eintritt: 3 €


Donnerstag, 28. Oktober 2010 | 19.00 Uhr
Abkehr vom Anti-Zionismus. Die späten Versuche der DDR, ihr (Nicht-)Verhältnis zu Israel zu reparieren
Vortrag: Olaf Glöckner (MMZ)
Eine Veranstaltung des MMZ
Veranstaltungsort: HBPG
Eintritt: 3 €


Donnerstag, 4. November 2010 | 19.00 Uhr
Oder und Memel – alte und neue Grenzen in Europa
Vortrag: Uwe Rada (Journalist und Autor, Berlin)
Moderation: Dr. Klaus Harer (Deutsches Kulturforum östliches Europa)
Eine Veranstaltung des HBPG in Kooperation mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa
Veranstaltungsort: HBPG
Eintritt: 3 €



>>Flyer mit Programmübersicht als PDF<<




Die wissenschaftlichen Institutionen und die Museen am Neuen Markt in Potsdam bilden ein Ensemble von hervorragenden Einrichtungen im Bereich der Geistes- und Kulturgeschichte. Die historischen Bauten am schönsten Platz der brandenburgischen Landeshauptstadt beherbergen sieben national und international renommierte Institute, die sich in ihrer Forschung und bei der Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte an ein breites Publikum wenden. Das thematische Spektrum reicht von der Geschichte Brandenburg-Preußens über die Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa bis zu Fragen jüdischen Lebens in Geschichte und Gegenwart, der Filmgeschichte, der Edition der Schriften von Kant, Leibniz und Jean Paul sowie schließlich der deutschen Zeitgeschichte im europäischen Kontext.

Die in ihrem Profil individuellen Institutionen gruppieren sich Am Neuen Markt zu einem in seiner Vielfalt inspirierenden Forum der Geistes- und Kulturwissenschaften. Zahlreiche inhaltliche Schnittmengen bieten die Grundlage für interdisziplinäre Dialoge. Die räumliche Nähe erleichtert Kooperationen und den Austausch mit der Öffentlichkeit. Der Neue Markt ist ein intellektueller und touristischer Anziehungspunkt, der weit über die Grenzen der Region Berlin-Brandenburg ausstrahlt.

 

Adressen der Veranstalter:

Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam
Tel.: 0331 2899113


Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Kutschstall, Am Neuen Markt 9
14467 Potsdam
Tel.: 0331 6208550

 

Deutsches Kulturforum östliches Europa
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam
Tel.: 0331 200980

 

Filmmuseum Potsdam
Breite Straße 1A/Marstall am Lustgarten
14467 Potsdam
Tel.: 0331 2718112

 

Militärgeschichtliches Forschungsamt
Zeppelinstr. 127/128
14471 Potsdam
Tel.: 0331 9714550

 

Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien
Am Neuen Markt 8
14467 Potsdam
Tel.: 0331 28094-0

 


Ringveranstaltung

Die Humboldt-Universität in der DDR

Die Veranstaltungen finden jeweils um 18:00 Uhr c.t. statt
Senatsaal der Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6
10117 Berlin

Eintritt frei

Veranstalter:
Humboldt-Universität zu Berlin
Zentrum für Zeithistorische Forschung

Im Jahr 2010 feiert die Humboldt Universität ihr 200-jähriges Jubiläum. In ihrer facettenreichen und vielschichtigen Geschichte stellt die DDR-Vergangenheit eine wichtige Phase dar. In diesem historischen Abschnitt erhielt die Universität nicht nur ihren heutigen Namen, es ist auch derjenige Abschnitt jüngster Geschichte, der die heutige Hochschule, ihre Strukturen und Schwierigkeiten maßgeblich prägt.

Gemeinsam mit dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam organisiert die Humboldt-Universität eine Ringveranstaltung mit wissenschaftlichen Vorträgen und Zeitzeugendiskussionen, die zentrale Aspekte der Universitätsgeschichte zwischen 1945 und 2000 darstellt. Ziel der Veranstaltung ist es, kontroverse und schwierige Themen der Universitätsgeschichte durch hochrangige Experten aufzugreifen und mit der universitären und außeruniversitären Öffentlichkeit zu erörtern. Zugleich wird jede Veranstaltung einen Bogen in die Gegenwart schlagen.


25. Mai 2010
Kontinuität und Umbruch: Nachleben und Bewältigung des Nationalsozialismus in der Berliner Universität
Prof. Dr. Rüdiger von Bruch, Berlin


8. Juni 2010
„Wird es uns Frauen weiter so gehen wie bisher?“ – Wissenschaftlerinnen an der HU nach 1945
Dr. Annette Vogt, Berlin


14. Juli 2010
Ideologie und Wissenschaft: Die Universität der 1960er und 1970er Jahre aus Zeitzeugen-Perspektive
Podiumsdiskussion mit Dr. h.c. Wolfgang Thierse, Dr. Guntolf Herzberg und Dr. Christoph Links;
Moderation Prof. Dr. Martin Sabrow


1. November 2010
Modernisierung unter SED-Diktat? Die Universität vom Mauerbau bis zum Begin der 1980er Jahre
Prof. Dr. Mathias Middell, Leipzig

 


30. November 2010
Im Zeichen der Neuerfindung. Abwicklung und Reform nach 1990
Prof. Dr. Konrad H. Jarausch, Berlin/Chapel Hill, NC


14. Dezember 2010
Bilanz: Die Humboldt-Universität, die DDR und die Gegenwart
Einführung von Prof. Dr. Rüdiger von Bruch und Prof. Dr. Martin Sabrow,
Diskussion mit Prof. Dr. Christoph Markschies, Prof. Dr. Hans Joachim Meyer u.a.


>>Flyer mit Programmübersicht als PDF<<


Kontakt:
Dr. Markus M. Payk
Institut für Geschichtswissenschaften
Tel.: 030/2093-70561
Email: payk@geschichte.hu-berlin.de

 


Der Dekan der Philosophischen Fakultät I, Professor Dr. Michael Seadle, lädt ein zur

Antrittsvorlesung  von
 

Prof. Dr. Martin Sabrow
"Die Zeit der Zeitgeschichte"


Mittwoch, 30. Juni 2010 | 18 Uhr c.t.
Senatssaal im Hauptgebäude der Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6
10117 Berlin


Prof. Dr. Martin Sabrow, geb. 1954, ist Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam und Professor für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Seine gegenwärtigen Forschungen beschäftigen sich mit der politischen Geschichte und der Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts, insbesondere mit der vergleichenden Geschichte deutscher und europäischer Diktaturen, der Legitimationskultur politischer Herrschaft im SED-Staat, dem Zeitverständnis und Zeitordnungen in den Herrschaftssystemen des 20. Jahrhunderts sowie der Erinnerungskultur.

Er ist Autor zahlreicher Publikationen. Zuletzt erschien:
Martin Sabrow (Hg.): Erinnerungsorte der DDR, München 2009.

Einladung als PDF




Buchpräsentation

»Erinnerungsorte der DDR«

herausgegeben von Martin Sabrow


Dienstag, 13. April 2010 | Beginn: 19.00 Uhr

Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum
Geschwister-Scholl-Straße 1/3, 10099 Berlin

Eintritt frei

Veranstalter:
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Verlag C.H. Beck

Kurzbeschreibung:

Die DDR gibt es nicht mehr: Im Gedächtnis der Ostdeutschen wie der Westdeutschen lebt sie aber weiter, als totaler Unrechtsstaat ebenso wie in ostalgischer Verklärung und vor allem aber in Erinnerung an die Mühen eines aufrechten Lebens in gedrückten Verhältnissen. Fünfzig Publizisten und Zeithistoriker aus Ost und West analysieren in dem von Martin Sabrow herausgegebenen Buch die wichtigsten Bezugspunkte der Erinnerung an ein untergegangenes Land: Vom Trabi bis zur Transitautobahn, von der Stasi bis zum Sandmännchen, vom Intershop bis zur Bückware, von der Jugendweihe bis zu den Montagsdemonstrationen.


Der Herausgeber, Martin Sabrow, ist Professor für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam.

Podiumsdiskussion: Prof. Dr. Martin Sabrow diskutiert mit Prof. Dr. Dr. h.c. Christoph Markschies, Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin.

Moderation: Prof. Dr. Paul Nolte, Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin
Begrüßung: Dr. Ulrich Nolte, Verlag C.H. Beck, München
Einführung: Prof. em. Dr. Etienne François, Frankreich-Zentrum der Freien Universität Berlin

Im Anschluss laden die Veranstalter zu einem kleinen Empfang ein.



Veranstaltungsreihe des ZZF Potsdam und des Potsdam-Museums
von März bis November 2010

 

Menschen unter Diktaturen

 

 


Kurzbeschreibung

Die Gedenkstätte "Lindenstraße 54/55" steht wie kein anderer Ort in Potsdam für die Kontinuität politischer Verfolgung im 20. Jahrhundert. Das 1737 errichtete barocke Anwesen verzeichnete über die nachfolgenden fast 200 Jahre eine wechselvolle Geschichte - bis zum Jahr 1933. Während der NS-Diktatur wurden hier Gegner des Nationalsozialismus inhaftiert und ein Erbgesundheitsgericht installiert. Von 1945 bis 1952 befand sich an diesem Ort ein Untersuchungsgefängnis des sowjetischen Geheimdienstes, der die Inhaftierten zu langjährigen Haftstrafen oder zum Tode verurteilen ließ. Der DDR-Staatssicherheitsdienst (Stasi) betrieb das Gefängnis von 1952 bis 1989 als Untersuchungshaftanstalt.

Das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und das Potsdam-Museum laden im Jahr 2010 zu  Filmvorführungen, Lesungen, Vorträgen und Podiumsdiskussionen der Veranstaltungsreihe "Menschen unter Diktaturen" in die Gedenkstätte "Lindenstraße 54/55 für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert" ein. 

Beginn der Veranstaltungen ist jeweils 19 Uhr, Eintritt wie bei den einzelnen Terminen angegeben

 


Termine der  Veranstaltungsreihe "Menschen unter Diktaturen" von März bis November 2010:

18. März 2010
Filmvorführung "Lindenhotel"
Ein Dokumentarfilm von Andreas Fischer und Fayd Junknickel und einem anschließenden Podiumsgespräch mit den Filmemachern und den Zeitzeugen Herbert Großkopf und Hubert Schmitz
Ort: Gedenkstätte "Lindenstraße 54/55", Beginn: 19 Uhr
Eintritt: 3 €

Einladung zur Veranstaltung (PDF) 

15. April 2010
Buchvorstellung "Von Mimen und anderen Menschen"
Lesung und Gespräch mit dem Autor, Schauspieler und ehemaligen Häftling Jochen Stern
Moderation: Gabriele Schnell (Gedenkstätte „Lindenstraße“)
Kooperationsveranstaltung mit der Fördergemeinschaft „Lindenstraße 54“
Ort: Gedenkstätte „Lindenstraße 54/55“, Beginn: 19 Uhr
Eintritt: 3 € 

Einladung zur Veranstaltung (PDF)

6. Mai 2010
Die Wiederentdeckung eines vergessenen Autors – zum 80. Geburtstag von Horst Bienek (1930 – 1990)
Der Journalist und Filmemacher Tilman Urbach spricht über Leben und Werk des Autors, der Schauspieler Michael Schrodt (Hans Otto-Theater Potsdam) liest aus bislang unveröffentlichten „Potsdamer Tagebüchern“
Moderation: Hendrik Röder (Brandenburgisches Literaturbüro)
Kooperationsveranstaltung mit dem Brandenburgischen Literaturbüro
Ort: Gedenkstätte „Lindenstraße 54/55“, Beginn: 19 Uhr
Eintritt: 5 €, ermäßigt 3 € 

Einladung zur Veranstaltung (PDF)

10. Juni 2010
Strafjustiz im Nationalsozialismus
Vortrag von Prof. Dr. Dr. Jörg Berkemann, Richter am Bundesverwaltungsgericht a.D.
mit anschließender Diskussion
Moderation: Claus Peter Ladner (Fördergemeinschaft „Lindenstraße 54“)
Kooperationsveranstaltung mit der Fördergemeinschaft „Lindenstraße 54“
Ort: Gedenkstätte „Lindenstraße 54/55“, Beginn: 19 Uhr
Eintritt: 3 €

13. September 2010
„Der Geschichte in die Speichen greifen …“ Jugendlicher Widerstand in der frühen DDR
Filmvorführung und Diskussionsveranstaltung mit Gerhard Schmale (Zeitzeuge) und Enrico Heitzer (Historiker)
Moderation: Dr. Jens Gieseke (ZZF Potsdam)
Kooperationsveranstaltung mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
Ort: Filmmuseum Potsdam, Breite Straße 1A, 14467 Potsdam, Beginn: 19 Uhr
Der Eintritt ist frei

21. Oktober 2010
„Eingemauert“
Prof. Manfred Görlach, 1961 unter dem Deliktvorwurf der „Fluchthilfe“ in Ost-Berlin verhaftet, berichtet über seine Haft in Potsdam und Brandenburg Moderation: Dr. Hans-Hermann Hertle ( ZZF Potsdam)
Kooperationsveranstaltung mit der Fördergemeinschaft „Lindenstraße 54“
Ort: Gedenkstätte „Lindenstraße 54/55“, Beginn: 19 Uhr
Eintritt: 3 €

18. November 2010
„Menschenhandel oder Menschenrechtspolitik? Der Freikauf politischer Häftlinge aus der DDR, 1962/63 – 1989“
Vortrag von dem Historiker Jan Philipp Wölbern (ZZF), anschließend Gespräch mit Dr. Hans-Hermann Hertle (ZZF)
Ort: Gedenkstätte „Lindenstraße 54/55“, Beginn: 19 Uhr
Eintritt: 3 €


>>Programmübersicht als PDF<<


Informationen zur Veranstaltungsreihe "Menschen unter Diktaturen":
Dr. Hans-Hermann Hertle
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Tel.: 0331-2899131
E-Mail: hertle@zzf-pdm.de










Docupedia

 

Präsentation

»Docupedia-Zeitgeschichte«

 

Donnerstag, 11. Februar 2010  | 19:00 Uhr 
Museum für Kommunikation Berlin
Leipziger Straße 16
10117 Berlin


Das Online-Nachschlagewerk "Docupedia-Zeitgeschichte" geht am 11. Februar 2010 ins Netz und präsentiert sich der Öffentlichkeit. Mit „Docupedia-Zeitgeschichte“ (www.docupedia.de) wird es erstmals ein für das Internet konzipiertes Nachschlagewerk geben, das zentrale Begriffe, theoretische Konzepte, Methoden und Debatten der zeithistorischen Forschung dokumentiert und laufend durch neue Beiträge ergänzt wird. Alle Artikel haben eine dauerhaft zitierfähige Adresse im Netz. Technisch nutzt das Projekt die Softwareplattform MediaWiki und entwickelt diese weiter. „Docupedia-Zeitgeschichte“ kann schneller auf neue Entwicklungen in der Forschung reagieren und Debatten innerhalb des Faches aufnehmen als gedruckte Nachschlagewerke, bietet zahlreiche Partizipationsmöglichkeiten für die Nutzerinnen und Nutzer und publiziert alle Beiträge mit einer umfangreichen Materialumgebung.

„Docupedia-Zeitgeschichte“ ist ein Projekt des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam in Kooperation mit der Humboldt-Universität zu Berlin und wird durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

Gemeinsam mit dem Museum für Kommunikation Berlin lädt die Fachredaktion von „Docupedia-Zeitgeschichte“ alle Interessierten ein, bei der Präsentation und dem Programmstart des Projekts dabei zu sein.


Programm:

Eröffnungs-Getöne: JazzDuo Lüdemann/ Kuchenbuch
Begrüßung: Dr. Jürgen Danyel, ZZF Potsdam
Vortrag: Datendichte und digitale Geschichte/ Stefan Heidenreich, Berlin
Docupedia-Suite: JazzDuo Lüdemann/ Kuchenbuch
Präsentation: Redaktion Docupedia-Zeitgeschichte
3,2,1 … PROJEKTSTART!
Anklick-Blues: JazzDuo Lüdemann/ Kuchenbuch

Im Anschluss an das Programm laden die Veranstalter alle Gäste zu einem kleinen Empfang ein. 

Einladungsflyer mit weiteren Informationen zum Projekt "Docupedia-Zeitgeschichte" (PDF)

Kontakt:
Dr. Jürgen Danyel
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Tel.: 0331-28991-14
Fax: 0331-28991-60
www.zzf-pdm.de

Veranstalter:
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Humboldt-Universität zu Berlin
Museum für Kommunikation Berlin

 

 

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