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Demontagen in der SBZ

Projekt | Demontagen | Inventar | Literatur | Kontakt

Das Projekt

 

1997 entdeckte Jochen Laufer (ZZF) in Moskau, im Bestand des Chefs der Zentralen Statistischen Verwaltung der UdSSR, eine "Liste der demontierten und in die UdSSR aus der sowjetischen Besatzungszone in Deutschland abtransportierten Betriebe". Diese Liste enthält Angaben zu über 3000 demontierten Objekten und gibt - beispielsweise - Auskunft über den Zeitpunkt des Demontagebeschlusses oder den Bestimmungsort der abtransportierten Einrichtungen in der Sowjetunion. Es war dieser Fund, der Anlaß für zwei Arbeitstreffen deutscher und russischer Archivare und Historiker bot und schließlich in das von der DFG finanzierte gemeinsame Projekt des Brandenburgischen Landeshauptarchivs und des Zentrums für Zeithistorische Forschung mündete.

Ziel des Projektes ist die systematische Erfassung der Quellen mit Demontagebezug auf der Ministerialebene, außerdem die Verifizierung der Moskauer Liste (ZZF-Liste) und ihre Integration in das zu erstellende Inventar. Nach Abschluß der Vorarbeiten wurden seit Januar 2005 die Bestände der Mehrzahl der einbezogenen ostdeutscher Hauptsstaats- und Landeshauptarchive erfaßt. Folgende Archive werden durch das Projekt berücksichtigt:

- Bundesarchiv Koblenz

- Bundesarchiv Berlin-Lichterfelde

- Brandenburgisches Landeshauptarchiv Potsdam

- Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt/Abteilung Magdeburg

- Sächsisches Staatsarchiv-Hauptstaatsarchiv Dresden

- Thüringisches Hauptstaatsarchiv Weimar

- Landeshauptarchiv Schwerin

- Landesarchiv Berlin

Projektbearbeiter:
Dr. Klaus Jochen Arnold

Projektbetreuer:
Dr. Klaus Neitmann und Torsten Hartisch (BLHA)
Dr. Jochen Laufer (ZZF)

Projektdauer: ??

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