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Prof. Dr. Konrad H. Jarausch

Vita | Publikationen

1. Persönliches

geboren am 14. August 1941 in Magdeburg

US-amerikanische Staatsbürgerschaft

verheiratet mit Hannelore Louise Flessa

zwei Söhne: Konrad (geboren 1970) und Peter (geboren 1973)

2. Ausbildung

Ph.D in deutscher Geschichte an der University of Wisconsin 1969

Postdoktoranten-Studium am Shelby Cullom Davis Center, Princeton

3. Stellungen

Assistant to Full Professor für Geschichte an der University of Missouri, Columbia 1968–1983

Lurcy Professor for European Civilization an der University of North Carolina, Chapel Hill 1983–

Stellvertretender Direktor des Duke Center for European Studies an der UNC 1994–1998

Co-Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung, Potsdam 1998–2006

4. Lehrerfahrungen

ungefähr vier Dutzend Kurse und Seminare sowohl an deutschen (Saarbrücken, Göttingen, Leipzig und Potsdam) als auch an US-amerikanischen Universitäten; darunter ein Seminar über Deutsche in Amerika, ein Hauptseminar über den Demokratisierungsprozess in Deutschland nach 1945 und Vorlesungen über die Dekonstruktion der Meistererzählung sowie einige Wochenendseminare und einen vacation college-Kurs.

5. Forschungsstipendien

Alexander von Humboldt-Stipendium der Universität des Saarlandes;

Stipendium am Woodrow Wilson Center, Washington;

DFG-Gastprofessur an der Universität Göttingen;

Stipendium am niederländischen Institute for Advanced Studies, Wassenaar;

Forschungen am Zentrum für interdisziplinäre Forschung, Bielefeld;

Aufenthalt am Schwedisches Collegium for Advanced Studies, Uppsala;

Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam

6. Studienstipendien

ungefähr 45 Stipendien, darunter Rockefeller Humanities Fellowship, ein Stipendium der National Endowment for the Humanities conference, einige Stipendien der International Research and Exchange Board conference, Fulbright Seniar Fellowship, ein Stipendium der Rockefeller Foundation Bellagio conference, einige Stipendien des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, DFG Ko-Antragssteller, ein Stipendium der Henkel-Stiftung etc.

7. Vorträge und Referate

über 275 in den USA, Europa, Japan und Australien; darunter kürzlich ein Vortrag über die ostdeutsche Revolution auf einem DAAD-Symposium in Bamberg, eine öffentliche Vorlesung über DDR-Geschichtsschreibung am German Historical Institute in Washington, die Einführung zu einem Panel über die doppelte deutsche Vergangenheit im Geschichtsforum Berlin, ein Referat über deutsch-amerikanische, kulturelle Missverständnisse bei einer Konferenz in Philadelphia, eine Vorlesung übe Deutschland zwischen Diktatur und Demokratie an der Harvard University und ein Referat über deutsche Geschichtsdebatten an der Princeton University.

8. Fachspezifische Organisationen

Ko-Gründer und Präsident der Friends of the German Historical Institute;

ehemaliger Vorsitzender der International Commission for Application of Quantitative Methods in History;

ehemaliger Vorsitzender der German Studies Association;

ehemaliger geschäftsführender Sekretär und nachfolgend Präsident der Conference Group for Central European History;

ehemaliger Vorsitzender der American Historical Association program committee;

Senior-Herausgeber eines neuen elektronischen Networks zur Sozial- und Kulturgeschichte

9. Erfahrungen im Verwaltungsbereich

Mitarbeit in unzähligen Abteilungskomitees, besonders in den Bereichen Anstellungen, Promotion, Graduiertenstudium und Computer;

Mitarbeit in zahllosen Kolleg- und Campuskomitees, v.a. bei der IRSS-Zeitschrift, zu Stiftungslehrstühlen und internationalen Lehrplänen;

informeller Koordinator des Deutschen Akademischen Professorenaustausches an der UNC;

stellvertretender Direktor des CES an der UNC und Co-Direktor des ZZF in Potsdam

10. Mitherausgeberschaft

Jahrbuch für Universitätsgeschichte;

Historisch-Sozialwissenschaftliche Forschungen;

History of Higher Education Annual;

früher: Central European History, German Studies Review, History of Education Quarterly u.a.

11. Konferenzen

Leiter und/oder Organisator von mehr als 20 Konferenzen und Symposien, darunter Organisator des DAAD-Symposiums über die Rekonfiguration der deutschen Identitäten im April 1995 in Chapel Hill und Ko-Organisator einer Konferenz zur Amerikanisierung und Sowjetisierung im Nachkriegsdeutschland an der Freien Universität Berlin im Sommer 1995. Ebenso wie Ko-Organisator von Konferenzen über ostdeutsche Geschichtsschreibung in Göttingen im Sommer 1996 und über die DDR als moderne Diktatur in Potsdam im Dezember 1997.

12. Rezensent

Manuskripte für mehr als ein Dutzend Universitätsverlage, darunter erst kürzlich Berghahn Books, Princeton University Press, Harvard University Press und für mehrere Dutzend Zeitschriften wie z.B. GSR, CEH, JMH etc.;

ebenso einige Dutzend Buchrezensionen in 20 Zeitschriften;

zwei Dutzend Bewerbungsreferenzen, so erst kürzlich für Carnegie Mellon an der University of Wyoming;

Referenzen für NEH, Fulbright Commission, Wilson Center, Volkswagen-Stiftung etc.

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