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Das 13. Potsdamer DoktorandInnenforum: Neue Wege in die Zeitgeschichte


Veranstalter: Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Termin: 11./12.02.2016

 

Das DoktorandInnenforum ist eine jährliche wissenschaftliche Tagung zu aktuellen Themen der Zeitgeschichte, die auswärtigen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern die Möglichkeit bietet, ihre Promotionsvorhaben am ZZF vorzustellen und zu diskutieren. Die Doktorandinnen und Doktoranden des ZZF übernehmen die thematische Konzeption und die Organisation der Konferenzen.

 

Alle Interessentinnen und Interessenten werden gebeten, sich bis zum 31. Januar 2016 per Email zur Teilnahme anzumelden: doktorandenforum@zzf-pdm.de.

 

   
PROGRAMM (Stand: 1. Februar 2016)

 

Donnerstag, 11. Februar 2016


ab 12.00 Uhr Anmeldung


13.00 Uhr Begrüßung durch das Orgateam (Janine Noack, Fabian Kuhn, Christoph Plath) und
               Einführungsvortrag "Perspektiven der Zeitgeschichtsforschung", Prof. Dr. Frank Bösch (Direktor des ZZF)


13.30 Uhr - 15.00 Uhr Panel I: Identitäten in Bewegung (Moderation: Bodo Mrozek)

     

  • Marlene Schrijnders (Birmingham): From London to Leipzig and back: Goth scenes in the GDR between Endzeit, Weltschmerz and Revolution
     

  • Benedikt Sepp (Konstanz): Theoriehunger. Eine praxeologische Untersuchung der politischen Theorie in der West-Berliner Neuen Linken in den 60er und frühen 70er Jahren
     

  • Tiia Sahrakorpi (London): Tainted, but not guilty? Analysing the writings of the Hitler Youth generation in post-war Germanys, 1945-2010

 

15.15 Uhr - 16.45 Uhr Panel II: Frauenbilder in der Transformation (Moderation: Alexander Konrad)

 

  • Steffi Brüning (Rostock): Prostitution in der DDR 1968-89 am Beispiel der drei Städte Rostock, Berlin und Leipzig
     

  • Jessica Bock (Dresden): Die ostdeutsche Frauenbewegung von 1980 bis 2000 in Leipzig
     

  • Katharina Seibert (Leipzig): Frauen im Krieg – Krieg der Frauen
     

  • Katrin Bahr (Amherst): Unsichtbare Frauen: Arbeit und Alltag von weiblichen DDR-Bürgern in Mocambique

 

17.00 Uhr – 18.30 Uhr Panel III: Urbane Räume (Moderation: Prof. Dr. Michael Goebel, Berlin)

 

  • Jakob Warnecke (Potsdam) : „Schwarzwohnen“ und Hausbesetzungen in  Potsdam zwischen 1980 und 2000
     

  • Felix Fuhg (Berlin): Die Welt in der Stadt und die Entstehung britischer Jugendkulturen in den sechziger Jahren
     

  • Sabrina Kirschner (München): Von Clean Cities zu Green Cities ‐ Die Anfänge urbanen Umweltmanagements in den 1970er Jahren
     

  • Tobias Bernet (Berlin): „Der Genossenschaftsgedanke flackert wieder auf“. Urbane soziale Bewegungen, alternative Wohnformen und neoliberaler Kontext nach 1980

 

19.30 Uhr – 21.00 Uhr Podiumsdiskussion „Neue Wege in die Zeitgeschichte“


mit Dr. Mareike König (Paris), Prof. Dr. Wulf Kansteiner (Aarhus), Prof. Dr. Martin Lücke (Berlin) und Prof. Dr. Thomas Mergel (Berlin) (Moderation: Dr. Jürgen Danyel, ZZF)

Die Diskussion wird über einen Livestream auf L.I.S.A übertragen und kann über #dokfor16 laufend kommentiert werden.

 

 

Freitag, 12. Februar 2016


10:00 Uhr – 12:00 Uhr Panel IV: Wandel gesellschaftlicher Werte (Moderation: Martin Schmitt)

 

  • Anne Schmidt (Bochum): Inzest im 20. Jahrhundert. Das Verhältnis von Verwandtschaft und Sexualität
     

  • Oliver Gaida (Berlin): Soziale Grenzziehung im 20. Jahrhundert. Die Rolle der Sozialbehörden am Beispiel Berlins
     

  • Ina Friedmann (Wien): „Koboldhafte“ Mädchen und „vagierende“ Buben. Die Heilpädagogische Abteilung der Wiener Universitäts-Kinderklinik im 20. Jahrhundert
     

  • Veronika Settele (Berlin): Vom Tier zum Fleisch. Eine Geschichte der industriellen Tierhaltung in Deutschland, 1950-1980

 

 

13.00 Uhr – 15.30 Uhr Panel V: Narrative der Gewalt (Moderation: Prof. Dr. Sönke Neitzel, Potsdam)

 

  • Stefanie Wiehl (Leipzig): Genozidale Gewalt? Staatsterror in Peru (1980-1994) – Ein praxeologischer Versuch
     

  • Sebastian Lotto-Kusche (Berlin / Flensburg): Der Völkermord an den Sinti und Roma. Diskurse um politische Anerkennung, finanzielle Entschädigung und wissenschaftliche Erklärungsansprüche in der Bundesrepublik
     

  • Jelena Đureinović (Gießen): From Traitors to Antifascists: Reevaluating the Yugoslav Army in the Homeland in (post)Yugoslav Serbia
     

  • René Staedtler (College Park / Berlin): Justice or Reconciliation? West Germany, France and the Revision of Postwar Justice, 1944 -1963
     

  • Peter Gengler (Chapel Hill): Flight and Expulsion from the ‘Lost German East’: The Creation, Instrumentalization, and Institutionalization of a Master Narrative, 1944-1990
     
     

16:00 Uhr – 18:00 Uhr Panel VI: Konstruktion und Vergleich (Moderation: Anna Warda)

 

  • Martin Herzer (Florenz): Journalisten für 'Europa'. 'Europajournalismus' und Westeuropäische Integration nach 1958
     

  • Alexander Knoth (Potsdam): Die soziale Konstruktion des (Staats-)Bürgers: Zur kategorialen Herstellung politischer Zugehörigkeit im Europa des 20. Jahrhunderts
     

  • Marie Müller-Zetzsche (Leipzig): Die DDR im Unterricht. Spielräume, Politik und Praxen der Vermittlung strittiger Geschichte

 

  Programmflyer (pdf)

 

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