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Ausstellungen 2016

 
 


 
 

Ausstellung

Waldsiedlung Wandlitz - Eine Landschaft der Macht

 

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt der Gemeinde Wandlitz und des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam und wurde durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brnadenburg(MWFK) sowie die Bundesstifftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert.

 

 

Dauer der Ausstellung:
12. Mai 2016 - 9. November 2016
Täglich außer Freitag 10-18 Uhr
 

Ort: BARNIM PANORAMA
Naturparkzentrum / Agrarmuseum Wandlitz
Breitscheidstraße 8-9, 16348 Wandlitz

Anfahrt zum Ausstellungsort BARNIM PANORAMA


Eintrittspreise
(13. Mai - 9. November 2016):
6 € p.P, ermäßigt 4 € p.P., Kinder 6-16 J. 2,50 €, unter 6 Jahren frei, Familien-Tageskarte 14 €, Gruppen ab 15 P. 5 € p.P., Führungen ab 40 €
 

 

 

 

 

 

 

 

Ausstellungseröffnung:
Donnerstag, 12. Mai 2016, 14 Uhr

Eintritt frei, ohne Anmeldung

Begrüßung:
Dr. Jana Radant (Bürgermeisterin von Wandlitz)

Dr. Patra Haustein (MWFK)

Dr. Sabine Kuder (Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED Diktatur)

 

Thematische Einführung:
Dr. Elke Kimmel (Kuratorin)


Zur Ausstellung:

Die zu Bernau gehörende Waldsiedlung Wandlitz gilt nach wie vor in Ost und West als ein Symbol für den Politik- und Lebensstil der SED-Machtelite, für deren Privilegien und zunehmende Abschottung von der Lebensrealität der DDR-Bevölkerung. Die Ausstellung liefert einen historisch-kritischen Überblick über die Geschichte der 1958 errichteten und bis 1990 genutzten Wohnsiedlung der SED-Spitzenfunktionäre. Mit einer Vielzahl von Objekten, Fotos und Dokumenten werden die Ausstattung, das Sicherheitsregime und die von der DDR-Bevölkerung besonders argwöhnisch betrachtete Sonderversorgung in der Siedlung dokumentiert. Die Besucherinnen und Besucher erhalten Einblick in die Lebenswelt der Politbüromitglieder, ihrer Familien und des für sie zuständigen Wach- und Dienstpersonals. Auch die Auswirkungen der Funktionärssiedlung auf die Gemeinde Wandlitz und die gesamte Region des Barnim spielen eine Rolle. Auf der begehbaren Bodenkarte des Naturparks Barnim können Besucherinnen und Besucher dies anschaulich nachvollziehen. Mit der „Eroberung“ der Waldsiedlung durch die mutiger gewordenen DDR-Medien würdigt die Ausstellung einen der wichtigen symbolischen Akte der Friedlichen Revolution 1989.

 

Flyer der Ausstellung "Waldsiedlung Wandlitz" (pdf)



Zur Ausstellung erschienen im Ch. Links Verlag Mitte Mai als (Begleit-)Publikationen:


Jürgen Danyel/Elke Kimmel, Waldsiedlung Wandlitz. Eine Landschaft der Macht, Festeinband, 228 S., 156 Abb., 4 Karten, 30,00 Euro. Verlagsflyer zur Publikation (pdf)

Elke Kimmel/Claudia Schmid-Rathjen, Waldsiedlung Wandlitz. Eine Region und die Staatsmacht, Reihe: Orte der Geschichte, Broschur, 64 S., 5,00 Euro.

 

 

Einige Pressestimmen zur Ausstellungseröffnung seit dem 18. Mai 2016:

 


 

 

 




 

Fotoausstellung

"Kollektivverpflegung"
Die Konsumgenossenschaften in der DDR

Eine Ausstellung des Vereins der Förderer und Freunde des ZZF e.V.
mit Fotografien aus dem Archiv des Verbandes Deutscher Konsumgenossenschaften


Die Ausstellung kann im Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam noch bis zum  05. September 2016 besucht werden.






vom 2. September 2015 - 13. November 2015 und 11. Januar - 05. September 2016
(26.11.2015-10.01.2016 geschlossen)


im Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
(Eingang zur Bibliothek), Am Neuen Markt 9d, 14467 Potsdam
 
Eine Wegbeschreibung (Karte) zum Standort "Am Neuen Markt 9d) finden Sie hier .

Öffnungszeiten:
Montag - Donnerstag: 10-17 Uhr
Freitag: 10-15 Uhr

Eintritt frei



Zur Fotoausstellung

Kaufhallen, Gaststätten, Sozialeinrichtungen – der „Konsum“ war im DDR-Alltag stets präsent. Seine vielfältigen Tätigkeitsfelder veranschaulicht nun eine Fotoausstellung, die das ZZF Potsdam an seinem Standort „Am Neuen Markt 9d“ zeigt. Zu sehen sind dort rund 60 Fotografien auf vier Etagen des Instituts.

Der Konsum in der DDR mit seinen Verkaufsstellen, Kaufhallen, Warenhäusern, mobilen Verkaufseinrichtungen und dem von 1960 bis 1975 bestehenden Versandhaus, seinen Gaststätten, Produktions- und Sozialeinrichtungen: Die Fotoausstellung präsentiert die aus dem Alltag der DDR nicht wegzudenkenden vielfältigen Tätigkeitsfelder der Konsumgenossenschaften. Die Aufnahmen geben Einblick in das Erscheinungsbild und die Arbeitsbedingungen des Handels und der Konsumgüterproduktion in der DDR.

Mit Befehl Nr. 176 vom 18. Dezember 1945 hatte die Sowjetische Militäradministration den Konsumgenossenschaften die Erlaubnis wirtschaftlicher Tätigkeit in ihrer Besatzungszone erteilt. Der „Konsum“, wie er seitdem kurz und mit Betonung auf der ersten Silbe genannt wurde, war für die Verteilung von Lebensmitteln und Gebrauchsartikeln zuständig, erhielt einen eigenen Fuhrpark für die Versorgung der Bevölkerung und durfte Waren des allgemeinen Bedarfs produzieren. Der Konsum entwickelte sich in der DDR rasch und hatte bis zu 4,6 Millionen Mitglieder, die auf ihre Einkäufe eine Rückvergütung erhielten. Trotz politisch gewollter Benachteiligung gegenüber der „volkseigenen“ Handelsorganisation (HO) durch Konzentration auf die Versorgung des ländlichen Raums und Benachteiligung bei der Warenverteilung blieben die Konsumgenossenschaften mit 30 Prozent des Einzelhandelsumsatzes und bis zu 30.000 Geschäften sowie 6.000 Gaststätten wichtige wirtschaftliche Akteure.

Die Fotografien entstanden im Auftrag des Verbandes Deutscher Konsumgenossenschaften oder wurden von ihm zu Publikationszwecken, unter anderem in der Wochenzeitung „Der Konsumgenossenschafter“ zusammengetragen und befinden sich heute im Archiv der Zentralkonsum eG in Berlin.

Informationen zur Fotoausstellung (PDF)


Weitere Infos zur Fotoausstellung im ZZF Potsdam:
Kontakt
Bibliothek
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Tel.: 0331/ 745101-32
www.zzf-pdm.de

 

 

 

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