Ministerin Martina Münch besuchte das ZZF
Mit ihrem Besuch beim ZZF und bei anderen wissenschaftlichen Einrichtungen am Neuen Markt wollte die Ministerin die bestehenden Verbindungen zwischen den Einrichtungen ausbauen. Ziel sei es die Idee mit neuem Leben zu erfüllen, am Neuen Markt ein Wissenschafts-, Kompetenz- und Kommunikationszentrum zu etablieren, hieß es dazu in einer Erklärung des Ministeriums vom 1. März.
Die Brandenburgische Wissenschafts- und Kulturministerin Dr. Martina Münch besuchte am 2. März das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. Im zweistündigen Gespräch mit ZZF-Direktor Prof. Dr. Martin Sabrow (Mitte rechts) und den Leitern der fünf Forschungsabteilungen des ZZF informierte sich die Ministerin über die Arbeit des Instituts und neue wissenschaftliche Projekte wie "Docupedia-Zeitgeschichte" oder das Kooperationsprojekt "Die SED zwischen Mauerbau und Mauerfall. Gesellschaftsgeschichte einer kommunistischen Staatspartei".
Fotos: ZZF/Hans-Hermann Hertle, Marion Schlöttke
»Docupedia« soll zeithistorische Debatten im Netz anstoßen
Rund 200 Gäste applaudierten am 11. Februar 2010 im Museum für Kommunikation Berlin als Dr. Jürgen Danyel mit den Worten „3,2,1, Projektstart“ die Internet-Seite des neuen Online-Nachschlagewerks „Docupedia-Zeitgeschichte“ freischaltete. Mit Docupedia wolle man an etablierte Foren anknüpfen, aber das Internet nutzen, Fachkollegen vernetzen und ein Informationsangebot auf hohem fachlichen Qualitätsniveau anbieten, so Jürgen Danyel, stellvertretender Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und Leiter des Projekts „Docupedia-Zeitgeschichte“. „Die kommenden Wochen und Monaten sind spannend, weil sie zeigen, ob es auf „Docupedia“ eine lebendige Diskussion geben wird und wie die Autoren auf Kommentare ihrer Beiträge reagieren. Das Projekt beginnt eigentlich erst mit seinem Start und der Praxis“, so Danyel weiter. Das neue Online-Lexikon zur Zeitgeschichte ist ein gemeinsames Projekt des ZZF Potsdam und der Humboldt-Universität zu Berlin.
Zum Start enthält es 31 Beiträge, die in zehn Kategorien eingeordnet sind. Später sollen es einmal 300 Artikel sein. Anders als bei „Wikipedia“ hat der Fachautor die Hoheit über seinen Beitrag und kann Kommentare von Kollegen oder der interessierten Öffentlichkeit aufnehmen. Zu jedem Beitrag gibt es eine umfangreiche Materialsammlung, die von der „Docupedia“ Fachredaktion mit Sitz am ZZF verantwortet wird. „Unser Ziel ist es, dass zeithistorische Debatten künftig auch ihren Ausgang auf ´Docupedia´ nehmen“, wünschte sich Christine Bartlitz von der Docupedia-Redaktion zum Projektstart. (www.docupedia.de/)
Foto: ZZF/Hans-Hermann Hertle
Neue Dauerausstellung in der Potsdamer Lindenstraße 54/55 erzählt Besuchern die Stationen der friedlichen Revolution in Potsdam 1989/90
Kampf für Freiheit und Demokratie wird hier erlebbar
Flyer zur Dauerausstellung mit detaillierten Informationen (PDF)
Presseartikel "Riesen-Interesse an Wende-Ausstellung", in: Potsdamer Neueste Nachrichten vom 21. Januar 2010