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News 2010

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2. März 2010

 



Ministerin Martina Münch besuchte das ZZF


Mit ihrem Besuch beim ZZF und  bei anderen wissenschaftlichen Einrichtungen am Neuen Markt wollte die Ministerin die bestehenden Verbindungen zwischen den Einrichtungen ausbauen. Ziel sei es die Idee mit neuem Leben zu erfüllen, am Neuen Markt ein Wissenschafts-, Kompetenz- und Kommunikationszentrum zu etablieren, hieß es dazu in einer Erklärung des Ministeriums vom 1. März. 



Der Direktor des ZZF, Prof. Dr.Martin Sabrow, stellte Ministerin Dr.Martina Münch die Arbeit der Forschungsabteilungen seines Instituts vor.

Ministerin Dr. Martina Münch (Mitte) im Gespräch mit  ZZF-Direktor Prof. Dr. Martin Sabrow .

Die Brandenburgische Wissenschafts- und Kulturministerin Dr. Martina Münch besuchte am 2. März das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. Im  zweistündigen Gespräch mit ZZF-Direktor Prof. Dr. Martin Sabrow (Mitte rechts)  und den Leitern der fünf Forschungsabteilungen des ZZF informierte sich die Ministerin  über die Arbeit des Instituts und neue wissenschaftliche Projekte wie "Docupedia-Zeitgeschichte" oder das Kooperationsprojekt "Die SED zwischen Mauerbau und Mauerfall. Gesellschaftsgeschichte einer kommunistischen Staatspartei".



Ministerin Dr.Martina Münch (Mitte) wurde zunächst im Hauptgebäude des ZZF von ZZF-Direktor Prof. Dr. Martin Sabrow empfangen und ging danach über den Neuen Markt zum Nebengebäude des Instituts.
 


Fotos: ZZF/Hans-Hermann Hertle, Marion Schlöttke



11. Februar 2010

 



»Docupedia« soll zeithistorische Debatten im Netz anstoßen


Dr. Jürgen Danyel (links), Leiter des "Docupedia" Projekts schaltete am 11. Februar 2010 im Museum für Kommunikation Berlin die Internetseite des neuen Online-Nachschlagewerks zur Zeitgeschichte frei und stellte das ZZF-Team vor, dass das Projekt redaktionell und technisch realisierte.

Rund 200 Gäste applaudierten am 11. Februar 2010 im Museum für Kommunikation Berlin als Dr. Jürgen Danyel mit den Worten „3,2,1, Projektstart“ die Internet-Seite des neuen Online-Nachschlagewerks „Docupedia-Zeitgeschichte“ freischaltete.

Mit Docupedia wolle man an etablierte Foren anknüpfen, aber das Internet nutzen, Fachkollegen vernetzen und ein Informationsangebot auf hohem fachlichen Qualitätsniveau anbieten, so Jürgen Danyel, stellvertretender Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und Leiter des Projekts „Docupedia-Zeitgeschichte“. „Die kommenden Wochen und Monaten sind spannend, weil sie zeigen, ob es auf „Docupedia“ eine lebendige Diskussion geben wird und wie die Autoren auf Kommentare ihrer Beiträge reagieren. Das Projekt beginnt eigentlich erst mit seinem Start und der Praxis“, so Danyel weiter. Das neue Online-Lexikon zur Zeitgeschichte ist ein gemeinsames Projekt des ZZF Potsdam und der Humboldt-Universität zu Berlin.

Zum Start enthält es 31 Beiträge, die in zehn Kategorien eingeordnet sind. Später sollen es einmal 300 Artikel sein. Anders als bei „Wikipedia“ hat der Fachautor die Hoheit über seinen Beitrag und kann Kommentare von Kollegen oder der interessierten Öffentlichkeit aufnehmen. Zu jedem Beitrag gibt es eine umfangreiche Materialsammlung, die von der „Docupedia“ Fachredaktion mit Sitz am ZZF verantwortet wird. „Unser Ziel ist es, dass zeithistorische Debatten künftig auch ihren Ausgang auf ´Docupedia´ nehmen“, wünschte sich Christine Bartlitz von der Docupedia-Redaktion zum Projektstart. (www.docupedia.de/

     
     

 

Foto: ZZF/Hans-Hermann Hertle




20. Januar 2010

 


Neue Dauerausstellung in der Potsdamer Lindenstraße 54/55 erzählt Besuchern
die Stationen der friedlichen Revolution in Potsdam 1989/90


Kampf für Freiheit und Demokratie wird hier erlebbar



„DEMOKRATIE – JETZT ODER NIE!“ lautet der Titel der am 20. Januar 2010 eröffneten Dauerausstellung in der Potsdamer Gedenkstätte Lindenstraße 54/55 des Potsdam-Museums in Kooperation mit dem Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF).
Rund 200 Besucher drängten am Eröffnungsabend der Ausstellung in die Gedenkstätte. In den Ausstellungsräumen informiert die Dauerausstellung mit Texttafeln, eindrucksvollem Bildmaterial und zwei Hörstationen über die Vorgeschichte und den Verlauf der friedlichen Revolution im Bezirk und in der Bezirksstadt Potsdam, über die Protagonisten und die Gründung der oppositionellen Bewegungen und Parteien im Herbst 1989, über das Ende der Staatssicherheit und die Inbesitznahme des „Lindenhotels“ durch die Potsdamer Opposition bis hin zu den ersten freien Wahlen 1990.

"Die Ausstellung stellt den Ort des Geschehens und die Menschen in den Mittelpunkt und ermöglicht den persönlichen Zugang zur Vergangenheit“, sagte die Brandenburgische Wissenschaftsministerin Dr. Martina Münch in ihrem Grußwort. Freiheit und Demokratie seien hart erkämpft worden und die Ausstellung mache den Geist von vor 20 Jahren gerade auch für die kommende Generation erlebbar, so die Ministerin. Mit der friedlichen Revolution 1989/90 und der Auflösung des Staatsicherheitsdienstes nahm auch in der Potsdamer Lindenstraße die mehr als fünf Jahrzehnte währende Geschichte des Schreckens ein Ende. Aus einem „Haus des Terrors“ wurde das Potsdamer „Haus der Demokratie“. Mit diesem Ausstellungsmodul ist die letzte historische Epoche der Gedenkstätten-Geschichte veranschaulicht. Nach der Eröffnung der Ausstellungsmodule „Sowjetisches Geheimdienst-Untersuchungsgefängnis“ und „Stasi- Untersuchungsgefängnis“ im Jahr 2008 ist mit der neuen Ausstellung ein weiterer Bestandteil der angestrebten Gesamtausstellung in der Gedenkstätte realisiert worden. Für die wachsende Zahl der Gedenkstättenbesucher ist damit die besondere Bedeutung der Gedenkstätte „Lindenstraße“ erfahrbar als einziger authentischer Erinnerungsort im Land Brandenburg, der für die Kontinuität politischer Verfolgung von 1933 bis 1989 – und für die Überwindung der SED-Diktatur steht.

Die wissenschaftliche Leitung des Ausstellungsprojekts hatte Dr. Hans-Hermann-Hertle (ZZF), als Kuratorin fungiert Gabriele Schnell. Die Ausstellung ist ab sofrot dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr zu sehen.

Foto: ZZF/Hendrik Hoffmann
 
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