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Abteilung II:

Wirtschaftliche und soziale Umbrüche im 20. Jahrhundert

Leitung: André Steiner

Das 20. Jahrhundert ist von einem Wandel der wirtschaftlichen und sozialen Strukturen geprägt – geformt durch verschiedene gesellschaftliche Akteure aus Politik, Wirtschaft und Bevölkerung. Eine entscheidende Rolle spielten dabei die unterschiedlichen Ordnungssysteme, die miteinander um die Höhe der Wirtschaftsleistung und des Lebensstandards der Bevölkerung konkurrierten.

In der Abteilung "Wirtschaftliche und soziale Umbrüche im 20. Jahrhundert" werden bei deren Untersuchung teils das gesamte Jahrhundert in den Blick genommen und teils eine Querschnittsperspektive gewählt, bei der der Fokus auf dem letzten Drittel des 20. Jahrhunderts liegt. In diesem Zeitabschnitt verdichteten sich systemübergreifend Krisen und Aufbruchprozesse zu einer Umbruchperiode mit eigener Dynamik.

Die Projekte erforschen den wirtschaftlichen Strukturwandel, die damit einhergehenden Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und den Wandel der sozialen Sicherungssysteme als Dimensionen der Ost-West-Konkurrenz. Ursachen, Antriebsfaktoren und Konsequenzen dieser Prozesse sowie die Rolle der verschiedenen Akteure werden im Vergleich zwischen sowie innerhalb der Länder des Westens und des Ostblocks herausgearbeitet. Daneben widmen sich Forschungsprojekte in einer Längsschnittperspektive solchen Entwicklungen, die für das gesamte Jahrhundert prägend waren, wie der Globalisierung, die sowohl wirtschaftliche als auch gesellschaftspolitische Phänomene des 20. Jahrhunderts waren.

Für diese Studien bedienen sich die Wissenschaftler des gesamten Methodenspektrums der Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Ferner werden politik- wie kulturgeschichtliche Fragestellungen sowie theoretische Ansätze der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit einbezogen.

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