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Arbeitskreis Popgeschichte

Popkulturelle Prozesse haben seit 1945 weltweit - in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen – immens an Bedeutung gewonnen, sind in der Geschichtsschreibung aber noch immer stark unterrepräsentiert. Die Arbeitsgruppe Popgeschichte möchte daher Ansätze zu einer historischen Erforschung des Populären finden – wobei verschiedene Lesarten von Pop und Populärem nebeneinander stehen können. Dabei möchten wir an etablierte Forschungsfelder anknüpfen - wie Jugendkulturen und Identitäten, Amerikanisierung und Sowjetisierung, Alltag und Lebensstile, Ästhetik und Politik, Kultur und Konsum. Neben eigenen Tagungen und Veröffentlichungen möchte die Gruppe bestehende Projekte vernetzen und den Austausch von Historikern fördern, die über Pop arbeiten.

Wir verstehen uns interdisziplinär, verfolgen aber einen dezidiert historischen Ansatz. Deutungsmodelle aus anderen Disziplinen - etwa den Cultural Studies, Literatur- oder den Musikwissenschaften - sollen auf ihre Eignung für die historische Forschung geprüft und gegebenenfalls modifiziert werden. Eine wichtige Rolle spielt die Erschließung, Auswertung und Aufbereitung audiovisueller Quellen für die Zeitgeschichte des Populären: Wir wollen die Standards der historischen Quellenkritik hierauf übertragen und neue Präsentationsformen (insbesondere unter Einbeziehung neuer elektronischer Medien) erproben. Die Gruppe ist dem Projekt „Zeitgeschichte der Medien- und Informationsgesellschaft“ am Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) zugeordnet. Sie trifft sich regelmäßig in Potsdam und Berlin und ist offen für interessierte Forscherinnen und Forscher.

Kontakt:

Dr. Alexa Geisthövel, HU Berlin:

Bodo Mrozek, FU Berlin:

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