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Europa im Ostblock. Vorstellungswelten und Kommunikationsräume im Wandel
Workshop vom 3. bis 5. November 2005 am ZZF in Potsdam

Tagungsraum des Instituts im Bibliotheksgebäude, Am Neuen Markt 9d
Eröffnungsveranstaltung am 3. November im Zeughauskino des DHM Berlin


Der Workshop findet im Rahmen des Projektverbunds "´Europa´ im Ostblock. Vorstellungswelten und Kommunikationsräume im Wandel" statt. Zentrale Forschungsgegenstände werden dabei Wahrnehmungen, Analysen und Debatten zu "Europa" und zur "europäischen Einigung" sein, die in den Staaten des ehemaligen Ostblocks produziert wurden. Darunter zu verstehen sind sowohl offizielle Standpunkte (beispielsweise der Kommunistische Parteien) als auch halboffizielle (der geduldeten Opposition) und gegenoffizielle (des Dissens und der Exilanten). Es geht dabei weniger um eine soziologisch-politische Geschichte der bi- oder multilateralen Auslandsbeziehungen zwischen den Staaten des Ostblocks untereinander bzw. zwischen ihnen und dem westlichen Teil des Kontinents, sondern um eine kulturgeschichtliche Auseinandersetzung zur Referenz "Europa". Ein besonderer regionaler Schwerpunkt des Workshops liegt auf dem Baltikum, auf Südosteuropa und Russland. WissenschaftlerInnen, welche sich in ihren Forschungsarbeiten auf dieses Themengebiet konzentrieren, erhalten im Workshop die Möglichkeit zu Diskussion und Austausch.

Interessierte Teilnehmer an diesem Workshop melden sich bitte unter der Email-Adresse an.

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Tagungsprogramm (PDF)



Leinwand zwischen Tauwetter und Frost:
Der osteuropäische Spiel- und Dokumentarfilm im Kalten Krieg.
Internationales Symposion am 20.-23.10.2005 am ZZF in Potsdam


Tagungsraum des Instituts im Bibliotheksgebäude, Am Neuen Markt 9d

Auf der Veranstaltung soll erstmals der Versuch unternommen werden, die nationalen Filmkulturen Osteuropas vor dem Hintergrund des Kalten Krieges in der Perspektive eines transnationalen Vergleichs zu analysieren. Behandelt werden die Rolle des Films als Herrschafts- und Repräsentationsmittel, Filmöffentlichkeiten und Zensur, verschiedene Aspekte von "Kulturaußenpolitik" sowie die Funktion sozialistischer Filmfestivals im Kalten Krieg. Eingeladen sind Historiker, Sozial- und Kulturwissenschaftler aus Ost und West. Das Rahmenthema soll unter interdisziplinären Aspekten und mit verschiedenen Zugängen diskutiert werden, um sich der gesellschaftlichen Funktion von Filmen in den Ländern Osteuropas während des Kalten Krieges sowohl zeitlich also auch inhaltlich umfassend zu nähern.

Interessierte Teilnehmer an diesem Symposion melden sich bitte bis zum 14. Oktober 2005 unter der Email-Adresse an.


Tagungsprogramm (PDF)



Folgen des Koreakrieges.
Wahrnehmungen, Wirkungen und Erinnerungskultur in Europa und Korea
Internationale Konferenz am 13.-15.10.2005 am ZZF in Potsdam

Bibliotheksgebäude des Instituts, Am Neuen Markt 9d


Die Vorgeschichte des am 25. Juni 1950 erfolgten nordkoreanischen Angriffs auf Südkorea wird nach wie vor unterschiedlich beurteilt. Nicht nur die mittlerweile nachgewiesene sowjetische Beteiligung an den Planungen wirft neue Fragen auf, sondern auch die amerikanische Strategie gegenüber Südkorea. Truman hat in seinen Memoiren hervorgehoben, dass man bereits seit dem Frühjahr 1948 Korea als besondere Krisenregion betrachtete. Gleichzeitig wurde Südkorea aber nicht entsprechend der Gefährdung militärisch ausgerüüstet, weil man auch einen Angriff des Südens auf den Norden als möglich erachtete. Aus Sicht der Sowjetunion und vor allem im Kontext des Kalten Krieges und der Ersten Berlinkrise wird man davon ausgehen können, dass es um einen weiteren Versuch Stalins ging, klare Fronten für den globalen Konflikt der "Zwei Lager" zu schaffen.
Der Krieg selbst hatte einschneidende politische, militärische, wirtschaftliche und soziale Folgen, die zeitlich, politisch und räumlich weit über das Ereignis und über Korea hinausreichten.
Die Konferenz soll einige der wichtigsten Folgen des Krieges, nicht dagegen den mittlerweile gut erforschten Verlauf, thematisieren und in vergleichender Perspektive erörtern.

Interessierte Teilnehmer an dieser Konferenz melden sich bitte bis zum 7. Oktober 2005 unter der Email-Adresse an.


Tagungsprogramm (PDF)



Die Potsdamer Konferenz 1945 und die Neuordnung Europas

Eine gemeinsame Konferenz des Historischen Instituts der Universität Potsdam, des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam
in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Naumann-Stiftung, der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin, der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung und der Landeshauptstadt Potsdam
23.-24. Juni 2005

Truman-Haus
Karl-Marx Str. 2
14482 Potsdam

 


Tagungsprogramm (PDF)



Herrschaftswandel und Oppositionsbildung in der Ära Honecker.
Die siebziger und achtziger Jahre im Vergleich.
Workshop am 23. und 24. Mai 2005 am ZZF in Potsdam

Tagungsraum des Instituts, Am Neuen Markt 9d



Interessierte Teilnehmer an diesem Workshop melden sich bitte unter der Email-Adresse an. Wegen der begrenzten Teilnahmekapazität bitten wir die Interessenten, auf ihre Anmeldebestätigung (per e-mail) zu achten.


Tagungsprogramm (PDF)


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