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Öffentliche Vorträge und Veranstaltungen 2012

 

 





 

 

 


Informationsveranstaltung

Die Lindenstraße 54/55 in der Zeit des Nationalsozialismus
Vorstellung des NS-Dauerausstellumngsmoduls


Ort: Gedenkstätte Lindenstraße, Lindenstraße 54, 14467 Potsdam

Zeit: Mittwoch, 17. Oktober, 19 Uhr


Veranstalter:
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Gedenkstätte Lindenstraße für die Opfer politischer Gealt im 20. Jahrhundert


 

Die Lindenstraße 54/55 in der Zeit des Nationalsozialismus Vorstellung des NS-Dauerausstellungsmoduls
Dr. Annemone Christians

Kommentare:
Dr. Claudia Steur, Stiftung Topographie des Terrors, Berlin
Dr. Petra Fuchs, Institut für Geschichte der Medizin an der Charité, Berlin

Moderation: Dr. Thomas Schaarschmidt, ZZF Potsdam


Die Geschichte des Haft- und Gerichtsortes Lindenstraße 54/55 ist auf das Engste mit der nationalsozialistischen Diktatur von 1933 bis 1945 verknüpft. Von 1934 bis 1944 wurde das Gerichtsgebäude vom Potsdamer Erbgesundheitsgericht genutzt, das auf der Grundlage des „Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ rund 3.400 Frauen und Männer zur Zwangssterilisation verurteilte. Außerdem beherbergte das Gebäude bis Mitte Februar 1945 weiterhin das Amtsgericht mit angeschlossenem Gerichtsgefängnis, in dem eine große Zahl von Kriegsgefangenen, Zivil- und Zwangsarbeitern inhaftiert waren. Unter den Häftlingen befanden sich auch jüdische Einwohner aus Potsdam und Umgebung, die kriminalisiert wurden, weil sie bewusst oder unbewusst gegen die antisemitische Gesetzgebung des NS-Regimes verstoßen hatten. Und schließlich dienten die Potsdamer Justizgebäude – das Gerichtsgefängnis in der Lindenstraße 54/55 und die Gebäude des Land- und Amtsgerichtes in der nahe gelegenen Kaiser-Wilhelm-Str. 8 (heute: Hegelallee) – in den letzten Kriegsjahren als Außenstelle des 1943 aus Berlin mit einzelnen Senaten und seit Anfang 1945 gänzlich verlagerten Volksgerichtshofes, der hohe Zuchthausstrafen und in den letzten Kriegsjahren immer häufiger Todesurteile verhängte.

Die Veranstaltung informiert über die Ausstellungskonzeption zum Haft- und Gerichtsort Lindenstraße 54/55 in der Zeit des Nationalsozialismus. Das Modul wirs voraussichtlich ab Mai 2013 der Öffentlichkeit zugänglich sein.
Die Umsetzung der Ausstellung durch die Landeshauptstadt Potsdam und das ZZF wird im Rahmen der projektbezogenen Gedenkstättenförderung des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg gefördert.


Einladung zur Informationsveranstaltung (PDF)
 


 

 



Festakt anlässlich der Urkundenübergabe und des 20jährigen Jubiläums des
UNESCO-Programms

Aufnahme der Dokumente "Bau und Fall der Berliner Mauer und der Zwei-plus-Vier-Vertrag von 1990" in das "Memory of the World"-Register der UNESCO



Ort: Auwärtiges Amt, Europasaal (Eingang: Unterwasserstraße 10, 10117 Berlin)

Zeit: Mittwoch, 10. Oktober, 14 - 16 Uhr


Veranstalter:
Deutsche UNESCO-Kommission in Kooperation mit dem
Auswärtigen Amt

 

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung bis zum 3. Oktober 2012 erforderlich unter:
anmeldung@unesco.de


Anlässlich der erfolgreichen Eintragung von 14 Dokumenten zum Bau und Fall der Berliner Mauer sowie des Zwei-plus-Vier-Vertrags von 1990 in das UNESCO-Weltregister veranstaltet die Deutsche UNESCO-Kommission in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt am 10. Oktober 2012 einen Festakt. In Anwesenheit von Bundesminister Dr. Guido Westerwelle werden die Urkunden an die beteiligten Institutionen überreicht. Gleichzeitig wird das 20-jährige Bestehen des UNESCO-Programms "Memory of the World" (MOW) gefeiert. Die Eintragung in das „MOW“-Programm geht auf eine Kooperation zwischen der Deutschen UNESCO-Kommission und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam zurück, in deren Zuge Bild-, Film-, Ton- und Schriftdokumente ausgewählt wurden, die den Kriterien der Einzigartigkeit und der Authentizität gerecht werden und denen weltweite Bedeutung zugesprochen werden kann.

Neben dem Zwei-Plus-Vier-Vertrag handelt es sich unter anderem um Originalfilmaufnahmen von den ersten Tagen des Mauerbaus aus dem Berliner Landesarchiv und dem RBB, Filmmitschnitte der Reden der US-Präsidenten John F. Kennedy und Ronald Reagan 1961 bzw. 1987 in West-Berlin, Filmaufnahmen der Pressekonferenzen von Walter Ulbricht (15. Juni 1961) und Günter Schabowski (9. November 1989), Aufnahmen von Spiegel TV vom Mauerdurchbruch an der Bornholmer Straße in der Nacht des 9. November 1989, Fotos vom flüchtenden DDR-Grenzpolizisten Conrad Schuhmann und vom sterbenden Flüchtling Peter Fechter an der Mauer und schließlich um Filmaufnahmen des Todesstreifens und der Sperranlagen von Anfang 1990. Auch „Schabowskis Zettel“, der im Bundesarchiv in Berlin aufbewahrt wird und dessen Verlesen den nächtlichen Sturm auf die Mauer mit auslöste, wurde in das Weltdokumentenerbe aufgenommen.
Der Zwei-plus-Vier-Vertrag gilt als Meisterwerk der Diplomatie und legte den Grundstein für die Wiedervereinigung Deutschlands. Unterzeichnet wurde der Vertrag am 12. September 1990 von der DDR und der Bundesrepublik Deutschland und den vier Siegermächten des Zweiten Weltkriegs. Der Vertrag bekräftigte die bestehenden Grenzen und die Friedfertigkeit eines wiedervereinigten Deutschlands, legte Obergrenzen der Truppenstärke fest und garantierte die freie Wahl der Bündniszugehörigkeit. 45 Jahre nach Kriegsende erhielt Deutschland damit seine volle Souveränität zurück.
Im Rahmen der Festveranstaltung werden die Dokumente vorgestellt. Zeitzeugen, u.a. der damalige Außenminister Hans-Dietrich Genscher, diskutieren ihre Sichtweisen und persönlichen Erfahrungen zur Entstehung und Bedeutung des Zwei-plus-Vier-Vertrages. Anschließend werden Herausforderungen und Perspektiven des „Memory-of-the-World“-Programms für die nächsten 20 Jahre diskutiert.

Das Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Website der Deutschen UNESCO-Kommission.


 



Forum Neuer Markt Potsdam

lädt ein zur Veranstaltungsreihe im Filmmuseum Potsdam


Potsdamer Gespräche
Feste feiern - und Geschichte vergessen?


Programmflyer mit den Terminen der Reihe (PDF)


Filme und Podiumsdiskussion: Filmmuseum Potsdam, Marstall, Breite Straße 1 A, 14467 Potsdam
Podiumsdiskussion: freier Eintritt
Filmvorführung: 6 Euro, erm. 5 Euro

Veranstalter ist das Forum Neuer Markt Potsdam, dem sechs geisteswissenschaftliche Forschungseinrichtungen angehören, die ihren Standort  rund um den Neuen Markt in Potsdam haben:
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF Posdam)
Moses Mendelssohn Zentrum (MMZ)
Deutsches Kulturforum östliches Europa
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG)
Filmmuseum Potsdam
Einstein Forum
 


14. August 2012, 18 Uhr
"DDR-Aufarbeitungs-Jubiläen - Chance oder Problem?"

Veranstalter: Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF)

Podiumsdiskussion mit

Prof. Dr. Martin Sabrow
(ZZF) und Dr. Ulrich Mählert (Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur)
Moderation: Markus Heidmeier (Kooperative Berlin)

Film:
"Sonntagsfahrer" R: Gerhard Klein, DDR 1963

Ort: Filmmuseum Potsdam Marstall, Breite Straße 1 A, 14467 Potsdam
Podiumsdiskussion: freier Eintritt
anschließende Filmvorführung: 6 Euro, erm. 5. Euro

Geschichte boomt, die Museen bekommen mehr Besucher, die Geschichtsdokumentationen mehr Zuschauer, und zu „Geschichtsjubiläen“ blühen die Gedenk- und Erinnerungsveranstaltungen. Welche Chancen, aber auch welche Probleme die Eventgeschichte gerade im Bereich der DDR-Aufarbeitung mit sich bringen, wird allerdings kaum erörtert: Welche Rolle spielen die Jubiläen inzwischen für die Aufarbeitung – geben sie den Takt der Forschung vor? Wer entscheidet beispielsweise, ob 2009 ganz im Schatten des 20jährigen Mauerfalljubiläums steht oder an die Gründung der beiden deutschen Staaten erinnert wird? Oder: Wird 2013 das Jahr der Erinnerung an die nationalsozialistische Machtergreifung 1933 oder des Volksaufstands in der DDR 1953?
Ob die historische Jubiläumskultur eher Segen oder Fluch darstellt, diskutieren zwei Experten der Erinnerungskultur aus unterschiedlicher Richtung: Der eine als Historiker, der Geschichte vor allem analysiert und der andere als „Aufarbeiter“, der Geschichte vor allem vermittelt.


Einladung
(PDF)

11. September 2012, 18 Uhr
"Wer kennt noch Gerhart Hauptmann? Ein west-östlicher Klassiker wird 150"

Veranstalter: Deutsches Kulturforum östliches Europa
Podiumsdiskussion mit
Roswitha Schieb
(Literaturwissenschaftlerin und Autorin) und Paul Alfred Kleinert (Übersetzer und Autor)
Film: "Phantom" R: F. W. Murnau, D 1922, 119 Min.
Mit Livemusik an der Welte-Kinoorgel



16. Oktober 2012, 18 Uhr
"Friedrich feiern. Von F II. zu Friedrich300"

Veranstalter: Filmmuseum Potsdam
Podiumsdiskussion mit
Prof. Dr. Ute Frevert (Max-Planck-Institut, angefragt) und Dr. Jens Bisky (Süddeutsche Zeitung)
Film: "Friedrich in Potsdam" Kurzfilmprogramm 1912 - 1991, ca. 120 Min.
Mit Livemusik an der Welte-Kinoorgel



13. November 2012, 18 Uhr
"Toleranz auf Raten? Mendelssohn, Lessing und die Judenpolitik Friedrichs des Großen"

Veranstalter: Moses Mendelssohn Zentrum (MMZ)
Podiumsdiskussion mit
Prof. Dr. Julius H. Schoeps (MMZ) und Dr. Thomas Lackmann (Geschichtsforum Jägerstraße, Berlin)
Film: "Freunde in Preußen oder ob ein edler Jude etwas Unwahrscheinlicher sei"
R: Rolf Busch, BRD/DDR1981, 95 Min.



20. November 2012, 18 Uhr
"Die Einweihung des Land- und Wassersportplatzes "Luftschiffhafen" 1927.
Ein Potsdamer Fest zwischen Sportlerfreuden, Wehrertüchtigung und Totengedenken"

Veranstalter: Haus der Brandenburg-Preußischen Geschichte (HBPG)
Podiumsdiskussion mit
Thomas Wernicke (HBPG) und Berno Bahro (Universität Potsdam)
Film: Historische Filmaufnahmen des Luftschiffhafens Potsdam
Mit Livemusik an der Welte-Kinoorgel



11. Dezember 2012, 18 Uhr
"Weihnachten – Ein Fest der Liebe?"

Veranstalter: Einstein Forum
Podiumsdiskussion mit
Prof. Dr. Heiko Christians (Universität Potsdam) und Prof. Dr. Thomas Macho (Humboldt-Universität zu Berlin)
Film: Hundert Jahre Deutsche Weihnacht. Ein Querschnitt in Kurzfilmen, ca. 109 Min.



Podiumsdiskussion: freier Eintritt
Filmvorführung: 
6 Euro, erm. 5 Euro
In der Pause gibt es einen kleinen Umtrunk.

Ort für alle Veranstaltungen der Veranstaltungsreihe:
Filmmuseum Potsdam, Marstall, Breite Straße 1 A, 14467 Potsdam
Anfahrt: S-Bahn: Hauptbahnhof, Tram: Alter Markt

 

 


 

 



Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Frank Bösch


"Das Nahe so fern.
Der Boom der Zeitgeschichtsforschung und ihre Blindstellen"



Ort: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Konferenzraum, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam

Zeit: Donnerstag, 21. Juni 2012 um 18.00 Uhr c.t.

Zur Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Frank Bösch laden die Philosophische Fakultät der Universitiät Potsdam und das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam ein.

Programm:

Begrüßung duch den Dekan
Prof. Dr. Johann Hafner

Einführung
Prof. Dr. Martin Sabrow
Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam

Vortrag von Prof. Dr. Frank Bösch
„Das Nahe so fern. Der Boom der Zeitgeschichtsforschung und ihre Blindstellen“

Zum Vortrag:
Die Zeitgeschichtsforschung ist im letzten Jahrzehnt stark expandiert und deckt vielfältige Felder ab. Auffällig ist jedoch, dass sie oft jene naheliegenden Themen aussparte, die die Lebenswelt der meisten Menschen täglich prägen. Der Vortrag von Prof. Frank Bösch zeigt anschaulich das Potential von Forschungen auf, die alltägliche Handlungen historisch analysieren, um so die bisherigen Befunde der Sozial- und Geschichtswissenschaft neu zu überdenken. Das Panorama reicht dabei von der Geschichte der Arbeit und Freizeit über das Wohnen und Essen bis hin zur Geschichte des Schlafens. Dabei wird stets gefragt, welche Wandlungsprozesse sich ausmachen lassen und welche Bedeutung diese für die Gesellschaftsgeschichte seit 1945 insgesamt haben.

Im Anschluss lädt Prof. Bösch zu einem kleinen Empfang ein.
U.A.w.g. telefonisch unter 0331/ 2899157 oder per Mail: sekretariat@zzf-pdm.de bis zum19. Juni 2012.

Einladung zur Antrittsvorlesung und Antwortflyer (PDF)
Vita Professor Frank Bösch (PDF)


 

Buchvorstellung und Diskussion

1989 und die Rolle der Gewalt

 

Es diskutieren:

Prof. Dr. Jörg Baberowski
mit dem Herausgeber Prof. Dr. Martin Sabrow

Moderation: Dr. Irmgard Zündorf (Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam)


Ort:
Jacob- und Wilhelm-Grimm-Zentrum, Geschwister-Scholl-Str. 3, 10117 Berlin

Zeit: Montag, 18. Juni 2012, 19.00 Uhr

 

Wie friedlich war die „friedliche Revolution“? Und welche Rolle spielte Gewalt beim Zusammenbruch der kommunistischen Re-gime in Deutschland und Europa? Wie lässt sich das „Wunder“ erklären, dass eine der tiefgreifendsten Veränderungen der jüngsten Geschichte weitgehend unblutig verlief? Die Autorinnen und Autoren des Bandes beleuchten die Vorgänge, die zum Ende der kommunistischen Herrschaft in Europa führten, indem sie nach dem Stellenwert des Einsatzes von Gewalt in der DDR und in den anderen Staaten des sowjetischen Satellitensystems fragen.

Prof. Dr. Jörg Baberowski, Lehrstuhlinhaber für Geschichte Osteuropas am Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin
Prof. Dr. Martin Sabrow, Lehrstuhlinhaber für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte am Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin und Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam

Veranstalter: Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

Einladungsflyer(PDF)

 


 

Musikalischer Abend

John Cage: Notierte Anarchie

Der US-amerikanische Künstler John Cage gilt als einer der einflussreichsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Geboren 1912, studierte Cage zunächst Literatur, dann Architektur, seit den dreißiger Jahren Komposition. In seiner Musik suchte er stets den Kontakt zu anderen Künsten; er arbeitete u.a. mit Marcel Duchamp sowie mit dem Maler Robert Rauschenberg und dem Tänzer Merce Cunningham zusammen. Sein musikalisches Oeuvre umfasst gut 250 Kompositionen, über seine musikästhetischen Grundsätze hat er zahlreiche Schriften verfasst. Er gilt zudem als Schlüsselfigur der Happeningkunst. In seiner Musik entwickelte Cage seit den vierziger Jahren die Theorie einer herrschaftsfreien Musik, womit er nachhaltig die Entwicklung der modernen Musik beeinflusste.

Veranstalter: Verein der Freunde und Förderer des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam

Ort: Kutschstall des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Am Neuen Markt 8, 14467 Potsdam

Zeit: Dienstag, 5. Juni 2012, 18.00 Uhr

Atlas eclipticalis (1961)
Radio music (1956)
59 ½ Seconds for a String-Player (1953)
Dream (1948)

Es spielen die Solisten der Kammerakademie Potsdam:
Tobias Lampelzammer (Kontrabass)
Bettina Lange (Flöte)
Friedemann Werzlau (Schlagzeug)

Vortrag
Prof. Dr. Rainer O. Neugebauer (Halberstadt)

Anschließend lädt der Veranstalter zum Empfang ein.


Flyer öffnen (PDF)

 


 

 

Präsentation

kudamm '31. eine unerhörte geschichte.
audiowalk auf den spuren eines pogroms.


Ort: Literaturhaus Berlin, Fasanenstraße 23, Großer Saal, Berlin-Charlottenburg

Zeit: Mittwoch, 14. März 2012, 19.00 Uhr

Weitere Rundgänge jeweils Samstag, den 17., 24. und 31. März 2012 von 11-15 Uhr oder 15-19 Uhr.
Eintritt frei. Bitte um vorheriger Anmeldung unter: kudamm1931@googlemail.com, um ein Gerät zu reservieren.
Sie können auch mit einem eigenen Android-fähigen Smartphone und der vorher installierten App Radio Aporee den Hörspazuiergang machen.
Startpunkt: Literaturhaus Berlin
 

Übersichtskarte audiowalk (PDF)

Ein Projekt von:
Studentinnen des Masterstudiengangs Public History der Freien Universität Berlin und des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam mit Unterstützung von Christine Bartlitz (ZZF Potsdam) und Sebastian Brünger (Dramaturg, Rimini Protokoll)

Haben Sie schon mal vom „Kudamm-Pogrom“ im Jahre 1931 gehört? Wir laden Sie ein zur Spurensuche mit dem Audiowalk kudamm '31 entlang des Kurfürstendamms. Erfahren Sie mehr über den Abend des 12. September 1931, den Tag des jüdischen Neujahrsfestes, an dem Hunderte von jungen Nationalsozialisten sich auf dem Kurfürstendamm versammelten und „jüdisch aussehende“ Passanten angriffen und verprügelten. Prozessakten berichten von der marginalen juristischen Aufarbeitung des Verbrechens, zeitgenössische Texte und Töne erzählen von Stimmungen und Machtverhältnissen am Ende der Weimarer Republik, Experten erläutern die Umstände der Gewalttat. Gewagt wird auch ein Blick in die Gegenwart: jüdisches Leben am Kurfürstendamm und Formen von Antisemitismus im Jahr 2012 – rund 80 Jahre nach einem fast vergessenen Pogrom im „goldenen Westen“ von Berlin. Erleben Sie, wie lebendig Geschichte sein kann, wenn man sich ihr dort nähert, wo sie stattfand.

Kontakt:
Violetta Rudolf
ZZF Potsdam
Tel.: 0331 – 28991 -14/-12
kudamm1931@gmail.com
www.kudamm31.com


Einladung (PDF)


     

 

Theateraufführung und Podiumsdiskussion

DAS ENDE DER SED
Die letzten Tage des Zentralkomitees der SED

Spielfassung von theater 89

Neue Vorstellungstermine: 3. Oktober bis 17. November 2012 (jpg)

Ort:
Zionskirche, Zionskirchstraße 32, 10119 Berlin

Zeit: Sonnabend, 2. Juni 2012, 19.00 Uhr Beginn der Theateraufführung


Gefördert durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin/Staatskanzlei, Abteilung Kulturelle Angelegenheiten, die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und in Kooperation mit dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam.

Die Spielfassung beruht auf den Abschriften der Original-Tonbandmitschnitte der letzten Sitzungen des SED-Zentralkomitees, veröffentlicht in:
Hans-Hermann Hertle/Gerd-Rüdiger Stephan (Hg.), Das Ende der SED. Die letzten Tage des Zentralkomitees der SED. Mit einem Vorwort von Peter Steinbach, 5. durchgesehene Auflage, Ch. Links Verlag: Berlin 2012.


Musik:
Jörg Huke
Es spielen:
Angelika Perdelwitz, Katrin Schell, Katrin Schwingel, Johannes Achtelik, Bernhard Geffke, Alexander Höchst, Reinhard Scheunemann, MAtthias Zahlbaum, Mirko Zschocke sowie
die Singeakademie Frankfurt (Oder) unter der Leitung von Rudolf Tiersch

Regie: Hans-Joachim Frank
Bühne und Kostüme: Klaus Noack
Dramaturgie: Jörg Mihan
Idee und wissenschaftliche Beratung: Hans-Hermann Hertle


Unter dem Druck anhaltender Massenproteste und einer massiven Ausreisewelle entmachteten Politbüro und Zentralkomitee der SED am 17. und 18. Oktober 1989 Generalsekretär Erich Honecker. Doch statt der erhofften Stabilisierung der Macht unter Thronfolger Egon Krenz begann der rapide Zerfall der Partei. Tonmitschnitte der letzten Sitzungen des SED-Zentralkomitees, die zu DDR-Zeiten strengster Geheimhaltung unterlagen undniemals veröffentlicht werden sollten, offenbaren die damaligen Vorgänge im innersten Machtzirkel der SED. Wie ein Flugschreiber dokumentieren sie die letzten verzweifelten Rettungsversuche, erbitterten Wortgefechte und tumultartigen Szenen vor dem Absturz der SED-Herrschaft im Herbst 1989. Was unmittelbar politisch und weithin geschichtlich folgenreich war, lässt sich heute in der zeitlichen Distanz als Gleichnis über Realitätsferne und -blindheit von Machteliten in abgehobenen, totalitären Strukturen lesen. Die Theater-Uraufführung findet am Schauplatz der historischen "Uraufführung", dem ehemaligen Sitzungssaal des SED-Zentralkomitees – heute Europasaal – im Auswärtigen Amt statt.

 

Podiumsdiskussion: 21.00 Uhr - 22.00 Uhr

Begrüßung:
Anne Wellingerhof (Regionalbüro Berlin-Brandenburg der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit)

Es diskutieren:
Hans-Joachim Frank (Regisseur des Theaterstücks "Das Ende der SED. Die letzten Tage des Zentralkomitees der SED"
Linda Teuteberg MdL (FDP)
Dr. Stefan Wolle (Wissenschaftlicher Leiter des DDR-Museums)
Helmut Müller (1971-Nov. 1989 Zweiter Sekretär der SED-Bezirksleitung Berlin, 1976-Dez. 1989 ZK-Mitglied)

Moderation: Dr. Hans-Hermann Hertle (ZZF Potsdam)

Anmeldungen zur Teilnahme an der Diskussionsveranstaltung bei der Friedrich-Naumann Stiftung:
anmeldung.berlin@freiheit.org oder per Fax 030-28877842 oder telefonisch Tel. 030-28877849

Einladungsflyer (PDF)


Termine der Vorstellungen in Berlin

Karten für diese fünf Vorstellungen unter:
karten@theater89.de oder Tel.-Nr. 030-282 46 56


Premiere (ausverkauft)
Zeit: 11. März 2012, 11 Uhr
Ort: im Auswärtigen Amt, Europasaal, Werderscher Markt 1, 10117 Berlin-Mitte

Theateraufführung und anschl. Podiumsdiskussion
Zeit: 31. März 2012, 19 Uhr
Ort: AKADEMIE DER KÜNSTE, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin

Podiumsdiskussion: 21 Uhr - 22 Uhr

Begrüßung:
Hilmar Sattler (Leiter Regionalbüro Berlin-Brandenburg der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit)

Es diskutieren:
Hans-Joachim Frank (Regisseur des Theaterstücks "Das Ende der SED")
Lars Lindemnann (MdB)
Helmut Müller (1976-Dez. 1989 ZK-Mitglied)
Ulrike Poppe (Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur)

Moderation: Dr. Hans-Hermann Hertle (ZZF Potsdam)

Anmeldungen zur Teilnahme an der Diskussionsveranstaltung bis zum 23. März 2012 bei der Friedrich-Naumann Stiftung:
anmeldung.berlin@freiheit.org oder per Fax 030-28877842 oder telefonisch Tel. 030-28877849

Einladungsflyer (PDF)


Zeit: 14. April 2012
Ort: Kleistsaal der URANIA-Berlin, An der Urania 17, 10787 Berlin

Zeit: 12. Mai 2012
Ort: HAUS DER KULTUREN DER WELT, John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin

Zeit: 2. Juni 2012
Ort: ZIONSKIRCHE, Zionskirchstr. 32, 10119 Berlin


+++ ACHTUNG +++ NEUE TERMINE WEGEN GROSSER NACHFRAGE +++

3. Oktober 2012 um 19:30 Uhr, Neues Theater Halle, Universitätsplatz 4, 06108 Halle (Saale)
Telefon 0345 51 10 777

6. Oktober 2012 um 20 Uhr, Auswärtiges Amt Berlin, Unterwasserstraße 10, 10117 Berlin

26. Oktober 2012 um 19:30 Uhr, Friedrich-Gauß-Gymnasium, Friedrich-Ebert-Str. 52, 15234 Frankfurt (Oder)

 

 

27. Oktober 2012 um 19 Uhr, Nikolaisaal, Wilhelm-Staab-Straße 10/11, 14467 Potsdam
in Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung
Eintritt frei, eine Anmeldung ist erforderlich bis zum 26. Oktober 2012 bei der Friedrich-Naumann-Stiftung

Programm Aufführung und Podiumsdiskussion (PDF)

Anmeldung bei der Friedrich-Naumann-Stiftung

 

 
9. November 2012 im Staatstheater Cottbus, Lausitzer Straße 33, 03046 Cottbus
Telefon 0355 7824 - 0

17. November 2012 um 19 Uhr in Kooperation und in den Räumen der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin


Karten für diese Vorstellungen unter:
karten@theater89.de oder Tel.-Nr. 030-282 46 56

Spielplan theater89

 


 

     

 

Buchvorstellung

von Prof. Dr. Rüdiger Hachtmann

Das Wirtschaftsimperium der deutschen Arbeitsfront 1933-1945

Ort: Stiftung Topographie des Terrors, Auditorium, Niederkirchnerstraße 8, Berlin-Kreuzberg

Zeit: Dienstag, 28. Februar 2012, 19 Uhr

Veranstalter: Stiftung Topographie des Terrors, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam


Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


In seinem soeben erschienenen Buch "Das Wirtschaftsimperium der Deutschen Arbeitsfront 1933–1945" (2012) stellt Rüdiger Hachtmann erstmals ausführlich die rasante Entwicklung der einzelnen Konzernteile zwischen 1933 und 1945 dar und skizziert auch deren jeweilige Vorgeschichte sowie "Spuren" nach dem Krieg. Außerdem diskutiert der Autor zahlreiche Grundfragen der Geschichte des "Dritten Reichs": Warum beschränkten sich NS-Organisationen wie die DAF nicht auf die politische Sphäre, warum wurden sie auch als Unternehmer tätig? Welche Folgen hatte dies für die gesamt-wirtschaftlichen Konstellationen? Wie reagierten die privatwirtschaftliche Konkurrenz und die politischen Rivalen? Welche politischen Aufgaben wies die DAF ihrem Konzern zu? Und was hielt das Unternehmenskonglomerat der Arbeitsfront überhaupt zusammen?

Grußwort: Prof. Dr. Frank Bösch, ZZF Potsdam
Vortrag: Prof. Dr. Rüdiger Hachtmann, ZZF Potsdam
Moderation: PD Dr. Johannes Bähr, Berlin/Frankfurt/M.

Informationen zum Buch
 

Website Stiftung Topographie des Terrors
 


 

 

 

Veranstaltungsreihe

"Menschen unter Diktaturen"

Vortrag

Die sowjetischen Truppen in Brandenburg - Rückblick auf fünf Jahrzehnte wechselvollen Nebeneinansderlebens

Ort: Gedenkstätte Lindenstraße für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert, Lindenstraße 54/55, 14467 Potsdam

Zeit: Donnerstag, 6. Dezember 2012, 19.00 Uhr

Eintritt: 3 Euro
 

Vortrag von Dr. Kurt Arlt (Historiker, Potsdam)
Moderation: Dr. Hans-Hermann Hertle (ZZF Potsdam)


Veranstalter:
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, Gedenkstätte Lindenstraße für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert, Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der Folgen der Kommunistischen Diktatur (LAKD)

Kurzbeschreibung:
Obwohl sich die sowjetischen Besatzungstruppen im Unterschied zu den ersten Nachkriegsjahren später nicht mehr massiv in der Öffentlichkeit der DDR präsentierten, zählten Garnisonen wie Fürstenberg, Jüterbog oder Bernau nicht viel weniger Soldaten mit dem roten Stern, als diese Städte Einwohner hatten. Die sowjetischen Truppen bürdeten der jungen DDR, ihrer Wirtschaft und den Kommunen mit hohen Besatzungskosten, der Inanspruchnahme neuer Liegenschaften, dem Übungsgeschehen und zusätzlichen Forderungen schwere Lasten auf. Eine echte Annäherung zwischen den Sowjetsoldaten und der Bevölkerung konnte nicht stattfinden, lautet eine der Thesen des Referenten. Wie veränderte sich das Verhältnis der sowjetischen Streitkräfte zur Bevölkerung nach dem Mauerbau 1961, mit dem Einmarsch sowjetischer Truppen in Afghanistan, dem Rüstungswettlauf der Sowjetunion mit den USA und der neuen Außen- und Sicherheitspolitik Gorbatschows? Diesen und anderen Fragen wird Dr. Kurt Arlt in seinem Vortrag nachgehen.

Zum Referenten:
Kurt Arlt (geb. 1943) studierte Fremdsprachen an der Universität Leipzig und Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Nach einer Tätigkeit als Sprachmittler bei der NVA und als wissenschaftlicher Assistent am Militärgeschichtlichen Institut der DDR, war er bis 2006 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Militärgeschichtlichen Forschungsamts (MGFA) in Potsdam. Er forscht zum Zweiten Weltkrieg, zur Geschichte der osteuropäischen Staaten und ihrer Streitkräfte, sowie zur Nationalen Volksarmee der DDR im Bündnis. Er ist u.a. Mitherausgeber des 2010 erschienenen "Militärgeschichtlichen Handbuchs Berlin-Brandenburg".


Alle Termine der Veranstaltungsreihe "Menschen unter Diktaturen"

Programmflyer mit den Terminen der Reihe (PDF)

Donnerstag, 23. Februar 2012, 19 Uhr
Ort: Gedenkstätte Lindenstraße 54/55
"Überprüfung von DDR-Richtern und DDR-Staatsanwälten im Land Brandenburg"
Podiumsdiskussion mit Marianne Birthler (ehem. Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen und brandenburgische Bildungsministerin), Stephan Hilsberg (ehem. brandenburgischer Bundestagsabgeordneter), Dorothea Schiefer (1990-1992 Mitarbeit an den Überprüfungen für den Brandenburger Richterwahlausschuss, bis 2009 Verwaltungsrichterin am Verwaltungsgericht Frankfurt/Oder), Prof. Dr. Rainer Schröder (Rechtshistoriker, Humboldt-Universität zu Berlin)
Einführung: Prof. Dr. Rainer Schroeder, Rechtshistoriker, Humboldt-Universität zu Berlin
Moderation: Dr. Marianne Subklew-Heutner, LAkD
Eintritt: 3 Euro

Donnerstag, 8. März 2012, 19 Uhr
Ort: Gedenkstätte Lindenstraße 54/55
"Die inoffiziellen Mitarbeiter der DDR-Staatssicherheit in Potsdam und andernorts"
Vortrag von: Prof. Dr. Helmut Müller-Enbergs, BStU
Moderation: Dr. Hans-Hermann Hertle, ZZF Potsdam
Eintritt: 3 Euro

Einladung (PDF)

Artikel übe die Vortragsveransatltung in der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 12. März 2012
Die konspirative Straße
272 Wohnungen nutzte die Stasi im Bezirk Potsdam für geheime Zusammenkünfte



Freitag, 16. März 2012, 18 Uhr
Ort: Gedenkstätte Lindenstraße 54/55
"Macht geht vor Recht!"
Eröffnung der erweiterten NKWD- und Stasi-Ausstellung
Eintritt: frei

Donnerstag, 10. Mai 2012, 19 Uhr
Ort: Gedenkstätte Lindenstraße 54/55
"Fluchthilfe im geteilten Deutschland"
Einführungvortrag: Dr. Marion Detjen, Humboldt-Universität zu Berlin
Podiumsdiskussion mit Hartmut Richter (ehem. Fluchthelfer und Häftling des Potsdamer Stasi-Gefängnisses), Dr. Peter Schulenburg (Rechtsanwalt und ehem. Fluchthelfer), Dr. Marion Detjen (Humboldt-Universität zu Berlin)
Moderation: Dr. Maria Nooke, Stiftung Berliner Mauer
Eintritt: 3 Euro
Kooperationsveranstaltung mit der Stiftung Berliner Mauer

Donnerstag, 24. Mai 2012, 19 Uhr
Ort: Gedenkstätte Lindenstraße 54/55
"Die Widerstandsgruppe Theodor Neubauer/Magnus Poser (1939-1945)"
Vortrag von Martin Seiffert, ZZF Potsdam
Moderation: Priv.-Doz. Dr. Thomas Schaarschmidt, ZZF Potsdam
Eintritt: 3 €

Sonnabend, 9. Juni 2012
Ort: Gedenkstätte Lindenstraße 54/55
Bürgertag
"20 Jahre Einsicht in die Stasi-Akten"
Führungen, Talk-Runden, Filme, Beratung, Information
Kooperationsveranstaltung mit dem Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR
Zeit:
10-20 Uhr
Eintritt frei

"Hafthaus" von Ralf-Günther Krolkiewicz
Aufführung des theater 89 am authentischen Ort
(Innenhof der Gedenkstätte Lindenstraße 54/55)
Regie:
Hans-Joachim Frank
Dramaturgie: Jörg Mihan
Musik: Jörg Huke
Es spielen: Katrin Schwingel, Johannes Achtelik, Berhard Geffke, Horst Westphal und Matthias Zahlbaum
Die Veranstaltung wird gefördert durch die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung.
Beginn der Aufführung: 20 Uhr
Eintritt frei


Donnerstag, 14. Juni 2012, 20 Uhr
Ort: Innenhof der Gedenkstätte Lindenstraße 54/55
Wiederholungsveranstaltung
"Hafthaus" von Ralf-Günther Krolkiewicz
Aufführung des theater 89 am authentischen Ort
Regie: Hans-Joachim Frank
Dramaturgie: Jörg Mihan
Musik: Jörg Huke
Es spielen: Katrin Schwingel, Johannes Achtelik, Berhard Geffke, Horst Westphal und Matthias Zahlbaum
Die Veranstaltung wird gefördert durch die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung.
Eintritt: 10 €

Donnerstag, 27. September 2012, 19 Uhr
Ort: Gedenkstätte Lindenstraße 54/55
"Knastmauke"
Lesung und Gespräch mit Dr. Sibylle Plogstedt
Moderation: Kerstin Lorenz, Fördergemeinschaft "Lindenstraße 54"
Kooperationsveranstaltung mit der Fördergemeinschaft "Lindenstraße 54"
Eintritt: 3 €

Mittwoch, 3. Oktober 2012, 10 - 18 Uhr
Ort: Gedenkstätte Lindenstraße
TAG DER OFFENEN TÜR
Führungen, Lesungen und Zeitzeugengespräche
Eintritt: frei

Donnerstag, 25. Oktober 2012, 19 Uhr
Ort: Gedenkstätte Lindenstraße
"1989 – Mein letztes Jahr in der DDR"
Film von Ute Wenzel-Spoo und André Wenzel über Jan Roman Blasczok
Eintritt: 3 €

Donnerstag, 15. November 2012, 19 Uhr

Ort: Gedenkstätte Lindenstraße
"Die bunte Akte B."
Kommentierte Auszüge aus der grotesken Stasi-Akte von und mit dem Potsdamer Grafiker Bob Bahra
Moderation: Jes Möller, Fördergemeinschaft "Lindenstraße 54"
Kooperationsveranstaltung mit der Fördergemeinschaft "Lindenstraße 54"
Eintritt: 3 €

Donnerstag, 6. Dezember 2012, 19 Uhr
Ort: Gedenkstätte Lindenstraße
"Die sowjetischen Truppen in Brandenburg – Rückblick auf fünf Jahrzehnte wechselvollen Nebeneinanderlebens"
Vortrag von Dr. Kurt Arlt, Historiker, Potsdam
Moderation: Dr. Hans-Hermann Hertle, ZZF Potsdam
Eintritt: 3 €   


 

 

 

Öffentlicher Vortrag

von Prof. Dr. Martin Sabrow

Den Umbruch erzählen. Zur autobiographischen Bewältigung der kommunistischen Vergangenheit

Ort: Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, Großer Seminarraum
Am Neuen Markt 9d, 14467 Potsdam

Zeit: Donnerstag, 16. Februar 2012, 17.30 Uhr

Veranstalter: Verein der Förderer und Freunde des ZZF e. V.


Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Anders als der Untergang der NS-Herrschaft hat der Zusammenbruch des Kommunismus in Europa einen überaus breiten Strom autobiographischer Bewältigungsmuster in der entmachteten Herrschaftselite hervorgebracht. Der Vortrag diskutiert die unterschiedlichen biographischen Muster, in die sich dieser Strom teilt, und fragt nach den narrativen Möglichkeiten, die Spannung zwischen historischer Zäsur und Ich-Identität biographisch zu bewältigen.

Einladung (PDF)

 


       

     

     

     

    Podiumsdiskussion

    "Quo vadis, zeitgeschichtliche Auftragsforschung?"

    Ort: Atrium der Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft, Chausseestr. 111, 10115 Berlin

    Zeit: Donnerstag, 12. Januar 2012, 18.00 Uhr

    Veranstalter: ZZF in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

    Podium:
    Priv.-Doz. Dr. Johannes Bähr (Goethe-Universität Frankfurt am Main)
    Prof. Dr. Klaus-Dietmar Henke (Technische Universität Dresden)
    Prof. em. Dr. Hans Mommsen (Ruhr-Universität Bochum)
    Prof. Dr. Gregor Schöllgen (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)
    Dr. Klaus Wiegrefe (Der Spiegel / Hamburg).

    Begrüßung und Moderation:  Prof. Dr. Martin Sabrow (Direktor des ZZF)

    Auftragsforschung ist in der Geschichtswissenschaft nicht neu. Seit einigen Jahren wächst ihr Umfang jedoch erheblich. Finanziert werden diese Projekte oft nicht nur von Institutionen wie der DFG oder Stiftungen, sondern auch von Bundesministerien, Verbänden und privaten Unternehmen, die ihre Vergangenheit von Historikern erforschen lassen. Zuletzt hat die Veröffentlichung der Studie „Das Amt“ und die anschließende Debatte gezeigt, welche Probleme mit der Auftragsforschung verbunden sein können. Die Kritik richtete sich nicht nur gegen Inhalte, sondern auch gegen die Vergabepraxis und Form des wissenschaftlichen Arbeitens. Die vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam veranstaltete Podiumsdiskussion zieht eine erste kritische Bilanz bisheriger Projekte, diskutiert die historiographische Bedeutung der Auftragsforschung für die Zeitgeschichte und reflektiert, wie Auftragsforschung aussehen sollte, um wissenschaftlichen Ansprüchen zu genügen.


    Flyer (PDF)


    Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
     


     

     

    Buchpräsentation

    Vor der Mauer
    Berlin in der Ost-West-Konkurrenz 1948 bis 1961

    Der Autor Prof. Dr. Michael Lemke im Gespräch mit Prof. Dr. h.c. Egon Bahr


    Ort: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kronenstraße 5, 10117 Berlin

    Zeit: Donnerstag, 5. Januar 2012, 19.00 Uhr

    Veranstalter: Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

    Begrüßung und Moderation:  Prof. Dr. Martin Sabrow (Direktor des ZZF)

    Das geteilte, bis zum Mauerbau aber noch offene Berlin war im Kalten Krieg der Schauplatz einer in dieser Unmittelbarkeit einzigartigen Systemkonkurrenz. Michael Lemke untersucht erstmals für beide Teile Berlins, mit welchen Absichten diese Rivalität von Ost- und West in Gesellschaft und Politik gestaltet wurde, wie sie den Alltag der Sektorenstadt beeinflusste und wie deren Bewohner darauf reagierten. Auf breiter Quellenbasis belegt der Autor, dass dieser politische, soziale und kulturelle Wettbewerb paradoxerweise mehr zum Erhalt als zur Auflösung der traditionellen Berliner Verflechtungen beitrug. Er schildert die Befindlichkeiten der politischen Kontrahenten und der vom Konflikt Betroffenen sowie die Kontaktversuche in der geteilten Stadt und die damit verbundenen Skurrilitäten. Wie er zeigen kann, wurden die vielfältigen innerstädtischen Beziehungen in der zweiten Hälfte der 1950er-Jahre für die SED ein eigenständiges Motiv zum Bau der Mauer.


    Flyer (PDF)


    Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

 

 

 

 

 

 

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