Öffentliche Vorträge und Veranstaltungen 2012
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Vortrag in der Reihe "Menschen unter Diktaturen": Die Widerstandsgruppe Theodor Neubauer/Magnus Poser (1939-1945)
24. Mai 2012, 19 Uhr, Gedenkstätte Lindenstraße 54/55, Potsdam
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Theateraufführung "Das Ende der SED"
2. Juni 2012, 19 Uhr, Zionskirche, Zionskirchstraße 32, Berlin
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Musikalischer Abend: "John Cage: Notierte Anarchie"
5. Juni 2012, 18 Uhr, Kutschstall des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte,
Am Neuen Markt 8, 14467 Potsdam
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"Das Nahe so fern. Der Boom der Zeitgeschichtsforschung und ihre Blindstellen"
Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Frank Bösch
21. Juni 2012, 18 Uhr c.t., Konferenzraum im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Potsdam
Musikalischer Abend
John Cage: Notierte Anarchie
Der US-amerikanische Künstler John Cage gilt als einer der einflussreichsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Geboren 1912, studierte Cage zunächst Literatur, dann Architektur, seit den dreißiger Jahren Komposition. In seiner Musik suchte er stets den Kontakt zu anderen Künsten; er arbeitete u.a. mit Marcel Duchamp sowie mit dem Maler Robert Rauschenberg und dem Tänzer Merce Cunningham zusammen. Sein musikalisches Oeuvre umfasst gut 250 Kompositionen, über seine musikästhetischen Grundsätze hat er zahlreiche Schriften verfasst. Er gilt zudem als Schlüsselfigur der Happeningkunst. In seiner Musik entwickelte Cage seit den vierziger Jahren die Theorie einer herrschaftsfreien Musik, womit er nachhaltig die Entwicklung der modernen Musik beeinflusste.
Veranstalter: Verein der Freunde und Förderer des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam
Ort: Kutschstall des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Am Neuen Markt 8, 14467 Potsdam
Zeit: Dienstag, 5. Juni 2012, 18 Uhr
Atlas eclipticalis (1961)
Radio music (1956)
59 ½ Seconds for a String-Player (1953)
Dream (1948)
Es spielen die Solisten der Kammerakademie Potsdam:
Tobias Lampelzammer (Kontrabass)
Bettina Lange (Flöte)
Friedemann Werzlau (Schlagzeug)
Vortrag
Prof. Dr. Rainer O. Neugebauer (Halberstadt)
Anschließend lädt der Veranstalter zum Empfang ein.
Flyer öffnen (PDF)
Vortrag
Das Nahe so fern.
Der Boom der Zeitgeschichtsforschung und ihre Blindstellen
Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Frank Bösch
Professor für deutsche und europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts
Ort: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Konferenzraum, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam
Zeit: Donnerstag, 21. Juni 2012, 18 Uhr c.t.
Die Philosophische Fakultät der Universität Potsdam und das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam laden ein zur
Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Frank Bösch.
Programm
Begrüßung
Prof. Dr. Johann Hafner
Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Potsdam
Einführung
Prof. Dr. Martin Sabrow
Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam
Vortrag von Prof. Dr. Frank Bösch
„Das Nahe so fern. Der Boom der Zeitgeschichtsforschung und ihre Blindstellen“
Im Anschluss lädt Prof. Bösch zu einem kleinen Empfang ein.
U.A.w.g. telefonisch unter 0331/ 2899157 oder per Mail: sekretariat@zzf-pdm.de bis zum19. Juni 2012.
Präsentation
kudamm '31. eine unerhörte geschichte.
audiowalk auf den spuren eines pogroms.
Ort: Literaturhaus Berlin, Fasanenstraße 23, Großer Saal, Berlin-Charlottenburg
Zeit: Mittwoch, 14. März 2012, 19 Uhr
Weitere Rundgänge jeweils Samstag, den 17., 24. und 31. März 2012 von 11-15 Uhr oder 15-19 Uhr.
Eintritt frei. Bitte um vorheriger Anmeldung unter: kudamm1931@googlemail.com, um ein Gerät zu reservieren.
Sie können auch mit einem eigenen Android-fähigen Smartphone und der vorher installierten App Radio Aporee den Hörspazuiergang machen.
Startpunkt: Literaturhaus Berlin
Übersichtskarte audiowalk (PDF)
Ein Projekt von:
Studentinnen des Masterstudiengangs Public History der Freien Universität Berlin und des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam mit Unterstützung von Christine Bartlitz (ZZF Potsdam) und Sebastian Brünger (Dramaturg, Rimini Protokoll)
Haben Sie schon mal vom „Kudamm-Pogrom“ im Jahre 1931 gehört? Wir laden Sie ein zur Spurensuche mit dem Audiowalk kudamm '31 entlang des Kurfürstendamms. Erfahren Sie mehr über den Abend des 12. September 1931, den Tag des jüdischen Neujahrsfestes, an dem Hunderte von jungen Nationalsozialisten sich auf dem Kurfürstendamm versammelten und „jüdisch aussehende“ Passanten angriffen und verprügelten. Prozessakten berichten von der marginalen juristischen Aufarbeitung des Verbrechens, zeitgenössische Texte und Töne erzählen von Stimmungen und Machtverhältnissen am Ende der Weimarer Republik, Experten erläutern die Umstände der Gewalttat. Gewagt wird auch ein Blick in die Gegenwart: jüdisches Leben am Kurfürstendamm und Formen von Antisemitismus im Jahr 2012 – rund 80 Jahre nach einem fast vergessenen Pogrom im „goldenen Westen“ von Berlin. Erleben Sie, wie lebendig Geschichte sein kann, wenn man sich ihr dort nähert, wo sie stattfand.
Kontakt:
Violetta Rudolf
ZZF Potsdam
Tel.: 0331 – 28991 -14/-12
kudamm1931@gmail.com
www.kudamm31.com
Einladung (PDF)
Theateraufführung
DAS ENDE DER SED
Die letzten Tage des Zentralkomitees der SED
Spielfassung von theater 89
Ort: Zionskirche, Zionskirche 32, 10119 Berlin
Zeit: Sonnabend, 2. Juni 2012, 19 Uhr Beginn der Theateraufführung
Gefördert durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin/Staatskanzlei, Abteilung Kulturelle Angelegenheiten, die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und in Kooperation mit dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam.
Die Spielfassung beruht auf den Abschriften der Original-Tonbandmitschnitte der letzten Sitzungen des SED-Zentralkomitees, veröffentlicht in:
Hans-Hermann Hertle/Gerd-Rüdiger Stephan (Hg.), Das Ende der SED. Die letzten Tage des Zentralkomitees der SED. Mit einem Vorwort von Peter Steinbach, 5. durchgesehene Auflage, Ch. Links Verlag: Berlin 2012.
Musik: Jörg Huke
Es spielen:
Angelika Perdelwitz, Katrin Schell, Katrin Schwingel, Johannes Achtelik, Bernhard Geffke, Alexander Höchst, Reinhard Scheunemann, MAtthias Zahlbaum, Mirko Zschocke sowie
die Singeakademie Frankfurt (Oder) unter der Leitung von Rudolf Tiersch
Regie: Hans-Joachim Frank
Bühne und Kostüme: Klaus Noack
Dramaturgie: Jörg Mihan
Idee und wissenschaftliche Beratung: Hans-Hermann Hertle
Unter dem Druck anhaltender Massenproteste und einer massiven Ausreisewelle entmachteten Politbüro und Zentralkomitee der SED am 17. und 18. Oktober 1989 Generalsekretär Erich Honecker. Doch statt der erhofften Stabilisierung der Macht unter Thronfolger Egon Krenz begann der rapide Zerfall der Partei. Tonmitschnitte der letzten Sitzungen des SED-Zentralkomitees, die zu DDR-Zeiten strengster Geheimhaltung unterlagen undniemals veröffentlicht werden sollten, offenbaren die damaligen Vorgänge im innersten Machtzirkel der SED. Wie ein Flugschreiber dokumentieren sie die letzten verzweifelten Rettungsversuche, erbitterten Wortgefechte und tumultartigen Szenen vor dem Absturz der SED-Herrschaft im Herbst 1989. Was unmittelbar politisch und weithin geschichtlich folgenreich war, lässt sich heute in der zeitlichen Distanz als Gleichnis über Realitätsferne und -blindheit von Machteliten in abgehobenen, totalitären Strukturen lesen. Die Theater-Uraufführung findet am Schauplatz der historischen "Uraufführung", dem ehemaligen Sitzungssaal des SED-Zentralkomitees – heute Europasaal – im Auswärtigen Amt statt.
Termine der Vorstellungen in Berlin
Karten für diese fünf Vorstellungen unter:
karten@theater89.de oder Tel.-Nr. 030-282 46 56
Premiere (ausverkauft)
Zeit: 11. März 2012, 11 Uhr
Ort: im Auswärtigen Amt, Europasaal, Werderscher Markt 1, 10117 Berlin-Mitte
Theateraufführung und anschl. Podiumsdiskussion
Zeit: 31. März 2012, 19 Uhr
Ort: AKADEMIE DER KÜNSTE, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin
Podiumsdiskussion: 21 Uhr - 22 Uhr
Begrüßung:
Hilmar Sattler (Leiter Regionalbüro Berlin-Brandenburg der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit)
Es diskutieren:
Hans-Joachim Fink (Regisseur des Theaterstücks "Das Ende der SED")
Lars Lindemnann (MdB)
Helmut Müller (1976-Dez. 1989 ZK-Mitglied)
Ulrike Poppe (Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur)
Moderation: Dr. Hans-Hermann Hertle (ZZF Potsdam)
Anmeldungen zur Teilnahme an der Diskussionsveranstaltung bis zum 23. März 2012 bei der Friedrich-Naumann Stiftung:
anmeldung.berlin@freiheit.org oder per Fax 030-28877842 oder telefonisch Tel. 030-28877849
Einladungsflyer (PDF)
Zeit: 14. April 2012
Ort: Kleistsaal der URANIA-Berlin, An der Urania 17, 10787 Berlin
Zeit: 12. Mai 2012
Ort: HAUS DER KULTUREN DER WELT, John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin
Zeit: 2. Juni 2012
Ort: ZIONSKIRCHE, Zionskirchstr. 32, 10119 Berlin
Karten für diese fünf Vorstellungen unter:
karten@theater89.de oder Tel.-Nr. 030-282 46 56
Spielplan theater89
Buchvorstellung
von Prof. Dr. Rüdiger Hachtmann
Das Wirtschaftsimperium der deutschen Arbeitsfront 1933-1945
Ort: Stiftung Topographie des Terrors, Auditorium, Niederkirchnerstraße 8, Berlin-Kreuzberg
Zeit: Dienstag, 28. Februar 2012, 19 Uhr
Veranstalter: Stiftung Topographie des Terrors, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
In seinem soeben erschienenen Buch "Das Wirtschaftsimperium der Deutschen Arbeitsfront 1933–1945" (2012) stellt Rüdiger Hachtmann erstmals ausführlich die rasante Entwicklung der einzelnen Konzernteile zwischen 1933 und 1945 dar und skizziert auch deren jeweilige Vorgeschichte sowie "Spuren" nach dem Krieg. Außerdem diskutiert der Autor zahlreiche Grundfragen der Geschichte des "Dritten Reichs": Warum beschränkten sich NS-Organisationen wie die DAF nicht auf die politische Sphäre, warum wurden sie auch als Unternehmer tätig? Welche Folgen hatte dies für die gesamt-wirtschaftlichen Konstellationen? Wie reagierten die privatwirtschaftliche Konkurrenz und die politischen Rivalen? Welche politischen Aufgaben wies die DAF ihrem Konzern zu? Und was hielt das Unternehmenskonglomerat der Arbeitsfront überhaupt zusammen?
Grußwort: Prof. Dr. Frank Bösch, ZZF Potsdam
Vortrag: Prof. Dr. Rüdiger Hachtmann, ZZF Potsdam
Moderation: PD Dr. Johannes Bähr, Berlin/Frankfurt/M.
Informationen zum Buch
Website Stiftung Topographie des Terrors
Veranstaltungsreihe
"Menschen unter Diktaturen"
Vortrag von Martin Seiffert (ZZF Potsdam)
"Die Widerstandsgruppe Theodor Neubauer/Magnus Poser
(1939–1945)"
Ort: Gedenkstätte Lindenstraße für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert, Lindenstraße 54/55, 14467 Potsdam
Zeit: Donnerstag, 24. Mai 2012, 19 Uhr
Veranstalter: Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, Landeshauptstadt Potsdam - Gedenkstätte Lindenstraße für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert, Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur
Alle Termine der Veranstaltungsreihe "Menschen unter Diktaturen"
Programmflyer mit den Terminen der Reihe (PDF)
Donnerstag, 23. Februar 2012, 19 Uhr
Ort: Gedenkstätte Lindenstraße 54/55
"Überprüfung von DDR-Richtern und DDR-Staatsanwälten im Land Brandenburg"
Podiumsdiskussion mit Marianne Birthler (ehem. Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen und brandenburgische Bildungsministerin), Stephan Hilsberg (ehem. brandenburgischer Bundestagsabgeordneter), Dorothea Schiefer (1990-1992 Mitarbeit an den Überprüfungen für den Brandenburger Richterwahlausschuss, bis 2009 Verwaltungsrichterin am Verwaltungsgericht Frankfurt/Oder), Prof. Dr. Rainer Schröder (Rechtshistoriker, Humboldt-Universität zu Berlin)
Einführung: Prof. Dr. Rainer Schroeder, Rechtshistoriker, Humboldt-Universität zu Berlin
Moderation: Dr. Marianne Subklew-Heutner, LAkD
Eintritt: 3 Euro
Donnerstag, 8. März 2012, 19 Uhr
Ort: Gedenkstätte Lindenstraße 54/55
"Die inoffiziellen Mitarbeiter der DDR-Staatssicherheit in Potsdam und andernorts"
Vortrag von: Prof. Dr. Helmut Müller-Enbergs, BStU
Moderation: Dr. Hans-Hermann Hertle, ZZF Potsdam
Eintritt: 3 Euro
Einladung (PDF)
Artikel übe die Vortragsveransatltung in der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 12. März 2012
Die konspirative Straße
272 Wohnungen nutzte die Stasi im Bezirk Potsdam für geheime Zusammenkünfte
Freitag, 16. März 2012, 18 Uhr
Ort: Gedenkstätte Lindenstraße 54/55
"Macht geht vor Recht!"
Eröffnung der erweiterten NKWD- und Stasi-Ausstellung
Eintritt: frei
Donnerstag, 10. Mai 2012, 19 Uhr
Ort: Gedenkstätte Lindenstraße 54/55
"Fluchthilfe im geteilten Deutschland"
Einführungvortrag: Dr. Marion Detjen, Humboldt-Universität zu Berlin
Podiumsdiskussion mit Hartmut Richter (ehem. Fluchthelfer und Häftling des Potsdamer Stasi-Gefängnisses), Dr. Peter Schulenburg (Rechtsanwalt und ehem. Fluchthelfer), Dr. Marion Detjen (Humboldt-Universität zu Berlin)
Moderation: Dr. Maria Nooke, Stiftung Berliner Mauer
Eintritt: 3 Euro
Kooperationsveranstaltung mit der Stiftung Berliner Mauer
--> Donnerstag, 24. Mai 2012, 19 Uhr
Ort: Gedenkstätte Lindenstraße 54/55
"Die Widerstandsgruppe Theodor Neubauer/Magnus Poser (1939-1945)"
Vortrag von Martin Seiffert, ZZF Potsdam
Moderation: Priv.-Doz. Dr. Thomas Schaarschmidt, ZZF Potsdam
Eintritt: 3 €
Sonnabend, 9. Juni 2012
Ort: Gedenkstätte Lindenstraße 54/55
Bürgertag
"20 Jahre Einsicht in die Stasi-Akten"
Führungen, Talk-Runden, Filme, Beratung, Information
Kooperationsveranstaltung mit dem Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR
Zeit: 10-20 Uhr
Eintritt frei
"Hafthaus" von Ralf-Günther Krolkiewicz
Aufführung des theater 89 am authentischen Ort
(Innenhof der Gedenkstätte Lindenstraße 54/55)
Regie: Hans-Joachim Frank
Dramaturgie: Jörg Mihan
Musik: Jörg Huke
Es spielen: Katrin Schwingel, Johannes Achtelik, Berhard Geffke, Horst Westphal und Matthias Zahlbaum
Die Veranstaltung wird gefördert durch die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung.
Beginn der Aufführung: 20 Uhr
Eintritt frei
Donnerstag, 14. Juni 2012, 20 Uhr
Ort: Innenhof der Gedenkstätte Lindenstraße 54/55
Wiederholungsveranstaltung
"Hafthaus" von Ralf-Günther Krolkiewicz
Aufführung des theater 89 am authentischen Ort
Regie: Hans-Joachim Frank
Dramaturgie: Jörg Mihan
Musik: Jörg Huke
Es spielen: Katrin Schwingel, Johannes Achtelik, Berhard Geffke, Horst Westphal und Matthias Zahlbaum
Die Veranstaltung wird gefördert durch die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung.
Eintritt: 10 €
Donnerstag, 27. September 2012, 19 Uhr
Ort: Gedenkstätte Lindenstraße 54/55
"Knastmauke"
Lesung und Gespräch mit Dr. Sibylle Plogstedt
Moderation: Kerstin Lorenz, Fördergemeinschaft "Lindenstraße 54"
Kooperationsveranstaltung mit der Fördergemeinschaft "Lindenstraße 54"
Eintritt: 3 €
Mittwoch, 3. Oktober 2012, 10 - 18 Uhr
Ort: Gedenkstätte Lindenstraße
TAG DER OFFENEN TÜR
Führungen, Lesungen und Zeitzeugengespräche
Eintritt: frei
Donnerstag, 25. Oktober 2012, 19 Uhr
Ort: Gedenkstätte Lindenstraße
"1989 – Mein letztes Jahr in der DDR"
Film von Ute Wenzel-Spoo und André Wenzel über Jan Roman Blasczok
Eintritt: 3 €
Donnerstag, 15. November 2012, 19 Uhr
Ort: Gedenkstätte Lindenstraße
"Die bunte Akte B."
Kommentierte Auszüge aus der grotesken Stasi-Akte von und mit dem Potsdamer Grafiker Bob Bahra
Moderation: Jes Möller, Fördergemeinschaft "Lindenstraße 54"
Kooperationsveranstaltung mit der Fördergemeinschaft "Lindenstraße 54"
Eintritt: 3 €
Donnerstag, 6. Dezember 2012, 19 Uhr
Ort: Gedenkstätte Lindenstraße
"Die sowjetischen Truppen in Brandenburg – Rückblick auf fünf Jahrzehnte wechselvollen Nebeneinanderlebens"
Vortrag von Dr. Kurt Arlt, Historiker, Potsdam
Moderation: Dr. Hans-Hermann Hertle, ZZF Potsdam
Eintritt: 3 €
Öffentlicher Vortrag
von Prof. Dr. Martin Sabrow
Den Umbruch erzählen. Zur autobiographischen Bewältigung der kommunistischen Vergangenheit
Ort: Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, Großer Seminarraum
Am Neuen Markt 9d, 14467 Potsdam
Zeit: Donnerstag, 16. Februar 2012, 17.30 Uhr
Veranstalter: Verein der Förderer und Freunde des ZZF e. V.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Anders als der Untergang der NS-Herrschaft hat der Zusammenbruch des Kommunismus in Europa einen überaus breiten Strom autobiographischer Bewältigungsmuster in der entmachteten Herrschaftselite hervorgebracht. Der Vortrag diskutiert die unterschiedlichen biographischen Muster, in die sich dieser Strom teilt, und fragt nach den narrativen Möglichkeiten, die Spannung zwischen historischer Zäsur und Ich-Identität biographisch zu bewältigen.
Einladung (PDF)
Podiumsdiskussion
"Quo vadis, zeitgeschichtliche Auftragsforschung?"
Ort: Atrium der Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft, Chausseestr. 111, 10115 Berlin
Zeit: Donnerstag, 12. Januar 2012, 18.00 Uhr
Veranstalter: ZZF in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Podium:
Priv.-Doz. Dr. Johannes Bähr (Goethe-Universität Frankfurt am Main)
Prof. Dr. Klaus-Dietmar Henke (Technische Universität Dresden)
Prof. em. Dr. Hans Mommsen (Ruhr-Universität Bochum)
Prof. Dr. Gregor Schöllgen (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)
Dr. Klaus Wiegrefe (Der Spiegel / Hamburg).
Begrüßung und Moderation: Prof. Dr. Martin Sabrow (Direktor des ZZF)
Auftragsforschung ist in der Geschichtswissenschaft nicht neu. Seit einigen Jahren wächst ihr Umfang jedoch erheblich. Finanziert werden diese Projekte oft nicht nur von Institutionen wie der DFG oder Stiftungen, sondern auch von Bundesministerien, Verbänden und privaten Unternehmen, die ihre Vergangenheit von Historikern erforschen lassen. Zuletzt hat die Veröffentlichung der Studie „Das Amt“ und die anschließende Debatte gezeigt, welche Probleme mit der Auftragsforschung verbunden sein können. Die Kritik richtete sich nicht nur gegen Inhalte, sondern auch gegen die Vergabepraxis und Form des wissenschaftlichen Arbeitens. Die vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam veranstaltete Podiumsdiskussion zieht eine erste kritische Bilanz bisheriger Projekte, diskutiert die historiographische Bedeutung der Auftragsforschung für die Zeitgeschichte und reflektiert, wie Auftragsforschung aussehen sollte, um wissenschaftlichen Ansprüchen zu genügen.
Flyer (PDF)
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Buchpräsentation
Vor der Mauer
Berlin in der Ost-West-Konkurrenz 1948 bis 1961
Der Autor Prof. Dr. Michael Lemke im Gespräch mit Prof. Dr. h.c. Egon Bahr
Ort: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kronenstraße 5, 10117 Berlin
Zeit: Donnerstag, 5. Januar 2012, 19.00 Uhr
Veranstalter: Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Begrüßung und Moderation: Prof. Dr. Martin Sabrow (Direktor des ZZF)
Das geteilte, bis zum Mauerbau aber noch offene Berlin war im Kalten Krieg der Schauplatz einer in dieser Unmittelbarkeit einzigartigen Systemkonkurrenz. Michael Lemke untersucht erstmals für beide Teile Berlins, mit welchen Absichten diese Rivalität von Ost- und West in Gesellschaft und Politik gestaltet wurde, wie sie den Alltag der Sektorenstadt beeinflusste und wie deren Bewohner darauf reagierten. Auf breiter Quellenbasis belegt der Autor, dass dieser politische, soziale und kulturelle Wettbewerb paradoxerweise mehr zum Erhalt als zur Auflösung der traditionellen Berliner Verflechtungen beitrug. Er schildert die Befindlichkeiten der politischen Kontrahenten und der vom Konflikt Betroffenen sowie die Kontaktversuche in der geteilten Stadt und die damit verbundenen Skurrilitäten. Wie er zeigen kann, wurden die vielfältigen innerstädtischen Beziehungen in der zweiten Hälfte der 1950er-Jahre für die SED ein eigenständiges Motiv zum Bau der Mauer.
Flyer (PDF)
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.