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Öffentliche Vorträge und Veranstaltungen 2014

 


Öffentliche Abendveranstaltung

 

Schaufensterblicke

Ein Abend für Prof. Dr. Michael Lemke

 

Zeit: Dienstag, 9. Dezember 2014, 18.00 Uhr c.t.
Ort: Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, Großer Seminarraum
Am Neuen Markt 9d; 14467 Potsdam

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Aus Anlass des 70. Geburtstages von Prof. Dr. Michael Lemke laden das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und der Verein der Förderer und Freunde des ZZF zu einer gemeinsamen Abendveranstaltung ein.

Programm:

Begrüßung:

Prof. Dr. Martin Sabrow, Direktor des ZZF Potsdam


Würdigungen:

Prof. Dr. Christoph Kleßmann, ehem. Direktor des ZZF Potsdam

Dr. Jürgen Danyel, ZZF Potsdam

Dr. Melanie Arndt, Universität Regensburg

Anschließend kleiner Empfang 

 

 


 


Öffentliche Abendveranstaltung im Rahmen der Tagung "Biotop Berlin. Neuere Forschungen zur Geschichte West-Berlins"


 

Podiumsdiskussion:

West-Berlin erinnern

 

Begleitend zur Ausstellung „West:Berlin – Eine Insel auf der Suche nach Festland“ veranstalten das Stadtmuseum Berlin und das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF Potsdam) eine wissenschaftliche Tagung, auf der neuere Forschungen zur Geschichte West- Berlins vorgestellt werden sollen. Dabei geht es unter anderem um das Verhältnis zu den Alliierten, um die spezifische Wirtschaftsgeschichte der hoch subventionierten Teilstadt sowie um die materielle, visuelle und populäre Kultur West-Berlins. Wieso wurde die „Frontstadt“ aufrechterhalten?
Hat es sich gelohnt? Wie provinziell war West-Berlin? Und welche Impulse gingen vom Berliner Biotop aus? Die Tagung fragt nach dem Ort West-Berlins in der Zeitgeschichte und in der Erinnerung.

Die öffentliche Podiumsdiskussion am 4. Dezember in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtsniskirche eröffnet die Tagung "Biotop Berlin. Neuere Forschungen zur Geschichte West-Berlins"

 

Zeit: 4. Dezember 2014, 18.30 Uhr

Ort: Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskiche, Breitscheidplatz, 10789 Berlin

 

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

 

Grußworte
DR. FRANZISKA NENTWIG (Generaldirektorin des Stadtmuseums Berlin)
TIM RENNER (Staatssekretär für Kulturelle Angelegenheiten, Berlin)

 

Abendvortrag
West-Berlin als Erinnerungsort
PROF. DR. MARTIN SABROW (Direktor des ZZF Potsdam; HU Berlin)

 

Podiumsdiskussion
Was war West-Berlin? Und was bleibt?

ULRICH ECKHARDT
NELE HERTLING
BARBARA JOHN
MARTIN KRUSE
RIK DE LISLE
WALTER MOMPER

Moderation: PETRA SCHWARZ 

 

Mehr Information auf dem Tagungsflyer mit Programm (PDF)

 

 

 


 


 


Historisches Quartett des ZZF diskutiert neue Bücher zur Zeitgeschichte

 

Zeit: 2. Dezember 2014, 17.30 Uhr

Ort:
SLB Stadt- und Landesbibliothek Potsdam
im Bildungsforum, Veranstaltungssaal, EG
Am Kanal 47, 14467 Potsdam

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

 


Das "Historische Quartett" wählt zwei Mal im Jahr besonders interessante, neue, historische Bücher aus, um sie öffentlich zu diskutieren. Die Veranstaltung möchte auf diese Neuerscheinungen neugierig machen und auch auf aktuelle Trends der Geschichtsforschung. Dieses Mal diskutieren die vier ZZF-Historiker/innen eine Kulturgeschichte des Fotojournalismus, einen Band über das linksalternative Leben in der Bundesrepublik der 1970er Jahre, ein Buch über den sozioökonomischen Wandel im neuen Europa seit 1989/90 sowie über den Film "Im Labyrinth des Schweigens".


Die Veranstaltung richtet sich an alle, die interessiert sind an Geschichte, Politik und Literatur.

 

Podium, ZZF Potsdam: Prof. Dr. Frank Bösch, Dr. Jan-Holger Kirsch, Prof. Dr. Martin Sabrow, Priv.-Doz. Dr. Annette Vowinckel


Publikationen, die distkutiert werden:


Anton Holzer
Rasende Reporter. Eine Kulturgeschichte des Fotojournalismus Primus Verlag: Darmstadt 2014, 496 S., EUR 48,00.


Sven Reichardt
Authentizität und Gemeinschaft. Linksalternatives Leben in den siebziger und frühen achtziger Jahren Suhrkamp: Berlin 2014, 1.018 S., EUR 29,00.


Philipp Ther
Die neue Ordnung auf dem alten Kontinent. Eine Geschichte des neoliberalen Europa Suhrkamp: Berlin 2014, 432 S.,
EUR 26,95.


Filmdiskussion:
"Im Labyrinth des Schweigens" (www.imlabyrinth-film.de)

 

Ort: SLB Stadt- und Landesbibliothek Potsdam, im Bildungsforum, Veranstaltungssaal, EG, Am Kanal 47, 14467 Potsdam
Zeit: 17.30 Uhr

 

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

 

Mehr Information auf dem Einladungsflyer (PDF)

 



Öffentliche Abendveranstaltung im Rahmen der Tagung "
"Transnationale Medienbeziehungen im Kalten Krieg"
 

Podiumsdiskussion:

Von der Konkurrenz aus Luxemburg zum Dualen System: Privater und öffentlich-rechtlicher Rundfunk in der Bundesrepublik in den 1970er und 1980er Jahren

 

Zeit: 27. November 2014, 19.00 Uhr

Ort: Deutsche Kinemathek
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

 

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Vor 30 Jahren kam es zu der bisher tiefsten Zäsur im bundesdeutschen Mediensystem. Seitdem konkurrieren die öffentlich-rechtlichen Radio- und Fernsehsender mit kommerziell orientierten Angeboten wie RTL und SAT1 im sogenannten „Dualen System“. Die mit prominenten Akteuren von damals und mit Experten besetzte Runde soll rückblickend diesen seinerzeit hoch kontrovers diskutierten Prozess, seine Vorgeschichte und Konsequenzen, sowie den damit verbundenen kulturellen Wandel diskutieren.

Die Podiumsdiskussion ist die Auftaktveranstaltung der Tagung "Transnational Media Relationships During the Cold War. Programme Transfer and Cultural Communication through Radio and Television between 1945-1990". Tagungsflyer mit Programm (PDF)


Podiumsgäste:
Claus Detjen (Former Chairman of Anstalt für Kabelkommunikation (AKK), Ludwigshafen),
Jobst Plog (Former Chairman of NDR, Hamburg),
Helmut Thoma (Former Chairman of RTLplus, Cologne),
Wolfgang Rumpf (Radio Bremen)

Moderation: N.N.


Mehr Information ...

 

 





Vortrag


 

 

 

Prof. Dr. Martin Sabrow

"Der Mauererfall als historische Zäsur"

Vortrag in der Reihe "Leibniz-Lektionen"
 

 

 

 

Zeit:
Dienstag, 4. November 2014, 19.30 Uhr

Ort:
Urania Berlin
An der Urania 17
10187 Berlin


Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung nicht erforderlich.

Veranstalter:
Leibniz-Gemeinschaft in Kooperation mit der Urania Berlin

 

Historische Zäsuren strukturieren unser Geschichtsbild. Aber sie ergeben sich nicht selbstverständlich, sondern müssen von den Mitlebenden oder ihrer Nachwelt erkannt und benannt, vor allem aber akzeptiert werden, um ihre Geltungskraft zu entfalten. Dies gilt auch für den Umbruch von 1989, der unbestritten einen der bedeutendsten Einschnitte in der Geschichte des vergangenen Jahrhunderts darstellt. Der Vortrag von Martin Sabrow erörtert Tiefe und Charakter des Umbruchs von 1989, und er geht der Frage nach seinem Stellenwert in der Zeitgeschichte wie in der zeitgenössischen Erinnerungskultur nach.

Die „Leibniz-Lektionen“ sind eine Vortragsreihe der Leibniz-Gemeinschaft in Kooperation mit der Urania Berlin.

 

 

 

 

   

 


 


 



Vortrag, Gespräche, Podiumsdiskussion


 

 

 

Veranstaltungen im Begleitprogramm zur
Ausstellung "Stadt Bild / Kunst Raum"

 

 

 

Die Ausstellung "Stadt Bild / Kunst Raum" ist vom 7. September 2014 bis zum 11. Januar 2015 im Potsdam-Museum zu sehen. Im Rahmen des gesamten Begleitprogramms zur Ausstellung lädt das Potsdam-Museums in Kooperation mit dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und mit freundlicher Unterstützung der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung zu folgenden vier Veranstaltungen ein:


Veranstaltungsort für alle vier Veranstaltungen:
Potsdam Museum
Am Alten Markt
14467 Potsdam

Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei.


Veranstaltungstermine:

Donnerstag, 30. Oktober 2014, 18.00 Uhr
Vortrag
"Atelier Stadt. Künstlerische Subkulturen und Milieus in Ost-Berlin und Potsdam in den 1980er Jahren"
Referent: Christoph Tannert (Künstlerhaus Bethanien)

Sonntag, 9. November 2014, 11.00 Uhr
Gespräch
"Potsdam grenzenlos. Potsdamer Künstler und der Fall der Mauer an der Glienicker Brücke"
Gespräch mit den Künstlern Peter Rohn (Potsdam) und Christian Heinze (Potsdam)

Donnerstag, 20. November 2014, 18.00 Uhr
Podiumsdiskussion
"Die Suche nach der authentischen Stadt. Potsdam zwischen Tradition und sozialistischer Moderne"
Teilnehmer:
Prof. Dr. Martin Sabrow (ZZF Potsdam), Jörg Limberg (Untere Denkmalschutzbehörde), Christian Wendland (Architekt), Prof. Dipl.-Ing. Ludger Brands (Architekt, FH Potsdam), Reiner Nagel (Stiftung Baukultur) - angefragt
Moderation: Hanno Hochmuth (ZZF Potsdam)

Donnerstag, 4. Dezember 2014, 18.00 Uhr
Gespräch
"Stadtlandschaften als Problembilder. Malerei und Fotografie in der späten DDR.
Gespräch mit dem Fotografen Harald Hauswald (Berlin) - angefragt, den Künstlern Michael Hegewald (Berlin), Barbara Raetsch (Potsdam) und Roland Nicolaus (Berlin)

Moderation: Dr. Jürgen Danyel (ZZF Potsdam)

 

 

 

   

 



DAS ENDE DER SED
Die letzten Tage des Zentralkomitees der SED

Spielfassung von theater 89
 

 

 

 

Mittwoch, 29. Oktober 2014, 20 Uhr, Compagnie de Comédie e.V., Warnowufer 55, 18057 Rostock

Mittwoch, 05. November 2014, 20 Uhr, Theater Brandenburg , Grabenstraße14, 14776 Brandenburg an der Havel

Sonntag, 09. November 2014, 11 Uhr, Europasaal des Auwärtiges Amtes Berlin, Werderscher Markt 1, 10117 Berlin, Anmeldung erforderlich

Mittwoch, 12. November 2014, 20 Uhr, Black Box des Gasteig in München, Rosenheimer Straße 5, 81667 München

Donnerstag, 13. November 2014, 20 Uhr Black Box des Gasteig in München, Rosenheimer Straße 5, 81667 München

 

Die Aufführung ist eine Veranstaltung ist eine Kooperationsvereinbarung des ZZF Potsdam und dem theater 89 

 

Bitte entnehmen Sie EIntrittsgelder und Reservierungen der Website www.theater89.de

              
Musik: Jörg Huke


Es spielen:

Angelika Perdelwitz, Katrin Schell, Katrin Schwingel, Johannes Achtelik, Bernhard Geffke, Alexander Höchst, Reinhard Scheunemann, Matthias Zahlbaum, Mirko Zschocke, Marian Wolf sowie die Singeakademie Frankfurt (Oder) unter der Leitung von Rudolf Tiersch

 

Regie: Hans-Joachim Frank
Bühne und Kostüme:
Klaus Noack
Dramaturgie:
Jörg Mihan
Idee und wissenschaftliche Beratung:
Hans-Hermann Hertle

Unter dem Druck anhaltender Massenproteste und einer massiven Ausreisewelle entmachteten Politbüro und Zentralkomitee der SED am 17. und 18. Oktober 1989 Generalsekretär Erich Honecker. Doch statt der erhofften Stabilisierung der Macht unter Thronfolger Egon Krenz begann der rapide Zerfall der Partei. Tonmitschnitte der letzten Sitzungen des SED-Zentralkomitees, die zu DDR-Zeiten strengster Geheimhaltung unterlagen undniemals veröffentlicht werden sollten, offenbaren die damaligen Vorgänge im innersten Machtzirkel der SED. Wie ein Flugschreiber dokumentieren sie die letzten verzweifelten Rettungsversuche, erbitterten Wortgefechte und tumultartigen Szenen vor dem Absturz der SED-Herrschaft im Herbst 1989. Was unmittelbar politisch und weithin geschichtlich folgenreich war, lässt sich heute in der zeitlichen Distanz als Gleichnis über Realitätsferne und -blindheit von Machteliten in abgehobenen, totalitären Strukturen lesen. Die Theater-Uraufführung findet am Schauplatz der historischen "Uraufführung", dem ehemaligen Sitzungssaal des SED-Zentralkomitees – heute Europasaal – im Auswärtigen Amt statt.

Die Spielfassung beruht auf den Abschriften der Original-Tonbandmitschnitte der letzten Sitzungen des SED-Zentralkomitees, veröffentlicht in: Hans-Hermann Hertle/Gerd-Rüdiger Stephan (Hg.), Das Ende der SED. Die letzten Tage des Zentralkomitees der SED. Mit einem Vorwort von Peter Steinbach, 5. durchgesehene Auflage, Ch. Links Verlag: Berlin 2012.

 

 

 

 

   

 



Buchvorstellung

Prof. Dr. Ulrich Herbert

 


"Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert"


mit anschließender Diskussion

Moderation: Prof. Dr. Rüdiger Hachtmann (ZZF Potsdam)

 


Zeit:

Donnerstag, 10. Juli 2014, 19.30 Uhr


Ort:
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Großer Seminarraum
Am Neuen Markt 9d, 14476 Potsdam

Veranstalter:
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam   


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.


Deutschland im 20. Jahrhundert – das sind zwei Weltkriege, eine gescheiterte Demokratie, Hitler-Diktatur und Holocaust, ein 40 Jahre lang geteiltes Land. Aber es ist auch Sozialstaat, Wohlstand, Liberalisierung und Globalisierung, eine erfolgreiche Demokratie und die längste Friedensperiode der europäischen Geschichte.
Die deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert ist durch zwei Perspektiven bestimmt, die zueinander in Widerspruch stehen. Zum einen die großen Kriege und Katastrophen, die das deutsche 20. Jahrhundert in zwei Teile spalten – vor und nach 1945. Deutschland ist das Land, in dem die radikalen Ideologien von links und rechts erdacht wurden, und das einzige, in dem sie jeweils staatliche Form annahmen. Das prägt die erste wie die zweite Hälfte des Jahrhunderts. Zum anderen der Aufstieg der modernen Industriegesellschaft, der über die verschiedenen politischen Systeme hinweg zu jahrzehntelangen Auseinandersetzungen um die soziale und politische Ordnung führt. Erst 1990 scheinen sie gelöst, als der Sozialismus zusammenbricht. Aber am Ende des Jahrhunderts ist die Debatte um die Leistungen und Defizite des Kapitalismus wieder voll entbrannt.
Kriege und Terror, Utopie und Politik, Kapitalismus und Sozialstaat, Sozialismus und demokratische Gesellschaft, Geschlechter und Generationen, Kultur und Lebensstile, europäische Integration und Globalisierung: Wie diese widersprüchlichen Ereignisse und Entwicklungen strukturiert und aufeinander bezogen sind, davon handelt das Buch von Ulrich Herbert, das der Autor im Rahmen des Institutskolloquiums des ZZF in Potsdam vorstellt.


Der Autor:
Prof. Dr. Ulrich Herbert gehört zu den renommiertesten Zeithistorikern der Gegenwart. Er lehrt als Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Albert-Ludwigs- Universität Freiburg und erhielt 1999 für seine Arbeiten den „Leibniz-Preis“. Bei C.H.Beck gibt er die Reihe Nationalgeschichten des 20. Jahrhunderts heraus, zu der auch der vorgestellte Band "Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert" gehört.


Kontakt:
Priv. -Doz. Dr. Thomas Schaarschmidt
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
schaarschmidt@zzf-pdm.de





Buchvorstellung

Demontagen in der Sowjetischen Besatzungszone und in Berlin 1945 bis 1948 -
Sachthematisches Archivinventar

hrsg. von Klaus Neitmann und Jochen Laufer, bearb. von Klaus-Jochen Arnold

mit anschließender Podiumsdiskussion

 

Zeit:
Mittwoch, 2. Juli 2014, 17:00 Uhr


Ort:
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam  
Großer Seminarraum
Am Neuen Markt 9d, 14476 Potsdam

Veranstalter:
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, Brandenburgisches Landeshauptarchiv   


Um Anmeldung wird gebeten bis zum 30. Juni 2014 unter
veranstaltungen@zzf-pdm.de oder Fax: 0331 - 28991-40

Der Eintritt ist frei.


Zwischen 1945 und 1948 veranlasste die UdSSR in der Sowjetischen Besatzungszone die Demontage von tausenden Rüstungs- und Wirtschaftsbetrieben. Dies geschah aufgrund gemeinsamer Beschlüsse der vier Siegermächte des Zweiten Weltkrieges. Wie schwer die Demontagen die spätere Entwicklung der DDR-Wirtschaft belasteten, ist seit 1989/90 auf Grundlage ostdeutscher Akten erforscht worden. Erstmals kann jetzt ein sachthematisches Archivinventar vorgestellt werden, das einen Gesamtüberblick über die wesentlichen Quellen in deutschen Archiven zum Thema Demontagen bietet. Es regt nicht nur eine Ausweitung der Forschungen zu diesem komplexen Thema an, sondern leistet selbst einen wichtigen Beitrag dazu.

Programm

Dr. Jürgen Danyel (Stellv. Direktor des ZZF Potsdam)
Begrüßung

Klaus Neitmann (Direktor des BLHA) / Klaus-Jochen Arnold (Politisches Bildungsforum Brandenburg der Konrad-Adenauer-Stiftung)
Die archivischen Herausforderungen des Projektes

Rainer Karlsch (Wirtschaftshistoriker)
Das Demontageinventar und die Perspektiven der historischen Erforschung der Demontagen in der SBZ


Auf dem Podium diskutieren anschließend
Rainer Karlsch mit den Herausgebern des Buches Klaus Neitmann und Jochen Laufer und dem Bearbeiter Klaus-Jochen Arnold die Entstehung und Besonderheiten des Demontage-Inventars.


Dr. Klaus Arnold, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Politischen Bildungsforums Brandenburg der Konrad-Adenauer-Stiftung
Dr. Rainer Karlsch, Wirtschaftshistoriker, Berlin
Dr. Jochen Laufer, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am ZZF Potsdam
Dr. Klaus Neitmann, Direktor des Brandenburgischen Landeshauptarchivs


Das Buch "Demontagen in der Sowjetischen Besatzungszone und in Berlin 1945 bis 1948 -
Sachthematisches Archivinventar"
kann beim Berliner Wissenschafts-Verlag bestellt werden.


Einladung
(PDF)

Kontakt:
Dr. Jochen Laufer
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
laufer@zzf-pdm.de
 




Vortrag

Prof. Dr. Manfred Görtemaker (Universität Potsdam)

Die "Rosenburg" - Das Bundesministerium der Justiz und die NS-Vergangenheit

Gesprächsleitung: Prof. Dr. Frank Bösch (Direktor des ZZF Potsdam)

 

Zeit:
Donnerstag, 19. Juni 2014
17:00 Uhr


Ort:
Bildungsforum Potsdam - Wissenschaftsetage, Raum Süring/Volmer
Am Kanal 47, 14467 Potsdam

Veranstalter:
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam 


Eintritt frei


Die „Rosenburg“ in Kessenich bei Bonn war von 1949 bis 1973 erster Dienstsitz des Bundesministeriums der Justiz. Jetzt trägt ein Projekt ihren Namen, in dem die personellen und inhaltlichen Kontinuitäten zwischen der Justiz im „Dritten Reich“ und in den Anfangsjahren der Bundesrepublik untersucht werden. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger setzte dafür im Januar 2012 eine Unabhängige Wissenschaftliche Kommission ein, die auf der Grundlage der bisher für die Forschung nicht zugänglichen Personalakten des Bundesjustizministeriums klären soll, wie das Ministerium selbst mit der Vergangenheit umging, welche NS-Belastungen es gab und ob bzw. inwieweit diese die Gesetzgebung und Rechtsprechung der Bundesrepublik in den 1950er und 1960er Jahren beeinflussten.

Die interdisziplinär zusammengesetzte Kommission wird von Prof. Dr. Manfred Görtemaker, Historiker an der Universität Potsdam, und Prof. Dr. Christoph Safferling, Rechtswissenschaftler an der Universität Marburg, geleitet. Eine erste Zwischenbilanz wurde bereits im Frühjahr 2013 mit dem Band „Die Rosenburg. Das Bundesministerium der Justiz und die NS-Vergangenheit – eine Bestandsaufnahme“ gezogen. Der Abschlussbericht der Kommission soll 2016 vorliegen.

In seinem Vortrag gibt Prof. Dr. Manfred Görtemaker einen Überblick über die Tätigkeit der Kommission und stellt die bisherigen Erkenntnisse vor. Dabei geht es nicht nur um die Organisation der Forschungsarbeit, die sich in die Reihe ähnlicher „Aufarbeitungs“-Projekte anderer Bundesministerien einfügt, sondern auch um zentrale Aspekte der „Vergangenheitsbewältigung“ und „Vergangenheitspolitik“ in der Bundesrepublik. Dazu zählen die Einstellung von Personen in den Dienst des Bundesjustizministeriums, die als schwer belastet gelten mussten, die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Unrecht der NS-Justiz, die Strafverfolgung von NS-Tätern und die Bereinigung der Gesetze von nationalsozialistischer Ideologie. Auch Fragen der Amnestierung, Verjährung und Rehabilitierung, die gerade im juristischen Bereich von erheblicher Bedeutung waren, weil sie weit über das Bundesjustizministerium und dessen Geschäftsbereich hinauswirkten, werden in dem Vortrag angesprochen.

Prof. Dr. Manfred Görtemaker ist seit 1992 ordentlicher Professor für Neuere Geschichte an der Universität Potsdam. Forschungsschwerpunkte: Allgemeine deutsche Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, internationale Beziehungen, europäische Geschichte.
Zuletzt erschienen: Die Berliner Republik. Wiedervereinigung und Neuorientierung, Berlin 2009; Die Rosenburg. Das Bundesministerium der Justiz und die NS-Vergangenheit – eine Bestandsaufnahme, Göttingen 2013 (hg. mit Christoph Safferling).


 




Vortrag

Prof. Eric Weitz (The City College of New York)

Liberaler Totalitarismus
Herbert Marcuse neu gelesen

Gesprächsleitung: Prof. Dr. Frank Bösch (Direktor des ZZF Potsdam)

 

Zeit:
Dienstag, 17. Juni 2014
19:.00 Uhr


Ort:
Einstein Forum
Am Neuen Markt 7, 14467 Potsdam

Veranstalter:
Kooperationsveranstaltung des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam und des Einstein Forum

Der Vortrag ist in deutscher Sprache.
Eintritt frei


Mit seinem Hauptwerk Der eindimensionale Mensch hatte Herbert Marcuse 1964 eine vernichtende Kritik an der fortgeschrittenen Industriegesellschaft vorgelegt. Die zentralen Begriffe der „Kontrolle“, des „Universums der Rede“ und des „Totalitarismus“ wurden von ihm aber nicht etwa auf politisch repressive Systeme angewendet, sondern zur Analyse der kapitalistischen Gesellschaft insgesamt eingeführt. Das kapitalistische Wirtschafts- und Gesellschaftssystem sei totalitär, weil es in all seinen Facetten die permanente Reproduktion der bestehenden Ordnung zum Ziel habe. So dienen zum Beispiel die Werbung und der Konsum sowie die umfassende Quantifizierung aller Lebensbereiche allein dazu, die Gedankenwelt und das Verhalten des Einzelnen zu kontrollieren und zu steuern. Selbst Kunst und Sexualität – allgemein als Ausdruck menschlicher Freiheit betrachtet – würden zu eben diesem Zweck instrumentalisiert, so dass das Leben selbst schließlich ent-erotisiert worden sei.

Doch mochte Marcuse sich nicht mit einem so düsteren Bild der menschlichen Existenz abfinden. Die kritische Vernunft, wie reduziert auch immer, bliebe doch möglich und sei auch der gegebenen Realität immanent. Zudem gäbe es einige Lebensbereiche, die sich der Quantifizierung entzögen, wie etwa Wertvorstellungen und ethische und politische Grundüberzeugungen. Hier, so Marcuse, läge auch weiterhin ein Widerstandspotential.

Heute, in einer Zeit des scheinbaren Triumphs des neoliberalen, globalisierten Kapitalismus, lohnt es, Marcuses Begriff des liberalen Totalitarismus neu zu lesen. Seine Kritik an der totalen Verwaltung und dem technischen Fortschritt erscheint wieder aktuell, auch wenn für diesen Prozess heute wohl eher die blitzschnellen Transaktionen des Finanzsektors denn die Geschwindigkeit der Fließbänder verantwortlich gemacht werden müssten.

Eric D. Weitz ist Dean of Humanities and Arts und Professor of History at The City College of New York. Er studierte Deutsche und Europäische Geschichte in Boston und an der Ruhr-Universität Bochum. Jüngste Buchveröffentlichungen: Weimar Germany: Promise and Tragedy (2007; zweite, erw. Auflage 2013), A Century of Genocide: Utopias of Race and Nation (2003) und Creating German Communism, 1890-1990 (1997).

Einladung (pdf)
 




 

Veranstaltungsreihe

"25 Jahre Friedliche Revolution in Potsdam und Brandenburg"



 

Zeit:
jeweils 18.00 Uhr


Ort:
Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung, Potsdam
Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam

Veranstalter:
Kooperationsveranstaltung der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung und des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam

Konzeption und Organisation:
Dr. Jutta Braun und Dr. Peter Ulrich Weiß


Eintritt frei


Die Termine der Reihe:

4. Juni 2014
Podiumsdiskussion "Die Potsdamer Hochschule für Film und Fernsehen in der Ära Bisky"
mit Dr. Jutta Braun, Prof. Dr. Andreas Kleinert, Thomas Frick

Einladungsflyer zur Veranstaltung am 4. Juni 2014 (pdf)


9. Oktober 2014
Vortrag und Podiumsdiskussion
Ruth Wunnicke, Saskia Hüneke, Wieland Eschenburg
„Wir wollten endlich etwas machen“ Politisch-alternatives Engagement im DDR-Kulturbund

Einladungsflyer zur Veranstaltung am 9. Oktober 2014 (pdf)

4. November 2014
Buchvorstellung
„Agonie und Aufbruch. Das Ende der SED-Herrschaft und die Friedliche Revolution in Brandenburg"

Lesen Sie auch den Artikel von Peter Ulrich Weiß in den Potsdamer Neuesten Nachrichten vom 4.10.2014
Das Fanal von Babelsberg Der Autor schildert, wie die Leipziger Protestbewegung gegen das DDR-Regime am 4. Oktober 1989 auch Potsdam erreichte.  

Einladungsflyer zur Buchpremiere am 4. November 2014 (pdf)

11. November 2014
Vortrag von Dr. Jens Schöne und Diskussion mit Zeitzeugen
Vergessenes Land: Agrarwirtschaft und Dorfleben in der Honecker-Ära

11. Dezember 2014

Vortrag von Dr. René Wiese (Vorsitzender Zentrum deutsche Sportgeschichte Berlin-Brandenburg e. V.) und Diskussion mit Zeitzeugen
Kaderschmieden im Wandel: Sport in Brandenburg 1989/90
Gäste: Manfred Kruczek, ehemaliger Sportsprecher Bündnis90

 

Kontakt:
Dr. Hans-Hermann Hertle
Zentrum für Zeithistorische Forschung Postdam
eMail: hertle@zzf-pdm.de


 




Lesung und Diskussion

Margot Friedlander (*1921): Versuche Dein Leben zu machen. Als Jüdin versteckt in Berlin

 

Zeit:
Dienstag, 17. Juni 2014
12:00 Uhr - 14:00 Uhr c.t.


Ort:
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Großer Seminarraum
Am Neuen Markt 1, 14467 Potsdam

Veranstalter:
Kooperationsveranstaltung der Lehrstühle von Prof. Dr. Frank Bösch (Deutsche und Europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts) und Prof. Dr. Thomas Brechenmacher (Neuere Geschichte II, Deutsch-jüdische Geschichte) im Rahmen des Seminars "Der Völkermord im Film. Zur Medialisierung des Holocaust" von Dr. René Schlott (ZZF Potsdam)


Im Januar 1943 taucht Margot Friedlander in Berlin unter und führt über fünfzehn Monate ein Leben in wechselnden Verstecken im Untergrund, bevor sie im Frühjahr 1944 entdeckt und nach Theresienstadt deportiert wird. Nach der Befreiung des Lagers wandert sie mit ihrem Ehemann nach New York aus, doch 2010 zieht sie nach über 60 Jahren zurück in ihre Geburtsstadt Berlin und nimmt erneut die deutsche Staatsbürgerschaft an. Nachdem sie über Jahrzehnte nicht über die Zeit der Verfolgung und Entrechtung gesprochen hatte, publizierte sie ihre Erlebnisse 2008 in einem Buch und diskutiert am 17. Juni 2014 als eine der letzten Zeitzeuginnen mit Studierenden der Universität Potsdam und interessierten Gästen im ZZF Potsdam.
 

Plakat zur Veranstaltung (pdf)


Bild: Stoperstein, Margot Bendheim, Skalitzer Straße 32, Berlin-Kreuzberg (Wikimedia Commons, Author: OTFW, Berlin)

 




Buchvorstellung

Renate Hürtgen

Gehen oder Bleiben?
Die Ausreisebewegung aus der DDR

 

Zeit:
Donnerstag, 12. Juni 2014
19.00 Uhr


Ort:
Museum Villa Schöningen
Berliner Straße 86, 14467 Potsdam

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter:
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Landesbeauftragte für die Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD)
Villa Schöningen

Dr. Renate Hürtgen stellt ihr gerade erschienenes Buch "Ausreise per Antrag: Der lange Weg nach drüben" (Verlag Vandenhoeck & Ruprecht) vor und diskutiert anschließend auf dem Podium mit Dr. Marie Anne Subklew (LAkD) und Grit Böhnke. Das Gespräch moderiert: Rainer Potratz (LAkD).


Renate Hürtgen, langjährige Forscherin am ZZF Potsdam, stellt in einem einleitenden Kurzvortrag die Ergebnisse ihrer gerade erschienenen Studie „Ausreise per Antrag – der lange Weg nach drüben“ vor. Sie betrachtet darin die Ausreisebewegung aus der DDR im Kontext der SED-Herrschaftspraxis und des Umgang der lokalen Funktionäre mit den „Antragstellern auf ständige Ausreise“. Vor allem aber die „Ausreiser“ selbst, ihre Herkunft, Sozialisation und kulturellen Prägungen sowie ihre Motive und das Verhältnis zu ihrem sozialen Umfeld werden in den Blick genommen. Dabei zeigt sich, dass unter den Antragstellern häufig gerade jene waren, die bis dahin ein durchaus angepasstes Leben geführt hatten, dessen Grenzen sie nun nicht mehr ertragen wollten. Renate Hürtgen entfaltet eine differenzierte Sicht auf die DDR-Gesellschaft, in der trotz Allgegenwart der Sicherheitsapparate und geschlossener Grenzen auch Eigensinn und Zivilcourage praktiziert wurden.

Zusammen mit Renate Hürtgen nehmen an der anschließenden Podiumsdiskussion Marie Anne Subklew (LAkD) und die Potsdamer Erziehungswissenschaftlerin Grit Böhnke teil, die am 6. Oktober 1989 die DDR über Ungarn verließ und im Sommer 1990 zurückkehrte.
 

Einladung (pdf)


 




Vortrag

Dr. Peter Ulrich Weiß: Von der Aufdeckung der Wahlfälschung am 7. Mai 1989 zur Friedlichen Revolution

 

Eine Veranstaltung aus der Reihe Potsdamer Gespräche

Zeit:
Mittwoch, 7. Mai 2014
18.00 Uhr


Ort:
Landtag des Landes Brandenburg

Veranstalter:
Staatskanzlei des Landes Brandenburg und Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur

mit einem Grußwort von Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg und anschließendem Podiumsgespräch mit Kontrolleuren der Auszählung der Stimmen in Potsdamer Wahllokalen
 




Vortrag

Dr. Udo Grashoff: Verrat im kommunistischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Ernst Rambow und die Saefkow-Jacob-Bästlein-Gruppe

 

Eine Veranstaltung aus der Reihe Menschen unter Diktaturen

Zeit:
Donnerstag, 8. Mai 2014
19.00 Uhr


Ort:
Gedenkstätte Lindenstraße
Lindenstraße 54
14467 Potsdam

moderiert von Priv.-Doz. Dr. Thomas Schaarschmidt

Einladung zur Veranstaltung (pdf)
 


 

 



Vorträge

Teilnahme des ZZF an der Langen Nacht der Wissenschaften



Zeit:
Samstag, 10. Mai 2014
17.00 - 24.00 Uhr


Ort:
Standort der Leibniz-Gemeinschaft
1. OG, Raum 1.15
Chausseestraße 111, 10115 Berlin
 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


33 Einrichtungen im Bezirk Mitte öffnen ihre Häuser mit unzähligen Einzelveranstaltungen, Vorträgen, Mitmachexperimenten, Informationen, Präsentationen und Untersuchungen für große und kleine Menschen. Nehmen Sie teil an interaktiver Wissenschaftsvermittlung in entspannter Atmosphäre und sehen Sie unseren Forscherinnen und Forschern über die Schulter.


Informationsstände

Tageszeitungen in der DDR
Multimediale Dokumentation der Geschichte der Berliner Mauer

Vorträge

Schabowskis Zettel oder Der Fall der Berliner Mauer
18.40 Uhr, von Hans-Hernmann Hertle

Tageszeitungen in der DDR: Zwischen Propaganda und Wirklichkeit
19.10 Uhr, von Christine Bartlitz

Potsdamer Landtag, Berliner Stadtschloss oder Frankfurter "Neue Altstadt": Wie erklärt sich unsere Sehnsucht nach "historischer Authentizität?"

19.35 Uhr, von Achim Saupe

Informationen zum Programm des ZZF

Plakat A1 LNDW Leibniz-Gemeinschaft (pdf)

Lageplan Mitte Nord/Standort des ZZF 

Homepage "Lange Nacht der Wissenschaften" mit Gesamtprogramm



 


Filmvorführung
 

 

Dokumentarfilm: "Als die Mauer fiel - 50 Stunden, die die Welt veränderten"

Im Rahmen der Filmreihe der Villa Schöningen zum 25. Jahrestag des Mauerfalls

 

 Zeit:
Donnerstag, 15. Mai 2014
 
19.00 Uhr

Ort:
Villa Schöningen, Berliner Straße 86, 14467 Potsdam

 
Eintritt: 6 Euro


Handelte die SED-Führung auf Anweisung Moskaus oder beruhte alles auf einem Irrtum?
Der 89-minütige rbb-Dokumentarfilm „Als die Mauer fiel – 50 Stunden, die die Welt veränder ten“ von Hans Hermann Hertle und Gunther Scholz ist eine preisgekrönte Studie von 1999 über die Realität des revolutionären Umbruchs. Sie rekonstruiert minutiös die Ereignisse zwischen dem 9. und 11. November 1989, die zum Fall des Grenzregimes der DDR und zur Öffnung der deutsch-deutschen Grenze führten. Interviewt wurden für diesen Film nicht nur die damals Mächtigen in Deutschland und der Welt wie George Bush, James Baker, Michail Gorbatschow, Eduard Schewardnadse, Helmut Kohl, Egon Krenz, Walter Momper u.a., sondern auch Grenzsoldaten und Passkontrolleure, Stasi Mitarbeiter sowie ganz normale“, einfache Menschen, die den Mauerfall mitherbeiführten.

Nach der Filmvorfürhrung laden Dr. Hans-Hermann Hertle, Gunther Scholz sowie der Journalist Alfred Eichhorn zum Gespräch ein.

Hans-Hermann Hertle ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. Zahlreiche Buchveröffentlichungen zur Sozial - und Zeitgeschichte, Dokumentarfilme, Hörfunkfeatures. Sein 1996 erschienenes Werk „Der Fall der Mauer. Die unbeabsichtigte Selbstauflösung des SED Staats“, das auf seiner Dissertation beruht, gilt als Standardwerk zu den Umständen der Grenzöffnung und ist seitdem unter dem Titel Chronik des Mauerfalls in zwölf Auflagen erschienen. 1999 Friedrich - Wilhelm - Murnau - Kurzfilmpreis, 2000 Bayerischer Fernsehpreis, Grimme - Preis 2005, Politikaward 2011, digita 2012.

Gunther Scholz war von 1978 bis 1991 Regisseur im DEFA - Studio für Spielfilme. Seitdem ist er als freischaffender Autor und Regisseur tätig. 1999 Friedrich - Wilhelm - Murnau - Kurzfilmpreis, 2000 Bayerischer Fernsehpreis, 2000 Deutscher Fernsehpreis.

Alfred Eichhorn studierte nach dem Abitur im sächsischen Borna und einer gleichzeitigen Chemiefacharbeiter - Ausbildung im Kombinat Espenhain, Journalistik an der Leipziger Karl - Marx - Universität. 1967 kam er zum Rundfunk der DDR nach Berlin und war 1989/91 letzter Chefreda kteur von Radio DDR in der Nalepastraße, das am Ende der DDR unter dem Label RADIO AKTUELL sendete. 1993 kam er zum SFB. Bis 2009 war er Redakteur und Moderator von "FORUM - die Debatte im Inforadio" seitdem arbeitet Alfred Eichhorn als freier Journalist in Berlin.Historisch betrachtet sind zehn Jahre eine kurze Zeit.



Eine Veranstaltung der Villa Schöningen in Kooperation mit dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

Presseinformation der Villa Schöningen zur Veranstaltung am 15. Mai 2014 (PDF)
 

 


 



Podiumsdiskussion

 

Zeitgeschichte digital. Geschichte schreiben im Netz
-
Eine Podiumsdiskussion anlässlich des 10jährigen Jubiläums von Zeitgeschichte-online und der Zeitschrift Zeithistorische Forschungen

 

 

Zeit:
Donnerstag, 22. Mai 2014
 
19.00 Uhr

Ort:
Am Flutgraben 3, 12435 Berlin

Historisch betrachtet sind zehn Jahre eine kurze Zeit.
Für das Medium Internet und auch für unsere Redaktionen war und ist es eine spannende, überraschende und vielseitige Zeit. Zu einem Rück- und Ausblick laden wir alle Interessierten sehr herzlich ein!

Programm

Beiträge von Mercedes Bunz und Valentin Groebner mit anschließender Podiumsdiskussion, moderiert von Jürgen Danyel

Zeithistorische Sound-Collage
von und mit Kalle Laar (www.soundmuseum.com)

Empfang

Flyer zur Veranstaltung
 

 

 


  


Vortrag

Prof. Dr. Christopher Clark: 1914 - Die Schlafwandler

 

 

Eine Veranstaltung aus der Reihe Potsdamer Gespräche

Zeit:
Donnerstag, 22. Mai 2014
18.00 Uhr

  


Ort:
Potsdam Museum
Veranstalter:
Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisionskirche Potsdam e.V.
 
 

 


 

 

 

Podiumsdiskussion

 

 

 

"Geschichte bauen. Die Zukunft der Vergangenheit in unseren Städten"

 

Festveranstaltung anlässlich des 60. Geburtstages von Prof. Dr. Martin Sabrow

 

 

 
 

 

 

Zeit: Dienstag, 8. April 2014, 18 (s.t.) Uhr
Ort: Potsdam Museum

 

 

 

Rekonstruktionen und historisierende Neubauten bestimmen zunehmend den heutigen Städtebau. Davon zeugen nicht nur der neu eröffnete Brandenburger Landtag, sondern auch die Debatten um den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses, die Rekonstruktion der Fassade des Braunschweiger Schlosses oder aber die im Bau befindliche Neue Frankfurter Altstadt. Gleichzeitig lässt sich eine Krise städtebaulicher Großbauprojekte und zeitgenössischer Architektur erkennen. Während bei der Umgestaltung und Entwicklung innerstädtischer Stadtlandschaften die Suche nach historischer Authentizität hoch im Kurs steht, wird der Gegenwart vielfach keine eigene überzeugende gestalterische Ausdruckskraft zugesprochen. Wie erklärt sich dieses neue Bedürfnis nach gebauter historischer Selbstvergewisserung in unserer Zeit? Welche Geschichte bauen wir, welche reißen wir ab? Und welche Zukunft entwerfen wir durch die bauliche Rekonstruktion der Vergangenheit?

 

 

 

 

 

Programm

 

 

 

 

 

Begrüßung

 

Martin Gorholt
Staatssekretär, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Prof. Dr. Frank Bösch
Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam/Universität Potsdam

 

 

 


Podiumsdiskussion

 

Jann Jakobs
Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Potsdam

Prof. Dr. Hartmut Dorgerloh

Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Prof. Dr. Karl Schlögel

Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

Prof. Dr. Martin Sabrow

Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam/Humboldt-Universität zu Berlin Moderation: Alan Posener, Korrespondent der Welt-Gruppe

 

 

 


Empfang


 

 


 

 


 

Buchpräsentation

 

 

 

Mary Fulbrook (Professor of German History, University College London):

 

Jenseits des "kollektiven Gedächtnisses". Überlegungen zu den Folgen der NS-Verfolgung

 

 

 

Zeit: Donnerstag, 13. Februar 2014, 19 Uhr
Ort: Einstein Forum
 

 

Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Einstein Forum Potsdam.

 

 

 

Kollektives Gedächtnis und Nationalsozialismus – ist das überhaupt ein Thema, wo es sich noch lohnt, (schon wieder) darüber nachzudenken? Gibt es auf diesem Gebiet wirklich mehr zu sagen oder etwas Neues zu erforschen? Auf der einen Seite befassen sich Historiker und Kulturwissenschaftler, angeregt von Maurice Halbwachs, Pierre Nora und anderen, mit öffentlichen Diskursen und Repräsentation. Auf der anderen Seite gibt es auch eine beträchtliche Anzahl von Arbeiten, die sich mit den Folgen und der Tradierung der Vergangenheit auf einer eher persönlichen Ebene befassen. Psychotherapeuten, Sozialpsychologen und Literaturwissenschaftler untersuchen die physischen und psychischen Konsequenzen nicht nur für diejenigen, die von den Nazis verfolgt wurden, sondern auch die Erinnerungsnarrative, dazu öfters auch die intergenerationellen Erzählungen und gemeinsamen Konstruktionen der Vergangenheit einzelner Familienmitglieder. Die Ansichten und narrativen Strategien auf der "Täter-Seite" geraten auch immer mehr in den Blick. Aber all diese Ansätze kommen nur selten zusammen. Wir sollten die Vergangenheit nicht nur als eine Frage der „Erinnerung“ oder „Repräsentation“ ansehen, sondern auch als wichtiger und integraler Teil einer späteren Gegenwart. Insbesondere sollten wir längerfristiger Resonanzen der Vergangenheit betrachten – also die Bedeutung der Vergangenheit nicht nur als eine Frage der politischen Instrumentalisierung, der verschiedenen kulturellen Repräsentationen und/oder der individuellen Erinnerungen und expliziten Familiengeschichten begreifen, sondern auch versuchen, die verschiedenen Ebenen zusammenzubringen. Mit ihrem Vortrag präsentiert Mary Fulbrook einige Ansätze und Beispiele für ein solches Vorgehen.

 

 

 

Gesprächsleitung: Prof. Dr.  Frank Bösch (ZZF Potsdam)

 

 

 


 

 

Veranstaltungsreihe "Potsdamer Gespräche": 
FREUND- UND FEINDBILDER IM KURZEN 20. JAHRHUNDERT

 

Freundbilder und Feindbilder prägen unseren Blick, sie geben uns Orientierung in der
Gegenwart wie in der Vergangenheit. Aber sie tun es offensichtlich nicht immer gleich.
Die Vorstellungen von Zugehörigkeit und Gegnerschaft verschieben sich laufend und
sind von schwankender Intensität. In der Veranstaltungsreihe gehen wir der Geschichte
von Freund- und Feindbildern im 20. Jahrhundert nach und diskutieren, welche
geschichtsmächtige Rolle die Topoi von Freund und Feind im Jahrhundert der Extreme
gespielt haben.

 

Die Reihe beginnt mit einem Blick  auf das Phänomen des Feindbildes als einer Jahrhundertkategorie und thematisiert anschließend  die Konstruktion von Freund- und Feindbildern an unterschiedlichen Beispielen: Wir diskutieren staatliche Feindbilder vom Ersten Weltkrieg bis zum Kalten Krieg ebenso wie etwa Bilder von echten oder vermeintlichen Freunden der DDR.

 

 

 

 

 

11. März
Vortrag von Prof. Dr. Martin Sabrow
Der Feind. Zur Geschichte einer verblassten Kategorie
Ort: Filmmuseum Potsdam
Veranstalter: ZZF Potsdam

 

 

 

17. April
Vortrag von Priv.-Doz. Dr. John Zimmermann
Von "Deutschlands schimmernder Wehr" zur Armee im Einsatz - die Deutschen und ihr Militär im 20. Jahrhundert
Ort: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Veranstalter: Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr

 

 

 

7. Mai
Vortrag von D. Peter Ulrich Weiß mit einem Grußwort von Dr. Dietmar Woidke (Ministerpräsident des Landes Brandenburg)
Von der Aufdeckung der Wahlfälschung am 7. Mai 1989 bis zur Friedlichen Revolution
Anschließend Podiumsgespräch mit Kontrolleuren der Auszählung der Stimmen in Potsdamer Wahllokalen
Ort: Landtag des Landes Brandenburg
Veranstalter: Staatskanzlei des Landes Brandenburg und Beauftragte des Landes Brandenburg  zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur

 

 

 

22. Mai
Vortrag von Prof. Dr. Christopher Clark
1914 - Die Schlafwandler
Ort: Potsdam Museum
Veranstalter: Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisionskirche Potsdam e.V.

 

 

 

19. Juni
Vortrag von Dr. des. Fabio Crivellari
Kriegsschauplatz Öffentlichkeit. Der Erste Weltkrieg als Medienereignis
Ort: Potsdam Museum
Veranstalter: Potsdam Museum

 

 

 

10. Juli
Vortrag von Dr. Rüdiger Zill
Frogs or Tribbles? Freund- und Feindbilder im Science Fiction des Kalten Krieges
Ort: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Veranstalter: Einstein Forum

 

 

 

11. September
Gespräch zwischen Prof. Dr. Wolfgang Huber und Prof. Dr. Matthias Rogg
Pflugscharen zu Schwertern - Schwerter zu Pflugscharen. Die Potsdamer Garnisionskirche im 20. Jahrhundert
Vorstellung einer Studie zur Garnisionskirche Potsdam von Priv.-Doz. Dr. Anke Silomon
Ort: Potsdam Museum
Veranstalter: Stiftung Garnisionskirche

 

 

 

2. Oktober
Gespräch zwischen Prof. Dr. Thomas Brechenmacher und Prof. Dr. Julius Schoeps
Angst und Antisemitismus: Die Judenzählung im Deutschen Heer 1916
Ort: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Veranstalter: Moses Mendelssohn Zentrum

 

 

 

6. November
Filmprogramm mit anschließendem Gespräch
Internationale Solidarität. Die PLO in der DDR
Anschließend Gespräch mit den Filmemachern Kaiss Al-Zubaidi und Marwan Salamah, Irit Neidhardt (mec Film) und Ronald Trisch (ehem. Festivaldirektor DOK Leipzig)
Ort: Filmmuseum Potsdam
Veranstalter: Filmmuseum Potsdam

 

 

 

13 November
Filmvorführung mit Zwischengespräch
"Abschied vom Frieden"
DDR-Fernseh-Dreiteiler von 1977, nach dem gleichnamigen Roman von F.C. Weiskopf
Gespräch mit der Schauspielerin Angelika Waller
Ort: Filmmuseum Potsdam
Veranstalter: Deutsches Kulturforum östliches Europa

 

 

 

4. Dezember
Vortrag von Prof. Dr. Herfried Münkler
Was aus dem Ersten Weltkrieg gelernt werden kann und was auch ihm (zeitweilig) gelernt worden ist
Ort: Brandenburgische Landeszentrale
Veranstalter: Brandenburgische Landeszentrale

 



Flyer der gesamten Reihe "Freund- und Feindbilder im kurzen 20. Jahrhundert (pdf)

 

 

 


 

 

  Veranstaltungsreihe
MENSCHEN UNTER DIKTATUREN

  

 

"Gewalt" und "Stalinismus" sind zwei Synonyme, mit denen sich Jörg Baberowski in langjährigen Forschungen ausführlich auseinandergesetzt hat. In seinem Vortrag "Wege aus der Gewalt - Chruschtschow und die Entstalinisierung in der Sowjetunion" widmet er sich nun der Frage, welche Rolle die Gewalt für die Sowjetunion nach Stalin spielte: Nach dem Tode Stalins gab es für die Gefolgsleute und die Untertanen nichts als die Diktatur. Es hatte in Russland und in der Sowjetunion niemals eine Demokratie gegeben. Was nach dem Tod Stalins geschah, könnte man als Überwindung des Schreckens in der Diktatur bezeichnen. Chruschtschow und die Reformer beendeten die Gewalt, sie sprachen über die Verbrechen der Vergangenheit und rehabilitierten Hunderttausende, aber sie erhielten die Diktatur, die diese Exzesse einst ins Werk gesetzt hatte. Die historische Forschung vertrat die Auffassung, dass die Reformen Chruschtschows nicht weit genug gegangen, dass alle Chancen zur Demokratisierung des Landes vertan worden seien. In Wahrheit gab es nichts als die Diktatur und Chruschtschow hatte kein anderes Instrument als die Partei, um Veränderungen voranzutreiben. Die Entstalinisierung war ein Werk der Diktatur, die vollbrachte, wozu niemand sonst imstande gewesen wäre. Millionen waren ums Leben gekommen, selbst die Täter waren zu Opfern geworden, eine ganze Gesellschaft traumatisiert. Nur eine Ordnung, die diesen Bedingungen gerecht wurde, war imstande, die Sowjetunion zu befrieden. Man könnte auch sagen, dass sich die späte sowjetische Diktatur in eine Zustimmungsherrschaft verwandelte, in der die meisten Menschen besser leben konnten als im Stalinismus. Konsum, der Verzicht auf Gewalt und der Konsens in wichtigen Fragen des Alltagslebens verschafften der Diktatur eine Legitimation, die sie niemals zuvor besessen hatte. Sie befriedete die Gesellschaft und musste Loyalität nicht mehr länger erzwingen.

 
Alle Veranstaltungen finden in der Potsdamer Gedenkstätte Lindenstraße für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert (Lindenstraße 54, 14467 Potsdam). Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.  

 

16. Januar, 19 Uhr
Vortrag von Dr. Andreas Petersen (Windisch, Schweiz)
Horst Bienek und die "Gruppe Grell". Ein Schriftsteller zwischen zwei Geheimdiensten
Moderation: Dr. Hans-Hermann Hertle (ZZF Potsdam)

 
 

 

27. Januar, 10-18 Uhr
Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Gedenkveranstaltung der Fördergemeinschaft "Lindenstraße 54" um 12 Uhr
Öffentliche Führungen um 10 Uhr, 13 Uhr und 15 Uhr

 

 

13. Februar, 19 Uhr
"Wohnung, Wiese... und der Knast"

Nachbarschaftsverhältnisse im und um das ehemalige Zuchthaus Cottbus - Ein Film von Tom Reißmann und Chris Sonnabend

 

 Vorführung und Gespräch mit den Filmemachern und Regine Rüss (Regie)
Moderation: Dr. Marie Anne Subklew (LAkD Potsdam)

 

 

10. März, 10 - 20 Uhr
Urteil "erbrank" - Vor 80 Jahren tagte das Potsdamer Erbgesundheitsgericht zum ersten Mal

 

Barrierefreie Angebote,
Informationsmarkt "Leben mit Behinderungen"

 
 

19 Uhr
Vortrag und Diskussion mit Götz Aly (Berlin)
Moderation: Winfried Süß (ZZF Potsdam) 

 

 

3. April, 19 Uhr
"Nirgends ein Feuer mehr" Ralf-Günther Krolkiewicz

Lesung mit Prof. Ines Geipel (Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin) und Carsten Wist (Potsdam)
Moderation: Dr. Marie Anne Subklew (LAkD Potsdam)

 

 

8. Mai, 19 Uhr
Verrat im kommunistischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Ernst Rambow und die Saefkow-Jacob-Bästlein-Gruppe

Vortrag von Dr. Udo Grashoff
Moderation: Priv-Doz. Dr. Thomas Schaarschmidt (ZZF Potsdam)

 

 

13. August
Gedenkveranstaltung der Fördergemeinschaft "Lindenstraße 54" und des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Potsdam für die Opfer der Mauer

Ort: NIKE 89 an der Glienicker Brücke

 


4. September, 19 Uhr
"Knastware für den Klassenfeind" Staatssicherheit und Häftlingsarbeit in der DDR

Vortrag von Dr. Tobias Wunschik (BStU Berlin)


Einladung (PDF)
 
 

3. Oktober, 10-20 Uhr
Tag der offenen Tür

Führungen und Lesungen und Zeitzeugengespräche

 

19 Uhr
"Mein Vater hat mich verraten" Das Wirken des MfS in Familien

Buchvorstellung und Lesung mit Martin Ahrends (Berlin)
Moderation: Marie Anne Subklew (LAkD Potsdam)


Lesen Sie einen Bericht über die Veranstaltung in den Potsdamer Neuesten Nachrichten vom 6.10.2014
"Den Nebel des Unausgesprochenen lichten"

 


6. November, 19 Uhr
"Im Zwiespalt zwischen Erinnerung und Forschung" - Funktionen und Entwicklung der MfS-Untersuchungshaft 1971-1989

Podiumsgespräch mit Dr. Katrin Passens (Gedenkstätte Berliner Mauer) und dem Zeitzeugen Hartmut Richter (Berlin)
Moderation: Dagmar Hovestädt (BStU Berlin)
 

Einladung (pdf)

 

3. Dezember, 19 Uhr
"Von der Diktatur zur Demokratie: Das Jahr 1990"

Podiumsdiskussion mit Potsdamer Vertretern der Bürgerbewegung und den neuen Parteien von 1989/90
Moderation: Dr. Peter Ulrich Weiß (HU Berlin)

Bitte, beachten Sie, dass die Veranstaltung "Von der Diktatur zur Demokratie: Das Jahr 1990" verlegt wurde vom 4. auf Mittwoch, den 3. Dezember 2014

Flyer der gesamten Reihe "Menschen unter Diktaturen" Veranstaltungsreihe 2014 (pdf)
(Die im Flyer angekündigten Termine sind teilweise nicht mehr aktuell. Bitte beachten Sie unsere aktuellen Hinweise bei den Veranstaltungankündigungen)

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