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Öffentliche Vorträge und Veranstaltungen 2015

   

  • Vortrag "Die schweigende Mehrheit Ost. Stasi-Berichte und geheime Demoskopie dem
    Volk auf der Spur"
    in der Reihe "Menschen unter Diktaturen"
    3. Dezember 2015, 19 Uhr, Gedenkstätte Lindenstraße, Potsdam
     

 

Diskussionsveranstaltung


Historisches Trio des ZZF
diskutiert neue Bücher zur Zeitgeschichte


 Zeit: Dienstag, 1. Dezember 2015, 17.30 Uhr  

Ort: SLB Stadt- und Landesbibliothek Potsdam im Bildungsforum
Veranstaltungssaal, EG
Am Kanal 47, 14467 Potsdam


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Eintritt ist frei.


Veranstalter:
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF Potsdam)
Stadt- und Landesbibliothek Potsdam

Die Veranstaltung wird unterstützt vom Verein der Förderer und Freunde des Zentrums für Zeithistorische Forschung.

Zielgruppe:
Die Veranstaltung richtet sich an alle, die interessiert sind an Geschichte, Politik und Literatur.
Podium, ZZF Potsdam:
Prof. Dr. Frank Bösch, Prof. D. Martin Sabrow und
Priv.-Doz. Dr. Annette Vowinckel


Diskutierte Publikationen und Filme:


A. Rödder
21.0. Eine kurze Geschichte der Gegenwart
C.H. Beck Verlag: München 2015, ca. 494S., EUR 25,95

Horst Möller
Franz Josef Strauß. Herrscher und Rebell
PiperVerlag: München 2015, 828 S., EUR 29,99

Frank Uekötter
Deutschland in Grün. Eine zwiespältige Erfolgsgeschichte
Vandenhoek & Ruprecht: Göttingen 2015, 294 S., EUR 29,99

Steven Spielberg
Bridge of Spies - Der Unterhändler
Kinostart in Deutschland: 26.11.2015



Jedes Jahr erscheinen zahlreiche Bücher zu geschichtlichen Themen. Das "Historische Trio" wählt zwei Mal im Jahr besonders interessante Neuerscheinungen aus, um sie öffentlich zu diskutieren. Die Veranstaltung möchte neugierig machen auf neue zeithistorische Bücher, Filme und Ausstellungen und die hier verhandelten Themen. Dieses Mal debattieren die Historiker eine Abhandlung über die Geschichte der Gegenwart, eine neue große Biografie über Franz Josef Strauß sowie ein Buch über die deutsche Umweltpolitik vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Zudem wird der historische Thriller "Bridge of Spies - Der Unterhändler" von Steven Spielberg diskutiert, der die Agentenaustausche an dre Glienicker Brücke thematisiert.

Die Potsdamer Buchhandlung "Internationales Buch" wird mit einem Büchertisch vertreten sein. 

Einladungsflyer (pdf)


Kontakt:
Judith Koettnitz
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam
Email: koettnitz@zzf-pdm.de

 

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Vortrag


Prof. Dr. Sheila Fitzpatrick (University of Chicago)

"Repatriation: Soviet Efforts to Recover Former Citizens after the Second World War"


 Zeit: Montag, 2. November 2015, 18.00 Uhr s.t.  

Ort: Centre Marc Bloch
Georg-Simmel Saal, 3. Etage
Friedrichstraße 191, 10117 Berlin


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Eintritt ist frei.

Vortrag in englischer Sprache

Veranstalter:
Centre Marc Bloch
in Kooperation mit dem
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF Potsdam)


Beruhend auf sowjetischen und australischen Archivbeständen widmet sich der Vortrag den Bemühungen sowjetischer Diplomaten (eigentlich: Geheimdienstoffiziere), Ende der 1940er und Anfang der 1950er Jahre nach Australien ausgewanderte sowjetische Bürger zu überzeugen, wieder in die Sowjetunion zurückzukehren. Dass dieses Vorhaben quasi gänzlich scheiterte, sorgte bei den sowjetischen Diplomaten für Verdruss und Unverständnis. Es war ihnen offensichtlich unbegreiflich, warum eine Rückkehr abgelehnt wurde; antisowjetische Propaganda und Druck seitens der australischen „reaktionären“ Regierung im Kontext des sich verschärfenden Kalten Kriegs wurden dafür verantwortlich gemacht. Die Emigranten hingegen waren davon überzeugt, dass sie bei ihrer Rückkehr belangt werden würden. So mieden sie den Kontakt zur sowjetischen Botschaft auch in der (korrekten) Annahme, dass die australische Regierung so nichts gegen sie in der Hand habe.

Sheila Fitzpatrick ist Professorin für Geschichte an der Universität Sydney und Distinguished Professor Emerita der University of Chicago. Ihr jüngstes Buch "On Stalin’s Team: the Years of Living Dangerously in Soviet Politics" erschien im September 2015. Derzeit forscht sie über displaced persons nach dem Zweiten Weltkrieg.

Plakat (pdf)

Kontakt:
Dr. Emmanuel Droit
Stellv. Direktor des Centre Marc Bloch
Email: dem@cmb.hu-berlin.de

 

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Interaktive Diskussionsveranstaltung
in der Reihe history@debate

Europa: Vereint im Zeichen des Kapitalismus


 Zeit: Dienstag, 29. September 2015, 19.00 Uhr  

Ort: KörberForum
Kehrwieder 12, 20457 Hamburg


Anfahrt:
Sie erreichen das KörberForum mit der U3, Station Baumwall (Fußweg ca. 3 Minuten). Kostenpflichtige Parkplätze finden Sie in der Straße Kehrwieder hinter der Schranke.
Informationen zu rollstuhlgerechtem Zugang unter Tel. 040-808192-0

Der Eintritt ist frei.

Anmeldung ab dem 15.09.2015, 9:00 Uhr
Informationen zur Anmeldung finden Sie auf der Website der Körber Stiftung
hier


Veranstalter:
Körber-Stiftung
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF Potsdam)Gerda Henkel Stiftung


Zielgruppe:
Die Veranstaltung richtet sich an alle, die interessiert sind an Geschichte, Politik und Literatur.

  25 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs hat sich Europa grundlegend verändert. Die Transformation in Osteuropa wirkte auch auf Westeuropa zurück: Sozial- und Wirtschaftsreformen waren die Folge. Gerade Deutschland profitierte von der politischen und ökonomischen Neugestaltung des »Alten Kontinents« und gilt heute als Taktgeber Europas.
Die Historiker Jürgen Kocka, Freie Universität Berlin, und Philipp Ther, Universität Wien, diskutieren, ob der Kapitalismus Europa heute eint. Es moderiert Frank Bösch vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam.

Diskutieren Sie mit auf Twitter unter #historydebate
Die Veranstaltung kann als Videostream verfolgt werden.

Gäste:
Jürgen Kocka (Berlin)
Philipp Ther  (Wien)
Moderation: Frank Bösch (Potsdam)


Mit "history@debate" haben die Körber-Stiftung, die Gerda Henkel Stiftung und das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam ein Format entwickelt, das aktuelle historische Themen über ein Fachpublikum hinaus in die breitere Öffentlichkeit trägt. Als interaktiver WebTalk setzt "history@debate" verstärkt auf die Nutzung neuer Medien. Die Debatten werden live im Internet als WebStream angeboten, simultan können Fragen und Kommentare via Twitter in die Debatte eingebracht werden. 

 

 

HIER gelangen Sie zum Viedeomitschnitt der Veranstaltung 

 

 


 



Podiumsdiskussion

Die deutsche Einheit als Zeitgeschichte.
Historiker und Historikerinnen auf dem Weg in die Gegenwart

Begleitveranstaltung zur Ausstellung "Alltag Einheit. Portrait einer Übergangsgesellschaft" (27. Mai 2015 bis zum 3. Januar 2016 im Deutschen Historischen Museum in Berlin)

 

Zeit: Montag, 21. September, 19 Uhr


Ort:
DHM, Zeughauskino
Unter den Linden 2, 10117 Berlin


Veranstalter:

Deutsches Historisches Museum
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam


Anmeldung erbeten: veranstaltung@dhm.de
Der Eintritt ist frei.
 

Anlässlich des bevorstehenden 25. Jahrestages wird in der Öffentlichkeit erneut über den Stand der deutschen Einheit und die mit der Vereinigung und dem Zusammenwachsen zwischen Ost und West verbundenen Konflikte diskutiert.
Auch die Zeitgeschichte widmet sich inzwischen dieser jüngsten Geschichte. Welche Fragen stellt die zeithistorische Forschung an die deutsche Vereinigung als Prozess gesellschaftlichen Wandels? Mit welchen Problemen muss sie sich bei ihrem Vorrücken in die Gegenwart auseinandersetzen? Welches sind die Themen, die es zu untersuchen gilt?
Diese Fragen diskutieren WissenschaftlerInnen und VertreterInnen der historisch-politischen Bildungsarbeit mit Blick auf die historische Aufarbeitung des Vereinigungsprozesses. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie eine bisher eher politikgeschichtlich ausgerichtete Betrachtung hin zu einer Gesellschaftsgeschichte der Vereinigung ausgeweitet werden kann, die stärker als bisher den Alltag und die Erfahrungen der Menschen einbezieht.

Es diskutieren

Dr. Jens Gieseke,  Abteilungsleiter am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

Dr. Martina Weyrauch,  Leiterin der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung)

Dr. Thomas Ahbe, Sozialwissenschaftler und Publizist, Leipzig

Dr. Burghard Ciesla (Historiker, Berlin)


Moderation

Prof. Dr. Martin Sabrow, Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam)



 




Podiumsdiskussion

Die deutsche Einheit als kultureller Umbruch.
Neue Freiräume und Subkulturen zwischen Ost und West

Begleitveranstaltung zur Ausstellung "Alltag Einheit. Portrait einer Übergangsgesellschaft" (27. Mai 2015 bis zum 3. Januar 2016 im Deutschen Historischen Museum in Berlin)

 

Zeit: Montag, 7. September, 19 Uhr


Ort:
DHM, Zeughauskino
Unter den Linden 2, 10117 Berlin


Veranstalter:

Deutsches Historisches Museum
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam


Anmeldung erbeten: veranstaltung@dhm.de
Der Eintritt ist frei.
 

 

Mit dem Fall der Mauer und der deutschen Einheit entstehen Anfang der 1990er Jahre neue kulturelle Freiräume, die Platz für Experimente bieten und zu einer bis heute nachwirkenden Blüte der alternative Kunst- und Kulturszene führen.


Besonders im vereinten Berlin aber auch in anderen ostdeutschen Städten können sich Subkulturen etablieren, die brachliegende Räume in Besitz nehmen. In dem Schwebezustand der Vereinigungsgesellschaft entstehen Galerien, Künstlerwerkstätten, Theaterprojekte und Verlage. Sie werden zu Laboratorien für neue Ideen und Kunstformen. Mit dem Techno entsteht eine vitale Clubszene, die sich in Gestalt der Love Parade zu einer neuen Jugendkultur ausweitet. Alternative Milieus in Ost und West begegnen sich erstmals direkt.


Eingebettet ist diese Entwicklung in das konfliktgeladene Zusammenwachsen zweier über vierzig Jahre getrennter Gesellschaften. Die Vereinigung wird aber auch von neuen kulturellen Konflikten geprägt, die besonders in der Auseinandersetzung mit Prägungen aus der Zeit der DDR oder mit dem aufkommenden Rechtsextremismus sichtbar werden.

 

Auf dem Podium blicken Akteure und Protagonisten dieses kulturellen Wandels auf die inzwischen zum Mythos gewordenen „wilde Zeit der Anarchie“ zurück. Mit Blick auf die Gegenwart diskutieren sie über die Bedingungen, Möglichkeiten und Grenzen dieser deutsch-deutschen „Kulturrevolution“.


Es diskutieren

Barbara Bollwahn, Journalistin und Autorin

Dimitri Hegemann, Kulturmanager, Gründer und Chef des Berliner Techno-Clubs Tresor

Christoph Links, Verleger und Leiter des Ch. Links Verlages

Christoph Tannert, Projektleiter und Geschäftsführer im Künstlerhaus Bethanien


Moderation

Doris Müller-Toovey
Ausstellungsmacherin und Kuratorin der Ausstellung „Alltag Einheit. Porträt einer Übergangsgesellschaft“



 



Prof. Dr. Konrad H. Jarausch
Out of Ashes: A New History of Europe in the 20th Century

 

Zeit: Donnerstag, 9. Juli 2015, 19 Uhr


Ort:
Zentrum für Zeithistorische Forschung, Am Neuen Markt 9d, 14467 Potsdam (Großer Seminarraum)


Veranstalter:
Zentrum für Zeithistorische Forschung


 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.
 

 

In seinem soeben erschienenen Buch „Out of Ashes“ (Princeton University Press) wirft Konrad H. Jarausch einen neuen Blick auf die vielschichtige und ambivalente Geschichte Europas im 20. Jahrhundert. Er geht der Frage nach, wie sich trotz der verbreiteten Fortschrittshoffnungen um 1900 eine Geschichte unvergleichlicher Gewalt entfalten konnte, die den Kontinent in zwei verheerende Weltkriege und einen beispiellosen Genozid führte und von einem ideologischen Wettstreit demokratischer, kommunistischer und faschistischer Ideologien geprägt war. Ebenso zentral ist für Jarausch aber die Frage, wie nach dieser Gewaltgeschichte zunächst in Westeuropa eine neue Ordnung der sozialen Gerechtigkeit, der Demokratie und des Friedens entstehen konnte, die nach der Revolution von 1989/90 in Osteuropa heute den meisten Europäern ein freieres und wohlhabenderes Leben ermöglicht als jemals zuvor.

Die Buchvorstellung und die anschließende Diskussion gehen der Frage nach, wie die Ambivalenzen des 20. Jahrhunderts in Europa und die verschiedenen Wege der Moderne umfassend und angemessen gewichtet erzählt und analysiert werden können.
 


Begrüßung: Prof. Dr. Frank Bösch (ZZF Potsdam)
 

Vortrag: Prof. Dr. Konrad H. Jarausch (University of North Carolina at Chapel Hill)
 

Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Konrad H. Jarausch, Prof. Dr. Anselm Doering-Manteuffel (Universität Tübingen) und Prof. Dr. Martin Sabrow (ZZF Potsdam)


Anschließend kleiner Empfang und die Gelegenheit, bei Wein & Brezel mit dem Autor ins Gespräch zu kommen.


Einladung zur Buchvorstellung (pdf)


Die Buchvorstellung findet mit freundlicher Unterstützung des Vereins der Förderer und Freunde des Zentrums für Zeithistorische Forschung e. V. statt.

 

 

Lesen Sie hier die Buchrezension: Jost Dülffer: Die drei Modelle der Moderne. Der Deutsch-Amerikaner Konrad Jarausch hat eine große Geschichte Europas im 20. Jahrhundert vorgelegt, erschienen in: Süddeutsche Zeitung, 16.11.2015.

 


 



Public Event des Workshop "Berlin in the Cold War" (9.-11. Juli 2015)


Cold War Night Life
The Sound of East & West Berlin

 

Zeit: Donnerstag, 9. Juli 2015, 18 Uhr


Ort:
Sage Club Berlin, Köpenicker Straße 76 in Berlin


TALK AM POOL
(Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.)
 
mit  Dr. Motte, Mark Reeder, Rponald Galenza, Kalle Kuts, Sascha Disselkamp, Bodo Mrozek
Moderation: Anja Caspary (Radio Eins)
 

Was lockte David Bowie, Iggy Pop und Nick Cave damals nach West-Berlin? Warum hießen DJs in Ost-Berlin Schallplattenunterhalter, weshalb brauchten sie eine Einstufung und wie kamen sie an die begehrte Musik aus dem Westen? Weshalb ging die Stasi so massiv gegen die Punks vor und warum halfen ihnen ausgerechnet einige Pfarrer? Diesen Fragen und den persönlichen Erinnerungen an heiße Clubnächte inmitten des Kalten Krieges widmet sich der Talk am Pool. Und da man über Musik nicht nur sprechen sollte, gibt´s im Anschluss auf fünf Floors auch die Sounds von damals.

Programm-Plakat (pdf)

20 Uhr, Rock at Sage - Cold War Berlin Edition, weitere Informationen hierzu: www.sage-club,de.


Hier gibt es die Podiumsdiskussion als Podcast zum Nachhören.

 



Vorträge



Teilnahme des ZZF Potsdam an der

"Langen Nacht der Wissenschaften"


 Zeit: Samstag, 13. Juni 2015, 17.00 bis 24.00 Uhr

Ort: Standort der Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft, Chausseestr. 111, 10115 Berlin
Eintrittspreise finden Sie auf der Homepage des Vereins der LNDW.


Veranstalter:
Verein der Langen Nacht der Wissenschaften e. V. (LNDW e. V.)

Zielgruppe:
Die Veranstaltung richtet sich an alle, die interessiert sind an Kultur, Geschichte und Politik.

Programm online (Übersicht u.a. nach Themen, Orten und Einrichtungen sowie Themenrouten)





In der Langen Nacht der Wissenschaften am Samstag, den 13. Juni 2015, präsentieren Forscherinnen und Forscher aus 73 wissenschaftliche Einrichtungen aus Berlin und Potsdam, darunter Universitäten, Fachhochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und forschende Unternehmen von 17 bis 24 Uhr ihre Fachgebiete, zeigen Experimente und gehen keiner Frage aus dem Weg.

Das ZZF Potsdam präsentiert sich auf der Langen Nacht der Wissenschaften am Standort der Leibniz-Gemeinschaft mit einem Angebot aus Vorträgen und drei Projektpräsentationen.

Vorträge von Wissenschaftlern des ZZF zu Forschungsthemen der Zeitgeschichte:


1. Vortrag: 18:45 Uhr (Ort: 1. OG, Raum 1.06)

Dr. Thomas Werneke:
Die Sprache des Systems oder Sprache mit System? DDR-Tageszeitungen als Quelle digitaler historischer Sprachforschung


Was können wir aus den DDR-Tageszeitungen lernen, das selbst die SED-Machthaber nicht gewusst haben? Wovor musste die Kontrolle und Zensur von Sprache kapitulieren?


2. Vortrag: 20:15 Uhr (Ort: 1. OG, Raum 1.15)

Priv.-Doz. Dr. Annette Vowinckel:
Bilder der Zeitgeschichte


Bilder sind ein großer und wichtiger Bestandteil historischer Erinnerung. In der historischen Forschung haben sie bisher kaum eine Rolle gespielt. Der Vortrag erklärt, welchen Beitrag die historische Bildforschung zum Verständnis der Vergangenheit – und Gegenwart – leisten kann und diese Forschung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.


3. Vortrag: 21:00 Uhr (Ort: 1. OG, Raum 1.15)
Julia Erdogan:
Hacker: Zwischen jugendlichem Computervandalismus und politischer Watchgroup

In den 80ern beginnt der Heimcomputer zum Massenphänomen zu werden. Hackern bot sich die Möglichkeit zum Teil ungehindert Großrechner zu (z)erforschen. Neugier, Spaß, aber auch die Frage nach Verantwortung beeinflussten dabei ihr Handeln. Was bedeute die Praxis der Hacker für die Nutzung und Verbreitung des neuen Mediums?



Darüber hinaus gibt es drei weitere Programmpunkte im Atrium des Gebäudes:
 


Präsentation/Infostand: Das DDR-Presseportal stellt sich vor

Was stand drin im "Neuen Deutschland" und was nicht? Erfahren Sie mehr über die Rolle und Funktion der Tagespresse im SED-Staat und wie man die Druckerzeugnisse mit digitalen Mitteln historisch befragen und einordnen kann. Besucher können online im DDR-Presseportal recherchieren und Artikel aus über 40 Jahren DDR-Zeitgeschichte ausdrucken und mit nach Hause nehmen.

 

Präsentation/Infostand: Bilder der Zeitgeschichte - Das Online-Portal www.visual-history.de

Traditionell ist die Geschichtswissenschaft eine Textwissenschaft, die visuelle Quellen nur am Rande streift oder als Illustrationen einsetzt. Mittlerweile gibt es aber – angeregt vor allem durch die Forschungen des Flensburger Historikers Gerhard Paul – eine ganze Reihe von Projekten, die Bilder als Quellen nutzen oder selbst zum Forschungsgegenstand haben. 2013 startete das Portal www.visual-history.de, das die Ergebnisse diese Forschungen präsentiert. Ergänzt werden die Fachtexte durch Rezensionen, Ausstellungsberichte und Veranstaltungshinweise im Bereich der historischen Bildwissenschaft. Den Besuchern wird das Portal vorgestellt und die Möglichkeit geboten, ihr historisches Bildwissen spielerisch zu testen.
 

 

Präsentation: Die Geschichte der Leibniz-Gemeinschaft von den 1970er Jahren bis heute

Die Leibniz-Gemeinschaft kann im Jahr 2015 auf ihr 20-jähriges Jubiläum als dezentral organisierte Wissenschaftsgemeinschaft zurückblicken. Ihre lange Vorgeschichte, aufgearbeitet vom ZZF Potsdam, beginnt jedoch bereits in den 1970er Jahren.



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Podiumsveranstaltung


Trolle, Bürger, Wissenschaftler.
  Partizipation und Netzöffentlichkeit in Wissenschaft und Gesellschaft


 Zeit: Freitag, 12. Juni 2015, 19.30-22.30 Uhr  

Ort: École Vétérinaire
Luisenstraße 56, Haus 1
Humboldt-Universität zu Berlin, 10115 Berlin


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Eintritt ist frei.


Veranstalter:
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF Potsdam)
Humboldt-Universität zu Berlin


Organisation:
Christine Bartlitz (ZZF Potsdam)


Blogs und Foren, „Open Government“ und „Citizen Science“ – welche Bedeutung haben Interaktion und Teilhabe für Wissenschaft und Gesellschaft? Sind „Bürgerwissenschaftler“ unsere Zukunft? Wer schreibt in den klassischen Blogs der Tageszeitungen – und wo liegt der Gewinn der Mitmachzeitung? Wird Deutschland mit Bürgerplattformen in eine „pseudodemokratische Mitmachrepublik“ (Thomas Wagner) verwandelt, in der Konflikte scheinbar entschärft werden, Ungleichheiten von Macht und Einfluss aber erhalten bleiben? Oder ist dies der Weg hin zu einem lernfähigen Staat, der sich durch Offenheit und Transparenz auszeichnet?
Emphatische Befürworter des interaktiven „Mitmachens“ stehen Skeptikern gegenüber, die vor Datenmissbrauch warnen und nach Ergebnis und Nutzen fragen.
In vier pointierten Kurzvorträgen werden diese und andere Fragen angesprochen.


19.30-19.45 Uhr
Begrüßung und Vorstellung von „Zeitgeschichte digital“
Christine Bartlitz und Jürgen Danyel (beide ZZF Potsdam)

19.45-21.30 Uhr
Kurzvorträge und Podiumsgespräch mit anschließender Diskussion

Angela Schwarz (Professorin für Neuere und Neueste Geschichte, Computerspielerin/Universität Siegen, z.Z. Visiting Fellow am ZZF Potsdam)
„Geschichte ist unsere Spielwiese“ – Aneignung über neue Medien

Marion Detjen (Historikerin, Bloggerin/ZZF Potsdam)
„Trolle in der FAZ“ – aus dem Arbeitsjournal einer Publizistin und Historikerin

Katrin Vohland (Naturwissenschaftlerin/Museum für Naturkunde Berlin)
Citizen Science: Chance und Herausforderung für die Wissenschaft

Anke Domscheit-Berg (Publizistin, Netzaktivistin, Unternehmerin/Brandenburg)
Open Government: Web 2.0-Methoden für Verwaltungen und Politik

Moderation: Bodo Mrozek (Historiker, Blogger, Journalist/ZZF Potsdam)

Anschließend Empfang

Einladungsflyer zur Podiumsveranstaltung am 12. Juni 2015 (pdf)


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Eröffnung Promotionskolleg

"Geschichte linker Politik in Deutschland jenseits von Sozialdemokratie und Parteikommunismus"

 


 

Zeit: Mittwoch, 3. Juni 2015, ab 11.00 Uhr  

Ort:
Haus der Geschichte des Ruhrgebiets, Clemensstraße 17-19, 44789 Bochum


Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Stiftung, Institut für soziale Bewegungen der Ruhr-Universität Bochum, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam


Die Geschichtsschreibung der linken sozialen Bewegungen in Europa ist mehrheitlich von den Sieger-perspektiven dominiert worden. So herrschte im Westen eine sozialdemokratische Lesart, im Osten dagegen eine kommunistische Sichtweise vor. Jenseits dieser Diskurse existierten dennoch Versuche, die Gräben zwischen beiden Traditionen zu überwinden. Ein neues Promotionskolleg der Rosa-Luxemburg-Stiftung, das von Professor Stefan Berger vom Institut für soziale Bewegungen der Ruhr-Universität Bochum (ISB) und Professor Mario Kessler vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam geleitet wird, will sich nunmehr diesen randständigen linken und sozialen Bewegungen zuwenden. Die Eröffnung des Forschungskollegs möchte die Forschungsvorhaben der Öffentlichkeit vorstellen und kritische Historiker/innen zum Dialog einladen. Den Eingangsvortrag hält Professor Marcel van der Linden vom Internationalen Institut für Sozialgeschichte in Amsterdam.

Das Programm

11 Uhr
Grußworte von Prof. Dr. Mario Kessler (Universität Potsdam), Prof. Dr. Stefan Berger (ISB der RUB), Dr. Florian Weis (Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Stiftung), Dr. Katrin Schäfgen (Leiterin des Studien-werkes der Rosa-Luxemburg-Stiftung)

11:30 Uhr
Eröffnungsvortrag / Keynote von Prof. Dr. Marcel van der Linden (Internationales Institut für Sozialgeschichte, Amsterdam): Der Anarchismus. Eine sozialhistorische Ortsbestimmung
Pause


14 bis ca. 16 Uhr
Vortrag Alte Linke - Neue Linke? - Kontinuitäten und Brüche als Momente linker Politik (Diskussionsrunde der Stipendiat/innen) mit David Bebnowski, Dr. Ralf Hoffrogge, Sarah Langwald und Richard Stoenescu. Es moderiert Prof. Sabrina Zajak (ISB der RUB).


16 Uhr
Schlussbemerkungen und Kurzkommentare, anschließend Raum für Gespräche



Weitere Informationen: Pressemitteilung des Instituts für Soziale Bewegungen, pdf

Ankündigung von Bernd Hüttner (Bochum) auf H-Soz-Kult vom 27. Mai 2015.

 

 


 

WebTalk mit Twitter-Einbindung/Diskussionsveranstaltung


history@debate:

Verwandte Diktaturen?
Zum Verhältnis von Nationalsozialismus und Kommunismus


 Zeit: Montag, 1. Juni 2015, 19.00 Uhr  

Ort: KörberForum
Kehrwieder 12, 20457 Hamburg


Anfahrt:
Sie erreichen das KörberForum mit der U3, Station Baumwall (Fußweg ca. 3 Minuten). Kostenpflichtige Parkplätze finden Sie in dder Straße Kehrwieder hinter der Schranke. Informationen zu rollstuhlgerechtem Zugang unter Tel. 040-808192-0
Der Eintritt ist frei.


Veranstalter:
Körber-Stiftung
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF Potsdam)Gerda Henkel Stiftung


Zielgruppe:
Die Veranstaltung richtet sich an alle, die interessiert sind an Geschichte, Politik und Literatur.


  Seit dem Historikerstreit der 1980er Jahre wird kontrovers diskutiert, in welchem Verhältnis Nationalsozialismus und Kommunismus der 1930er Jahre zueinander stehen. Schon wer vergleicht, so der Vorwurf, setzt gleich. Doch gerade für eine gemeinsame Erinnerungskultur in West- und Osteuropa ist die Gewichtung der Diktaturerfahrungen zentral. Eine Debatte zwischen den Zeithistorikern Jörg Baberowski, Norbert Frei und Martin Sabrow.
Als interaktiver WebTalk wird die Veranstaltung live im Internet gestreamt. Die Zuschauer können Fragen und Kommentare via Twitter-Hashtag #historydebate in die Debatte einbringen.

Die Veranstaltung kann als Videostream verfolgt werden.

Gäste:
Jörg Baberowski (Berlin)
Norbert Frei (Jena)
Moderation: Martin Sabrow (Potsdam)


Mit "history@debate" haben die Körber-Stiftung, die Gerda Henkel Stiftung und das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam ein Format entwickelt, das aktuelle historische Themen über ein Fachpublikum hinaus in die breitere Öffentlichkeit trägt. Als interaktiver WebTalk setzt "history@debate" verstärkt auf die Nutzung neuer Medien. Die Debatten werden live im Internet als WebStream angeboten, simultan können Fragen und Kommentare via Twitter in die Debatte eingebracht werden.


 

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Buchvorstellung


Der deutsche Film im Kalten Krieg

herausgegeben von Christin Niemeyer und Ulrich Pfeil (2014)


 Zeit: Dienstag, 26. Mai 2015, 19.00 Uhr  

Ort: Deutsche Kinemathek
Museum für Film und Fernsehen
Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Eintritt ist frei.


Veranstalter:
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF Potsdam)
Université de Lorraine, Metz
in Kooperation mit der Deutschen Kinemathek, Museum für Film und Fernsehen


Zielgruppe: Die Veranstaltung richtet sich an alle, die interessiert sind an Film- und Mediengeschichte.

Repräsentationen des Kalten Krieges in Spiel- und Dokumentar-filmen aus beiden Teilen Deutschlands sind Thema des Buches und der Veranstaltung. 25 Jahre nach dem Ende der deutschen Teilung blicken Historiker, Film- und Medienwissenschaftler zurück auf die zeitgenössischen Wahrnehmungen und Darstellungen des Konflikts in Filmen aus der DDR und der Bundesrepublik. Welche Klischees, welche Freund- und Feindbilder haben die Filme auf beiden Seiten geprägt und wie wurden diese ins Bild gesetzt?

Der deutsche Film im Kalten Krieg, 339 S., erschienen im Verlag Peter Lang, Brüssel u.a.
Verlagsflyer (pdf)


19:00 Uhr
Begrüßung
Rainer Rother,
Direktor der Deutschen Kinemathek

Podiumsteilnehmer:

Christoph Classen
, Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim ZZF Potsdam in der Abteilung "Zeitgeschichte der Medien- und Informationsgesellschaft"


Kathrin Nachtigall,
Doktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin im Drittmittelprojekt „Spielräume. Szenenbilder und -bildner in der Filmstadt Babelsberg““


Hans Helmut Prinzler
, Filmhistoriker und Verfasser des Vorworts des vorgestellten Buches


Moderation: Ulrich Pfeil, Professor für Deutschlandstudien an der Université de Lorraine, Metz und Mit-Herausgeber des Buches


Einladung
(pdf)

Kontakt:
Dr. Christoph Classen
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam
Email: classen@zzf-pdm.de


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Diskussionsveranstaltung


Historisches Quartett des ZZF
diskutiert neue Bücher zur Zeitgeschichte


 Zeit: Donnerstag, 21. Mai 2015, 17.30 Uhr  

Ort: SLB Stadt- und Landesbibliothek Potsdam im Bildungsforum
Veranstaltungssaal, EG
Am Kanal 47, 14467 Potsdam


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Eintritt ist frei.


Veranstalter:
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF Potsdam)
Stadt- und Landesbibliothek Potsdam

Die Veranstaltung wird unterstützt vom Verein der Förderer und Freunde des Zentrums für Zeithistorische Forschung.

Zielgruppe:
Die Veranstaltung richtet sich an alle, die interessiert sind an Geschichte, Politik und Literatur.
Podium, ZZF Potsdam:
Prof. Dr. Frank Bösch, Priv.-Doz. Dr. Rüdiger Graf,
Dr. Jan-Holger Kirsch, Priv.-Doz. Dr. Annette Vowinckel


Diskutierte Publikationen:


Wolfgang Schivelbusch
Das verzehrende Leben der Dinge. Versuch über die Konsumtion
Hanser Verlag: München 2015, ca. 192 S., EUR 19,90

Ian Buruma
’45. Die Welt am Wendepunkt
Hanser Verlag: München 2015, ca. 412 S., EUR 26,00

Monika Sigmund
Genuss als Politikum. Kaffeekonsum in beiden deutschen Staaten
De Gruyter Oldenbourg: Berlin 2015, 342 S., EUR 49,95

Ausstellung:
1945 - Niederlage. Befreiung. Neuanfang. Zwölf Länder Europas nach dem Zweiten Weltkrieg


Einladungsflyer zur Veranstaltung am 21.05.2015 in Potsdam (pdf)


Das "Historische Quartett" wählt zwei Mal im Jahr besonders interessante Neuerscheinungen zu zeitgeschichtlichen Themen aus, um sie öffentlich zu diskutieren. Die Veranstaltung möchte neugierig machen auf neue Bücher, aber auch auf aktuelle Filme oder Ausstellungen zur Zeitgeschichte. Dieses Mal diskutieren vier Historiker/innen vom Zentrum für Zeithistorische Forschung eine Globalgeschichte des Kriegsendes 1945, einen Band über die Geschichte des Kaffeekonsums in der Bundesrepublik und der DDR sowie ein Buch über das Verhältnis des Menschen zu Dingen des alltäglichen Gebrauchs. Zudem wird es um die aktuelle Ausstellung des Deutschen Historischen Museums zum Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa gehen.

Die Potsdamer Buchhandlung "Sputnik" wird mit einem Büchertisch vertreten sein. 


Kontakt:
Dr. Jan-Holger Kirsch
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam
Email: kirsch@zzf-pdm.de

 

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WebTalk/Diskussionsveranstaltung


history@debate:

"Zusammenbruch - Befreiung - Stunde Null? 1945 im Gedächtnis der Deutschen"


 Zeit: Montag, 11. Mai 2015, 19.00 Uhr  

Ort: Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums Berlin
Unter den Linden 2, 10117 Berlin


Anmeldung: http://www.koerber-stiftung.de/history-at-debate
Der Eintritt ist frei.


Veranstalter:
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF Potsdam)
Körber-Stiftung
Gerda-Henkel-Stiftung
Deutsches Historisches Museum Berlin


Zielgruppe:
Die Veranstaltung richtet sich an alle, die interessiert sind an Geschichte, Politik und Literatur.


Mit "History@Debate" haben die Körber-Stiftung, die Gerda Henkel Stiftung und das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam ein Format entwickelt, das aktuelle historische Themen über ein Fachpublikum hinaus in die breitere Öffentlichkeit trägt. Als interaktiver WebTalk setzt "History@Debate" verstärkt auf die Nutzung neuer Medien. Die Debatten werden live im Internet als WebStream angeboten, simultan können Fragen und Kommentare via Twitter in die Debatte eingebracht werden.  Der Live-Stream wird unter http://www.koerber-stiftung.de/history-at-debate übertragen. Per Twitter -Hashtag #historydebate kann live kommentiert werden.


Podium:
Prof. Dr. Sönke Neitzel (London School of Economics)
Prof. Dr. Paul Nolte (Freie Universität Berlin)
Moderation: Prof. Dr. Frank Bösch (Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam)

Grußwort: Prof. Dr. Alexander Koch (DHM)


Wie Krieg und Kriegsende erinnert werden, ist Gradmesser dafür wie sich die Deutschen ihrer Geschichte stellen. Schlagworte wie Untergang, Zusammenbruch, Stunde Null, Befreiung oder Neuanfang stehen für unterschiedliche Deutungen und verweisen auf die Konflikte, die die Debatte prägen. Die Zeithistoriker Sönke Neitzel und Paul Nolte diskutieren in dieser Veranstaltung im Deutschen Historischen Museum, wie sich die Wahrnehmung des Kriegsendes von 1945 bis heute verändert hat. Frank Bösch moderiert. Heute erscheint diese Vergangenheit weitgehend »bewältigt«. Doch welche Zwischentöne lassen sich ausmachen, welche Themen bestimmen die aktuellen Debatten, Ausstellungen und Leitartikel zur Zäsur des Kriegsendes? Hat darin der von Deutschland ausgegangene Zivilisationsbruch eines Krieges mit über 60 Millionen Opfern einen gebührenden Platz? Oder dominieren inzwischen Verweise auf eigenes erfahrenes Leid, auf Vertreibung und Bombenkrieg in der deutschen Wahrnehmung des Zweiten Weltkriegs? Ist der 8. Mai 1945 in dieser Lesart ein Tag der »Befreiung« der Deutschen auch von ihrer historischen Verantwortung?

*******************

19.05.2015
L.I.S.A. - Das Wissensportal der Gerda-Henkel-Stiftung
"Partizipieren, anstatt nur zuzuhören"
Interview mit Janine Noack, assoziierte Doktorandin am ZZF Potsdam, zum Aspekt von Öffentlichkeit und Geschichte und über Twittern bei der Veranstaltung History@Debate (11. Mai 2015 in Berlin).  

 

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Vorträge



Teilnahme des ZZF am

3. Potsdamer Tag der Wissenschaften


 Zeit: Samstag, 9. Mai 2015, 14 bis 21 Uhr  

Ort: Universität Potsdam, Campus Am Neuen Palais, 14469 Potsdam

Forschen. Entdecken. Mitmachen.
Die Universität, die Hochschulen und viele der im Verein proWissen Potsdam organisierten Institute der Stadt und des Landes Brandenburg laden von 14 bis 21 Uhr auf den Campus Am Neuen Palais ein, um hier ihre aktuellsten Forschungsergebnisse zu präsentieren und gemeinsam mit den großen und kleinen Besuchern ein Fest der Wissenschaften zu feiern. Mit dabei sind auch junge Forschende von Potsdamer Schulen, die ihre ersten wissenschaftlichen Versuche der Öffentlichkeit zeigen wollen.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Eine Anmeldung nicht erforderlich.



Veranstalter:
pro Wissen Potsdam e.V.


Zielgruppe:
Die Veranstaltung richtet sich an alle, die interessiert sind an Kultur,
Geschichte und Politik.


Das ZZF Potsdam lädt am 9. Mai 2015 ab 15 Uhr zu vier Vorträgen ein.
Veranstaltungsort: Haus 11, Seminarraum 1.22, Campus Am Neuen Palais


Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher. Im Anschluss an ihre Vorträge beantworten unsere Wissenschaftlerin und unsere Wissenschaftler gerne Fragen zum Thema und freuen sich auf rege Diskussion mit den Besuchern.

Das komplette Progarmmangebot aller teilnehmenden wissenschaftlichen Einrichtungen am Potsdamer Tag der Wissenschaften
finden Sie auf der Website des Veranstalters hier


Programmangebote des ZZF Potsdam:


1. Vortrag: 15:00 - 15:45 Uhr

Prof. Dr. Frank Bösch: Geteilter Alltag? Leben in der DDR und der Bundesrepublik

In Film und Fernsehen wird es oft vorgeführt: Mit der deutschen Teilung entstanden in Ost und West zwei unterschiedliche Alltagswelten, die uns heute fremd erscheinen. Anschaulich und mit vielen Bildern werden die Unterschiede, aber auch die übergreifenden Gemeinsamkeiten zwischen der DDR und der alten Bundesrepublik vorgeführt: Ob Arbeit und Freizeit, Wohnen und Familienleben, Fernsehen, Zeitschriften oder Sport.

Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Kinder als auch an Erwachsene.

2. Vortrag: 16:00 - 16:20 Uhr

Priv.-Doz. Dr. Thomas Schaarschmidt: Lernen aus der Geschichte?
70 Jahre nach Kriegsende wird in ganz Europa der Verbrechen und Opfer der nationalsozialistischen Diktatur gedacht. Während mit wachsender zeitlicher Distanz die Zahl der Zeitzeugen stetig abnimmt, sind das „Dritte Reich“ und der Zweite Weltkrieg in Massenmedien und Ausstellungen unvermindert präsent. Damit verbindet sich die Frage, was uns die Beschäftigung mit dem NS-System heute noch sagen kann?


3. Vortrag: 17:00 - 17:45 Uhr

Dr. Jutta Braun, Michael Barsuhn"Doppelpass - Wie die Deutschen die Mauer umspielten"

Während die Bundesliga ein populärer Erinnerungsort der Deutschen ist, wurden 40 Jahre Fußball im Osten bislang in der wissenschaftlichen und in der öffentlichen Erinnerung vernachlässigt. Der Vortrag stellt das brisante Kapitel der deutsch-deutschen Fußballbeziehungen vor: Anhand unterschiedlicher Quellen wie Fangesänge, Stasi-Dokumente und Zeitzeugeninterviews lebt das Bild einer vergessenen Fußball-Kultur quer zum Eisernen Vorhang wieder auf.

Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Kinder als auch an Erwachsene.

4. Vortrag: 18:00 - 18:20 Uhr

Dr. Peter Ulrich Weiß: Friedlich und nach Feierabend. Revolution in der DDR-Provinz 1989/90

Dass im Revolutionsjahr 1989 auch die „Stunde der Regionen“ schlug, zählt inzwischen zu den Gewissheiten über den Zusammenbruch des SED-Regimes. Doch wie formierte sich der Protest in mittleren und kleinen Städten und welchen Dynamiken folgte der revolutionäre Aufstand abseits oppositioneller Hochburgen wie Leipzig, Ost-Berlin oder Dresden? Am Beispiel der brandenburgischen Bezirke diskutiert der Vortrag die Spezifika und Eigenlogiken des politischen Umbruchs in der ostdeutschen Provinz.


Weitere Informationen zum 3. Potsdamer Tag der Wissenschaften  auf der Website
des Veranstalters.

 

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Veranstaltungsreihe

1945: Brandenburg nach dem Krieg

 

Eine Veranstaltungsreihe des Forums Neuer Markt
Jeweils ab 18 Uhr
Im Filmmuseum Potsdam


Das Kriegsende 1945 steht im Mittelpunkt der diesjährigen Potsdamer
Gespräche. Dabei wird das Leben in Brandenburg nach dem
Krieg in den Blick genommen: der alltägliche Überlebenskampf
der Zurückgebliebenen, der Heimkehrer sowie der Flüchtlinge und
Vertriebenen ebenso wie die sowjetische Besatzungsherrschaft.


Jeweils dienstags ab 18.00 Uhr diskutieren im Filmmuseum Potsdam
Expertinnen und Experten einzelne Facetten der Nachkriegszeit.
Dazu werden sowohl Dokumentaraufnahmen aus der Region
als auch Spielfilme zum Thema gezeigt.




Podiumsdiskussion: freier Eintritt
Spielfilmvorführung: 6 Euro, erm. 5 Euro

Es gibt eine Pause mit der Gelegenheit für einen Umtrunk.

Filmmuseum Potsdam
Marstall, Breite Straße 1A
14467 Potsdam
Tel.: (0331) 27181-12
eMail: ticket@filmmuseum-potsdam.de

Anfahrt:
S-Bahn: Hauptbahnhof
Tram: Alter Markt



Flyer der gesamten Veranstaltungsreihe "1945: Brandenburg nach dem Krieg" (pdf)



Termine der Reihe 2015:
05. Mai 2015
Das Ende des Krieges und der Film


Podiumsdiskussion (Beginn 18.00 Uhr):
Prof. Dr. Ursula von Keitz (FMP)
Prof. Dr. Frank Bösch (ZZF)

Film: „Unter den Brücken“ (R: H. Käutner, D 1944/45, 99 Min.),
sowie kurze Dokumentarfilmaufnahmen von Potsdam (1945)
Filmstart: 19.15 Uhr

Veranstalter:
Filmmuseum Potsdam und ZZF Potsdam


09. Juni 2015
Das Kriegsende in Potsdam


Podiumsdiskussion (Beginn 19.00 Uhr):
Johannes Unger (RBB)
Hans-Dieter Rutsch (Regisseur)
Moderation: Dr. Martina Weyrauch (BLzpB)

Film: „Ein Ende von Potsdam“ (R: H.-D. Rutsch, D 1995, 45 Min.)
Filmstart: 18.00 Uhr (freier Eintritt)

Veranstalter:
Potsdam Museum und BLzpB


Zeitungsartikel über die Veranstaltung: "Alles eine Frage der Identität" (Potsdamer Neueste Nachrichten, 11.06.2015, S. 20. Artikel leider nicht online)


21. Juli 2015
Gemeinsam Widerstehen – Kommunistischer und adeliger Widerstand im Nationalsozialismus


Podiumsdiskussion (Beginn 18.00 Uhr):
Ilona Ziok (Regisseurin)
Harald Wittstock (Verein „Kämpfer und Freunde der Spanischen Republik 1936–1939“)
Tita von Hardenberg (angefragt)
Moderation: Generalstaatsanwalt Prof. Dr. Erardo Cristoforo Rautenberg
Cornelia Radeke-Engst (Nagelkreuzkapelle)

Film: „Der Junker und der Kommunist“
(R: I. Ziok, D 2009, 71 Min.)
Filmstart: 19.15 Uhr

Veranstalter:
Pfarramt der Nagelkreuzkapelle am Ort der ehemaligen Garnisonkirche
in Kooperation mit Generalstaatsanwalt Prof. Dr. Erardo Cristoforo Rautenberg


15. September 2015
Errichtung der sowjetischen Speziallager in Brandenburg


Podiumsdiskussion (Beginn 20.00 Uhr):
Dr. Jörg Morré (Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst)
Prof. Dr. Bernd Stöver (Universität Potsdam, angefragt)
Moderation: Ulrike Poppe (LAkD)

Film: „George“
(R: J. A. Lang, D 2013, 110 Min.)
Filmstart: 18.00 Uhr

Veranstalter:
LAkD und MMZ


06. Oktober 2015
Kriegsgefangene und Heimkehrer nach 1945: Historische und soziologische Aspekte


Podiumsdiskussion (Beginn 18.00 Uhr):
Diplom-Pädagogin Katrin Hentschel B.sc.
Dr. Harald Potempa (ZMSBw)
Moderation: Thomas Wernicke (BKG/HBPG)

Film: „Berliner Ballade“
(R: R. A. Stemmle, D 1948, 89 Min.)
Filmstart: 19.15 Uhr

Veranstalter:
BKG/HBPG und ZMSBw


10. November 2015
Wolfskinder – Kinder auf der Flucht


Podiumsdiskussion (Beginn 19.45 Uhr):
Rick Ostermann (Regisseur)
Christopher Spatz (Historiker)
Moderation: Dr. Andreas Kossert (Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung)

Film: „Wolfskinder“
(R.: R. Ostermann, D/Lit 2013, 94 Min.)
Filmstart: 18.00 Uhr

Veranstalter:
Deutsches Kulturforum östliches Europa und BKG/HBPG

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Informationstag Brandenburg.Digital

Kulturelles Erbe aus dem Land Brandenburg im Internet


 Zeit: Dienstag, 21. April 2015, 10.00 - 16 Uhr                                        
Ort: Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte
Am Alten Markt 9, 14467 Potsdam


Anmeldung:                                                      
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.
Bitte melden Sie Ihre Teilnahme bis 17. April 2015 per E-Mail an die
Koordinierungsstelle Brandenburg-digital:  ulf.preuss@fh-potsdam.de


Veranstalter:
Arbeitskreis
Brandenburg.digital

Organisation:
Koordinierungsstelle
Brandenburg-digital




In die Veranstaltung führt Prof. Dr. Mario Glauert (Brandenburgisches Landeshauptarchiv) stellvertretend für den Arbeitskreis Brandenburg.digital ein. Es folgen Beiträge zur Förderung der Digitalisierung von Kulturgut aus Sicht des MWFK und die Vorstellung kooperativer Digitalisierungsprojekte am Beispiel des Potsdam Museums – Forum für Kunst und Geschichte. Im Anschluss folgen Präsentationen zu kooperativen und kulturspartenübergreifenden Digitalisierungsprojekten im Land Brandenburg 2012–2014. Am Nachmittag geht es um die Vorstellung der verschiedenen Online-Angebote von Institutionen des Kulturerbes im Land Brandenburg. Den Schlusspunkt der Veranstaltung bildet eine Podiumsdiskussion zu den Perspektiven der Digitalisierung von Kulturgut im Land Brandenburg. 

Programm "Informationstag Brandenburg.Digital" (pdf)


Programm

9:30 Uhr | Anmeldung                                       

10:00 Uhr | Begrüßung und Einführung in die Veranstaltung

Begrüßung
Prof. Dr. Mario Glauert
(Brandenburgisches Landeshauptarchiv)

Förderung der Digitalisierung von Kulturgut
Nicola-Maria Bückmann
(Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg)

Kooperative Digitalisierung am Beispiel des Potsdam Museums – Forum für Kunst und Geschichte
Dr. Jutta Götzmann
(Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte)


10:45 | Kooperative Digitalisierungsprojekte im Land Brandenburg 2012–2014

Regionale Bilder auf Filmen (1950-1990)
Dr. Ralf Forster, Dennis Basaldella, Carsta Knaack
(Filmmuseum Potsdam)

Kooperative Projekte unter Leitung des Museumsverbandes des Landes Brandenburg
Dietmar Fuhrmann
(Museumsverband des Landes Brandenburg e.V.)

Populare Schriftzeugnisse – Berichte aus dem Alltag der Menschen in Brandenburg vom 16. bis 19. Jahrhundert
Martin Grötschel
(Fachhochschule Potsdam)


12:00 Pause
individuell – verschiedene gastronomische Möglichkeiten im Umfeld vorhanden


13:00 | Kulturerbe im Land Brandenburg – Online-Angebote von Institutionen

Online-Recherche zu den Beständen und Archivalien des Brandenburgischen Landeshauptarchivs
Torsten Hartisch
(Brandenburgisches Landeshauptarchiv)

Brandenburgisches - PFLICHT oder KUER
Ramona Hübner
(Stadt- und Landesbibliothek Potsdam)

Digitale Sammlungen der Universitätsbibliothek der Europa-Universität Viadrina
Dr. Hans-Gerd Happel, Ilse Tugendheim
(Universitätsbibliothek der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

Digitales Brandenburg - Digitale Sammlung der Universitätsbibliothek Potsdam
Dr. Andreas Kennecke
(Universitätsbibliothek Potsdam)

Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum:
Wege zur Digitalisierung.
Dr. Ralph Paschke, Dr. Sybille Gramlich, Astrid Mikoleietz
(Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und
Archäologisches Landesmuseum)

Die digitale Fotothek der Schlösserstiftung und das laufende Projekt DEGAS
Matthias Forster
(Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg)

Bildatlas: Kunst in der DDR
Karsten Borgmann
(Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam)

Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen dem Land Brandenburg und den Wikimedia-Projekten
Marcus Cyron
(ehrenamtlicher Autor und Fotograf)

15:00 Pause

15:20 | Perspektiven der Digitalisierung von Kulturgut im Land Brandenburg


Podiumsdiskussion mit

Prof. Dr. Mario Glauert (Brandenburgisches Landeshauptarchiv)
Dr. Hans-Gerd Happel
(Universitätsbibliothek der Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder)
Dr. Susanne Köstering
(Museumsverband Brandenburg e.V.)
Karsten Borgmann
(Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam)
Frank Frischmuth
(Deutsche Digitale Bibliothek)

Moderation: Prof. Dr. Rolf Däßler (Fachhochschule Potsdam)

Kontakt:

Koordinierungsstelle Brandenburg-digital
Fachhochschule Potsdam
Tel.: 0331-580-1530
E-Mail: ulf@preuss@fh-potsdam.de

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Buchpräsentation und Diskussion

Enrico Heitzer

Die Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit (KgU)
Widerstand und Spionage im Kalten Krieg 1948-1956


 Zeit: Donnerstag, 19. Februar 2015, 19.00 Uhr  
Ort: Freie Volksbühne Berlin
Ruhrstraße 6, 10709 Berlin-Wilmersdorf


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Eintritt ist frei.


Veranstalter:
Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
(ZZF Potsdam)
Freie Volksbühne Berlin




Begrüßung
Alice Ströver
Geschäftsführerin von Freie Volksbühne e.V.

Grußworte
Prof. Dr. Günter Morsch
Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Dr. Jens Gieseke
Abteilungsleiter am Zentrum für Zeithistorische Forschung

Vortrag
Die Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit (KgU). Widerstand und Spionage im Kalten Krieg 1948—1959
Dr. Enrico Heitzer

Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Moderation: Prof. Dr. Klaus-Dietmar Henke, (Unabhängige Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes 1945 bis 1968)

Enrico Heitzer: Die Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit (KgU). Widerstand und Spionage im Kalten Krieg 1948—1959 (Reihe: Zeithistorische Studien, herausgegeben vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, Band 53). Köln, Weimar, Wien (Böhlau-Verlag) 2015

Einladungsflyer zur Buchpräsentation am 19. Februar 2015 in Berlin (pdf)

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Buchpräsentation und Diskussion

Tilmann Siebeneichner

Proletarischer Mythos und realer Sozialismus
Die Kampfgruppen der Arbeiterklasse in der DDR


 Zeit: Donnerstag, 29. Januar 2015, 19.00 Uhr  
Ort: Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer
Bernauer Straße 119, 13355 Berlin


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Eintritt ist frei.


Veranstalter:
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
(ZZF Potsdam)
Bundesstiftung Aufarbeitung
Stiftung Berliner Mauer


Vortrag
Dr. Tilmann Siebeneichner, Freie Universität Berlin

Es diskutiert mit dem Autor
Dr. Jens Gieseke, ZZF Potsdam


Die Kampfgruppen der Arbeiterklasse in der DDR waren eine im kommunistisch beherrschten Teil Europas einzigartige Organisation. Ihre Geschichte ist Gegenstand einer von Dr. Tilmann Siebeneichner verfassten und von der Bundesstiftung Aufarbeitung geförderten Dissertation, die unlängst als Buch im Böhlau-Verlag in der vom ZZF Potsdam herausgegebenen Schriftenreihe »Zeithistorische Studien« als Band 55 erschienen ist.
Gestützt auf die breite Auswertung unveröffentlichter Quellen fragt die Studie danach, wann und zu welchem Zweck die Anwendung politisch motivierter Gewalt als notwendig und als legitim erachtet wurde. Die Geschichte der Kampfgruppen gibt damit nicht nur Aufschluss über die soziale Praxis der Militarisierung der DDR-Gesellschaft, sondern trägt auch zur Antwort auf die Frage nach dem Zusammenhang von Stabilität und Krise der SED-Herrschaft bei.

Einladungsflyer zur Buchpräsentation am 29. Januar 2015 in Berlin (pdf)


Kontakt:
Hanno Hochmuth
ZZF Potsdam
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam
Email: hochmuth@zzf-pdm.de

 


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Veranstaltungsreihe 2015

"Menschen unter Diktaturen"

 Ort: Gedenkstätte Lindenstraße 54/55, 14467 Potsdam (außer der Termin am 13.08.2015
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.


Veranstalter:
Potsdamer Gedenkstätte Lindenstraße und
Die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD)
in Kooperation mit
Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF Potsdam)
und der Fördergemeinschaft "Lindenstraße 54"

Flyer der gesamten Reihe "Menschen unter Diktaturen" Veranstaltungsreihe 2015 (pdf)


"Gewalt" und "Stalinismus" sind zwei Synonyme, mit denen sich Jörg Baberowski in langjährigen Forschungen ausführlich auseinandergesetzt hat. In seinem Vortrag "Wege aus der Gewalt - Chruschtschow und die Entstalinisierung in der Sowjetunion" widmet er sich nun der Frage, welche Rolle die Gewalt für die Sowjetunion nach Stalin spielte: Nach dem Tode Stalins gab es für die Gefolgsleute und die Untertanen nichts als die Diktatur. Es hatte in Russland und in der Sowjetunion niemals eine Demokratie gegeben. Was nach dem Tod Stalins geschah, könnte man als Überwindung des Schreckens in der Diktatur bezeichnen. Chruschtschow und die Reformer beendeten die Gewalt, sie sprachen über die Verbrechen der Vergangenheit und rehabilitierten Hunderttausende, aber sie erhielten die Diktatur, die diese Exzesse einst ins Werk gesetzt hatte. Die historische Forschung vertrat die Auffassung, dass die Reformen Chruschtschows nicht weit genug gegangen, dass alle Chancen zur Demokratisierung des Landes vertan worden seien. In Wahrheit gab es nichts als die Diktatur und Chruschtschow hatte kein anderes Instrument als die Partei, um Veränderungen voranzutreiben. Die Entstalinisierung war ein Werk der Diktatur, die vollbrachte, wozu niemand sonst imstande gewesen wäre. Millionen waren ums Leben gekommen, selbst die Täter waren zu Opfern geworden, eine ganze Gesellschaft traumatisiert. Nur eine Ordnung, die diesen Bedingungen gerecht wurde, war imstande, die Sowjetunion zu befrieden. Man könnte auch sagen, dass sich die späte sowjetische Diktatur in eine Zustimmungsherrschaft verwandelte, in der die meisten Menschen besser leben konnten als im Stalinismus. Konsum, der Verzicht auf Gewalt und der Konsens in wichtigen Fragen des Alltagslebens verschafften der Diktatur eine Legitimation, die sie niemals zuvor besessen hatte. Sie befriedete die Gesellschaft und musste Loyalität nicht mehr länger erzwingen.


Die Termine der Reihe 2015


23. Januar 2015, 19 Uhr
„Wir bleiben zusammen, und kein Tod kann uns trennen“
Aus dem Briefwechsel zwischen Helmuth James Graf von Moltke und seiner Frau Freya 1944/45
szenische Lesung mit Sabine und Theresa Scholze
musikalische Begleitung: Vokalensemble VIA NOVA unter der Leitung von SHAKESPEARE und PARTNER

Veranstalter: Gedenkstätte Lindenstraße

27. Januar 2015, 10-19 Uhr
Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
Gedenkveranstaltung der Fördergemeinschaft „Lindenstraße 54“ um 15 Uhr
Öffentliche Führungen um 14 Uhr | 16 Uhr | 18 Uhr

Veranstalter: Gedenkstätte Lindenstraße und Fördergemeinschaft "Lindenstraße 54"

29. Januar 2015, 19 Uhr
„Lebensgeschichten oder: das Private ist politisch“
Eingriffe des SED-Staates in den Alltag junger Menschen
Lesung mit Helene Kleine, Gespräch mit Zeitzeugen und Musik
Moderation: Ulrike Poppe (LAkD Potsdam)

Veranstalter (LAkD Potsdam)


19. Februar 2015, 19 Uhr
„Alles schien möglich …“
Die Runden Tische im Bezirk Potsdam und die demokratische Neuordnung in Brandenburg
Vortrag von Grit Poppe (Potsdam)
Podiumsgespräch mit Teilnehmern der ehemaligen Runden Tische von 1989/90
Moderation: Dr. Ulrich Mählert (Stiftung Aufarbeitung, Berlin)

Veranstalter: Gedenkstätte Lindenstraße


Einladung, Veranstaltung am 19. Februar 2015
(pdf)


10. März 2015, 10 - 19 Uhr
Gedenktag für die Opfer des Potsdamer Erbgesundheitsgerichts
Öffentliche Führungen um 14 Uhr | 16 Uhr | 18 Uhr

Veranstalter: Gedenkstätte Lindenstraße

19. März 2015, 19 Uhr
Die Auflösung der sowjetischen Speziallager in Brandenburg
Vortrag von Dr. Jörg Morré (Deutsch-Russisches Museum Karlshorst) und
Dr. Anna Kaminsky (Bundesstiftung Aufarbeitung)
Moderation: Christian Müller-Lorenz

Veranstalter: Gedenkstätte Lindenstraße

16. April 2015, 19 Uhr
„Die indiskrete Gesellschaft. Studien zum Dezunziationskomplex und zu inoffiziellen Mitarbeitern"
Vortrag und Buchvorstellung mit Dr. Helmut Müller-Enbergs (BStU Berlin)
Moderation: Ulrike Poppe (LAkD Potsdam)

Veranstalter: LAkD

Einladung, 16. April 2015 (pdf)

21. Mai 2015, 19 Uhr
„Von der Lindenstraße ins KZ“
Die Verfolgung 'unerlaubten Umgangs mit Fremdvölkischen' im Nationalsozialismus
Vortrag von Dr. Insa Eschebach (Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück)
Moderation: Priv.-Doz. Dr. Thomas Schaarschmidt (ZZF Potsdam)

Veranstalter: ZZF Potsdam

Einladung, Veranstaltung am 21. Mai 2015 (pdf)

 

Über die Vortragsveranstaltung lesen auch den Artikel in den
Potsdamer Neueste Nachrichten vom 26. Mai 2015
Brutal bestraft
Von der Lindenstraße ins KZ Ravensbrück


17. Juni 2015, 10 - 19 Uhr
62 Jahre Volksaufstand in der DDR
Öffentliche Führungen um 14 Uhr | 16 Uhr | 18 Uhr

Veranstalter: Gedenkstätte Lindenstraße

13. August 2015, ab 16 Uhr
7. Potsdamer MauerVerlauf. Orte der Staatssicherheit in Potsdams Mitte
Treffpunkt: Puschkinallee 16, 14469 Potsdam

Veranstalter: Fördergemeinschaft "Lindenstraße 54"

Einladung, Veranstaltung am 13. August 2015 (pdf)


10. September 2015, 19 Uhr „Jederzeit widerruflich“
Jüdische Filmstars im Nationalsozialismus
Vortrag von Bärbel Schrader (Berlin)

im Anschluss zeigen wir den Film
„Ehe im Schatten“
R: Kurt Maetzig, D: Paul Klinger, Ilse Steppat
Deutschland 1947

Veranstalter: Gedenkstätte Lindenstraße

Einladung, Veranstaltung am 10. September 2015 (pdf)


Lesen Sie zur Veranstaltung auch den Artikel in den Potsdamer Neuesten Nachrichten
12.09.2015
Filmkarriere nur unter Vorbehalt
 

3. Oktober 2015, 10 - 20 Uhr
Tag der offenen Tür zum 25. Jahrestag der Deutschen Einheit
Führungen, Vorträge, Lesungen

Veranstalter: ZZF Potsdam, LAkD, Gedenkstätte Lindenstraße, Fördergemeinschaft Lindenstraße

Einladung (pdf)

 

9. November 2015, 10 - 19 Uhr
77. Gedenktag für die Opfer der Novemberprogrome von 1938 und 26. Jahrestag des Mauerfalls

Öffentliche Führungen durch die Gedenkstätte um 14 Uhr | 16 Uhr | 18 Uhr

Veranstalter: Gedenkstätte Lindenstraße

3. Dezember 2015, 19 Uhr
Die schweigende Mehrheit Ost.
Stasi-Berichte und geheime Demoskopie dem Volk auf der Spur
Vortrag von Dr. Jens Gieseke (ZZF Potsdam)
Moderation: N.N.

Veranstalter: ZZF Potsdam

Einladung (pdf)




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