Zeit: Donnerstag, 27. Oktober 2011, 17 Uhr
Veranstaltungsreihe
"Mythen der Moderne in Brandenburg"

Veranstalter: Forum Neuer Markt (Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF), das Moses Mendelssohn Zentrum (MMZ), das Einstein Forum, das Deutsche Kulturforum östliches Europa, das Haus der Brandenburg-Preußischen Geschichte (HBPG) und das Filmmuseum Potsdam).
Das Forum Neuer Markt lädt von August bis November 2011 zu vier Gesprächsrunden über die „Mythen der Moderne in Brandenburg“ ins Filmmuseum Potsdam ein. In den interdisziplinären Dialogen mit anschließender Filmpräsentation wird die Gegenüberstellung von „Mythos“ und „Moderne“ anhand ausgewählter Beispiele diskutiert. Dazu zählen aktuelle Ereignisse wie der Schloss- bzw. Landtagsbau in Potsdam oder das Jubiläum der Medienstadt Babelsberg. Aber auch historische Gegebenheiten wie der Umgang mit den Flüchtlingen und Vertriebenen in der DDR oder die Rolle der Juden im Preußentum werden in der Veranstaltungsreihe thematisiert.
Die Veranstaltungen finden von August bis November jeweils an einem Donnerstagabend ab 18.00 Uhr im Filmmuseum Potsdam statt. Der Eintritt zu den Diskussionen ist frei. Im Anschluss laden die Veranstalter zu einem kleinen Empfang mit Wein und Brezeln ein. Für die jeweils folgende Filmvorführung wird ein Entgelt von €3,00 erbeten.
Die Termine der Veranstaltungsreihe
1. „Mythen der Moderne: Von Preußen bis zum Landtagsbau“
18. August 2011
Organisatoren: Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und Haus der Brandenburg Preußischen Geschichte (HBPG)
Podium: Prof. Dr. Martin Sabrow (ZZF), Prof. Dr. Hartmuth Dorgerloh (Stiftung Preußische Schlösser und Gärten)
Moderator: RBB
Film: Archivmaterial vom Stadtschloss und Garnisonkirche
2. „Mythos DDR ohne Vertriebene“
15. September 2011
Organisatoren: Deutsches Kulturforum östliches Europa
Podium: Ursula Karusseit (Schauspielerin), Prof. Dr. Michael Schwartz (Institut für Zeitgeschichte München-Berlin)
Moderator: RBB
Film: „Wege übers Land“ (1. Teil)
3. „Mythos Juden und Preußentum“
13. Oktober 2011
Organisation: Moses Mendelssohn Zentrum (MMZ)
Podium: Prof. Dr. Julius Schoeps (MMZ), Prof. Dr. Andreas Nachama (Stiftung Topographie des Terrors Berlin)
Moderator: Carsten Beyer (RBB)
Film: "Levins Mühle"
4. „Mythos Medienstadt Babelsberg“
10. November 2011
Organisatoren: Filmmuseum/Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf (HFF)
Ansprechpartnerin: Nina Schübel, Pressesprecherin HFF
Podium: Prof. Dr. Dieter Wiedemann (HFF), Volker Schlöndorff (Regisseur)
Moderator: RBB
Film: Dokumentarfilme zur Filmstadt Babelsberg
Programmflyer (PDF)
Ansprechpartnerin für die Gesamtreihe: Dr. Irmgard Zündorf
Am Neuen Markt 1, 14467 Potsdam
Telefon: 0331-28991-13
Fax: 0331/28991-40
Email: zuendorf@zzf-pdm.de
Für die Einzelveranstaltungen sind jeweils die genannten Einrichtungen verantwortlich.
Veranstaltungsreihe
"Nach der Reaktor-Katastrophe - Tschernobyl als Erinnerungsort"
Am 26. April 1986 ereignete sich die bisher größte Katastrophe in der Geschichte der modernen Industriegesellschaften – die Reaktorexplosion im Kernkraftwerk Tschernobyl. Den 25. Jahrestag dieses „Größten Anzunehmenden Unfalls“ nimmt das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam zum Anlass, gemeinsam mit Kooperationspartnern den „Erinnerungsort“ Tschernobyl auszuloten. Eine Reihe unterschiedlicher Veranstaltungen fragt nach den gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen der Katastrophe und nach den verschiedenen Facetten der Erinnerung.
Die acht Verstaltungen der Reihe finden vom 15. März bis 12. Mai 2011 in Berlin und Potsdam statt.
Die Termine der Veranstaltungsreihe
Den Auftakt zur Reihe bildete die öffentlichen Ausstellungseröffnung
25 Jahre nach Tschernobyl - Menschen, Orte, Solidarität
Dienstag, 15. März 2011, 12.30 Uhr
Ort: Landtag Brandenburg, "Blauer Salon"
Am Havelblick 8
14467 Potsdam
Mit einem Grußwort von Gunter Fritsch, Präsident des Landtages Brandenburg
Die Ausstellung ist vom 15. bis 25. März 2011 im Landtag zu sehen.
Der Eintritt ist frei.
Veranstalter der Ausstellung: Internationales Bildungs- und Begegnungswerk (IBB), Solidaritätsdienst International e.V. SODI), Brandenburgische Freundschaftsgesellschaft, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Mittwoch, 16. März 2011, 18 Uhr
Ort: Landtag Brandenburg, Raum 137 (EG), Am Havelblick 8, 14473 Potsdam
Vortrag
"Die Kinder von Tschernobyl"
Deutsches zivilgesellschaftliches Engagement in Belarus
Referentin: Dr. Melanie Arndt (ZZF Potsdam)
Moderation: Aktion Tschernobyl-Kinder e.V.
Dienstag, 6. April 2011, 18 Uhr
Ort: Filmmuseum Potsdam, Breite Straße 1A/Marstall am Lustgarten, 14467 Potsdam
Filmvorführung und Podiumsdiskussion:
"Yellow Cake - Die Lüge von der sauberen Energie"
Die Geschichte des Uranerzbergbaus in Deutschland und in der Welt.
Podium: Joachim Tschirner (Regisseur), Astrid Schneider (Autorin von "Störfall Atomkraft")
Moderation: Ernst-Alfred Müller (FÖN e.V)
Mittwoch, 7. April 2011, 19 Uhr
Ort: Institute for Advanced Sustainability Studies – IASS Potsdam, Berliner Str. 130, 14467 Potsdam, 14467 Potsdam
Podiumsdiskussion:
"Gesellschaft und Politik nach Tschernobyl"
Unter den Eindrücken der jüngsten Ereignisse in Japan ist die Erinnerung an die Katastrophe von Tschernobyl wieder in den Mittelpunkt gerückt. Die Abendveranstaltung wird verschiedene Aspekte der Katastrophe und deren Auswirkungen beleuchten und gleichzeitig nach Parallelen zur aktuellen Situation fragen.
Podium: Prof. Dr. Martin Sabrow (Direktor ZZF), Staatssekretär Martin Gorholt (Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes Brandenburg) und Dr. Melanie Arndt (ZZF)
Donnerstag, 7. April - Freitag, 8. April 2011
Ort: Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS), Berliner Straße 130, 14467 Potsdam
Internationale wissenschaftliche Tagung des Projekts
"Politik und Gesellschaft nach Tschernobyl"
Eine Teilnahme ist nur nach Anmeldung möglich. Die Konferenzsprache ist Englisch.
Flyer und Programm (PDF)
Weitere Informationen zur Konferenz und Anmeldung
Mittwoch, 13. April 2011, 18.30 Uhr
Ort: Brandenburgische Landeszentrale für Politische Bildung, Heinrich-Mann-Allee 107 (Haus 17), 14473 Potsdam
Podiumsgespräch
"Journalismus nach der Super-GAU"
Die Medien und die Katastrophe von Tschernobyl
Podium: Harald Schumann (Tagesspiegel), Boris Reitschuster (Focus)
Moderation: Dr. Melanie Arndt (ZZF)
Einladung (PDF)
Donnerstag, 14. April 2011
Ort: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kronenstraße 5, 10117 Berlin
Podiumsdiskussion
"Tschernobyl, 26. April 1986 - Die Umweltbewegungen in der DDR und Osteuropa nach dem Reaktorunfall"
Podium: Andreas Schönfelder (Umweltbibliothek Großhennersdorf), Saulius Piksrys (Atgaja, litauische Umweltbewegung), Dr. Christian Halbrock (BStU) und Ina Witte (Historikerin)
Moderation: Dr. Jacqueline Boysen (Evangelische Akademie zu Berlin)
Einladung (PDF)
Mittwoch, 4. Mai 2011, 19 Uhr
Ort: Einstein Forum, Am Neuen Markt 7, 14467 Potsdam
Von „2001: Odyssee im Weltraum“ (1968) bis „Avatar“ (2009) Das globale Hollywoodkino zwischen Umweltkatastrophen und spiritueller Erlösung
Podium:Peter Krämer (University of East Anglia)
Kommentar: Fritz Reusswig (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung)
Moderation: Astrid Kirchhof (HU Berlin)
Donnerstag, 12. Mai 2011, 18 Uhr
Ort: Gedenkstätte Lindenstraße 54/55, Lindenstraße 54/55, 14467 Potsdam
Podiumsdiskussion zum 25. Jahrestag der Umweltkatastrophe
"Tschernobyl wirkt überall"
Die Reaktorkatastrophe, die Staatsssicherheit und die DDR-Umweltbewegung
Den Flyer (PDF) zur Veranstaltungsreihe mit den acht Terminen und die Nennung der Kooperationspartner erhalten Sie als Download hier
Ansprechpartnerin für die Veranstaltungsreihe
Sophia Freund M.A.
Zentrum für Zeithistorische Forschung
Am Neuen Markt 9d
14467 Potsdam
Telefon: 0331 - 74510-139
Email: Freund@zzf-pdm.de
Veranstaltungsreihe
"Menschen unter Diktaturen"
"Vom SED-Mitglied zum Stasi-Häftling und Kämpfer gegen die DDR -
Der Journalist Lutz Peter Naumann"
Vortrag von Prof. Dr. Stefan Appelius (Universität Oldenburg)
Zeit: Donnerstag | 17. November 2011 | 19 Uhr
Ort: Gedenkstätte Lindenstraße,
Lindenstraße 54/55, 14467 Potsdam
Lutz-Peter Naumann (1944-1996) wuchs in Werder (Havel) auf. Mit 19 Jahren wurde er SED-Mitglied und Zeitsoldat im Stasi-Wachregiment. Während seines beruflichen Aufstiegs zum Leiter des Filmarchivs beim „Deutschen Fernsehfunk“ in Ost-Berlin wuchs seine kritische Haltung gegenüber dem SED-Regime. Die Gründung eines oppositionellen Bildungskreises nach der Niederschlagung des „Prager Frühlings“ führte 1971 zu seiner Festnahme. Die Untersuchungshaft im Potsdamer Stasi-Gefängnis ließ ihn endgültig zum Regime-Gegner werden. Wegen „staatsfeindlicher Hetze“ zu vier Jahren Haft verurteilt, gelangte er Ende 1972 nach West-Berlin, freigekauft von der Bundesrepublik. Als Redakteur des „Axel-Springer-Inlandsdienstes“ (ASD) und der „Berliner Morgenpost“ kämpfte er auf vielfältige Weise gegen Menschenrechtsverletzungen in der DDR.
Zum Referenten:
Prof. Dr. Stefan Appelius, Jahrgang 1963, ist Politikwissenschaftler und Germanist. In Forschungsarbeiten und Publikationen beschäftigt er sich mit der deutschen Diktaturgeschichte, insbesondere mit dem Thema „Flucht“ über den „Eisernen Vorhang“ in Bulgarien. Seit 2007 ist er apl. Professor an der Universität Oldenburg und außerdem Lehrbeauftragter an der Universität Potsdam.
Einladung (PDF)
Alle Termine der Veranstaltungsreihe "Menschen unter Diktaturen"
Den Flyer (PDF) zur Veranstaltungsreihe mit den zehn Terminen und die Nennung der Kooperationspartner erhalten Sie als Download hier
Donnerstag, 31. März 2011, 18 Uhr
Ort: Gedenkstätte Lindenstraße 54/55 für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert,
Lindenstraße 54/55, 14467 Potsdam
"Keep Smiling, Rose"
Lesung und Gespräch mit der Autorin Rosemarie Studera. Sie war 1946/1947 im sowjetischen Geheimdienstgefängnis inhaftiert.
Eintritt: 3 Euro
Donnerstag, 9. Juni 2011, 20 Uhr
Ort: Filmmuseum Potsdam, Breite Straße 1A/Marstall am Lustgarten, 14467 Potsdam
"Es geschah im August - Der Bau der Berliner Mauer"
Film von Ullrich Kasten und Hans-Hermann Hertle
Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 4 Euro, angemeldete Gruppen 2,50 Euro
Donnerstag, 23. und 30. Juni 2011, 20 Uhr
Ort: Gedenkstätte Lindenstraße 54/55 für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert,
Lindenstraße 54/55, 14467 Potsdam
"Hafthaus" von Ralf-Günther Krolkiewicz
Aufführung des theaters 89 am authentischen Ort
Regie: Hans-Joachim Frank
Eintritt: 11 Euro
Donnerstag, 7. Juli 2011, 19 Uhr
Ort: Gedenkstätte Lindenstraße 54/55 für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert,
Lindenstraße 54/55, 14467 Potsdam
"Ulbrichts Mauer. Wie die SED Moskaus Widerstand gegen den Mauerbau brach"
Lesung und Gespräch mit Prof. Hope M. Harrison,
George-Washington-University, Washington D.C.
Eintritt: 3 Euro
Einladung (PDF)
Donnerstag, 18. August 2011, 19 Uhr
Ort: Gedenkstätte Lindenstraße 54/55 für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert,
Lindenstraße 54/55, 14467 Potsdam
"Das Erbgesundheitsgericht in Potsdam "
Vortrag und Gespräch mit Maja Peers, Universität Freiburg
Termin entfällt wegen Erkrankung der Referentin
Donnerstag, 15. September 2011, 19 Uhr
Ort: Gedenkstätte Lindenstraße 54/55 für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert,
Lindenstraße 54/55, 14467 Potsdam
"Ständige Vertretung - Meine Jahre in Ost-Berlin"
Lesung und Gespräch mit dem Autor Dr. Hans Otto Bräutigam, Botschafter a.D.
Eintritt: 3 Euro
Einladung (PDF)
Montag, 3. Oktober 2011, 10-18 Uhr
Ort: Gedenkstätte Lindenstraße 54/55 für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert,
Lindenstraße 54/55, 14467 Potsdam
TAG DER OFFENEN TÜR
Führungen und Zeitzeugengespräche
15 Uhr "Kennwort Alpenveilchen"
Lesung und Gespräch mit Dieter Drewitz
Eintritt frei
18 Uhr Film "1989-Mein letztes Jahr in der DDR"