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Öffentliche Vorträge und Veranstaltungen 2011


     

 

 

 

Öffentliche Podiumsdiskussion

Rote Provinz im Umbruch? Anpassung, Widerstand und Revolution

Auftaktveranstaltung zur Konferenz "Stunde der Regionen? Herrschaftserosion und Opposition in der DDR und Mittelosteuropa (1985-1990)"


Ort: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markrt 9, 14467 Potsdam
 

Zeit: Montag, 5. Dezember 2011, 19.00 Uhr


Veranstalter: Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, Friedrich-Ebert-Stiftung, Universität Potsdam


Begrüßung: Prof. Dr. Frank Bösch (ZZF), Eugen Meckel (Friedrich-Ebert-Stiftung)


Einführungsvortrag:
Dr. Jutta Braun (Universität Potsdam), Dr. Peter Ulrich Weiß (ZZF, HU Berlin)
 

Podium: Günther Nooke (Persönlicher Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin), Kai-Uwe Kohlschmidt (Musiker), Steffen Reiche (Pfarrer, Minister a.D.), Dr. Steffan Wolle (Wissenschaftlicher Leiter des DDR-Museums)

Moderation:
Dr. Marianne Subklew-Jeutner (Stell. Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur)


Mittlerweile gilt das Revolutionsjahr 1989 als „Stunde der Regionen“, denn auch abseits der Metropolen formierte sich deutlicher Protest gegen die kommunistische Diktatur. Auch in den ehemaligen Bezirken des heutigen Landes Brandenburg regte sich an zahlreichen Orten schon frühzeitig Widerspruch, der von politischem Protest bis subkulturellem Aussteigertum reichte. Doch was bedeutete es, in der DDR-Provinz seine Stimme gegen das SED-Regime zu erheben? Welche Folgen hatte politische und soziale Nonkonformität im Alltag? Wie stark waren die lokalen Protestbewegungen in die überregionalen und internationalen Entwicklungen eingebunden? Das Podium versammelt Historiker und promi-nente Vertreter der früheren Oppositionsszene, um über regionale Akteure, Themen, Strukturen und Formen von Opposition und widerständigem Verhalten in Brandenburg in der Endphase der DDR zu diskutieren. Die Veranstaltung bildet den Auftakt zu einer wissenschaftlichen Tagung, die sich mit Herrschaftserosion und Opposition auf regionaler Ebene in der DDR und Mittelosteuropa im letzten Jahrzehnt der kommunistischen Diktatur beschäftigt.


Programm-Flyer (PDF)


Der Eintritt ist frei.
Eine Anmeldung bei der Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Brandenburg, ist erforderlich per Fax 0331-2758818, als E-Mail an potsdam@fes.de bzw. im Internet unter www.fes.de/Potsdam bis zum
1. Dezember 2011.



 

 

Öffentliche Podiumsdiskussion

Nach dem Bilderstreit
Neue Zugänge zur Kunst aus der DDR?



Ort: Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Truman-Haus, Karl-Marx-Str. 2, 14482 Potsdam


Zeit: Dienstag, 29. November 2011, 19.00 Uhr


Veranstalter: Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam in Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit


Begrüßung: Martin Hoeck (Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit)

Podium:
Prof. Dr. Karl-Siegbert Rehberg (Institut für Soziologie, TU Dresden), Dr. Jutta Götzmann (Potsdam-Museum). Dr. Fritz Jacobi (Kustos a.D., Neue Nationalgalerie Berlin), Christoph Tannert (Künstlerhaus Bethanien Berlin)

Moderation:
Dr. Jürgen Danyel (ZZF Potsdam)


Die in der DDR zwischen 1945 und 1990 entstandenen Kunstwerke sind in der deutschen Vereinigungsgesellschaft weitestgehend aus der öffentlichen Wahrnehmung in den Museumsdepots verschwunden. Als problematische Hinterlassenschaft eines staatlich organisierten und kontrollierten Kunstbetriebs wurden sie zum Gegenstand heftiger Debatten, die durch eine skandalisierende Präsentation in Ausstellungen zusätzlich angeheizt wurden. Der so genannte Bilderstreit war jedoch weit mehr als eine Debatte um die Kunst in der DDR. Er wurde zu einer Projektionsfläche für die innergesellschaftlichen Probleme des Vereinigungsprozesses. Auch wenn sich inzwischen eine differenzierte Sicht auf diese Kunst durchzusetzen beginnt, wird anlässlich ihrer erneuten öffentlichen Präsentationen in den neu gestalteten Ausstellungen immer noch heftig um deren Auswahl, künstlerische Qualität und die Rolle einzelner Künstler gestritten. Sind die umstrittenen Kunstwerke aus der DDR historische Dokumente oder ist ihre künstlerische Geltung unbestreitbar? Wie sollte mit Beständen an Kunstwerken aus der DDR umgegangen werden? Kann diese Auseinandersetzung einen eigenständigen Beitrag zu einer kritischen und differenzierten Auseinandersetzung mit der DDR-Vergangenheit beitragen und wie könnte dieser aussehen?
 

Programm und Anmeldebogen (PDF)

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung erforderlich per Telefon, Fax oder eMAil bis zum 28. November 2011 an:
Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
Regionalbüro Berlin-Brandenburg
Martin Hoeck
Karl-Marx-Straße 2
14482 Potsdam-Babelsberg

Telefon: 0331-7019-194
Telefax: 0331-7019-198
martin.hoeck@freiheit.org



 

 

Gedenkveranstaltung

“In memoriam Fritz Klein (1924-2011)”



Ort: Kutschstall, Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Am Neuen Markt 8, 14467 Potsdam


Zeit: Donnerstag, 17. November 2011, 18 Uhr


Veranstalter: Zentrum für Zeithistorische Forschung in Verbindung mit dem Verein der Förderer und Freunde des Zentrums für Zeithistorische Forschung


Begrüßung: Prof. Dr. Martin Sabrow (ZZF-Direktor)

Referenten:
Prof. Dr. Wolfgang Benz, Prof. Dr. Georg Iggers, Prof. Dr. Mario Keßler, Prof. Dr. Wolfgang Klein

Fritz Klein befand sich als Historiker stets zugleich „drinnen und draußen“. Er bekleidete wichtige Posten in der DDR-Geschichtswissenschaft und wirkte zugleich weit über ihre Grenzen hinaus. Als Mitautor des „Lehrbuchs für deutsche Geschichte“ schrieb er an der historischen Meistererzählung der DDR mit und setzte sich zugleich für die fachliche Emanzipation von der politischen Bevormundung ein. Nach 1989 engagierte er sich in der DDR-Aufarbeitung mit dem kritischen Blick eines Historikers, der in Ost und West gleichermaßen zu Hause war.


Programm



 

 

Public Lecture

“Negotiating Embodied Difference: Veils, Minarets, Kippas and Sukkot in Contemporary Europe”



Ort: Zentrum für Zeithistorische Forschung, Am Neuen Markt 9d, 14467 Potsdam


Zeit: Donnerstag, 27. Oktober 2011, 17 Uhr


Veranstalter: Zentrum für Zeithistorische Forschung in Kooperation mit der Universität Potsdam


Begrüßung: Prof. Dr. Martin Sabrow (ZZF-Direktor)

Referentin:
Prof. Leora Auslander (University of Chicago)


Diese Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Tensions have systematically arisen when religious practices deemed alien to Christian/secular Europe have made their presence felt in the cityscapes of the continent. All individuals and groups use both clothing and the built environment to constitute their social selves; clothing and both dwellings and sites of worship are also often crucial to spiritual practice. All, therefore, intrude on the eyes of their neighbors whether in their personal appearance or that of the buildings they erect or modify. In the last twenty years, during moments of acute conflict, both the “other” and the “native” have had recourse to both national and supranational courts to defend what they perceive to be their rights. This talk will explore conflicts in contemporary Europe between Jews and Muslims on the one hand and their neighbors, politicians in the places they call home, and national and European courts, on the other. In contrast to most work on these issues, which focus either on clothing or on the built environment, I will argue here that melding those analyses will deepen our understanding of the stakes of these conflicts.

Der Vortrag eröffnet die Konferenz "Shifting Modes of Inclusion and Belonging" der Universität Potsdam (27. - 29. Oktober 2011).



Zur Homepage von Prof. Leora Auslander

 

 


 


     

    Veranstaltungsreihe

    "Mythen der Moderne in Brandenburg"


    Veranstalter: Forum Neuer Markt (Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF), das Moses Mendelssohn Zentrum (MMZ), das Einstein Forum, das Deutsche Kulturforum östliches Europa, das Haus der Brandenburg-Preußischen Geschichte (HBPG) und das Filmmuseum Potsdam).

    Das Forum Neuer Markt lädt von August bis November 2011 zu vier Gesprächsrunden über die „Mythen der Moderne in Brandenburg“ ins Filmmuseum Potsdam ein. In den interdisziplinären Dialogen mit anschließender Filmpräsentation wird die Gegenüberstellung von „Mythos“ und „Moderne“ anhand ausgewählter Beispiele diskutiert. Dazu zählen aktuelle Ereignisse wie der Schloss- bzw. Landtagsbau in Potsdam oder das Jubiläum der Medienstadt Babelsberg. Aber auch historische Gegebenheiten wie der Umgang mit den Flüchtlingen und Vertriebenen in der DDR oder die Rolle der Juden im Preußentum werden in der Veranstaltungsreihe thematisiert.


    Die Veranstaltungen finden von August bis November jeweils an einem Donnerstagabend ab 18.00 Uhr im Filmmuseum Potsdam statt. Der Eintritt zu den Diskussionen ist frei. Im Anschluss laden die Veranstalter zu einem kleinen Empfang mit Wein und Brezeln ein. Für die jeweils folgende Filmvorführung wird ein Entgelt von €3,00 erbeten.

     

    Die Termine der Veranstaltungsreihe

     

    1. „Mythen der Moderne: Von Preußen bis zum Landtagsbau“
    18. August 2011
    Organisatoren: Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und Haus der Brandenburg Preußischen Geschichte (HBPG)
    Podium: Prof. Dr. Martin Sabrow (ZZF), Prof. Dr. Hartmuth Dorgerloh (Stiftung Preußische Schlösser und Gärten)
    Moderator: RBB
    Film: Archivmaterial vom Stadtschloss und Garnisonkirche

    2. „Mythos DDR ohne Vertriebene“
    15. September 2011
    Organisatoren: Deutsches Kulturforum östliches Europa
    Podium: Ursula Karusseit (Schauspielerin), Prof. Dr. Michael Schwartz (Institut für Zeitgeschichte München-Berlin)
    Moderator: RBB
    Film: „Wege übers Land“ (1. Teil)

    3. „Mythos Juden und Preußentum“
    13. Oktober 2011
    Organisation: Moses Mendelssohn Zentrum (MMZ)
    Podium: Prof. Dr. Julius Schoeps (MMZ), Prof. Dr. Andreas Nachama (Stiftung Topographie des Terrors Berlin)
    Moderator: Carsten Beyer (RBB)
    Film: "Levins Mühle"

    4. „Mythos Medienstadt Babelsberg“
    10. November 2011
    Organisatoren: Filmmuseum/Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf (HFF)
    Ansprechpartnerin: Nina Schübel, Pressesprecherin HFF
    Podium: Prof. Dr. Dieter Wiedemann (HFF), Volker Schlöndorff (Regisseur)
    Moderator: RBB
    Film: Dokumentarfilme zur Filmstadt Babelsberg


    Programmflyer (PDF)

    Ansprechpartnerin für die Gesamtreihe: Dr. Irmgard Zündorf
    Am Neuen Markt 1, 14467 Potsdam
    Telefon: 0331-28991-13
    Fax: 0331/28991-40
    Email: zuendorf@zzf-pdm.de
    Für die Einzelveranstaltungen sind jeweils die genannten Einrichtungen verantwortlich.


     

     

     

    Veranstaltungsreihe

    "Nach der Reaktor-Katastrophe - Tschernobyl als Erinnerungsort"

    Am 26. April 1986 ereignete sich die bisher größte Katastrophe in der Geschichte der modernen Industriegesellschaften – die Reaktorexplosion im Kernkraftwerk Tschernobyl. Den 25. Jahrestag dieses „Größten Anzunehmenden Unfalls“ nimmt das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam zum Anlass, gemeinsam mit Kooperationspartnern den „Erinnerungsort“ Tschernobyl auszuloten. Eine Reihe unterschiedlicher Veranstaltungen fragt nach den gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen der Katastrophe und nach den verschiedenen Facetten der Erinnerung.
    Die acht Verstaltungen der Reihe finden vom 15. März bis 12. Mai 2011 in Berlin und Potsdam statt.

     

    Die Termine der Veranstaltungsreihe

     

    Den Auftakt zur Reihe bildete die öffentlichen Ausstellungseröffnung
     

    25 Jahre nach Tschernobyl - Menschen, Orte, Solidarität

    Dienstag, 15. März 2011, 12.30 Uhr
    Ort: Landtag Brandenburg, "Blauer Salon"
    Am Havelblick 8
    14467 Potsdam

    Mit einem Grußwort von Gunter Fritsch, Präsident des Landtages Brandenburg

    Die Ausstellung ist vom 15. bis 25. März 2011 im Landtag zu sehen.
    Der Eintritt ist frei.

    Veranstalter der Ausstellung: Internationales Bildungs- und Begegnungswerk (IBB), Solidaritätsdienst International e.V. SODI), Brandenburgische Freundschaftsgesellschaft, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam


    Mittwoch, 16. März 2011, 18 Uhr
    Ort: Landtag Brandenburg, Raum 137 (EG), Am Havelblick 8, 14473 Potsdam
    Vortrag
    "Die Kinder von Tschernobyl"
    Deutsches zivilgesellschaftliches Engagement in Belarus
    Referentin: Dr. Melanie Arndt (ZZF Potsdam)
    Moderation: Aktion Tschernobyl-Kinder e.V.


    Dienstag, 6. April 2011, 18 Uhr
    Ort: Filmmuseum Potsdam, Breite Straße 1A/Marstall am Lustgarten, 14467 Potsdam
    Filmvorführung und Podiumsdiskussion:
    "Yellow Cake - Die Lüge von der sauberen Energie"
    Die Geschichte des Uranerzbergbaus in Deutschland und in der Welt.
    Podium: Joachim Tschirner (Regisseur), Astrid Schneider (Autorin von "Störfall Atomkraft")
    Moderation: Ernst-Alfred Müller (FÖN e.V)


    Mittwoch, 7. April 2011, 19 Uhr
    Ort: Institute for Advanced Sustainability Studies – IASS Potsdam, Berliner Str. 130, 14467 Potsdam, 14467 Potsdam
    Podiumsdiskussion:
    "Gesellschaft und Politik nach Tschernobyl"
    Unter den Eindrücken der jüngsten Ereignisse in Japan ist die Erinnerung an die Katastrophe von Tschernobyl wieder in den Mittelpunkt gerückt. Die Abendveranstaltung wird verschiedene Aspekte der Katastrophe und deren Auswirkungen beleuchten und gleichzeitig nach Parallelen zur aktuellen Situation fragen.

    Podium: Prof. Dr. Martin Sabrow (Direktor ZZF), Staatssekretär Martin Gorholt (Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes Brandenburg) und Dr. Melanie Arndt (ZZF)

     

    Donnerstag, 7. April - Freitag, 8. April 2011
    Ort: Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS), Berliner Straße 130, 14467 Potsdam
    Internationale wissenschaftliche Tagung des Projekts
    "Politik und Gesellschaft nach Tschernobyl"
    Eine Teilnahme ist nur nach Anmeldung möglich. Die Konferenzsprache ist Englisch.
    Flyer und Programm (PDF)
    Weitere Informationen zur Konferenz und Anmeldung

    Mittwoch, 13. April 2011, 18.30 Uhr
    Ort: Brandenburgische Landeszentrale für Politische Bildung, Heinrich-Mann-Allee 107 (Haus 17), 14473 Potsdam
    Podiumsgespräch
    "Journalismus nach der Super-GAU"
    Die Medien und die Katastrophe von Tschernobyl
    Podium: Harald Schumann (Tagesspiegel), Boris Reitschuster (Focus)
    Moderation: Dr. Melanie Arndt (ZZF)

    Einladung (PDF)

     

    Donnerstag, 14. April 2011
    Ort: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kronenstraße 5, 10117 Berlin
    Podiumsdiskussion
    "Tschernobyl, 26. April 1986 - Die Umweltbewegungen in der DDR und Osteuropa nach dem Reaktorunfall"
    Podium: Andreas Schönfelder (Umweltbibliothek Großhennersdorf), Saulius Piksrys (Atgaja, litauische Umweltbewegung), Dr. Christian Halbrock (BStU) und Ina Witte (Historikerin)
    Moderation: Dr. Jacqueline Boysen (Evangelische Akademie zu Berlin)

    Einladung (PDF)


    Mittwoch, 4. Mai 2011, 19 Uhr
    Ort: Einstein Forum, Am Neuen Markt 7, 14467 Potsdam
    Von „2001: Odyssee im Weltraum“ (1968) bis „Avatar“ (2009) Das globale Hollywoodkino zwischen Umweltkatastrophen und spiritueller Erlösung
    Podium:Peter Krämer (University of East Anglia)
    Kommentar: Fritz Reusswig (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung)
    Moderation: Astrid Kirchhof (HU Berlin)


    Donnerstag, 12. Mai 2011, 18 Uhr
    Ort: Gedenkstätte Lindenstraße 54/55, Lindenstraße 54/55, 14467 Potsdam
    Podiumsdiskussion zum 25. Jahrestag der Umweltkatastrophe
    "Tschernobyl wirkt überall"
    Die Reaktorkatastrophe, die Staatsssicherheit und die DDR-Umweltbewegung


    Den Flyer (PDF) zur Veranstaltungsreihe mit den acht Terminen und die Nennung der Kooperationspartner erhalten Sie als Download hier

     

    Ansprechpartnerin für die Veranstaltungsreihe
    Sophia Freund M.A.
    Zentrum für Zeithistorische Forschung
    Am Neuen Markt 9d
    14467 Potsdam
    Telefon: 0331 - 74510-139
    Email: Freund@zzf-pdm.de

     


     

     

     


    Veranstaltungsreihe

    "Menschen unter Diktaturen"
     

    "Vom SED-Mitglied zum Stasi-Häftling und Kämpfer gegen die DDR -
    Der Journalist Lutz Peter Naumann"


    Vortrag von Prof. Dr. Stefan Appelius (Universität Oldenburg)  

    Zeit: Donnerstag | 17. November 2011 | 19 Uhr


    Ort: Gedenkstätte Lindenstraße,
    Lindenstraße 54/55, 14467 Potsdam

    Lutz-Peter Naumann (1944-1996) wuchs in Werder (Havel) auf. Mit 19 Jahren wurde er SED-Mitglied und Zeitsoldat im Stasi-Wachregiment. Während seines beruflichen Aufstiegs zum Leiter des Filmarchivs beim „Deutschen Fernsehfunk“ in Ost-Berlin wuchs seine kritische Haltung gegenüber dem SED-Regime. Die Gründung eines oppositionellen Bildungskreises nach der Niederschlagung des „Prager Frühlings“ führte 1971 zu seiner Festnahme. Die Untersuchungshaft im Potsdamer Stasi-Gefängnis ließ ihn endgültig zum Regime-Gegner werden. Wegen „staatsfeindlicher Hetze“ zu vier Jahren Haft verurteilt, gelangte er Ende 1972 nach West-Berlin, freigekauft von der Bundesrepublik. Als Redakteur des „Axel-Springer-Inlandsdienstes“ (ASD) und der „Berliner Morgenpost“ kämpfte er auf vielfältige Weise gegen Menschenrechtsverletzungen in der DDR.

    Zum Referenten:
    Prof. Dr. Stefan Appelius, Jahrgang 1963, ist Politikwissenschaftler und Germanist. In Forschungsarbeiten und Publikationen beschäftigt er sich mit der deutschen Diktaturgeschichte, insbesondere mit dem Thema „Flucht“ über den „Eisernen Vorhang“ in Bulgarien. Seit 2007 ist er apl. Professor an der Universität Oldenburg und außerdem Lehrbeauftragter an der Universität Potsdam.


    Einladung
    (PDF)

    Alle Termine der Veranstaltungsreihe "Menschen unter Diktaturen"

    Den Flyer (PDF) zur Veranstaltungsreihe mit den zehn Terminen und die Nennung der Kooperationspartner erhalten Sie als Download hier

    Donnerstag, 31. März 2011, 18 Uhr
    Ort: Gedenkstätte Lindenstraße 54/55 für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert,
    Lindenstraße 54/55, 14467 Potsdam
    "Keep Smiling, Rose"
    Lesung und Gespräch mit der Autorin Rosemarie Studera. Sie war 1946/1947 im sowjetischen Geheimdienstgefängnis inhaftiert.

    Eintritt: 3 Euro

    Donnerstag, 9. Juni 2011, 20 Uhr
    Ort: Filmmuseum Potsdam, Breite Straße 1A/Marstall am Lustgarten, 14467 Potsdam
    "Es geschah im August - Der Bau der Berliner Mauer"
    Film von Ullrich Kasten und Hans-Hermann Hertle
    Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 4 Euro, angemeldete Gruppen 2,50 Euro


    Donnerstag, 23. und 30. Juni 2011, 20 Uhr
    Ort: Gedenkstätte Lindenstraße 54/55 für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert,
    Lindenstraße 54/55, 14467 Potsdam
    "Hafthaus" von Ralf-Günther Krolkiewicz
    Aufführung des theaters 89 am authentischen Ort
    Regie: Hans-Joachim Frank
    Eintritt: 11 Euro


    Donnerstag, 7. Juli 2011, 19 Uhr
    Ort: Gedenkstätte Lindenstraße 54/55 für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert,
    Lindenstraße 54/55, 14467 Potsdam
    "Ulbrichts Mauer. Wie die SED Moskaus Widerstand gegen den Mauerbau brach"
    Lesung und Gespräch mit Prof. Hope M. Harrison,
    George-Washington-University, Washington D.C.
    Eintritt: 3 Euro
    Einladung (PDF)


    Donnerstag, 18. August 2011, 19 Uhr
    Ort: Gedenkstätte Lindenstraße 54/55 für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert,
    Lindenstraße 54/55, 14467 Potsdam
    "Das Erbgesundheitsgericht in Potsdam "
    Vortrag und Gespräch mit Maja Peers, Universität Freiburg
    Termin entfällt wegen Erkrankung der Referentin


    Donnerstag, 15. September 2011, 19 Uhr
    Ort: Gedenkstätte Lindenstraße 54/55 für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert,
    Lindenstraße 54/55, 14467 Potsdam
    "Ständige Vertretung - Meine Jahre in Ost-Berlin"
    Lesung und Gespräch mit dem Autor Dr. Hans Otto Bräutigam, Botschafter a.D.
    Eintritt: 3 Euro
    Einladung (PDF)

    Montag, 3. Oktober 2011, 10-18 Uhr
    Ort: Gedenkstätte Lindenstraße 54/55 für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert,
    Lindenstraße 54/55, 14467 Potsdam
    TAG DER OFFENEN TÜR
    Führungen und Zeitzeugengespräche
    15 Uhr "Kennwort Alpenveilchen"
    Lesung und Gespräch mit Dieter Drewitz
    Eintritt frei
    18 Uhr Film "1989-Mein letztes Jahr in der DDR"

Einladung "1989-Mein letztes Jahr in der DDR" (PDF)

Einladung "Kennwort Alpenveilchen" (PDF)

Pressemitteilung in der MAZ vom 04.10.2011

     


    Donnerstag, 20. Oktober 2011, 19 Uhr
    Ort: Gedenkstätte Lindenstraße 54/55 für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert,
    Lindenstraße 54/55, 14467 Potsdam
    "Arbeiterwiderstand gegen den Nationalsozialismus - Die Uhrig-Römer-Gruppe"
    Vortrag und Gespräch mit Dr. Hans-Rainer Sandvoß und Andreas Herbst,
    Gedenkstätte Deutscher Widerstand
    Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 4 Euro


    Donnerstag, 17. November 2011, 19 Uhr
    Ort: Gedenkstätte Lindenstraße 54/55 für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert,
    Lindenstraße 54/55, 14467 Potsdam
    "Vom SED-Mitglied zum Stasi-Häftling zum Kämpfer gegen die DDR - der Journalist Lutz Peter Naumann"
    Vortrag und Gespräch mit Prof. Dr. Stefan Appelius, Universität Oldenburg
    Eintritt: 3 Euro
     




    Präsentation


    Historische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit



    Ort: Zentrum für Zeithistorische Forschung, Großer Seminarraum, Am Neuen Markt 9d
    14467 Potsdam


    Zeit: Donnerstag, 3. März 2011, 17 Uhr


    Veranstalter: Zentrum für Zeithistorische Forschung, Fachhochschule Potsdam


    Begrüßung: Dr. Irmgard Zündorf (ZZF Potsdam)

    Referenten:
    Prof. Dr. Susanne Freund (FH Potsdam), Robert Lange, Sigrid Dauks


    Archive benötigen innovative Formen der Eigendarstellung, um auf ihre Dienstleistungsfunktion für die Gesellschaft aufmerksam zu machen.
    In der neuen Reihe "Historische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit" soll die Anwendung von Marketinginstrumenten und Vermittlungsmethoden als archivarische Kompetenz dargestellt und erörtert werden.

    Mehr Informationen zur Präsentation

     



    Vortragsreihe

    Die Geschichte der SED zwischen Mauerbau und Mauerfall




    Ort:
    Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
    Kronenstraße 5, 10117 Berlin


    Zeit:
    Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 18.00 Uhr


    Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung nicht erforderlich.


    Veranstalter:
    Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
    Institut für Zeitgeschichte München-Berlin
    Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

    Zwei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung ist die Geschichte der SED nach wie vor unzureichend erforscht. Das Institut für Zeitgeschichte München–Berlin und das Potsdamer Zentrum für Zeithistorische Forschung koordinieren zwei Forschungsgruppen, die sich mit der Geschichte der DDR-Staatspartei in den Jahren zwischen 1961 und 1989/90 befassen. Dieser Forschungsverbund, in den Nachwuchswissenschaftler an den Universitäten Jena, Leipzig und Chemnitz eingebunden sind, wird von der Bundesstiftung Aufarbeitung gefördert.
    Im Rahmen der Vortragsreihe »Die Geschichte der SED zwischen Mauerbau und Mauerfall« werden in den Monaten Oktober 2010 bis März 2011 Mitarbeiter der beiden Projektverbünde sowie Fachkolleginnen und -kollegen aus dem In- und Ausland ihre Perspektiven auf die SED-Geschichte zur Diskussion stellen.



    Termine

    Mittwoch, 12. Januar 2011 | 18.00 Uhr
    Das Verhältnis von SED und MfS
    Vortrag von Dr. Helge Heidemeyer (Abteilung Bildung und Forschung der BStU, Berlin)


    Mittwoch, 9. Februar 2011 | 18.00 Uhr
    Herrschaftsalltag der regionalen SED-Funktionärselite im Spannungsfeld zwischen zentralen Vorgaben und Eigeninteressen
    Vortrag von Dr. Heinz Mestrup (Münster)
     

    Mittwoch, 23. Februar 2011 | 18.00 Uhr
    Die Partei im Betriebsalltag
    Vortrag von Prof. Dr. Sandrine Kott (Universität Genf)


    Mittwoch, 9. März 2011 | 18.00 Uhr
    Von der SED zur PDS und Linkspartei
    Vortrag von Dr. Gero Neugebauer (Freie Universität Berlin)


    >>Flyer mit Programmübersicht als PDF<<

     

    Kontakt:
    Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
    Dr. Jens Gieseke
    Am Neuen Markt 1
    14467 Potsdam
    Email: gieseke@zzf-pdm.de
    Tel.: 0331 745101-24
    www.zzf-pdm.de
    Institut für Zeitgeschichte München-Berlin
    Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED Diktatur



    Lesung und Diskussion

    Michael Kumpfmüllers Wenderoman "Hampels Fluchten"

    Der Autor Dr. Michael Kumpfmüller im Gespräch mit Prof. Dr. Martin Sabrow

     


    Zeit:
    Donnerstag, 13. Januar 2011 | 18.30 Uhr


    Ort: Zentrum für Zeithistorische Forschung, Großer Seminarraum, Am Neuen Markt 9d
    14467 Potsdam

     

    Veranstalter:
    Verein der Freunde und Förderer
    des Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam e.V.

    Der Roman „Hampels Fluchten“ erschien im Jahr 2000, zehn Jahre nach der deutschen Wieder-vereinigung. Was sind die Fakten? Was Fiktionen? In welchem Verhältnis steht der Zeitroman zur Zeitgeschichte? Kumpfmüller habe „den ersehnten deutschen Roman“ geschrieben; Kumpfmüller „verharmlost das zwanzigste Jahrhundert“: beides war im Feuilleton zu lesen. Mit Fragen, die sich zwischen diesen Annahmen bewegen, laden wir Sie herzlich ein, an einer Diskussion über Geschichtsbewusstsein und Erinnerungskultur im künstlerischen Möglichkeitsraum teilzunehmen.
    Dr. Michael Kumpfmüller (Schriftsteller) im Gespräch mit Prof. Martin Sabrow (Direktor des ZZF)



     

     

     

     

     

 

 

 

 

Alle Rechte an Texten, Bildern und sonstigen Inhalten liegen beim ZZF (2011).