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News 2010

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15. Dezember 2010


Podiumsdiskussion zum Abschluss der Reihe "Die Humboldt-Universität in der DDR"

"DDR Themen sind an der Humboldt Universität noch allgegenwärtig"

Auf dem Podium diskutierten v. li n. re: Jan-Hendrik Olbertz, Mechthild Küpper, Moderator Martin Sabrow, Hans Joachim Meyer und Mary Fulbrook."Die Humboldt-Universität, die DDR und die Gegenwart - eine Bilanz" lautete der Titel der Podiumsdiskussion, die den Abschluss der Ringvorlesung "Die Humboldt-Universität in der DDR" bildete. Eingeladen hatten die Veranstalter der Reihe, das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und das Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin, Mary Fulbrook, Mechthild Küpper, Hans Joachim Meyer und Jan-Hendrik Olbertz.

Im vollbesetzten Senatssaal der Humboldt- Universität (HU Berlin) fragte der Moderator des Abends, Martin Sabrow, einleitend: "Unterscheidet sich die HU Berlin aufgrund ihrer jüngeren Geschichte, der DDR-Zeit, heute erkennbar von anderen deutschen Hochschulen und vor allem der FU Berlin?". Die Statements der Podiumsteilnehmer konzentrierten sich auf die von Sabrow aufgeworfenen drei Leitfragen: Wie verteilen sich rückwirkend Kosten und Gewinne der Umgründung und der Neugründung der HU Berlin nach 1990? Wie steht der Umbruch bzw. der Aufbruch der HU Berlin im Vergleich zu den anderen ostdeutschen Hochschulen, besonders zu Jena und Leipzig? Und welche Bedeutung hat die DDR-Vergangenheit zwanzig Jahre später noch für die Gegenwart der Universität Unter den Linden? Belastet oder fördert der universitäre Umbruch die Qualifikation der HU für den Exzellenz Wettbewerb und wenn ja, in welcher Weise?

Mary Fulbrook bescheinigte der HU einen guten Ruf in England. "Nur die wissenschaftliche Leistung der HU zählt heute", erklärte die Professorin für Deutsche Geschichte am University College London. Hans Joachim Meyer, u.a. Minister in der letzten Regierung de Maziere für Bildung und Wissenschaft, sieht den Unterschied zwischen der HU und den meisten ostdeutschen Universitäten vor allem darin, wie erinnert und auf die Zeit zurückgeblickt werde. "Die neugewählten Rektoren der anderen ostdeutschen Universitäten waren alle anerkannte Persönlichkeiten und haben die Erneuerung ihrer Einrichtungen engagiert vorangetrieben", so der Anglist und Wissenschaftspolitiker. Für Jan-Hendrik Olbertz, amtierender Rektor der HU Berlin seit Oktober 2010, überwiegt allgemein betrachtet der Gewinn für Bildung und Wissenschaft aufgrund der neugewonnenen Freiheit. Aber seiner Meinung nach habe es auch einen Verlust für bestimmte personelle Gruppen gegeben. "Die individuellen Einzelschicksale sind unterschiedlich. Und DDR Themen sind an der HU noch allgegenwärtig, wenn auch nicht mehr so wie vor zehn Jahren", so Olbertz. Die DDR-Vergangenheit werde die Universität noch lange beschäftigen, aber das sei positiv zu bewerten, resümierte der Hausherr der Humboldt-Universität.


Zur Podiumsdiskusion lesen Sie auch den Artikel in der Süddeutschen Zeitung (SZ), 16. Dezember 2010. Unter dem Titel "Der Präsident als Zeuge" werde auch die Hochschulvergangenheit des neuen Präsidenten Jan-Hendrik Olbertz diskutiert, heißt es dort.


13. Dezember 2010


 

Experten diskutierten am ZZF den vierten Band der Edition
"Die UdSSR und die deutsche Frage"

Experten diskutierten am ZZF den vierten Band der Edition "Die UdSSR und die deutsche Frage"

Am 13. Dezember stand im Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) das deutsche Manuskript des vierten Bandes der Edition "Die UdSSR und die deutsche Frage" zur Diskussion. Die Herausgeber des Bandes, Jochen Laufer (ZZF) und Georgij Pavlovich Kynin (Moskau), debattierten mit den Spezialisten aus dem Institut für Zeitgeschichte und dem Botschaftsrat der Russischen Föderation Viktor Ivanovich Vasilev. Der nunmehr vierte Band dokumentiert die sowjetische Position in der Berlin-Krise 1948 bis 1949 und gegenüber der doppelten deutschen Staatsgründung. Die Publikation ist ein von der Deutsch-Russischen Historikerkommission gefördertes Kooperationsprojekt zwischen dem ZZF, dem Historisch-Dokumentarischen Departement des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten der Russischen Föderation und dem Institut für Allgemeine Geschichte der Russischen Akademie der Wissenschaften. 
Der vierte Band des Editionsprojekts wird in Kürze erscheinen.

Mehr zum Editions Projekt von Dr. Jochen Laufer "Die UdSSR und die deutsche Frage 1941-1949"


2.-4. Dezember 2010


Conference Report

Human Rights/Social Rights: The Twentieth Century Predicament

 

Frederick Cooper (New York University)

In recent years, the triumphalist narratives of the rise and rise of human rights have been challenged as historians have focused more on the contradictions and conflicts within the history of human rights. Although the older narratives of progressive success and accomplishment have been expanded to include competing or opposing understandings of human rights, the work of unpacking the shifting meanings of social rights in the 20th century has only just began. In order to understand better the broader evolution of social rights and human rights, the conference held in Potsdam from 2 to 4 Decemeber 2010 sought to bring together historians of state socialism, the welfare state, international organizations, colonialism and post-colonialism with expertise stretching across every continent.

The conference both demonstrated the immense diversity – geographically, politically and ideologically – that entails the history of social rights and how much still needs to be done. Although no unity or teleology was posited, the composition of the papers bringing together such seemingly disconnected subjects across continents, decades and political blocs showed the true international character of the history of human rights in this regard and at the same time displayed just how distant from each other and conflicting many of these strands of social rights often were.

Conference Report (by Ned Richardson-Little, University of North Carolina at Chapel Hill)


28. Oktober 2010


Designpreis der Bundesrepublik für Projekt 68/89


Designpreis in Silber

Die von Jürgen Danyel, Jennifer Schevardo und Stephan Kruhl herausgegebenen und von dem Berliner Büro für Gestaltung formdusche entworfenen Buch-Journale 69/89 wurden mit dem Designpreis Deutschland 2011 in Silber im Bereich Kommunikationsdesign ausgezeichnet. Für den Preis waren insgesamt 1.500 Einreichungen nominiert. Die offizielle Vergabe der Auszeichnung findet am 11. Februar 2011 in Frankfurt am Main statt. Nach dem IF Communication Design Award 2009, dem Gold Award des European Design Award Festivals 2009 und dem „Certificate of Typographic Excellence“ des Art Directors Club New York ist dies die vierte Auszeichnung für die im Rahmen des von der Bundeskulturstiftung geförderten Projekts „68/89 – Kunst. Zeit. Geschichte.“ entstandenen Publikationen.

Liste der Preisträger

 



27.-28. Oktober 2010


Workshop "Stasi-Untersuchungshaft - Forschung und Gedenken"


Workshop "Stasi-Untersuchungshaft - Forschung und Gedenken"

Mehr als 50 Vertreterinnen und Vertreter von Gedenkstätten, Fördervereinen, Archiven, Behörden und zeithistorischen Forschungseinrichtungen diskutierten am 27. und 28. Oktober den Forschungsstand zum Thema "Stasi-Untersuchungshaft".

Eingeladen zur zweitägigen Tagung "Stasi Untersuchungshaft - Forschung und Gedenken" hatten das Zentrum für Zeithistorische Forschung und die Universität Potsdam im Rahmen ihres gemeinsamen Forschungsprojektes.

Die Tagung diente den Teilnehmern zugleich als Forum zur gegenseitigen Vernetzung; rege diskutiert wurden Fragen und Probleme der praktischen Arbeit in den Gedenkstätten.

Die Vorträge befassten sich mit den Haftbedingungen und Haftschäden, der "operativen Psychologie", der Stasi, den hauptamtlichen Mitarbeitern der Stasi sowie der Opferrehabilitierung und Opferberatung im Land Brandenburg.

Tagungsbericht zum Workshop

Pressemitteilung des ZZF vom 29. Oktober 2010
"Resolution zu den baulichen Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen in der Gedenkstätte Lindenstraße 54/55 für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert"

Pressestimmen zum Workshop:

 

Bilder vom Workshop

 



27. Oktober 2010


Christoph Kalter verteidigt Dissertation über die Geschichte der Dekolonisierung und der politischen Linken in Frankreich


Am 27. Oktober 2010 verteidigte Christoph Kalter am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Freien Universität Berlin seine Dissertation zum Thema „Die Entdeckung der Dritten Welt und die neue radikale Linke in Frankreich – 1950er- bis 1970er-Jahre“ (Gesamtnote: summa cum laude).
Mit seinem Dissertationsprojekt war Christoph Kalter von 2006 bis 2009 als Doktorand am ZZF beschäftigt, zuletzt in der Abteilung III „Wandel des Politischen im 20. Jahrhundert: Rechte, Normen, Semantik“. Derzeit beteiligt er sich in der Abteilung V „Zeitgeschichte der Medien- und Informationsgesellschaft“ als Redakteur am Auf- und Ausbau von Docupedia-Zeitgeschichte.

Als Beitrag zur Geschichte der Dekolonisierung und der politischen Linken befasst Kalters Dissertationsarbeit sich mit der Konjunktur des Konzepts der „Dritten Welt“ und seiner Verwen­dung durch linke Intellektuelle im Frankreich der 1950er- bis 1970er-Jahre. Zugleich thematisiert sie die Herausbildung eines „globalen Bewusstseins“ in dieser Linken, das durch vielfältige soziale Praktiken im Alltag gestützt war, und stellt die Rückwirkungen des End of Empire auf die französische Gesellschaft in den Mittelpunkt.

 

Betreut wurde die Arbeit von Prof. Dr. Sebastian Conrad und Prof. Dr. Anne Kwaschik, beide FU Berlin.

 

Abstract der Dissertation

 

 


10. Oktober 2010


Workshop

Opposition transnational. Die Menschenrechts- und Demokratiebewegungen Mittel- und Osteuropas aus transfer- und verflechtungsgeschichtlicher Perspektive.


Die Konjunktur des Transnationalen in der Geschichtswissenschaft bezieht ihre Attraktivität womöglich nicht allein aus ihrem Potential, nationalhistorisch verengte Narrative zu hinterfragen und zu überwinden – zugleich spiegelt sie auch die lebensweltlichen Rahmenbedingungen wissenschaftlicher Praxis in der Gegenwart wieder. Für diese These lieferte die Konferenz „Opposition transnational“, die vom Deutschen Historischen Institut Warschau gemeinsam mit dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam veranstaltet wurde, reichlich Anschauungsmaterial: Historikerinnen und Historiker aus sechs europäischen Ländern und den USA diskutierten vom 17. bis 19. September 2010 in Warschau lebhaft über die grenzüberschreitenden Verflechtungen der ostmitteleuropäischen Dissidenten- und Oppositionsbewegungen in den 1970er und 1980er Jahren.

Text: Florian Peters
Foto:
DHI Warschau



1. Oktober 2010


Anne Sudrow erhielt Hedwig-Hintze-Preis 2010


Dr. Anne Sudrow forscht seit 2010 am ZZF Potsdam

Die ZZF-Wissenschaftlerin Dr. Anne Sudrow ist auf dem diesjährigen Historikertag in Berlin mit dem mit 5.000 Euro dotierten Hedwig-Hintze-Preis 2010 ausgezeichnet worden. Sie erhielt den Preis für ihre Dissertation an der Technischen Universität München (2009) mit dem Thema "Der Schuh im Nationalsozialismus. Eine Produktgeschichte in Deutschland im Vergleich mit Großbritannien und den USA (1925-1950)". Die Dissertation ist im Wallstein Verlag erschienen. Die Auszeichnung vergibt der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands an jüngst Promovierte und wird für eine hervorragende Dissertation aus dem Gesamtbereich der Geschichtswissenschaft vergeben.

Warum wurde der Schuh im Nationalsozialismus Gegenstand wissenschaftlicher Forschung? Gab es hier technische Innovation? Wie lenkten die Nationalsozialisten die Schuhmode? In welchem Zusammenhang standen die Menschenversuche auf der »Schuhprüfstrecke« im KZ Sachsenhausen mit der Verwendung erster Kunststoffe in Schuhen? Warum raubte die SS in Auschwitz ganze »Schuhberge«? Diesen und weiteren Fragen geht die Autorin im Rahmen ihrer Produktgeschichte nach. Sie untersucht die Entstehung des »modernen Schuhs« in Deutschland und vergleicht diese - auf Grundlage internationaler Quellenrecherchen - mit Großbritannien und den USA. Als Methode wird hierfür der transnationale Produktlinienvergleich entwickelt.

Anne Sudrow ist seit 2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. Sie untersucht hier in einem Forschungsprojekt die "Sozial- und Kulturgeschichte des kollektiven Wirtschaftens in Westeuropa nach 1945".

 



2. September 2010


Körber-Stiftung beruft Martin Sabrow
in den Beirat des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten



Die Körber-Stiftung hat den Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF), Prof. Dr. Martin Sabrow, in den Beirat für die Jury des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten berufen. Der Wettbewerb wird von der Körber-Stiftung ausgerichtet, die Preise im Gesamtwert von 250.000 Euro auslobt. Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten ist der größte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland. Über 5.000 Kinder und Jugendliche nehmen durchschnittlich an den Ausschreibungen teil.
Am 1. September startet der 22. Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten zum Thema »Ärgernis, Aufsehen, Empörung: Skandale in der Geschichte«. Kinder und Jugendlichen unter 21 Jahren sind aufgerufen, auf Spurensuche in ihren Wohnorten zu gehen. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2011.



2. August 2010


ZZF vergibt Young Eastern European Fellowship an Patryk Wasiak


Dr. Patryk Wasiak wird im kommenden für sechs Monate am ZZF als Gastwissenschaftler forschen.

Der polnische Historiker Dr. Patryk Wasiak hat das diesjährige Young Eastern European Fellowship des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) erhalten. Das Fellowship vergibt das ZZF im Rahmen seines durch die Leibniz-Gemeinschaft geförderten internationalen Gastwissen-schaftlerprogramms bereits zum zweiten Mal. Es ermöglicht jungen Postdoktoranden aus Osteuropa einen sechsmonatigen Forschungsaufenthalt am ZZF. Das Forschungsthema von Patryk Wasiak für die Zeit seines Aufenthalts in Potsdam im ersten Halbjahr 2011 lautet „The social impact of computerization in the People’s Republic of Poland“. Am ZZF wird Patryk Wasiak für diesen Zeitraum Gastforscher in der Forschungsabteilung „Zeitgeschichte der Medien- und Informationsgesellschaft“ sein.

Patryk Wasiak wurde in diesem Jahr am Institute for Culture and Communication der Warsaw School of Social Sciences and Humanities mit einer Arbeit zu den transnationalen Aspekten des ostmitteleuropäischen Kulturtransfers während des Spatsozialismus promoviert. Danach war er Stipendiat am Herder-Institut und am Deutschen Polen-Institut.

Erstmals hatte das ZZF ein Young Eastern European Fellowship im vergangenen Jahr ausgeschrieben und für das Wintersemester 2009/2010 vergeben.

 



30. Juni 2010


                                                Martin Sabrow hielt seine Antrittsvorlesung an der Humboldt-Universität zu Berlin


"Die Zeit der Zeitgeschichte"


 Prof. Dr. Martin Sabrow"Die Zeit der Zeitgeschichte" lautete der Titel der gut einstündigen Antrittsvorlesung von Martin Sabrow zum Professor im Fachgebiet Neueste und Zeitgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin am 30. Juni im gutbesuchten Audimax. Der Präsident der HU Berlin, Professor Christoph Markschies, würdigte Martin Sabrow als großen Gewinn für die Universität Unter den Linden und als Persönlichkeit, die vor allem den Nachwuchs am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam fördere und sehr erfolgreich Drittmittel einwerbe.

Martin Sabrow, der bereits im Mai vergangenen Jahres seine Ernennungsurkunde von Christoph Markschies erhalten hatte, thematisierte in seiner Antrittsvorlesung drei unterschiedliche Dimensionen der Zeitlichkeit, "die der Begriff der Zeitgeschichte im Deutschen umschließt und von denen er getragen wird": Den zeitlichen Erstreckungsbereich der Zeitgeschichte, die Bedeutung der Zeit als Faktor politischer Herrschaft im 20. Jahrhundert der Extreme und drittens die Stellung der Zeithistorie in der politischen Gegenwartskultur.
Die Forschungsfelder, die Martin Sabrow mit seinem Lehrstuhl für Neueste und Zeitgeschichte und seinen drei wissenschaftlichen Mitarbeitern Dr. Sabine Moller, Dr. Marcus Payk und Dr. Peter Ulrich Weiß in die Arbeit des Instituts für Geschichte an der HU Berlin einbringen wolle, umriss er wie folgt: "Die historische Bedeutung und die nachzeitige Verarbeitung der großen Umbrüche besonders der Weltenwende von 1989/90 im 20. Jahrhundert der Zäsuren zum einem, die kulturelle Semantik der Konkurrenz von Diktatur und Demokratie zum anderen und schließlich die Modi der Vergangenheitsverarbeitung in der Gedächtnisgesellschaft der Gegenwart".

 

 Das vollständige Manuskript der Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Martin Sabrow können Sie hier als PDF oder als Audio-Datei (32 MB) herunterladen.



Foto: Hendrik Hoffmann/ZZF



26. Mai 2010


8. Potsdamer Doktorandenforum zur Zeitgeschichte


8 Potsdamer DoktorandenforumAus Anlass der aktuellen Jubiläumsjahre von Mauerfall und deutscher Einheit widmete sich das 8. Potsdamer Doktorandenforum vom 16.-17. April 2010 dem Thema „Zeitgeschichte nach 1989 – Themen/Theorien/Methoden“. Das Ziel der Organisatoren Thomas Großmann, Anja Tack und Anne K. Krüger war es, sich über diese Ereignisse hinaus mit der Bedeutung der Jahre 1989/90 für die zeithistorische Forschung zu beschäftigen. Im Mittelpunkt stand die Frage, ob die Jahre 1989/90 eine eindeutige Zäsur sowohl in Forschungsthemen als auch in der Zeitgeschichte selbst darstellen oder ob nicht auch Kontinuitäten sowohl in den Untersuchungsgegenständen als auch in den genutzten Methoden und angewandten Theorien zu finden sind. Welche Rolle spielen also diese Jahre des deutschen Mauerfalls und des Niedergangs der europäischen Staatssozialismen in der zeithistorischen Forschung? Wie wird dieser Einschnitt in aktuellen Forschungsprojekten aufgenommen, bearbeitet und bewertet?

 


Fotos und Text: Thomas Großmann, Anja Tack und Anne K. Krüger


19. Mai 2010



Rüdiger Bergien mit Werner-Hahlweg-Preis ausgezeichnet


 v.l.n.r.: Harald Stein, Dr. Bergien, Dr. des Wencke Meteling, Dr. Tanja Bührer, Dr. Christian Kehrt, Dr. Martin Clauss und Prof. SchmidtchenRüdiger Bergien, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF), ist am 19. Mai 2010 während eines Festaktes an der Universität Mainz mit dem mit 2.200 Euro dotierten 2. Preis des Werner-Hahlweg-Preises ausgezeichnet worden. Er erhielt den Preis für seine an der Universität Potsdam entstandene Dissertation "Die bellizistische Republik, Wehrkonsens und Wehrhaftmachung in Deutschland, 1918-1933", die im Frühjahr 2011 im Oldenbourg Wissenschaftsverlag veröffentlicht wird. Am ZZF forscht Dr. Rüdiger Bergien im Projekt „SED-Geschichte zwischen Mauerbau und Mauerfall. Gesellschaftsgeschichte einer kommunistischen Staatspartei“.

Mit dem mit insgesamt 11.500 Euro dotierten Werner-Hahlweg-Preis werden seit 1992 im
Rhythmus von zwei Jahren herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Militärgeschichte ausgezeichnet. Ein wissenschaftlicher Beirat hatte in einem Sichtungs- und Auswahlverfahren die in den Jahren 2008/2009 abgeschlossenen Arbeiten begutachtet. Die Preisverleihung nahm der Präsident des Koblenzer Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung Harald Stein vor. Dieser großen Behörde hatte der 1989 verstorbene Professor für Militärgeschichte an der Universität Münster Werner Hahlweg sein gesamtes Vermögen vermacht. Eine der Auflagen des Erblassers bestand darin, alle zwei Jahre einen Wissenschaftspreis für militärhistorische Themen zu vergeben. Werner Hahlweg hat bedeutende, international anerkannte Lehr- und Forschungsarbeit geleistet.


Foto:
Dr. Wirtgen/ Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB)



29. April 2010


Martin Sabrow hielt den Einführungsvortrag zur neuen Veranstaltungsreihe des Forums Neuer Markt

„1990 – eine Epochenzäsur“?


Martin Sabrow

Am 20. April 2010 hielt Martin Sabrow den Einführungsvortrag zur Veranstaltungsreihe „1990 als Epochenzäsur“, die Ereignisse und Entwicklungen jener Umbruchzeit in Deutschland und Europa behandelt und deren Bedeutung für die Gegenwart thematisiert.

„Alles, was historische Zäsuren ausmacht,“ so Martin Sabrow, „kam in diesem Epochenjahr 1990 zum Ausdruck: Zu nennen ist an erster Stelle die sich rasant steigernde Wucht und Beschleunigung des historischen Ereignisstroms, der die Veränderung von Verhältnissen in Monate, Tage, manchmal Stunden zusammenballte, die sich vordem über Jahre und Jahrzehnte hin so unbeweglich gezeigt hatten. […] Stärker noch ergibt sich der epochale Charakter des Einschnitts von 1990 daraus, dass er Deutschland nach vierzig Jahren staatlicher Teilung zu einem Nationalstaat in gesicherten Grenzen verwandelte und damit den Zweiten Weltkrieg endgültig Geschichte werden ließ. In dieselbe Richtung weist schließlich die Breite der weit über Deutschland hinausreichenden Auswirkungen, die der Zäsur von 1990 ihre Bedeutung zumessen."






 

Berliner_Kurier_Der_Mauerfall

29. April 2010



Konrad-Adenauer-Stiftung ehrt die vom ZZF wissenschaftlich betreute History-Serie des "Berliner Kurier"


Im Rahmen der Verleihung ihres Lokaljournalistenpreises 2009/10 hat die Konrad-Adenauer-Stiftung den "Berliner Kurier" für seine zwölfteilige Serie „Der Mauerfall“ geehrt, die vom ZZF und dem Online-Portal www.chronik-der-mauer.de wissenschaftlich betreut wurde. Über 100 Berliner Schulen bestellten 8.200 Exemplare der Sonderveröffentlichung zur Ergänzung des Geschichts-, Sachkunde- und Deutsch-Unterrichts.



 



1. April 2010


Martin Sabrow einstimmig zum Mitglied im Beirat
des Deutschen Historischen Museums berufen



Martin Sabrow, Direktor des ZZF Potsdam, wurde in den neu geschaffenen Wissenschaftlichen Beirat des Deutschen Historischen Museums (DHM) berufen. Das Kuratorium der Stiftung Deutsches Historisches Museum hatte sich einstimmig dafür ausgesprochen. "Das Gremium ist der Überzeugung, dass Prof. Sabrow mit seiner wissenschaftlichen Reputation und Erfahrung ein Gewinn für den Beirat ist", so die Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung, Dr. Ingeborg Berggreen-Merkel.
 
Die Berufung Sabrows erfolgt für fünf Jahre, eine wiederholte Berufung ist möglich. Die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats des DHM haben im Wesentlichen die Aufgaben, die erfolgreich etablierte Ständige Ausstellung weiterzuentwickeln, das zukünftige Wechselausstellungsprogramm zu erörtern, externe Sachverständige für Sonderausstellungen zu finden sowie wissenschaftliche Symposien und Rahmenprogramme durch ihre Fach- und Sachkenntnis abzusichern.

Mit der Berufung eines Wissenschaftlichen Beirats schließt das DHM seine Aufbauphase ab, die es Anfang 2009 mit der Umwandlung von der GmbH in die Stiftung begomnnen hatte. Der Wissenschaftliche Beirat des DHM löst die Sachverständigenkommission der GmbH ab, die mehr als 20 Jahre den Aufbau des Hauses mitgetragen und begleitet hatte.
  


10./11. März 2010

 


 

Workshop "Mobilisierung im Nationalsozialismus" am 10./11. März 2010 in Jena


»Workshop verdeutlichte, wie wichtig ein
systematischer internationaler Vergleich wäre"


Teilnehmer des Workshops "Mobilisierung im Nationalsozialismus" (v.l.n.r.): Joachim Hendel (FSU Jena), Armin Nolzen (Redaktion BGNS), Dr. Bernhard Gotto (IfZ), Christine Schoenmakers (Forschungskolleg Hannover), Prof. Dr. Detlef Schmiechen-Ackermann (Universität Hannover), PD Dr. Thomas Schaarschmidt (ZZF), Prof. Dr. Rüdiger Hachtmann (ZZF), Dr. Clemens Vollnhals (HAIT)

Wie weit tragen Begriffe wie „Volksgemeinschaft“, „Zustimmungsdiktatur“, „Mobilisierungsdiktatur“ oder „Neue Staatlichkeit“, um die Dynamik des NS-Systems in den verschiedenen Phasen von der „Machtergreifung“ bis zum totalen Krieg erklären zu können? Dieser Frage ging ein Workshop der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam nach, der am 10. und 11. März 2010 in Jena stattfand. Unter dem Thema „Mobilisierung im Nationalsozialismus“ diskutierten rund 30 Fachkolleginnen und -kollegen aus unterschiedlichen Forschungszusammenhängen über neue Konzepte, mit denen sich Strukturen, Funktionsmecha-nismen und Wirkungszusammenhänge erschließen lassen. 

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2. März 2010

 



Ministerin Martina Münch besuchte das ZZF


Mit ihrem Besuch beim ZZF und  bei anderen wissenschaftlichen Einrichtungen am Neuen Markt wollte die Ministerin die bestehenden Verbindungen zwischen den Einrichtungen ausbauen. Ziel sei es die Idee mit neuem Leben zu erfüllen, am Neuen Markt ein Wissenschafts-, Kompetenz- und Kommunikationszentrum zu etablieren, hieß es dazu in einer Erklärung des Ministeriums vom 1. März. 



Der Direktor des ZZF, Prof. Dr.Martin Sabrow, stellte Ministerin Dr.Martina Münch die Arbeit der Forschungsabteilungen seines Instituts vor.

Ministerin Dr. Martina Münch (Mitte) im Gespräch mit  ZZF-Direktor Prof. Dr. Martin Sabrow .

Die Brandenburgische Wissenschafts- und Kulturministerin Dr. Martina Münch besuchte am 2. März das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. Im  zweistündigen Gespräch mit ZZF-Direktor Prof. Dr. Martin Sabrow (Mitte rechts)  und den Leitern der fünf Forschungsabteilungen des ZZF informierte sich die Ministerin  über die Arbeit des Instituts und neue wissenschaftliche Projekte wie "Docupedia-Zeitgeschichte" oder das Kooperationsprojekt "Die SED zwischen Mauerbau und Mauerfall. Gesellschaftsgeschichte einer kommunistischen Staatspartei".



Ministerin Dr.Martina Münch (Mitte) wurde zunächst im Hauptgebäude des ZZF von ZZF-Direktor Prof. Dr. Martin Sabrow empfangen und ging danach über den Neuen Markt zum Nebengebäude des Instituts.
 


Fotos: ZZF/Hans-Hermann Hertle, Marion Schlöttke






12. Februar 2010

 



Tobias Schulz legt Dissertation über die Praxis 
"sozialistischer" Wissenschaft am Beispiel der Humboldt-Universität vor


Am 12. Februar 2010 verteidigte Tobias Schulz an der Philosophischen Fakultät der Universität Potsdam erfolgreich seine Dissertation zum Thema "Zur Praxis ‚sozialistischer’ Wissenschaft. Das Beispiel der Humboldt-Universität seit den sechziger Jahren" (Gesamtnote: magna cum laude).
Tobias Schulz war von 2006 bis 2009 Doktorand am ZZF, zuletzt in der Abteilung III "Wandel des Politischen im 20. Jahrhundert: Rechte, Normen, Semantik". Gegenstand der Arbeit ist die Ausgestaltung des Hochschulsystems in der DDR in den 1960er und 1970er Jahren. Die so genannte „3. Hochschulreform“ 1968/69 bildet dabei den markanten Einschnitt im Untersuchungszeitraum. Die Dissertation zeigt am Beispiel der Humboldt-Universität einen von Ambivalenzen zwischen Modernisierung und Ideologisierung durchzogenen Prozess, an dessen Ende in der Mitte der siebziger Jahre die Institution Universität im politischen System der DDR ein stabiles Hybrid darstellte, das in seinen Grundformen bis 1989/90 Bestand hatte. Die modernisierte „sozialistische Universität“, an der die Bedingungen für Lehre und Forschung zumindest partiell an die Ansprüche der anbrechenden Wissensgesellschaft angepasst waren, unterlag zugleich massiven ideologischen Vorgaben und politisch motivierten Eingriffen. Somit kann diese neue Legierung als Ergebnis einer „repressiv verkrüppelten Modernisierung“ bezeichnet werden.
Die Arbeit wurde von Prof. Dr. Konrad H. Jarausch, Senior Fellow am ZZF Potsdam, und Prof. Dr. Martin Sabrow, Direktor des ZZF Potsdam, betreut.

     
     





11. Februar 2010

 



»Docupedia« soll zeithistorische Debatten im Netz anstoßen


Dr. Jürgen Danyel (links), Leiter des "Docupedia" Projekts schaltete am 11. Februar 2010 im Museum für Kommunikation Berlin die Internetseite des neuen Online-Nachschlagewerks zur Zeitgeschichte frei und stellte das ZZF-Team vor, dass das Projekt redaktionell und technisch realisierte.

Rund 200 Gäste applaudierten am 11. Februar 2010 im Museum für Kommunikation Berlin als Dr. Jürgen Danyel mit den Worten „3,2,1, Projektstart“ die Internet-Seite des neuen Online-Nachschlagewerks „Docupedia-Zeitgeschichte“ freischaltete.

Mit Docupedia wolle man an etablierte Foren anknüpfen, aber das Internet nutzen, Fachkollegen vernetzen und ein Informationsangebot auf hohem fachlichen Qualitätsniveau anbieten, so Jürgen Danyel, stellvertretender Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und Leiter des Projekts „Docupedia-Zeitgeschichte“. „Die kommenden Wochen und Monaten sind spannend, weil sie zeigen, ob es auf „Docupedia“ eine lebendige Diskussion geben wird und wie die Autoren auf Kommentare ihrer Beiträge reagieren. Das Projekt beginnt eigentlich erst mit seinem Start und der Praxis“, so Danyel weiter. Das neue Online-Lexikon zur Zeitgeschichte ist ein gemeinsames Projekt des ZZF Potsdam und der Humboldt-Universität zu Berlin.

Zum Start enthält es 31 Beiträge, die in zehn Kategorien eingeordnet sind. Später sollen es einmal 300 Artikel sein. Anders als bei „Wikipedia“ hat der Fachautor die Hoheit über seinen Beitrag und kann Kommentare von Kollegen oder der interessierten Öffentlichkeit aufnehmen. Zu jedem Beitrag gibt es eine umfangreiche Materialsammlung, die von der „Docupedia“ Fachredaktion mit Sitz am ZZF verantwortet wird. „Unser Ziel ist es, dass zeithistorische Debatten künftig auch ihren Ausgang auf ´Docupedia´ nehmen“, wünschte sich Christine Bartlitz von der Docupedia-Redaktion zum Projektstart. (www.docupedia.de/

     
     

 

Foto: ZZF/Hans-Hermann Hertle




20. Januar 2010

 

Die Brandenburgische Wissenschaftsministerin Dr. Martina Münch (Mitte hinten) und der Potsdamer Oberbürgermeister Jann Jakobs (links) zählten zu den ersten Besuchern des neuen Ausstellungsmoduls in der Gedenkstätte Lindenstraße


Neue Dauerausstellung in der Potsdamer Lindenstraße 54/55 erzählt Besuchern
die Stationen der friedlichen Revolution in Potsdam 1989/90


Kampf für Freiheit und Demokratie wird hier erlebbar



„DEMOKRATIE – JETZT ODER NIE!“ lautet der Titel der am 20. Januar 2010 eröffneten Dauerausstellung in der Potsdamer Gedenkstätte Lindenstraße 54/55 des Potsdam-Museums in Kooperation mit dem Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF).
Rund 200 Besucher drängten am Eröffnungsabend der Ausstellung in die Gedenkstätte. In den Ausstellungsräumen informiert die Dauerausstellung mit Texttafeln, eindrucksvollem Bildmaterial und zwei Hörstationen über die Vorgeschichte und den Verlauf der friedlichen Revolution im Bezirk und in der Bezirksstadt Potsdam, über die Protagonisten und die Gründung der oppositionellen Bewegungen und Parteien im Herbst 1989, über das Ende der Staatssicherheit und die Inbesitznahme des „Lindenhotels“ durch die Potsdamer Opposition bis hin zu den ersten freien Wahlen 1990.

"Die Ausstellung stellt den Ort des Geschehens und die Menschen in den Mittelpunkt und ermöglicht den persönlichen Zugang zur Vergangenheit“, sagte die Brandenburgische Wissenschaftsministerin Dr. Martina Münch in ihrem Grußwort. Freiheit und Demokratie seien hart erkämpft worden und die Ausstellung mache den Geist von vor 20 Jahren gerade auch für die kommende Generation erlebbar, so die Ministerin. Mit der friedlichen Revolution 1989/90 und der Auflösung des Staatsicherheitsdienstes nahm auch in der Potsdamer Lindenstraße die mehr als fünf Jahrzehnte währende Geschichte des Schreckens ein Ende. Aus einem „Haus des Terrors“ wurde das Potsdamer „Haus der Demokratie“. Mit diesem Ausstellungsmodul ist die letzte historische Epoche der Gedenkstätten-Geschichte veranschaulicht. Nach der Eröffnung der Ausstellungsmodule „Sowjetisches Geheimdienst-Untersuchungsgefängnis“ und „Stasi- Untersuchungsgefängnis“ im Jahr 2008 ist mit der neuen Ausstellung ein weiterer Bestandteil der angestrebten Gesamtausstellung in der Gedenkstätte realisiert worden. Für die wachsende Zahl der Gedenkstättenbesucher ist damit die besondere Bedeutung der Gedenkstätte „Lindenstraße“ erfahrbar als einziger authentischer Erinnerungsort im Land Brandenburg, der für die Kontinuität politischer Verfolgung von 1933 bis 1989 – und für die Überwindung der SED-Diktatur steht.

Die wissenschaftliche Leitung des Ausstellungsprojekts hatte Dr. Hans-Hermann-Hertle (ZZF), als Kuratorin fungiert Gabriele Schnell. Die Ausstellung ist ab sofrot dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr zu sehen.


Foto: ZZF/Hendrik Hoffmann
 

 

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