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Bücher 2010






 

Cover Anne Sudrow: Der Schuh im Nationalsozialimus

Anne Sudrow

Der Schuh im Nationalsozialismus.
Eine Produktgeschichte im deutsch-britisch-amerikanischen Vergleich

Wallstein Verlag Göttingen 2010, 877 Seiten
ISBN: 978-3-8353-0793-3

Ausgezeichnet mit dem Hedwig-Hintze-Preis 2010 des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands.

Politik und Konsum: Die Entwicklung des »modernen Schuhs« in der Zeit des Nationalsozialismus.

Warum wurde der Schuh im Nationalsozialismus Gegenstand wissenschaftlicher Forschung? Gab es hier technische Innovation? Wie lenkten die Nationalsozialisten die Schuhmode? In welchem Zusammenhang standen die Menschenversuche auf der »Schuhprüfstrecke« im KZ Sachsenhausen mit der Verwendung erster Kunststoffe in Schuhen? Warum raubte die SS in Auschwitz ganze »Schuhberge«? Diesen und weiteren Fragen geht die Autorin im Rahmen ihrer Produktgeschichte nach. Sie untersucht die Entstehung des »modernen Schuhs« in Deutschland und vergleicht diese - auf Grundlage internationaler Quellenrecherchen - mit Großbritannien und den USA. Als Methode wird hierfür der transnationale Produktlinienvergleich entwickelt. So werden NS-spezifische Phänomene der materiellen Kultur der Alltagsdinge nicht nur in ihrem politischen, ökonomischen und wissenschaftlichen Kontext erklärt, sondern auch in die internationale Entwicklung eingeordnet.


Rezension in der FAZ vom 27.11.2010:
"Qualen der Versuchskonsumenten"

Rezension in den Stuttgarter Nachrichten vom 26.2.2011: "An Lurchis Sohlen klebt Häftlingsblut"
Rezension in Die Presse vom 29.4.2011:
"Der Schuh, mit dem man nicht flüchten kann"

Rezension im Tagesspiegel vom 1.5.2011:
"40 Kilometer laufen Schuhprüfstrecke im KZ"

Rezension in Preußische Allgemeine Zeitung vom 19.3.2011: "Das Böse schlechthin:»NS sells«: Eine weiteres Stück »Aufarbeitungsliteratur«"

 

 

Cover Christoph Classen - Von der Politisierung der Medien zur Medialisierung des Politischen?

Klaus Arnold/ Christoph Classen/ Susanne Kinnebrock/ Edgar Lersch/ Hans-Ulrich Wagner (Hg.)

Von der Politisierung der Medien zur Medialisierung des Politischen?
Zum Verhältnis von Medien, Öffentlichkeiten und Politik im 20. Jahrhundert

Leipziger Universitätsverlag 2010, 471 Seiten
ISBN: 978-3-86583-497-3

Lange Zeit wurde die Diskussion um das Verhältnis von Medien und Politik mit Blick auf die Politisierung der Medien, ihre vermeintlich erfolgreiche politische Instrumentalisierung und die damit einhergehenden Gefahren geführt – eine Perspektive, die vor dem Hintergrund der Diktaturerfahrungen im 20. Jahrhundert nahe lag. Mittlerweile hat sich dies jedoch verändert. Das Konzept der „Medialisierung“ betont umgekehrt den Einfluss der Medien auf den Wandel von Politik, die grundsätzliche Prägung und Verwandlung des Politischen durch Massenmedien.

Dieses Buch verfolgt das Ziel, anhand von historischen Fallstudien die vielfältigen Interdependenzen, Dynamiken und symbiotischen Beziehungen im Verhältnis von Medien und Politik seit dem Aufkommen der modernen Massenmedien näher zu beschreiben. Der Blick auf das gesamte 20. Jahrhundert zeigt, dass die zunehmende Präsenz der Massenmedien keineswegs erst im Fernseh- und Internetzeitalter zur Transformation des Politischen beigetragen hat. Die Langzeitanalyse der Koorientierung von Politik und Medien sowie des Ineinandergreifens von Politisierungs- und Medialisierungsprozessen relativiert Diagnosen, die aus der Gegenwartsperspektive heraus lediglich aktuelle Medialisierungsprozesse in den Blick nehmen und einseitig deren problematische Aspekte betonen.


 

 

Cover Fulda; Herzog; Hoffmann; van Rahden: Demokratie im Schatten der Gewalt

Daniel Fulda, Dagmar Herzog, Stefan-Ludwig Hoffmann und Till van Rahden [Hrsg.]

Demokratie im Schatten der Gewalt
Geschichte des Privaten im deutschen Nachkrieg.

Wallstein Verlag, Göttingen 2010, 392 Seiten
ISBN: 978-3-8353-0250-1

Die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert bewegt sich zwischen zwei Extremen: auf der einen Seite der Absturz in Krieg und Völkermord, auf der anderen die Rückkehr zu Frieden und Demokratie. Die Forschung hat sich bislang vorwiegend mit dem Weg der Deutschen in den Nationalsozialismus hinein beschäftigt und nur wenig damit, wie sie aus dieser Gewaltgeschichte wieder herausgefunden haben.

Wie verlief im Schatten der Teilhabe an Vernichtungskrieg und Völkermord die private Suche der Deutschen nach der Demokratie als Lebensform? Worin unterscheiden sich literarische und historiographische Perspektiven auf den deutschen Nachkrieg?

 

Der Sammelband kann beim Wallstein Verlag bestellt werden
 

 

Cover Jens Gieseke STASI. Historia

Jens Gieseke

STASI. Historia
Das 2001 erschienene Buch "Mielke-Konzern - Die Geschichte der Stasi 1945-1990" (Deutsche Verlags-Anstalt) ist jetzt auch in Polnischer Sprache erschienen.
Wydawnictwo Uniwersytetu Jagiellońskiego, Krakau 2010, 342 Seiten
ISBN: 978-83-233-2840-7

Eine erste knappe Bilanz der ebenso grausigen wie miefigen Welt des DDR-Geheimdienstes, des, im Verhältnis zur Bevölkerungszahl, größten geheimen Sicherheitsapparates der Welt. Jens Gieseke schlägt den Bogen von den Jahren des Hochstalinismus bis zu den Überbleibseln der Stasi im wiedervereinigten Deutschland. Er untersucht die Triebkräfte der Expansion und die Rückwirkungen dieser "Armee hinter den Kulissen" auf Alltagsleben und Staatsgeschäfte.


 

 

Cover Andre Steiner The Plans that Failed

André Steiner

The Plans that Failed
An Economic History of East Germany, 1945–1989
Translated from the German by Ewald Osers

Bergbahn Books, New York, Oxford 2010, 228 Pages
ISBN 978-1-84545-748-8

The establishment of the Communist social model in one part of Germany was a result of international postwar developments, of the Cold War waged by East and West, and of the resultant partition of Germany. As the author argues, the GDR’s ‘new’ society was deliberately conceived as a counter-model to the liberal and marketregulated system. Although the hopes connected with this alternative system turned out to be misplaced and the planned economy may be thoroughly discredited today, it is important to understand the context in which it developed and failed. This study, a bestseller in its German version, offers an in-depth exploration of the GDR economy’s starting conditions and the obstacles to growth it confronted during the consolidation phase. These factors, however, were not decisive in the GDR’s lack of growth compared to that of the Federal Republic. As this study convincingly shows, it was the economic model that led to failure.


 

 

Cover

Paulina Gulińska-Jurgiel

Die Presse des Sozialismus ist schlimmer als der Sozialismus
Europa in der Publizistik der Volksrepublik Polen, der CSSR und der DDR

Winkler Verlag, Bochum 2010, 328 Seiten
ISBN 978-3-89911-131-6

Vor dem Hintergrund einer äußerst bewegten Dekade der europäischen Geschichte auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs von der Mitte der 1960er Jahre bis zu den Helsinki- Beschlüssen von 1975 analysiert Paulina Gulinska-Jurgiel die Europadiskurse in der Presse dreier Länder des ehemaligen Ostblocks: der Volksrepublik Polen, der DDR und der CSSR. Für ihre Untersuchung der öffentlichen Diskurse stützt sich die Autorin auf die empirische Auswertung von insgesamt sieben kulturpolitischen Wochenzeitschriften. Neben den klassischen Pressetexten spielt dabei die Bildanalyse von Karikaturen eine wesentliche Rolle.

Die systematische Untersuchung und Beschreibung der Wahrnehmung von ,Europa’ im Ostblock gründet auf einer Auseinandersetzung mit differenzierten Fragestellungen: Reflektierten die Europadiskurse im Ostblock ,Europa’ als eine politische, wirtschaftliche, geographische und kulturelle Gegebenheit oder dienten sie nur den politischen Zielen einer staatssozialistischen Propaganda? Wie sah das Verhältnis zwischen ,Europa’ und der ,Nation’ östlich des Eisernen Vorhangs aus? Gab es dort Diskurse, die ,Europa’ als Werte- und Kulturgemeinschaft oder als Code für eine bestimmte soziale Ordnung definierten?


 

 

Cover

Mario Keßler

Historia magistra vitae?
Über Geschichtswissenschaft und politische Bildung

trafo, Berlin 2010, 250 Seiten
ISBN 978-3-89626-646-0

Ist die Geschichte eine Lehrmeisterin des Lebens? Wie weit kann ihr Studium als Wegweiser eigenen Handelns dienen? Kann dieses Studium Toleranz und Kritikfähigkeit ermitteln sowie demokratische Spielregeln verankern helfen? Können Menschen somit besser verstehen, wie die Welt zu dem geworden ist, was sie ist, ob und wie man eine bessere Zukunft gestalten kann? Was ist von jenen zu lernen, die Geschichtswissenschaft als Beruf und politische Bildungsarbeit betreiben? Müssen die Menschen Geschichte als etwas Gegebenes hinnehmen oder ist zu fragen wer diese Geschichte „macht“ und nicht zuletzt: wer ihre Geschehnisse deutet und in wessen Auftrag eine Geschichtsdeutung zur herrschenden und allgemein akzeptierten wird?

Um diese Frage kreisen die zwölf in diesem Buch versammelten Beiträge: Sie behandeln ausgewählte Aspekte der Beziehungen zwischen Geschichtswissenschaft und Geschichtspolitik, erörtern Fragen der Wissenschaftskultur anhand historiographischer Beispiele und zeigen in Fallstudien die Problematik exilierter Wissenschaftler, die in ein Nachkriegsdeutschland zurückkehrten, das vom Kalten Krieg zerrissen war.


 
Cover

Rüdiger Bergien und Ralf Pröve (Hg.)

Spießer, Patrioten, Revolutionäre
Militärische Mobilisierung und gesellschaftliche Ordnung in der Neuzeit

V&R unipress, Göttingen 2010, 409 Seiten
ISBN 978-3-89971-723-5

Die Beiträge dieses Sammelbands behandeln das Phänomen der militärischen Mobilisierung von Zivilisten außerhalb regulärer Armeen. Zum Untersuchungsgegenstand werden damit all jene Milizen, Bürgerwehren und nationalistischen oder auch proletarischen »Kampfgruppen«, die in der konventionellen Militär- und Politikgeschichte im Schatten der Berufsund Wehrpflichtarmeen standen und die als wenig geschichtswirksame Provisorien dargestellt wurden. Demgegenüber geht dieser Band von der These aus, dass gerade eine vergleichende Analyse dieser »irregulären« Mobilisierungen neue Perspektiven auf die jeweilige Gesellschaft eröffnen kann, war doch die Aufstellung einer Miliz oder eines Freikorps weniger stark durch normierte Verfahren als durch situative Herrschaftskonstellationen, kollektive Ordnungsvorstellungen und die politische Kultur getragen. Für eine solche vergleichende Analyse der Mobilisierung von »Nicht-Militärs« in Europa zwischen Renaissance und Gegenwart legen die vorliegenden 15 deutschen und zwei englischen Beiträge erstmals eine Grundlage.

Zur Bestellung bei Vandenhoeck & Ruprecht

 

Cover

Michael Grüttner, Rüdiger Hachtmann, Konrad H. Jarausch, Jürgen John und Matthias Middell (Hg.)

Gebrochene Wissenschaftskulturen
Universität und Politik im 20. Jahrhundert

Vandenhoeck & Ruprecht, 384 Seiten
ISBN 978-3-525-35899-3

Dieser Band regt eine kritische Universitätsgeschichte des 20. Jahrhunderts an, indem er die Wechselbeziehung von politischen Systembrüchen und Wissenschaftsentwicklungen untersucht, deutsche Tendenzen mit internationalen Trends vergleicht und die gegenwärtige Reformdebatte in eine Langzeitperspektive einbettet. Er geht vom vermeintlichen Verlust der Weltgeltung deutscher Wissenschaft in der Weimarer Republik aus, analysiert die Selbstmobilisierung der Forschung im Dritten Reich und kontrastiert abschließend die Modernisierungsprobleme der DDR und der Bundesrepublik.

 

Cover

Martin Sabrow (Hg.)

Helmstedter Colloquien, Heft 11
Bewältigte Diktaturvergangenheit?
20 Jahre DDR-Aufarbeitung


Akademische Verlagsanstalt, Leipzig 2010, 132 Seiten
ISBN 978-3-931982-65-2

Die 15. Helmstedter Universitätstage bildeten im sogenannten „Jubiläumsjahr“ 2009 ein Diskussionsforum, um die nun schon 20-jährige Geschichte der Auseinandersetzung mit der SED-Diktatur und der ostdeutschen Gesellschaft Revue passieren zu lassen. Die unterschiedlichen Themenblöcke der zweitägigen Veranstaltung befassten sich mit dem vielstimmigen und anhaltenden Streit um den Charakter des Umbruchs vom Herbst 1989 und dem Nachleben der DDR in unserem Gedächtnis. Sie galten zugleich der Frage, ob der revolutionäre Zusammenbruch des SED-Regimes unsere politische Kultur verändert hat – oder hätte verändern können. Dabei geht es um Akteure und Deutungskämpfe, um Erfolge und Versäumnisse, vor allem aber um die Maßstäbe eines angemessenen Umgangs mit der kommunistischen Vergangenheit in Deutschland und Europa.

Zusammen stehen die für den Druck überarbeiteten Vorträge der Helmstedter Universitätstage für das Bemühen um eine „Aufarbeitung der Aufarbeitung“, die mit engagierter Empathie und zugleich reflexiver Distanz die bis in die Gegenwart reichende Debatte um den angemessenen Umgang mit der ostdeutschen Diktaturlast nachzuzeichnen und in den Kontext der Erinnerungskultur unserer Zeit einzubetten sucht.

 

Cover

Małgorzata Mazurek

Spoleczenstwo kolejki

Trio, Warschau 2010, 244 Seiten
ISBN 978-3-515-09711-6

Die Autorin erzählt fünf Geschichten über die polnische Gesellschaft aus der Perspektive des Schlangestehens und der Mangelerfahrung. Sie zeigt auf, wie die Menschen in der Welt der leeren Läden, der informellen Privilegien, des Einkaufstourismus und des Schwarzmarkts lebten und wie sie sich diese Welt aneigneten. Erzählt wird auch von den sozialen Bindungen und Ungleichheiten, wovon einige profitieren, andere sie hingegen als Hindernis empfanden. Die Autorin stellt die Frage, wie die Mangelerfahrungen das soziale Gedächtnis nach dem Jahr 1989 beeinflussten. Das Buch ist die erste systematische Monographie, die eine soziologische Analyse mit der Geschichte und der Gegenwart Polens verbindet.

 

Cover

Ralf Ahrens und Harald Wixforth (Hg.)

Strukturwandel und Internationalisierung im Bankwesen seit den 1950er Jahren
Jahrbuch der Gesellschaft für mitteleuropäische Banken- und Sparkassengeschichte

Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2010, 213 Seiten
ISBN 978-3-515-09711-6

In der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts erlebte die europäische Kreditwirtschaft einen tiefgreifenden Strukturwandel. Wachsende Masseneinkommen, zunehmender Wettbewerbsdruck und ordnungspolitische Weichenstellungen bewirkten die Auflösung überkommener Marktabgrenzungen, die Erweiterung der Produktpaletten und die Reorganisation der Unternehmen. Darüber hinaus begann eine massive Internationalisierung des Bankgeschäfts, die bis zum globalisierten Investment Banking führte.
Die in diesem Band versammelten Beiträge beleuchten einzelne Segmente des Strukturwandels oder analysieren die Entwicklung nationaler Bankensysteme. Am Beispiel der Bundesrepublik sowie der DDR, Frankreichs, Österreichs und der Niederlande bieten sie Einblicke in eine bankenhistorische Epoche, die bis in die Gegenwart reicht und deren systematische Erforschung noch in den Anfängen steckt.

 

Cover

Peter Ulrich Weiß

Kulturarbeit als diplomatischer Zankapfel.
Die kulturellen Auslandsbeziehungen im Dreiecksverhältnis der beiden deutschen Staaten und Rumäniens von 1950 bis 1972


Oldenbourg Verlag, München 2010, 424 Seiten
ISBN 978-3-486-58979-5

Die deutsch-deutsche Kulturkonkurrenz wurde auch hinter dem Eisernen Vorhang ausgefochten. Doch so problematisch wie in Rumänien war sie für die SED in keinem anderen Ostblockland. Dort nämlich ließ die radikale Westöffnung der KP den Wettbewerb ums attraktivere "Deutschland" frühzeitig zu einem offenen Kampf werden. Parallel dazu konnte sich das Ceauçescu-Regime in der Bundesrepublik so willkommen und frei repräsentieren wie kaum eine andere Diktatur. Eine ungewöhnliche Beziehungsgeschichte über auswärtige Kulturpolitik im Kalten Krieg. Ausgezeichnet mit dem Rave-Forschungspreis 2008 des Instituts für Auslandsbeziehungen.

 

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Hans Günter Hockerts, Winfried Süß (Hrsg.)

Soziale Ungleichheit im Sozialstaat.
Die Bundesrepublik Deutwschland und Großbritannien im Vergleich


Oldenbourg Verlag, München 2010, 139 Seiten
ISBN 978-3-486-59176-7

Soziale Ungleichheit fordert moderne Gesellschaften permanent heraus. Der Sozialstaat kann Ungleichheiten abbauen, aber auch verstetigen und sogar selbst erzeugen. Der vorliegende Band untersucht am Beispiel Deutschlands und Großbritanniens, wie diese Herausforderung in zwei unterschiedlich geprägten Sozialstaaten reflektiert und politisch aufgegriffen wurde. Die Beiträge von Historikern und Sozialwissenschaftlern richten den Blick auf die Problemfelder Armut, Bildungschancen und Geschlechterdifferenzen. Sie fragen nach dem Verhältnis von Staat und Markt in der Alterssicherung sowie nach Konzepten von Gerechtigkeit. Aktuelle Kontroversen über die Zukunft der sozialen Sicherung und Debatten über alte und neue Ungleichheitsmuster erhalten damit die notwendige historische Tiefenschärfe.

 

 

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