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Dr. Hans-Hermann Hertle

Vita | Projekt | Publikationen

Geschichte der Berliner Mauer/Gedenkstätte Lindenstraße 54/55
für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert.

Leitung: Dr. Hans-Hermann Hertle

 

Forschungsprojekte und Multimediale Dokumentations-Projekte 2014/2015


  • www.Chronik-der-Mauer.de und Smartphone-App "Die Berliner Mauer"
    Multimediale Dokumentation der Geschichte der berliner Mauer 1961-1989/90

    Kooperationsprojekt des ZZF Potsdam mit der Bundeszentrale für politische Bildung und Deutschlandradio

    Projektleitung am ZZF: Dr. Hans-Hermann Hertle

    Die zweisprachige Website ist ein Langfrist-Kooperationsprojekt der Bundeszentrale für politische Bildung, des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam und von Deutschlandradio. Auf der Grundlage eigener Forschungsarbeiten und bisher teilweise unveröffentlichter Dokumente, von Film- und Tonmaterial, Fotos und Zeitzeugeninterviews werden die dramatischen Ereignisse beim Bau und Fall der Mauer rekonstruiert und illustriert sowie die wichtigsten Stationen der deutschen Teilung dargestellt.
    Zusätzlich zur Website bieten die Kooperationspartner in Zusammenarbeit mit der Firma Exozet die kostenlose App „Die Berliner Mauer“ an: die bisher umfangreichste multimediale Darstellung zur Geschichte von Mauerbau und Mauerfall für für Smartphones und das iPad. Der Bau der Mauer, ihre 28-jährige Geschichte und der Fall der Mauer werden an mehr als 130 Orten (points of interest) mit etwa 200 Fotos, 50 O-Tönen, 25 Filmen und zahlreichen Texten dokumentiert. Herzstück der Anwendung ist eine Karte mit detailgetreuem Mauerverlauf mit Hinterlandmauer, Todesstreifen und dem sogenannten vorderen Sperrelement. Mit dem Bereich Touren kann man die Spuren der Mauer in Berlin vor Ort erkunden. Der Entdeckermodus weist auf historische Orte in der direkten Umgebung hin, ein Navigationsmodul und Informationen zu öffentlichen Verkehrsmitteln erleichtern die Orientierung.

    Die Website www.chronik-der-mauer.de und die Apps „Die Berliner Mauer“ werden fortlaufend überarbeitet, aktualisiert und inhaltlich erweitert. Zur Website Chronik der Mauer

  • "Heute vor 25 Jahren" - @Mauerfall89 (abgeschlossen 2014)
    Mit Twitter-Feed @Mauerfall89  die Friedliche Revolution nacherleben

    Kooperationsprojekt des Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) mit dem Bundesbeauftragten
    für die Stasi-Unterlagen und BILD


    Anlässlich des 25. Jahrestages des Mauerfalls starten das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF), der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen (BStU) und BILD das gemeinsame Twitter-Projekt „Heute vor 25 Jahren" - @Mauerfall89  (https://twitter.com/Mauerfall89).
    Ab Dienstag, dem 19. August 2014, erzählt das Projekt – wo immer möglich in Echtzeit – die atemberaubenden Ereignisse auf dem Weg zur friedlichen Revolution und zum Mauerfall 1989: von der massenhaften Ausreise von DDR-Bürgern und den Problemen der Diplomaten in den überfüllten Botschaften über die anschwellenden Bürgerproteste in der DDR und die immer hektischeren Meldungen der Stasi bis hin zu den zunehmend unkontrollierten Reaktionen der SED.
    Zeitgeschichte in 140 Zeichen: Anschaulich werden die kurzen Infos durch die Verbindung mit historischen Dokumenten. Mit zum Teil unveröffentlichten Originaldokumenten der Stasi, des Auswärtigen Amtes, aus Polizeiarchiven und Dossiers des Bundesnachrichtendienstes, aber auch durch viele Zeitungsartikel und Bilder aus dem Foto- und Wortarchiv der Axel Springer SE und den Hintergrundinformationen der Website www.chronik-der-mauer.de – einem Gemeinschaftsprojekt des ZZF Potsdam mit der Bundeszentrale für politische Bildung und Deutschlandradio – soll so Geschichte in einem digitalen Medium für neue Zielgruppen erfahrbar werden.
    Nähere Informationen zum Twitter-Projekt  in der Pressemitteilung (pdf) des ZZF Potsdam vom 18. August 2014.
     

  • Gedenkstätte Lindenstraße für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert

    Kooperationsprojekt des ZZF Potsdam mit der Landeshauptstadt Potsdam

    Mitten im Potsdamer Stadtzentrum gelegen, ist die Gedenkstätte Lindenstraße ein einzigartiger Erinnerungsort. Mit ihrer Geschichte im Nationalsozialismus sowie in der sowjetischen Besatzungszone und DDR steht sie für politische Verfolgung und Gewalt während der unterschiedlichen Diktaturen des 20. Jahrhunderts in Deutschland – und zugleich für die Überwindung der SED-Diktatur und den Sieg der Demokratie in der friedlichen Revolution 1989/90. In Kooperation mit der Landeshauptstadt Potsdam und der Ausstellungskuratorin Gabriele Schnell hat das ZZF in den vergangenen 12 Jahren die Dauerausstellung in der Gedenkstätte entwickelt und realisiert.

    Gefördert wurden diese Projekte vor allem von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie durch die Europäische Union, Kulturland Brandenburg, die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung, die Fördergemeinschaft „Lindenstraße 54/55“ und den Verein der Förderer und Freunde des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam e.V.

    Gemeinsam mit der Gedenkstätte Lindenstraße, der Landesbeauftragten für die Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur in Brandenburg und der Fördergemeinschaft Lindenstraße 54 führt das ZZF Potsdam in der Gedenkstätte die Reihe „Menschen unter Diktaturen“ mit jährlich bis zu zwölf Veranstaltungen zur wechselhaften Geschichte des Ortes durch.

    Die aktuellen Forschungsarbeiten des ZZF, die in der von Thomas Schaarschmidt geleiteten Forschungsabteilung IV angesiedelt sind, sind auf eine Darstellung des Umbruchs 1989/90 im Land Brandenburg gerichtet (Autoren: Jutta Braun/Peter Weiß) und auf die Erstellung eines zweisprachigen Pockets (Autoren: Hans-Hermann Hertle/Gabriele Schnell) sowie anschließend eines Katalogs zur Dauerausstellung (Hg.: Hans-Hermann Hertle/Thomas Schaarschmidt/Gabriele Schnell).
     

  • www.17Juni53.de – Multimediales Website-Projekt
    Kooperationsprojekt des ZZF Potsdam mit der Bundeszentrale für politische Bildung und Deutschlandradio
    Projektleitung am ZZF: Dr. Hans Hermann-Hertle
    Zur Website 17. Juni 1953 

 

 

 

 

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