Ruth Fischer. Ein Leben mit und gegen Kommunisten (1895-1961)
Das von der DFG teilfinanzierte Buchprojekt befasst sich mit der Biographie der Politikerin und Publizistin Ruth Fischer. Sie war 1924-25 Vorsitzende der KPD und später im US-Exil zeitweilig leidenschaftliche Antikommunistin. In ihren letzten Lebensjahren neigte sie wiederum der Idee eines demokratischen Sozialismus zu. Die Darstellung beruht weitgehend auf bisher unerschlossenen Archivquellen. Dies gilt besonders für Ruth Fischers Exiljahre, für die ihr Nachlass in der Harvard University sowie umfangreiche amerikanische Geheimdienstakten ausgewertet wurden. Die Forschungsaufenthalte in den USA wurden von der Yeshiva University, der Mildred Miller Fort Foundation (Columbus/Georgia) und der Houghton Library (Katherine F. Panzer Fellowship) der Harvard University finanziert bzw. teilfinanziert. Das Vorhaben soll 2012 mit einer Buchpublikation in deutscher Sprache abgeschlossen werden. Weiterhin wird eine englische Broschüre zum Thema erarbeitet.
German Scholars in Exile
Das gemeinsam mit der State University of Potsdam, New York (Bearbeiter: Prof. Axel Fair-Schulz) durchgeführte Projekt wurde im Jahre 2011 mit der Vorlage eines Sammelbandes in englischer Sprache unter dem o.g. Titel abgeschlossen. Das Buch, das ein wissenschaftliches Begutachtungsverfahren durchlief, erschien im Verlag Lexington Books. Beiträge waren Devan Barker, Stephen Eric Bronner, Catherine A. Epstein, Anja-Sivia Goeing, John L. Harvey, Georg G. Iggers, Markus Lang, Alfons Söllner und die beiden Herausgeber.
The Transformation of Historical Scholarship. East German Historians Since 1990
Das Projekt, in dessen Ergebnis ein Sammelband in englischer Sprache erscheinen soll, beruht teilweise auf den Materialien einer Konferenz an der State University of New York at Potsdam (Kooperationspartner: Prof. Axel Fair-Schulz), wird aber durch mehrere weitere, für den Sammelband erarbeitete Studien ergänzt. Das Manuskript soll 2012 abgeschlossen sein.
Kommunistische Intellektuelle in Westeuropa nach 1945
Das in Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle für Zeitgeschichte Hamburg (Prof. Axel Schildt und Prof. Dorothee Wierling) durchzuführende Projekt soll, nach einer geplanten Konferenz am ZZF im Jahre 2013, in die Publikation eines Sammelbandes einmünden. Eine Unterstützung bei der Thyssen-Stiftung wird beantragt.