Dr. Peter Hübner

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Arbeit und Arbeiter in der DDR 1971–1989

Im Mittelpunkt des Forschungsvorhabens stehen soziale, ökonomische und mentale Veränderungen der „realsozialistischen“ Arbeitsgesellschaft während der beiden letzten Jahrzehnte der DDR. Der Schwerpunkt liegt auf der Sozialgeschichte der Industriearbeiterschaft im Kontext der dritten industriellen Revolution und der finalen Systemkrise des Staatssozialismus. Besondere Beachtung findet dabei der im gesellschaftspolitischen Programm („Politik der Hauptaufgabe“) angelegte Zielkonflikt zwischen wirtschaftlichem Strukturwandel und Sozialpolitik. Wichtige Elemente der Darstellung sind die Strukturen und Dimensionen sowie der Wandel abhängiger Beschäftigung und Entwicklungstendenzen der Arbeitermilieus wie der Arbeit selbst. Zudem geht es um die tägliche Lebensbewältigung vor dem Hintergrund ökonomischer und politischer Krisenfaktoren. In diesem Zusammenhang wird nach Formen und Wegen der Interessenartikulation und nach Inhalten und Methoden von Arbeitskonflikten gefragt. Weitere Akzente liegen auf demografischen Problemen, auf Wegen und Grenzen sozialer sowie räumlicher Mobilität, aber auch auf der Veränderung von Wertorientierungen.

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