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Anna Littke

Vita | Projekt | Publikationen

Übersetzung der Forschungsergebnisse in die Medien der historisch-politischen Bildung

Bei dem Verbundprojekt „Bildatlas: Kunst in der DDR“ ist ein Teilprojekt mit der Übersetzung der Forschungsergebnisse in die historisch-politische Bildung beschäftigt. Bei der Entwicklung von Konzepten und Materialen, die die Ergebnisse des Gesamtvorhabens „Bildatlas: Kunst in der DDR“ didaktisch transformieren, steht unter anderem die Frage im Vordergrund: Inwiefern lässt sich die Auseinandersetzung mit der Kunst im Sozialismus für die didaktische Vermittlung der Diktaturvergangenheit nutzen.
Analog zur Entstehung einer Ausstellung, einem Bildatlas mit 100 repräsentativen Gemälden und einer öffentlich zugänglichen digitalen Datenbank sollen jeweils Konzepte erarbeitet werden, die eine historisch-politische Didaktik für unterschiedliche Zielgruppen ermöglichen. Dabei soll es sich nicht um eine reine Vermittlung von Kunstgeschichte der DDR handeln, sondern eher den Fokus legen, wie sich Interessierte (Jugendliche, Studenten, Erwachsene) eigenständig beispielhaft an der Ausstellung und mithilfe des Bildatlases und des virtuellen Archivs zum einen informieren können, zum anderen Schlüsse zu der Kunst als einem Aspekt des Lebensalltags in einer Diktatur ziehen können. Beispielsweise sollen folgende Fragen im Vordergrund stehen: Wurde Kunst als Mittel zum Zweck von der Diktatur missbraucht? Inwieweit konnte sich Widerstand gegen die DDR-Diktatur gerade in der Kunst ausbilden? Welcher Machteinfluss kann durch Kunst wahrgenommen/erforscht werden? Welche Periodisierungen und Veränderungen können beim Betrachten von Kunstwerken und den Biografien der Künstler aus verschiedenen Jahrzehnten erkannt werden? Welche Kontinuitäten und Brüche können aufgezeigt werden? Wie wurde zeitgenössische Kunst im Unterricht in der DDR gelehrt? Wie sieht die Kunsterziehung über Kunst in der DDR heutzutage aus?

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