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Andrzej Nowak

Vita | Projekt

Beschäftigungsseitige Folgen des wirtschaftlichen Strukturwandels in der elektrotechnischen Industrie der DDR und Polens in den 1970er und 1980er Jahren

Dissertation, gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)

Mit diesem Promotionsprojekt soll aus einer akteursorientierten Perspektive untersucht werden, welchen Stellenwert die Tertiarisierung (Anstieg der Dienstleistungen) in der Industrie in der Phase des wirtschaftlichen Niedergangs der sozialistischen Länder hatte. Das Projekt konzentriert sich mit der elektrotechnischen Industrie in der DDR und der Volksrepublik Polen jeweils auf eines der höher bzw. der weniger entwickelten Länder im „Ostblock“.

Es sollen erstens die Herausbildung und Ausprägung der Tertiarisierung der Industrie in ihren strukturellen Dimensionen sowie ihre Antriebsfaktoren quantitativ und qualitativ bestimmt werden. Zweitens wird beleuchtet, wie der Strukturwandel von den verschiedenen an diesem Prozess beteiligten Akteuren wahrgenommen wurde. Und drittens werden das Handeln der Akteure im Prozess des Strukturwandels und dessen Konsequenzen untersucht.

Neben der Rekonstruktion von Entscheidungsabläufen sind die handlungsleitenden Argumente und Kriterien herauszuarbeiten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Investitionspolitik sowie der Arbeitskräftelenkung und -qualifizierung. Damit wird ein Beitrag zum besseren Verständnis des wirtschaftlichen Strukturwandels in seiner systemspezifischen Ausprägung sowie zur vergleichenden Wirtschaftsgeschichte der DDR und der Volksrepublik Polen geleistet.

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