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Ausstellungen 2009



Ausstellung

"Spurensuche: Ost
Revolution in Potsdam"

Vom 29. Juli bis 29. Oktober 2009

 

"Spurensuche:OST" markiert Orte, an denen die Ostdeutschen im Herbst 1989 die Demokratie erstreiten. Sie tragen ihre Unzufriedenheit auf die Straße und treten offen für Presse- und Meinungsfreiheit ein. Das SED-Regime reagiert mit Gewalt auf friedliche Demonstranten. Trotzdem schließen sich immer mehr Ostdeutsche den Protesten an. Viele, vor allem junge Menschen, verlassen die DDR. Schließlich zwingt der Massenprotest die SED-Herrschaft in die Knie. An diese Ereignisse erinnert die Ausstellung an 15 Orten im öffentlichen Raum Potsdams. Dabei sind an jedem der Orte  Metallstelen aufgestellt, die einen Vergleich zwischen den Bildern von damals und dem Blick von heute ermöglichen.


Veranstalter/Projektleitung:
erinnerungslabor

in Kooperation mit:
Potsdam-Museum und Potsdamer Bibliotheksgesellschaft e.V.

Wissenschaftliche Beratung:
Dr. Hans-Hermann Hertle, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam


Öffnungszeiten:
24 h täglich


Ausstellungsorte
:
  1. Am Alten Markt - Nikolaikirche: "Montagsdemonstrationen in Potsdam"
  2. Schloßstr./Breitestr. - Marstall: "Hoffnungssymbol Freiheitslinde"
  3. Nansenstr./Meistersingerstr. - Erlöserkirche: "Klagetrommeln für die Opfer in China"
  4. Luisenplatz - Brandenburger Tor: "Der 4. November 1989 - Friedlicher Massenprotest"
  5. Lindenstraße - "Lindenhotel": "Vom Stasi-Knast zum Haus der Demokratie"
  6. Dortustr./Gutenbergstr.: "Keine Rettung für das Storm-Haus"
  7. Hegelallee - Stadtverwaltung: "Besetzung der Stasi-Bezirkszentrale"
  8. Friedrich-Ebert-Str. - Nauener Tor: "Eine öffentliche Nische: Das Café Heider"
  9. Friedrich-Ebert-Str./Mittelstr.: "Protest zum Jahrestag - 7. Oktober 1989"
  10. Benkertstr./Mittelstr. - Holländisches Viertel: "Das Holländische Viertel überlebt die DDR"
  11. Mangerstr. - Villa Kellermann: "ARGUS setzt sich durch"
  12. Pfingstberg - Belvedere: "Der Pfingstberg wiederentdeckt"
  13. Neuer Garten - Jungfernsee: "Die Mauer im Neuen Garten"
  14. Glienicker Brücke: "Die 'Brücke der Einheit'"
  15. Weberplatz - Friedenskirche: "Die lügen wie gedruckt"
Detaillierte Informationen zur Ausstellung

Die Ausstellung in der Tagespresse:
Potsdamer Neueste Nachrichten vom 27.07.2009: "Im Spurensucher"
Märkische Allgemeine Zeitung vom 29.07.2009: "Spurensuche: Alltag trifft Revolution"




 

Dauerausstellung


»Die Pankower Machthaber«

Der Majakowskiring und das Schloss Schönhausen nach 1945




Ausstellungsort:

Torhäuser der Schlossanlage Schönhausen
Ossietzkystr. 44-45, 13187 Berlin

Öffnungszeiten:
täglich von 10 bis 18 Uhr, der Eintritt ist frei

Konzeption und Realisierung:
Jürgen Danyel, Bernt Roder, Hans-Michael Schulze, Irmgard Zündorf und Anja Tack

Gestaltung:
Kerstin John, Anna-Maria Roch

Website und Inforterminal:
Jürgen Danyel, Lieven Hoppe

Die am 11. Juni 2009 eröffnete Dauerausstellung ist ein gemeinsames Projekt des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam und des Amtes für Kultur und Bildung/Museumsverbund Pankow, gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, gefördert und unterstützt vom Verein "Für Pankow" sowie die Bundesakademie für Sicherheitspolitik

 


Die Dauerausstellung

... dokumentiert die Geschichte des ehemaligen Wohnviertels der SED-Machtelite in Berlin-Niederschönhausen und des Schlosses Schönhausen als politischen Repräsentationsort der DDR. Das sogenannte Städtchen und das ehemalige Hohenzollernschloss spielten eine zentrale Rolle bei der Formierung des SED-Herrschaftssystems nach 1945. Pankow wurde mit ihnen zu einem Ort der Macht: Hier bereiteten Spitzenfunktionäre im engsten Kreis wichtige politische Entscheidungen vor und trafen Absprachen mit der sowjetischen Besatzungsmacht.

Das von der Bevölkerung abgeschottete Areal wurde ähnlich wie später die Waldsiedlung Wandlitz zu einem Symbol für das gestörte Verhältnis der politischen Repräsentanten der DDR zum eigenen Volk. Die Ausstellung in Berlin-Pankow widmet sich dem politischen Selbstverständnis der DDR-Führung, beleuchtet deren Inszenierung in der Öffentlichkeit und gibt Einblicke in den Lebensalltag der Spitzenfunktionäre. Sie zeigt zudem, dass die Begriffe „Pankow“ („Pankoff“) bzw. „Pankower Machthaber“ zu Chiffren für die Wahrnehmung der SED-Herrschaft in der Bundesrepublik während des Kalten Krieges wurden. Die Ausstellung dokumentiert aber auch das andere Pankow, in dem sich in den 1980er-Jahren Bürgerproteste gegen das Wettrüsten und die einseitige offizielle Friedenspropaganda artikulierten und das 1989/90 zum Schauplatz der Beratungen des Zentralen Runden Tisches und der Zwei-plus-Vier-Verhandlungen auf dem Schlossareal wurde.

 

www.pankower-machthaber.de

 

Informationsflyer (PDF)

Bilder und Bericht von der Ausstellungseröffnung (PDF)

"Herrschaftszeiten"
Eine Ausstellung zeigt, wie die "Pankower Machthaber" wohnten", Märkische Allgemeine Zeitung, 16. Juni 2009

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